Flussfahrten aboard

Alles über Flussschiffe und Flusskreuzfahrten – von Fachjournalisten recherchiert!
Kreuzfahrt-News von der Donau bis zum Nil.

„Elbe Princesse“: Die Taufe der schönen Prinzessin

Das jüngste Flussschiff der französischen Reederei CroisiEurope fährt mit Schaufelradantrieb über die Elbe und bringt seine Gäste selbst bei Niedrigwasser von Berlin nach Prag. Eindrücke  von den ersten Tagen an Bord der „Elbe Princesse“:

 Eine Prinzessin wird nicht alle Tage getauft. Und für die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger war es sowieso eine Premiere, einem Schiff seinen Namen zu geben. Gemeinsam mit Jean-Claude Tribolet, französischer Gesandter in Deutschland, taufte sie am 14. April die „Elbe Princesse“ am Ufer des Tegeler Sees in Berlin. „Ich habe mich gefragt, ob ich mich wohl überwinden kann, den guten Champagner einfach so gegen die Schiffswand zu werfen“, verriet die Taufpatin wenige Minuten bevor sie zur Tat schritt. Der symbolträchtige Wurf war dann aber überhaupt kein Problem für sie, und deswegen fährt das neue Flussschiff der französischen Reederei CroisiEurope jetzt ganz offiziell unter dem schönen Namen „Elbe Princesse“.

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Sport & Genuss: Rad-Kreuzfahrten auf der Donau

Aktiv oder Genuss – das ist hier die Frage. Bei unserer Radkreuzfahrt  über die Donau spaltet sie die Passagiere in zwei Lager. Die einen – die Männer sind hier eindeutig in der Überzahl – streifen sich früh morgens ihr atmungsaktives Trikot über, gleiten in die gepolsterte Radhose, schnappen sich ihren Isodrink und das Lunchpaket, werfen der Gattin noch einen flüchtigen Gruß zu, brausen los und werden erst des Abends wieder gesehen. Braungebrannt, mit leuchtenden Augen und begierig auf ein großes Schnitzel nebst Bier.

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Mit der „Saxonia“ auf Fontanes Spuren

Sagen und Legenden, Graugänse und Seeadler, vor allem aber eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands begegnen Flusskreuzfahrern auf ihrer Tour durch Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Leise brummt die „Saxonia“ über die Oder und entführt ihre Passagiere auf eine Reise in die Vergangenheit. Bei der Tour von Berlin über Usedom, Rügen, Hiddensee und zurück nach Berlin darf das Flussschiff von der Schweizer Reederei Scylla sogar ein Stückchen durch die Ostsee schippern.

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Auf der Donau nach Budapest

Die Donau ist nach wie vor der beliebteste Fluss für Kreuzfahrten.  Zahlreiche Kulturschätze liegen auf der 2000 Kilometer langen Strecke zwischen Passau und dem Donaudelta am Schwarzen Meer. An keinem anderen Strom Europas lassen sich so viele von der UNESCO geschützte Sehenswürdigkeiten entdecken. Eine der schönsten Städte auf der Strecke ist Budapest. Was für eine Aussicht! Wenn am Abend die Scheinwerfer angeknipst werden und Budapests  architektonische Schmuckstücke in magisches Licht tauchen, kann sich wohl niemand diesem besonderen Zauber entziehen. Zehn Brücken überspannen die Donau und tragen zur Postkartenidylle der ungarischen Hauptstadt bei. Zu Fuß erreichen Kreuzfahrer eine der schönsten Markthallen Europas.

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Südstaaten-Flair auf dem Mississippi

Vom Winde verweht, die bittersüße Liebesgeschichte von Scarlett O’Hara und Rhett Butler. Schwüle Nächte auf weitläufigen Veranden. Der Duft von Magnolien und Hibisken, spanisches Moos, das von knorrigen Eichen hängt. Das sind die Bilder, die beim Thema Südstaaten der USA in uns entstehen. Wie man die Romantik dieser Region am besten erlebt? – Bei einer Fahrt mit einem Schaufelraddampfer auf dem Mississippi.

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Warum (nicht nur) Künstler die Seine so lieben

In der künstlich geschaffenen Felsgrotte wacht sie über die Quelle der Seine: die Göttin Sequana. Zwar nur als Steinstatue, doch „die schnell Fließende“ wurde schon zu gallo-römischen Zeiten in einem Tempel unweit der Quelle verehrt. Mittlerweile finden sich die archäologischen Überreste der Kultstätte in einem Museum in Dijon. Die Seine entspringt hoch oben im Plateau de Langres im Burgund. Von hier aus macht sich der Fluss auf die 777 Kilometer in Richtung Le Havre, wo sie in den Ärmelkanal mündet. Während ihrer Reise fließt sie durch die malerische Landschaft Nordfrankreichs und die Millionenmetropole Paris. Schiffbar ist der Fluss jedoch nur auf den letzten 560 Kilometern.

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10 Gründe für eine Flusskreuzfahrt

Eine Flusskreuzfahrt ist eine wunderbare Möglichkeit, Städte und Landschaften einmal ganz anders zu entdecken. In aller Ruhe und Gemütlichkeit schippern die modernen Flusskreuzfahrtschiffe auf den schönsten Strömen der Welt. Ob Donau, Rhein, Wolga, Mekong oder Amazonas – hinter jeder Flussbiegung erwartet die Reisenden ein neues Bild. Wer sich bislang noch nicht an Bord eines schwimmenden Fluss-Hotels gewagt hat, findet hier gute Gründe, es endlich einmal auszuprobieren.

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Der Duft nach Lavendel….

Die Farbe Lila, der Duft nach Lavendel, das warme Licht des Südens: Eine Reise durch die Provence erweist sich als Urlaub für die Sinne. Erst recht, wenn es sich um eine Kreuzfahrt auf der Rhône handelt.  Etliche Flussschiffe sind im Sommer hier unterwegs und die meisten starten ihre Tour in Lyon, wo sich die Rhône mit der Saône vereint. Wir machen uns zunächst in Richtung Norden auf. Auf der Saône geht es ins rund hundert Kilometer entfernte Tournus.

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 „Anesha“: stylischer Urlaub auf dem Fluss

Mit einigem Bedauern verließen die ersten Gäste der „Anesha“ Ende Juni in Bonn ihre Kabinen. Sie hatten sich auf dem neuen Flaggschiff von Phoenix Reisen so wohl gefühlt, dass sie am liebsten noch ein wenig länger mit dem nagelneuen Flussschiff unterwegs gewesen wären. Getauft wurde die „Anesha“  am 26. Juni von Neşe Reitsma, Ehefrau von Robert Reitsma, der zusammen mit seinem Bruder Arno die Flussreederei Scylla leitet. Scylla hat für Phoenix Reisen mittlerweile schon einige Schiffe gebaut – zuletzt die „Alina“.

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“Aut Nilus aut nihil” – Entweder der Nil oder nichts

„Ägypten, soweit es die Griechen zu Schiff befahren, ist für die Ägypter neugewonnenes Land und ein Geschenk des Flusses“, schrieb der griechische Historiker Herodot über den Nil. Durch die periodischen Überschwemmungen, die fruchtbaren Schlamm in das Delta brachten, war der Nil die Lebensader des alten Ägyptens.    

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