Kreuzfahrten Aboard

Hier lesen Sie die neuesten Nachrichten aus der Welt der Hochsee-Kreuzfahrt: Berichte über neue und alte Kreuzfahrtschiffe, Tipps für Ihre nächste Seereise, Kreuzfahrt-News aus aller Welt!

Brand auf der „Hanseatic“

Im Rahmen eines planmäßigen Werftaufenthaltes befindet sich das Expeditionsschiff „Hanseatic“ von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten in der Bredo-Werft in Bremerhaven. Im Rahmen der Werftarbeiten kam es zu einem Schaden durch Brand im Maschinenraum. Der Werftaufenthalt wird sich aus diesem Grund zwangsläufig verlängern. Die „Hanseatic“- Reisen vom 17. Juni ab Bremerhaven und vom 4.Juli ab Tromsø werden daher abgesagt.

„Serenissima“? - Nie gehört

Leserin Jasmin K. aus Hamburg schreibt uns: „Ich habe gelesen, dass das Kreuzfahrtschiff „Serenissima“ in schottischen Gewässern nahe Oban auf Grund gelaufen ist. Diesen Schiffsnamen habe ich nie zuvor gehört – könnt Ihr von der WELCOME ABOARD-Redaktion helfen? - Antwort der Redaktion: Yes we can! Bei der 87,4 Meter langen „Serenissima“ handelt es sich um die ehemalige, 1960 für Hurtigruten gebaute „Harald Jarl“ mit Platz für 600 Passagiere.

Ikarus Tours: Mit einem „Lord“ Schottland entdecken

Die „Lord of the Glens“ ist, wie ihr Name verrät, geschaffen für Törns in Gewässern rund um Schottland und kann – wie betont wird – als einziges Passagierschiff den vor 200 Jahren gebauten und knapp 100 Kilometer langen kaledonischen Kanal durchqueren.

Highlight Schiff

Es gab Zeiten, da wurden in manchen Reiseangeboten die Ferienschiffe zum Verkehrsmittel degradiert und nur noch die Destination schien als Attraktion zu zählen. Nun aber rückt immer mehr der Cruiser selber wieder selbst in den Mittelpunkt – denn, so TUI-Cruises-Chef Richard Vogel, „er ist mit seinem Bordangebot zum einzigartigen Erlebnis geworden.“ Wie phantasievoll die Reedereien dabei agieren, listet die Messe Seatrade Europe (Hamburg vom 24. bis 26. September) in einer Pressemitteilung auf.

Comeback der „AvH“?

Die 107 Jahre alte Dreimastbark „Alexander von Humboldt“ sucht einen Käufer. Nachdem sie unter Flagge der Deutschen Stiftung Sail Training (DSST) vor gut einem Jahr durch einen Neubau mit einer „II“ hinter dem gleichen Namen ersetzt wurde, segelte sie in den Gewässern der Bahamas. Dort aber tat sich die hierzulande seinerzeit so populäre „Lady in Grün“ (grüner Rumpf, grüne Segel) schwer, stets genügend Gäste auf ihre Planken zu locken.

NCL & Meyer Werft: ziemlich beste Freunde

Die brandneue von der Meyer Werft abgelieferte „Norwegian Breakaway“ steht für einen neuen Rekord: Mit einer Vermessung von 146.600 Tonnen (Maß für umbauten Raum und nicht für Gewicht, wie man oft lesen kann), 324 Metern Länge und Platz für knapp 4000 Gäste ist sie das größte je gebaute Passagierschiff „made in Germany“. Auftraggeber ist die amerikanische Norwegian Cruise Line (NCL). Dieses Unternehmen ist zugleich auch eines der treuesten Werftkunden mit bisher neun abgenommenen Schiffen. Und: Fortsetzung folgt 2014 mit der „Norwegian Getaway“. Infos: www.ncl.de Tö.

Phoenix: Eine „Weiße Lady“ verlässt man nicht

Morten Hansen, Kapitän der „Albatros“ und als Master dieses Schiffes populärer Hauptdarsteller in dem ARD-TV-Dauerläufer „Verrückt nach Meer“, geht fremd. Da die neue Staffel auf der „Artania“ – wie die „Albatros“ ein Schiff unter Flagge von Phoenix Reisen – gedreht wird, muss der Norweger („Hier sprikst der Kapitän von der Brrrügge“) umsteigen. Eine Bedingung der Filmemacher, die nur ihn als Captain wollten.

