Kreuzfahrten Aboard

Hier lesen Sie die neuesten Nachrichten aus der Welt der Hochsee-Kreuzfahrt: Berichte über neue und alte Kreuzfahrtschiffe, Tipps für Ihre nächste Seereise, Kreuzfahrt-News aus aller Welt!

Zuwachs geplant bei der Familie Oasis

Die "Allure of the Seas". Foto: Tönnishoff
Die Würfel sind gefallen: Die „Oasis“-Klasse – die weltgrößten Cruiser unter Flagge von Royal Caribbean – wird um eine Schwester verstärkt, so dass nach deren geplanter Fertigstellung Mitte 2016 die Schiffsfamilie aus drei baugleichen Einheiten besteht. Anders als die „Oasis of the Seas“ und die „Allure of the Seas“, wird die Nummer Drei nicht bei STX im finnischen Turku gebaut, sondern in Saint Nazaire in Frankreich.

„Georg Büchner“: Ungewisses Schicksal

Die "Georg Büchner" in Rostock. Foto: Tönnishoff
Wie es derzeit aussieht, bleibt der „Georg Büchner“ die letzte Fahrt zur Abwrackwerft erspart. Und das schien in den letzten Wochen gar nicht so sicher. Dieses formschöne Kombischiff, das seit 1991 im Stadthafen Rostock als schwimmendes Hotel vertäut ist und zu einer (maritimen) Sehenswürdigkeit der Hansestadt in Mecklenburg-Vorpommern wurde, rechnete sich – wie man heute sagt – für den Betreiber nicht mehr.

„Queen Elizabeth 2“: Abgang ja – und dann ein neuer Auftritt

Es stimmte also offenbar, was uns Carlos Alberto Rivero in Dubai über die mögliche Zukunft der „Queen Elizabeth 2“ sagte. Der Ingenieur und Chef einer 40-köpfigen Truppe, die den ehemaligen Cunard-Liner in Schuss hielt – die Vergangenheitsform scheint nun richtig zu sein –, war sicher, dass eine sofortige Verschrottung des Liners einem bestehenden Vertrag zwischen Verkäufer und Käufer widersprochen hätte (nach manchen Quellen schien die Verschrottung allerdings schon ausgemachte Sache zu sein). Offenbar lässt dieses Papier aber einen Weiterverkauf des langjährigen Cunard-Flaggschiffs zu, was auch Rivero in unserem Gespräch erwähnte – „Einem eventuellen Käufer wird nicht die kalte Schulter gezeigt“ – und nun offenbar Wirklichkeit wird.

Silversea: die silberne Nummer sieben

DIe "Galapagos Explorer" kommt 2013 als "Silver Galapagos". Foto: Silversea
Die derzeit aus sechs Luxusschiffen bestehende Silversea-Familie erwartet Nachwuchs. Im September 2013 kommt mit der „Silver Galapagos“ ex „Galapagos Explorer“ ein weiterer Cruiser hinzu, der, wie sein Name verrät, Törns in der für ihre einzigartige Flora und Fauna berühmten Inselwelt seine Runden machen wird. Wie die „Silver Explorer“ ex „Pince Albert II“ ist er auf Expeditionsfahrten spezialisiert und ebenso wie diese – anders als die ersten fünf Silversea-Schiffe – kein Neubau. Dass Expedition und Luxus kein Widerspruch sein müssen, will auch die „Silver Galapagos“ nach einem aufwändigen Umbau zeigen.

Wir gratulieren der „Albatros“

Wird 40 in 2013: die "Albatros".
Wird 40 in 2013: die "Albatros". Foto: Phoenix Reisen
Die Weiße Lady, schwimmender Star in der (sehenswerten) TV-Soap „Verrückt nach Meer“, feiert im Januar 2013 einen runden Geburtstag. Vor 40 Jahren wurde sie in Finnland „geboren“. Fans dieser ARD-Serie, die in den Regionalsendern ständig wiederholt wird, wissen, dass es sich hier um die „Albatros“ unter Phoenix-Flagge handelt und ihr populärer, norwegischer Kapitän Morten Hansen – „Hier sprikst der Kapitän von der Brrrügge“ – sie gerne liebevoll als „Weiße Lady“ bezeichnet. Das bei Deutschen beliebte Schiff war schon immer eine wirkliche Weltenbummlerin.

