Kreuzfahrten Aboard

Hier lesen Sie die neuesten Nachrichten aus der Welt der Hochsee-Kreuzfahrt: Berichte über neue und alte Kreuzfahrtschiffe, Tipps für Ihre nächste Seereise, Kreuzfahrt-News aus aller Welt!

Bei Princess Cruises geht es rund

Bei unserem Test der im Juni d.J. in Dienst gestellten „Royal Princess“ (Print-Ausgabe WELCOME ABOARD 2014) überraschte uns das Fehlen einer Rundum-Promenade auf einem der unteren Decks, was ja, wie wir anmerkten, sonst ein Kennzeichen in der Premium-Klasse ist, in der sich ihre Reederei Princess Cruises (ja, zu Recht) sieht, mit Konkurrenten wie Celebrity Cruises oder Holland America Line

Die alte „Alex“ sucht eine neue Aufgabe

Mit ihren ihrem grünen Rumpf und grünen Segeln hat der alte Windjammer „Alexander von Humboldt“ einen hohen Bekanntheitsgrad als Botschafterin einer bekannten Bierbrauerei in Bremen. Wie schon berichtet, wurde dieser 1906 ursprünglich als Feuerschiff gebaute Segler unter Flagge der Deutschen Stiftung Sail Training (DSST) vor zwei Jahren durch den Neubau „Alexander Humboldt II“ ersetzt. 

Revuetheater mit Seesicht

Musik, Tanz und Gesang – zu schwimmenden Revuetheatern werden in diesen Tagen die deutschen Luxusliner „Europa 2“ und „Deutschland“. Auf die „Europa 2“ schiffen sich zur Mittelmeerkreuzfahrt von Nizza nach Kusadasi (10. bis 19. Oktober) vier Musikerinnen des Hamburger Quartetts „Salut Salon“ ein. Sie haben die Kunst des Crossover auf die Kammermusik übertragen und begeistern ihr Publikum mit musikalischer Leichtigkeit und Humor. Das 2002 gegründete Quartett besteht aus den beiden Geigerinnen Angelika Bachmann und Iris Siegfried sowie der Cellistin Sonja Lena Schmid und Anne-Monika von Twardowski am Klavier.

Ich bin dann mal weg

Wie die „Astor“ unter Flagge von TransOcean (eine Premicon-Tochter), die die kommenden drei Winter für einen britischen Veranstalter (Cruise & Maritime Voyages /CMV) in Charter fährt, geht nun auch die von Hansa Touristik vermarktete „Ocean Majesty“ für eine befristete Zeit „fremd“. 

Regent Seven Seas Cruises: Ein Schiff wird kommen ...

Nur keine falsche Bescheidenheit. „Es beginnt ein neues Kapitel der modernen Kreuzfahrt“, prophezeit die US-Reederei Regent Seven Seas Cruises vollmundig in einer Pressemitteilung, mit der sie ihren bei der italienischen Werft Fincantieri in Auftrag gegebenen Neubau „Seven Seas Explorer“ ankündigt. Der soll aus ihrer aktuellen Flotte mit drei Kreuzern ein Quartett machen. Was Luxus betrifft, will das nach Plan im Sommer 2016 fertiggestellte Schiff die schwimmende Konkurrenz sozusagen im Kielwasser lassen.

Auf den Hund gekommen

Hundebesitzer haben nur sehr wenige Möglichkeiten, ihren Liebling auf vier Beinen auf einer Seereise mitzunehmen. Sie wissen, dass die „Queen Mary 2“ bei ihren Atlantiktörns einen Platz für Tiere hat. Hinzu kommen einige Fährreedereien. Und es ist auch bekannt, dass der Kölner Veranstalter 1AVista Reisen wiederholt auf einem Flusskreuzer Törns mit Hund anbietet. Das war es dann. 

French Line klein und fein

Die Neubau-Cruiser wurden in den letzten Jahren ständig größer. Schiffe mit 3000, 4000 und mehr Gästebetten scheinen nun fast schon die Norm zu sein. Aber es gibt auch eine „kleine“ Gegenbewegung. Dafür steht zum Beispiel die französische Compagnie du Ponant mit derzeit vier Schiffen. 