„Mein Schiff 3“: Eintrag im Rekord-Guiness nicht ausgeschlossen

Eine gute Nachricht für Wasserratten: Im Juni 2014 kommt mit der dann brandneuen „Mein Schiff 3“ unter TUI-Flagge ein Ferienliner, dessen auf Deck 12 befindlicher Außen-Swimmingpool, mit 25 Metern Länge der größte auf hoher See sein wird und sogar das Kraulen in Bahnen erlaubt. Das könnte für einen Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde gut sein. Könnte, denn schon einmal gab es ein Passagierschiff, das mit einem (Innen-) Pool in seinem Bauch punktete, der „über 80 Fuß“, also mehr als 24 Meter, in seiner Länge maß. Das war der berühmte und unvergessene Atlantikliner der Superlative von 1935 mit dem Namen „Normandie“. Diese Französin hatte durch den Krieg nur kurzes Leben.

Fern-Seher

Einige (ältere) Mitreisende lassen sich vielleicht damit verblüffen – der Kapitän und die Offiziere eines Kreuzfahrtschiffes aber werden ihr Erstaunen wohl nur spielen, wenn ihnen ihre Gäste sagen, dass „wir in anderthalb Stunden der 'Europa' begegnen“. Der Master weiß natürlich, dass manche der Gäste immer wieder per Klick über die Meere surfen und sich dann auch zum Beispiel bei www.marinetraffic.com einschiffen.

Seh-Gang bei Cunard

Blicke hinter die Kulissen der „Queens“ – it's possible. Fachkundig geführte Schiffsrundgänge können von den Reisenden der „Queen Mary 2“, „Queen Elizabeth“ oder „Queen Victoria“ bei allen Törns (ausschließlich) an Bord gebucht werden. In dreieinhalb Stunden – es sind eben große Schiffe! – führt der Weg unter Leitung eines Offiziers in viele Bereiche, die für den Gast sonst nicht zugänglich sind und an deren Türen „Crew only“ steht.

Musikkreuzfahrten mit der neuen „Melody“

Stapellauf Melody
Stapellauf der "Melody". Foto: Amazing Adventures

Noch ist sie im Bau, doch im Mai 2015 werden die Anker gelichtet für die elegante Motoryacht „Melody“.  Das 42 m lange und 8,30 m breite Stahlschiff bietet viel Komfort für kleine Reisegruppen bis zu 28 Personen. Der Fokus der Kreuzfahrten durch die kroatische Inselwelt liegt auf der Musik. Nachwuchskünstler aus ganz Europa und Gewinner internationaler Violin-, Gesangs-, Klavier- und Violoncello-Wettbewerbe musizieren unter der künstlerischen Leitung von Konzertpianist Dražen Domjanic. Unterwegs in einer der geschichtsträchtigsten Regionen des Mittelmeers genießen die Urlauber Klassik, Jazz und Evergreens an Bord der „Melody“.

Selection-Reise mit der „AIDAcara“:
Was ist dran?

AIDAcara
Hier liegt die "AIDAcara" in Helsinki. Foto: Susanne Müller

„Land & Leute erleben“ heißt das Motto bei den AIDA Selection Reisen, die auf den kleineren Schiffen der Flotte, genauer gesagt auf der „AIDAaura“, der „AIDAcara“ und der „AIDAvita“ angeboten werden. Wir haben uns in Kiel an Bord der „AIDAcara“ begeben und fahren mit dem kleinsten und ältesten Mitglied der AIDA-Familie ins Baltikum. Wir sind gespannt, was es mit dem Selection Programm auf sich hat und auch darauf, wie sich die kleine „Cara“ präsentiert, die von ihrem Kapitän Manuel Pannzek liebevoll „das Original“ genannt wird.

Die schönsten Suiten der Luxusschiffe

Owner's Suite Europa 2
Die Owner's Suite auf der "Europa 2". Foto: Hapag-Lloyd Kreuzfahrten

Sie sind bis ins Detail perfekt geplant: die Suiten auf dem Hapag-Lloyd-Schiff „Europa 2“. Individueller Freiraum trägt hier ganz entscheidend zum Wohlgefühl bei. Aber auch ein paar andere nette Details. Wer die 114 qm große Owner Suite bucht, wird mit einer privaten Limousine von zu Hause abgeholt und zum Flughafen gebracht. Zur Begrüßung gibt’s eine Flasche Dom Pérignon, der Kapitän freut sich auf ein gemeinsames Essen, und ein Butler liest alle Wünsche von den Augen ab. Im Bad blubbert der eigene Whirlpool, und im begehbaren Kleiderschrank hängen zarte Stoffe selbstverständlich auf Seidenbügeln.

Die „Norwegian Bliss“ im Überblick

Norwegian Bliss
Im Atrium Café auf der "Norwegian Bliss" bekommt man schon mal Lust auf Alaska...

