Kreuzfahrten Aboard

Hier lesen Sie die neuesten Nachrichten aus der Welt der Hochsee-Kreuzfahrt: Berichte über neue und alte Kreuzfahrtschiffe, Tipps für Ihre nächste Seereise, Kreuzfahrt-News aus aller Welt!

Studieren statt durchblättern

„Wie es Leute gibt, die Bücher wirklich studieren, und andere, die sie nur durchblättern, gibt es Reisende, die es mit den Ländern ebenso machen: Sie studieren sie nicht, sie blättern sie nur durch.“ Im neuen Katalog Kultur- und Studienreisen weltweit 2013 zitiert Biblische Reisen Fernandino Galiani nicht nur, sondern lädt gleichzeitig zu Reisen ein, die weit mehr sind als ein hastiges „Durchblättern“.

Wer ist denn da neidisch?

Wie die Kreuzfahrtschiffe in den letzten Jahren ständig größer wurden, so wuchsen auch die privaten Großyachten. Mit 163 Metern ist die „Eclipse“ gegenwärtig das längste Schiff in der Flotte der Milliadäre. Ihr Eigentümer ist Roman Abramowitsch. Dem russischen Oligarchen soll es nun schlaflose Nächte bereiten, dass sein schwimmender Palast nur einen Meter länger ist als die Nummer zwei, die „Dubai“ von Mohammad bin Raschid Al Magtum. Dass diese Schiffe etwa so lang sind wie die erste, mehr als 800 Menschen Platz bietende „Astor“ - na und.

Kreuzfahrten werden immer beliebter

Der Kreuzfahrtmarkt wächst und wächst und wächst. Nach Angaben der führenden Kreuzfahrtverbände machten 2011 weltweit 20,6 Millionen Passagiere eine Schiffsreise - zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Damit wurde erstmals die 20-Millionen-Marke geknackt. Die meisten Reisenden stammten nach Angabe der Verbände aus den USA (11,5 Millionen Gäste) und Europa (6,2 Millionen Gäste/plus neun Prozent).

Cool: die neue "Titanic"

Pläne über den Nachbau einer „Titanic“ gab es in der Vergangenheit wiederholt – aber zum Auftrag kam es dann nie. Nun geht es scheinbar richtig zur Sache. Der australische Milliardär und „Titanic“-Enthusiast Professor Clive Palmer – wir berichteten bereits über sein Engagement – hat kürzlich nun erste Pläne und Zeichnungen für den Bau seiner „Titanic II“ vorgelegt. Danach werden die Passagiere wie bei dem Unglücksriesen vor 100 Jahren in drei Klassen untergebracht.

„Ocean Majesty“: Das Comeback einer Bekannten

Dieses Schiff kennen wir noch mit dem Namen „Olympic“ am Bug und im typischen Kleid der (leider) wirtschaftlich untergegangenen Reederei Epirotiki im griechischen Piräus. Klein, komfortabel, gemütlich haben wir es in Erinnerung. Als „Ocean Majesty“ und neues Flaggschiff von Hansa Touristik (Bremen und Stuttgart) hat es nun im Mai 2013 ein Comeback auf dem deutschsprachigen Markt.

Blauer Dunst auf der „Deutschland“

Raucher können einem fast schon leidtun. Scheinbar nur noch Verbannung und Verbote. Aber es gibt auch manchmal für die Freunde des blauen Dunstes gute Nachrichten, wie diese: Auf der „Deutschland“ wurde aus der Kultbar „Alter Fritz“ auf Deck 7 die Habanos Smoker Lounge.

Sind Sie abergläubisch?

Viele Seeleute sind abergläubisch, so sagt man. Aus deren Sicht ist zum Beispiel Freitag, der 13., ein Tag, der für Unglück steht. Statistiker können das freilich nicht bestätigen. In diesem Jahr aber gibt es nun schon zwei Beispiele, die abergläubische Seeleute als Beweise für ihren Glauben anführen können.

Es war ein Freitag, nämlich der 13. Juli, als in den frühen Morgenstunden ein Feuer an Bord des niederländischen Flusskreuzers „Regina Rheni“ während einer Rheinfahrt nahe Düsseldorf ausbrach.

