Kreuzfahrten Aboard

Hier lesen Sie die neuesten Nachrichten aus der Welt der Hochsee-Kreuzfahrt: Berichte über neue und alte Kreuzfahrtschiffe, Tipps für Ihre nächste Seereise, Kreuzfahrt-News aus aller Welt!

„FTI Berlin“: positives Fazit

Klein, gemütlich und beliebt: die "FTI Berlin". Foto: Susanne Müller
Seit Mai 2012 ist das „Ex-Traumschiff Berlin“ als „FTI Berlin“ zurück auf dem deutschen Markt. Während der Internationalen Tourismusbörse in Berlin zog Falk-Hartwig Rost, Director Distribution & Marketing bei FTI Cruises in München, ein positives Fazit: „Wir sind zufrieden, die Routen kommen gut an, übers ganze Jahr hatten wir eine Auslastung von 86 Prozent.“ Natürlich war es nicht sooo leicht, die Winterrouten im Roten Meer zu verkaufen. Immerhin verzeichnet Ägypten seit der Revolution herbe Einbrüche im Tourismus. Gut kam dennoch das Angebot an, die Kreuzfahrt mit einem Hotelaufenthalt zu verknüpfen.

Die Taufe der „MSC Preziosa: ganz großes Kino

Taufe der "MSC Preziosa" mit (v.l.) Pierfrancesco Vago, Ennio Morricone, Sophia Loren, Kapitän Giuliano Bossi und Gianluigi Aponte. Foto: Susanne Müller
Eines muss man den Mitgliedern der großen MSC-Familie lassen: Feiern können sie! Wer am Wochenende die Taufe ihres neuesten Kreuzfahrtschiffes, der „MSC Preziosa“, erlebt hat, dürfte dieses Event so schnell nicht vergessen. Da gab es Glamour, VIPs, Feuerwerk, Musik und magische Momente.  
Ein leichter Nieselregen geht am Samstagabend über Genua nieder, aber das machte gar nichts, denn die in großer Robe herausgeputzten Gäste der Taufe haben in einem riesigen, beheizten Zelt Platz genommen. Es riecht nach teurem Parfum, die Luft scheint aufgeladen vor Spannung. Das Publikum kommt aus ganz Europa. Nach diversen Festreden staunt es über eine fulminante Kostprobe des Showensembles, lauscht den Songs von Gino Paoli und begrüßt Stargast Ennio Morricone mit tosendem Applaus.  Gänsehautatmosphäre als die ersten Töne der Musik erklingen. Eine halbe Stunde lang dirigiert der Maestro das Symphonie Orchester Rom, lässt einige seiner berühmtesten Melodien aufleben und bringt die Herzen der Zuhörer zum Schmelzen.

"Queen" und Hamburg

Die "Queen Victoria" ist "Titelmädchen" des WELCOME ABOARD -Kalenders.
Zum zweiten Mal macht mit der „Queen Victoria“ (übrigens ist sie „Titelmädchen“ des neuen WELCOME ABOARD-Kreuzfahrtkalenders) in wenigen Wochen, nämlich am 7. Januar, in Hamburg ein Cunard-Liner zur Weltreise die Leinen los. Und alle Gäste, die sich hier einschiffen und den gesamten 111-Tage-Törn mitmachen, werden auch wieder zum Einstiegshafen zurückgebracht.

Erste Eindrücke von der „AIDAstella“

Stella - Maskottchen und Weltraumkuh auf der "AIDAstella". Foto: Susanne Müller
Nun ist sie also offiziell getauft und unterwegs zu ihren ersten Reisen, die „AIDAstella“. WELCOME ABOARD hat sich bereits an Bord umgesehen. Einen ersten Eindruck gibt es hier, den ausführlichen Schiffstest lesen Sie in WELCOME ABOARD 2014 (ab November am Kiosk). Das zehnte Schiff der Flotte und das letzte Schiff der Sphinx-Klasse bietet auf 253,33 Metern Länge und 32,2 Metern Breite wieder alles, was AIDA-Fans lieben:  Wellness, Sport,  Entertainment und Essen in allen Variationen. Sieben Restaurants und zwölf Bars lassen sich während der Reise testen. Vorsicht ist jedoch geboten. „Je länger man sich dort wo das Schiff breiter wird aufhält, umso schneller wird man selbst breiter“, warnt Clubteam-Leiter Thomas Ahrendt und streicht bedeutungsvoll übers eigene Bäuchlein. Am Heck befinden sich die Zuzahlrestaurants Rossini (Gourmet) und die Sushibar sowie das East-Restaurant und die Buffet-Versuchungen Bella Donna und Marktrestaurant.