Hapag-Lloyd hebt ab

Ein Passagierschiff, das nach seinem genialen Reederei-Generaldirektor Albert Ballin (1858-1918) benannt wurde, gab es nur einmal. 1923 stellte die Hamburger Hapag – damals noch nicht verbunden mit dem Lloyd – mit der „Albert Ballin“ das Typschiff eines baugleichen Quartetts (die anderen drei hießen „New York“, „Hamburg“ und „Deutschland“) in Dienst. Eingesetzt wurden die beliebten Liner auf der Nordatlantikroute von Cuxhaven nach New York.

Brand auf der „Hanseatic“

Im Rahmen eines planmäßigen Werftaufenthaltes befindet sich das Expeditionsschiff „Hanseatic“ von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten in der Bredo-Werft in Bremerhaven. Im Rahmen der Werftarbeiten kam es zu einem Schaden durch Brand im Maschinenraum. Der Werftaufenthalt wird sich aus diesem Grund zwangsläufig verlängern. Die „Hanseatic“- Reisen vom 17. Juni ab Bremerhaven und vom 4.Juli ab Tromsø werden daher abgesagt.

„Serenissima“? - Nie gehört

Leserin Jasmin K. aus Hamburg schreibt uns: „Ich habe gelesen, dass das Kreuzfahrtschiff „Serenissima“ in schottischen Gewässern nahe Oban auf Grund gelaufen ist. Diesen Schiffsnamen habe ich nie zuvor gehört – könnt Ihr von der WELCOME ABOARD-Redaktion helfen? - Antwort der Redaktion: Yes we can! Bei der 87,4 Meter langen „Serenissima“ handelt es sich um die ehemalige, 1960 für Hurtigruten gebaute „Harald Jarl“ mit Platz für 600 Passagiere.

Auf den Spuren von Scott und Amundsen in die Antarktis

Antarktis
Mit der "Fram" von Hurtigruten in die Antarktis. Foto: Jesper Nielsen

Der norwegische Polarforscher Roald Amundsen erreichte 1911 als erster Mensch den Südpol. Im Wettstreit mit seinem britischen Kollegen Scott war er an Bord der „Fram“ zu einer Expedition in das ewige Eis aufgebrochen. Zwar geht es nicht bis zum Südpol, aber einen Hauch Expeditionsluft können Kreuzfahrer auch heute noch auf den zahlreichen Fahrten in die Südpolarregion schnuppern. Vor allem kleine Schiffe bieten optimale Möglichkeiten die Flora und Fauna des sechsten Kontinents hautnah zu erleben.

Minikreuzfahrten: Welcome aboard!

Victoria Seaways
Kreuzfahrt-Neulinge können an Bord der Victoria Seaways auf Minikreuzfahrt Richtung Litauen in See stechen. Foto: DFDS Seaways

Kreuzfahrten liegen voll im Trend. Doch oftmals sind Kreuzfahrt-Neulinge verunsichert, ob es sich lohnt an Bord eines Schiffes zu gehen. Was ist, wenn der Urlaubsstil auf hoher See keine Begeisterung auslöst? Die Lösung: Minikreuzfahrten. Die drei- bis fünftägigen Reisen bieten die Chance in das Leben an Bord eines Schiffes hinein zu schnuppern. Sollte die Welle der Begeisterung für den Urlaub auf See nicht überschwappen, werden weder zu viele Urlaubstage noch Unmengen von Geld investiert. Sollte das Kreuzfahrt-Fieber Sie infizieren, heißt es danach vielleicht öfters: Welcome aboard!

Musikkreuzfahrten mit der neuen „Melody“

Stapellauf Melody
Stapellauf der "Melody". Foto: Amazing Adventures

Noch ist sie im Bau, doch im Mai 2015 werden die Anker gelichtet für die elegante Motoryacht „Melody“.  Das 42 m lange und 8,30 m breite Stahlschiff bietet viel Komfort für kleine Reisegruppen bis zu 28 Personen. Der Fokus der Kreuzfahrten durch die kroatische Inselwelt liegt auf der Musik. Nachwuchskünstler aus ganz Europa und Gewinner internationaler Violin-, Gesangs-, Klavier- und Violoncello-Wettbewerbe musizieren unter der künstlerischen Leitung von Konzertpianist Dražen Domjanic. Unterwegs in einer der geschichtsträchtigsten Regionen des Mittelmeers genießen die Urlauber Klassik, Jazz und Evergreens an Bord der „Melody“.