Ehrgeizige Chinesen

Richtig überraschend ist die Meldung nicht, dass China im boomenden Kreuzfahrtmarkt nun aktiv mitmischen will. Überraschen kann nur, wie lange man im so ehrgeizigen Reich der Mitte untätig zugeschaut hat. Nun ein Kurswechsel. Die Werft Xiamen Shipbuilding Industry hat den Auftrag von den chinesischen Unternehmen Sha-Hai-Shu Group und  Xiamen International Cruise erhalten, ein mit etwa 100.000 Tonnen vermessenes Kreuzfahrtschiff zu bauen.

AIDA: Umweltfreundlicher Kurs

Das Rostocker Unternehmen Aida Cruises hat bei der japanischen Werft Mitsubishi zwei Schiffe einer neuen Generation bestellt, die 2015 und 2016 in Dienst gestellt werden. Neben dem so genannten Mitsubishi Air Lubrication System/MALS – Aida: „Sieben Prozent Treibstoff Einsparung durch reduzierten Rumpf-Reibungswiderstand dank eines Luftblasen-Teppichs“ – werden sie mit so genannten Dual Fuel-Motoren ausgerüstet und können somit im Hafen mit Flüssiggas betrieben werden.

Verstärkung für "Princess Daphne"

Schluss mit Alleingängen. Die „Princess Daphne“, noch Einzelgängerin bei Ambiente Kreuzfahrten, bekommt Verstärkung. Ab Sommer 2013 fährt zusätzlich die „Athena“ – wie die „Princess Daphne“ ein attraktiver Kreuzfahrt-Klassiker – exklusiv für diesen Berliner Veranstalter.

Ambiente Kreuzfahrten gibt auf

Azores
Tritt Ende August ihre letzte Reise für Ambiente Kreuzfahrten an: die "Azores". Foto: Ambiente Kreuzfahrten

Ein Schiff mit Geschichte, mit Flair, mit überschaubarer Größe, deutscher Bordsprache und günstigen Preisen: Viele hatten der „Azores“ im Frühling hoffnungsfroh entgegen gesehen. Jetzt verkündete Ambiente Kreuzfahrten nach nur wenigen Wochen das Aus für die „Azores“. In einer Pressemitteilung heißt es:  „Die Zusammenarbeit mit der portugiesischen Reederei „Portuscale Cruises“ wird zum 5. September 2014 einvernehmlich beendet. Bis dahin hat uns die Reederei die Durchführung aller bis jetzt nicht abgesagten Reisen zugesichert“, so Ambiente-Geschäftsführer Claus Wilm.

 

Mehr Deutsche reisen mit Cunard

Anja Tabarelli
Anja Tabarelli stellte in Hamburg den neuen Cunard-Katalog 2015 für den deutschsprachigen Markt vor. Foto: Susanne Müller

Manchmal ist es nur ein winziges Details einer Reise, die besondere Atmosphäre eines bestimmten Ortes, die ihn so besonders für uns macht. Wer zeitlose Eleganz, edle Materialien und klassischen Stil schätzt, der sollte vielleicht mal mit einem Cunard-Schiff fahren. Very british kommen die drei „Queens“ daher: die „Queen Victoria“, die „Queen Mary 2“ und die Jüngste im Bunde, die „Queen Elizabeth“. Die Briten sind natürlich nach wie vor die größte Gruppe auf den Schiffen der Traditionsreederei Cunard, die seit 1998 zum amerikanischen Carnival-Konzern zählt. Aber die Deutschen holen auf.

Hier geht es zur Bildergalerie!

Die "Queen Elizabeth" im Mai 2014 in Hamburg:

Alle Fotos: Susanne Müller

Neues aus Entenhausen

Disney Magic
Beim letzten Werftaufenthalt im spanischen Cadiz erhielt die "Disney Magic" ein Fließheck, Ducktail oder Entenschwanz genannt. FOto: Disney

Das erste Schiff der aus vier Einheiten bestehenden Disney-Flotte, die „Disney Magic, hat 20 Fuß (ca. sechs Meter) an Länge gewonnen. Beim letzten Werftaufenthalt im spanischen Cadiz erhielt der Zweischornsteiner im klassischen Oceanliner-Look ein Fließheck, Ducktail oder Entenschwanz genannt. Das soll die Fahreigenschaften verbessern, den Widerstand im Wasser verringern und zugleich den Treibstoff-Verbrauch reduzieren.

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