„Jedes Schiff ist eine Reise – bis zu seiner Auslieferung. Nun ist es soweit und wir sind begeistert von der neuen ‚Norwegian Bliss‘“, sagte Andy Stuart, President und Chief Executive Officer der Norwegian Cruise Line. Mit der offiziellen Übergabe-Zeremonie in Bremerhaven nahm seine US-amerikanische Reederei das nunmehr 16. Mitglied der Flotte von der Meyer Werft in Empfang. Bei einer Fahrt nach Southampton lernten wir die „Norwegian Bliss“ ein wenig näher kennen. Lassen Sie sich inspirieren!

Global Maritime Group kauft die „Astor“ 

Astor Transocean
Die "Astor". Foto: Transocean

Das wird die „Astor“-Fans freuen: die Global Maritime Group – Eigentümer von Transocean Kreuzfahrten – hat das Schiff gekauft und damit aus der Insolvenz befreit. Bisher fuhr die „Astor“ im Charter für die Global Maritime Group und wurde über TransOcean Kreuzfahrten in Deutschland vermarktet. TransOcean wiederum ist Teil der britischen Reederei Cruise & Maritime Voyages (CMV) Holdings London Ltd., die ebenfalls der Global Maritime Group gehört. Neben der „Astor“ fahren auch die „Marco Polo“, die „Azores“ und die „Magallan“ für die britische Reederei, allerdings hauptsächlich für ausländische Märkte.

Warum die „Costa Diadema“ ein Pageturner ist

Taufe Costa Diadema
Taufe der "Costa Diadema" in Genua. Foto: Susanne Müller

Der Start ist gelungen. Als die „Costa Diadema“ am Morgen des 7. November in den Hafen von Genua, ihrem Taufort, einfuhr, tauchte die Sonne das neue Schiff in strahlendes Licht. Das ist selbst in Italien keine Selbstverständlichkeit im November. Die Taufgäste des neuen Costa-Flaggschiffs nahmen es als gutes Omen. Sie bummelten über die 500 Meter lange Freiluftpromenade auf Deck 5 als sei sie eine Flaniermeile am Strand. Und sie aalten sich in den Whirlpools, die über das Meer hinausragen und einem das Gefühl geben, als schwebe man über den Wellen.

Und in den Segeln flüstert der Wind…

Star Clipper
Ein ganz besonderer Urlaub: Mit der "Star Clipper" übers Meer reisen. Foto: Susanne Müller

Die schönsten und schnellsten Klipperschiffe der Welt fuhren Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine längst vergangene Ära. Viele Jahre nachdem die Dampfschiffe die Segler abgelöst hatten, brachte der Reeder Mikael Krafft die berühmten Klipper zurück auf die Weltmeere. Zum Glück für uns Kreuzfahrer. Verspricht eine Seereise unter weißen Segeln doch ein ganz besonderes Erlebnis. Susanne Müller war auf der „Star Clipper“ unterwegs und berichtet in der nächsten Ausgabe von WELCOME ABOARD (ab 14. November am Kiosk sowie als E-Paper fürs Tablet hier erhältlich) von ihrer Tour von Athen nach Venedig.

Mit Oceania Cruises: In 180 Tagen um die Welt

Insignia
Die "Insignia" geht am 8. Januar 2020 auf Weltreise. Fotos: Oceania Cruises

Sie startet zwar erst am 8. Januar 2020, doch schon kurz nach dem Buchungsstart (am 7. März) der bisher vielfältigsten, weltumspannenden Kreuzfahrt von Oceania Cruises waren die ersten Suiten verkauft. „Rund um die Welt in 180 Tagen“ geht es nicht mit Jules Verne, dafür aber mit der schönen „Insignia“.  Auf seiner Route überquert das Boutiqueschiff viermal den Äquator, besucht 95 Häfen auf vier Kontinenten in 27 Zeitzonen und umrundet zum ersten Mal auf einer Weltreise-Kreuzfahrt von Oceania Cruises Südamerika. Außerdem erleben Gäste die Weite Alaskas – von den Aleuten bis zur Inside Passage.  

Die „Delphin“ geht nach Indien

Delphin
Die "Delphin" wird 2015 auf dem indischen Markt angeboten. Foto: Susanne Müller

Wieder schwimmt ein kleines, traditionsreiches Schiff weniger auf dem deutschen Markt. Die „Delphin“ geht nach Indien, ließ Passat Kreuzfahrten im Auftrag von Vishal Cruises jetzt mitteilen. Noch bei der letzten Kreuzfahrt des Schiffes im August rund um Großbritannien waren über die Bordzeitung Reisen für das nächste Jahr angeboten worden.  Wenige Tage nachdem die “Delphin” dann in Bremerhaven eintraf und sich die Crew traurig von ihrem Arbeitsplatz verabschiedete, hieß es, das der indische Eigner Pradeep Agrawal (Vishal Cruises) einen neuen Veranstalter aufbauen und sein Schiff in Indien einsetzen will.

Video: Rundgang über die "Seabourn Quest"

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