Platzhirsche im Seereisen-Geschäft

AIDA Cruises
Weiterhin Marktführer im deutschen Kreuzfahrtmarkt: Aida Cruises. Foto: AIDA Cruises
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Größte im Land? Keine Überraschung: Im deutschen Seereisen-Geschäft ist unverändert Aida Cruises der Marktführer. Das zeigen auch die Zahlen, die das Magazin für Touristik und Business Travel, „FVW international“, in diesen Tagen veröffentlicht hat. In der Rangfolge der in diesem Blatt gelisteten Reiseveranstalter 2011/12 – hier geht es dann um alle Urlaubsformen – nimmt danach die Rostocker Reederei Platz 6 ein mit 1.100 Mill. Euro Umsatz und 632.719 Teilnehmern (FVW-Schätzung).

2014 kommt ein neues Costa-Flaggschiff

Atrium der neuen "Costa Diadema".  Foto: Costa Kreuzfahrten
Atrium der neuen "Costa Diadema". Foto: Costa Kreuzfahrten
Seit die italienische Reederei Costa Crociere eine 100-prozentige Tochter des Carnival-Konzerns ist, entstammen die Neubauten zwei Schiffserien. Ein Typschiff ist die „Costa Atlantica“, das andere ist die „Costa Fortuna“ (die erste in dieser Familie war die „Carnival Destiny“), wobei die Nachfolgerinnen größenmäßig ständig zugelegten. Auch das kommende Flaggschiff „Costa Diadema“, mit dessen Bau kürzlich begonnen wurde und das im Oktober 2014 in Dienst gestellt werden soll, ist eine „Fortuna“-Weiterentwicklung, aber mit einer Vermessung von 132.500 Tonnen gut 30.000 Tonnen größer als das Typschiff.

2013: ein guter Jahrgang

AidaStella
Kommt 2014: die "AIDAstella". Foto AIDA
Der Neubau-Boom hält in der Kreuzfahrtbranche noch (MSC will nun laut „Seatrade-Insider“ keine neuen Aufträge mehr erteilen, bevor sich die Weltwirtschaft gefangen und erholt hat) an. Auch im kommenden Jahr machen diverse Newcomer zu ihren Jungfernreisen die Leinen los. Alle Schiffe des Jahrgangs 2013 bieten zusammen Platz für knapp 14.000 Betten. Und das sind die Neuen in alphabetischer Reihenfolge:

Es darf weiter geträumt werden

Bleibt das ZDF-Traumschiff: die "Deutschland".
Die „Deutschland“ kreuzt weiterhin als „Traumschiff“ auf dem TV-Kanal. Der Erfinder der Dauerläufer-Serie, Wolfgang Rademann, befand: „Das Schiff ist der perfekte Drehort. Was wir uns vor vielen Jahren mit dem früheren Reeder Peter Deilmann ausgedacht haben, funktioniert auch noch heute und in der Zukunft.“ Offenbar sieht die Reederei das ebenso.

Größenrekorde made in Germany

Die Norwegian Breakaway
100 Jahren ist es her, als das damals mächtigste Passagierschiff „Imperator“ seinen Dienst aufnahm. Der mit 52.117 Tonnen vermessene Superliner von 1912, 277 Meter lang und mit Platz für mehr als 3000 Gäste, war die Erstgeburt eines baugleichen, auf der Werft Blohm & Voss entstandenen Trios für den Nordatlantikdienst der Hamburger Traditionsreederei Hapag, die unter ihrem legendären Generaldirektor Albert Ballin – der auch als ein Erfinder der Kreuzfahrt gilt – zur weltgrößten Reederei aufgestiegen war.

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