Die schönsten Suiten der Luxusschiffe

Owner's Suite Europa 2
Die Owner's Suite auf der "Europa 2". Foto: Hapag-Lloyd Kreuzfahrten

Sie sind bis ins Detail perfekt geplant: die Suiten auf dem Hapag-Lloyd-Schiff „Europa 2“. Individueller Freiraum trägt hier ganz entscheidend zum Wohlgefühl bei. Aber auch ein paar andere nette Details. Wer die 114 qm große Owner Suite bucht, wird mit einer privaten Limousine von zu Hause abgeholt und zum Flughafen gebracht. Zur Begrüßung gibt’s eine Flasche Dom Pérignon, der Kapitän freut sich auf ein gemeinsames Essen, und ein Butler liest alle Wünsche von den Augen ab. Im Bad blubbert der eigene Whirlpool, und im begehbaren Kleiderschrank hängen zarte Stoffe selbstverständlich auf Seidenbügeln.

Global Maritime Group kauft die „Astor“ 

Astor Transocean
Die "Astor". Foto: Transocean

Das wird die „Astor“-Fans freuen: die Global Maritime Group – Eigentümer von Transocean Kreuzfahrten – hat das Schiff gekauft und damit aus der Insolvenz befreit. Bisher fuhr die „Astor“ im Charter für die Global Maritime Group und wurde über TransOcean Kreuzfahrten in Deutschland vermarktet. TransOcean wiederum ist Teil der britischen Reederei Cruise & Maritime Voyages (CMV) Holdings London Ltd., die ebenfalls der Global Maritime Group gehört. Neben der „Astor“ fahren auch die „Marco Polo“, die „Azores“ und die „Magallan“ für die britische Reederei, allerdings hauptsächlich für ausländische Märkte.

Warum die „Costa Diadema“ ein Pageturner ist

Taufe Costa Diadema
Taufe der "Costa Diadema" in Genua. Foto: Susanne Müller

Der Start ist gelungen. Als die „Costa Diadema“ am Morgen des 7. November in den Hafen von Genua, ihrem Taufort, einfuhr, tauchte die Sonne das neue Schiff in strahlendes Licht. Das ist selbst in Italien keine Selbstverständlichkeit im November. Die Taufgäste des neuen Costa-Flaggschiffs nahmen es als gutes Omen. Sie bummelten über die 500 Meter lange Freiluftpromenade auf Deck 5 als sei sie eine Flaniermeile am Strand. Und sie aalten sich in den Whirlpools, die über das Meer hinausragen und einem das Gefühl geben, als schwebe man über den Wellen.

Und in den Segeln flüstert der Wind…

Star Clipper
Ein ganz besonderer Urlaub: Mit der "Star Clipper" übers Meer reisen. Foto: Susanne Müller

Die schönsten und schnellsten Klipperschiffe der Welt fuhren Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine längst vergangene Ära. Viele Jahre nachdem die Dampfschiffe die Segler abgelöst hatten, brachte der Reeder Mikael Krafft die berühmten Klipper zurück auf die Weltmeere. Zum Glück für uns Kreuzfahrer. Verspricht eine Seereise unter weißen Segeln doch ein ganz besonderes Erlebnis. Susanne Müller war auf der „Star Clipper“ unterwegs und berichtet in der nächsten Ausgabe von WELCOME ABOARD (ab 14. November am Kiosk sowie als E-Paper fürs Tablet hier erhältlich) von ihrer Tour von Athen nach Venedig.

Die „Delphin“ geht nach Indien

Delphin
Die "Delphin" wird 2015 auf dem indischen Markt angeboten. Foto: Susanne Müller

Wieder schwimmt ein kleines, traditionsreiches Schiff weniger auf dem deutschen Markt. Die „Delphin“ geht nach Indien, ließ Passat Kreuzfahrten im Auftrag von Vishal Cruises jetzt mitteilen. Noch bei der letzten Kreuzfahrt des Schiffes im August rund um Großbritannien waren über die Bordzeitung Reisen für das nächste Jahr angeboten worden.  Wenige Tage nachdem die “Delphin” dann in Bremerhaven eintraf und sich die Crew traurig von ihrem Arbeitsplatz verabschiedete, hieß es, das der indische Eigner Pradeep Agrawal (Vishal Cruises) einen neuen Veranstalter aufbauen und sein Schiff in Indien einsetzen will.

Video: Rundgang über die "Seabourn Quest"

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