Wie geht es weiter mit der „Nordstjernen“?

Unverwüstlicher Oldie: die "Nordstjernen". Foto: Peter Tönnishoff
Unser Bericht im aktuellen Magazin WELCOME ABOARD 2013 über die letzte Fahrt dieses norwegischen Schiffes unter Hurtigruten-Flagge auf seiner langjährigen Stammroute Bergen-Kirkenes-Bergen hat viel Beachtung gefunden. Kurzer Zwischenstand: Wie wir erfahren, hat die norwegische Vestland Rederi AS den denkmalgeschützten Oldie im November 2012 erworben und lässt ihn von der Indre Nordhordland Dampbåtlag AS bereedern (dieses Unternehmen verfügt mit dem Ausflugsschiff „Bruvik“ bereits über einen weiteren Klassiker).

Kreuzfahrtriese Carnival im Pech

War weltweit groß in den Schlagzeilen: die "Carnival Triumph". Foto: Carnival
Dicker konnte es nicht kommen. Nach einem Feuer an Bord der „Carnival Triumph“ (Carnival Cruise Line) trieb der manövrierunfähige Liner mit ausgefallener Stromversorgung und nicht funktionierenden Toiletten mit 4000 Menschen an Bord fünf Tage vor der Küste Mexikos. Totales Chaos an Bord – und die Berichterstattung über diese Alptraumreise wurde zum Aufmacher von scheinbar allen Medien.

„MSC Melody“ steht zum Verkauf

Die "MSC Melody" steht zum Verkauf. Foto: MSC Kreuzfahrten
Die „MSC Melody“, das älteste Schiff in der (jungen) MSC-Flotte, wurde in diesen Tagen ausgemustert und steht zum Verkauf. Schlagzeilen machte es, als es 2009 bei einer Kreuzfahrt im Indischen Ozean eine Attacke somalischer Piraten erfolgreich abwehrte. Der Liner mit dem für seine Zeit typisch runden Kreuzerheck, der als „Atlantic“ 1982 seine Laufbahn unter Flagge der einst renommierten, nicht mehr bestehenden Home Line begonnen hatte, war nach einer Zwischenstation bei der Premier Cruise Line 1997 zu MSC gekommen.

RCL: Mehr Deutsche an Bord

Ein gutes Team: (v.l.) Ralf Wernicke, Stefanie Hegener und Tom Fecke von RCL. Foto: Susanne Müller
Internationales Flair ist nichts für uns Deutsche? –Von wegen! 82.000 deutschsprachige Gäste (zugegeben: einige Österreicher und Schweizer waren auch dabei…), verreisten 2012 auf einem Schiff der amerikanischen Reederei RCL Cruises. Unter dieser Abkürzung firmieren die drei Marken Royal Caribbean International, Celebrity Cruises  und Azamara Club Cruises. Zusammen legten sie  um 2,5 Prozent im deutschsprachigen Markt zu, was einen ganz besonders freut: Tom Fecke. Er ist als General Manager für die deutschen Märkte zuständig und durfte sein Team um elf Mitarbeiter aufstocken, damit es auch in Zukunft so gut weiter läuft.

Zuwachs geplant bei der Familie Oasis

Die "Allure of the Seas". Foto: Tönnishoff
Die Würfel sind gefallen: Die „Oasis“-Klasse – die weltgrößten Cruiser unter Flagge von Royal Caribbean – wird um eine Schwester verstärkt, so dass nach deren geplanter Fertigstellung Mitte 2016 die Schiffsfamilie aus drei baugleichen Einheiten besteht. Anders als die „Oasis of the Seas“ und die „Allure of the Seas“, wird die Nummer Drei nicht bei STX im finnischen Turku gebaut, sondern in Saint Nazaire in Frankreich.

„Georg Büchner“: Ungewisses Schicksal

Die "Georg Büchner" in Rostock. Foto: Tönnishoff
Wie es derzeit aussieht, bleibt der „Georg Büchner“ die letzte Fahrt zur Abwrackwerft erspart. Und das schien in den letzten Wochen gar nicht so sicher. Dieses formschöne Kombischiff, das seit 1991 im Stadthafen Rostock als schwimmendes Hotel vertäut ist und zu einer (maritimen) Sehenswürdigkeit der Hansestadt in Mecklenburg-Vorpommern wurde, rechnete sich – wie man heute sagt – für den Betreiber nicht mehr.

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