Kreuzfahrten Aboard

Hier lesen Sie die neuesten Nachrichten aus der Welt der Hochsee-Kreuzfahrt: Berichte über neue und alte Kreuzfahrtschiffe, Tipps für Ihre nächste Seereise, Kreuzfahrt-News aus aller Welt!

Die Palastkatzen von St. Petersburg

Die "Costa Pazifika" fährt 2014 ins Baltikum. Foto: Costa Kreuzfahrten
Auf leisen Sohlen huschen sie durch den Winterpalast. Ihre stummen Mitbewohner sind keine Geringeren als Picasso, Da Vinci und Matisse. Um die 50 Katzen führen ein wahrhaft königliches Leben in der Eremitage. Und das hat Tradition: Die Tochter von Peter dem Großen, Zarin Elisabeth Petrovna, ließ vor über 250 Jahren die Katzen in den Palast bringen. Damals schützten sie vor Mäusen und Ratten. Seitdem bewachen die Samtpfoten die Kunstsammlung von Katharina der Großen. Wer die Palastkatzen und die Metropolen der Ostsee erleben möchte, fährt z.B. mit Costa  Kreuzfahrten hin.

Von A nach B – keiner kann es besser als der Cruiser

Beinfreiheit ohne Ende!!! Hier bei einer Mittelmeer-Kreuzfahrt mit der "SeaDream II". Foto: Susanne Müller
Wenn man Verkehrsmittel vergleicht – und dazu gehören nüchtern betrachtet ja auch Kreuzfahrtschiffe -, merkt man, wie groß die Komfort-Unterschiede sind. In einer Umfrage ermittelte unlängst die Reisesuchmaschine Skyscanner, dass sich neun von zehn Flugreisende ein Ende des eingeschränkten Platzes wünschen, insbesondere dann, wenn sich der Sitz vor ihnen in die Ruheposition senkt und die ohnehin geringe Beinfreiheit reduziert wird.

Taucherziel „Georg Büchner“

Das ist nun Geschichte: Die „Georg Büchner“ in Rostock. Foto: Tönnishoff
Das tragische Ende des Hotelschiffs „Georg Büchner“ und einstigem maritimen Wahrzeichen der Hansestadt Rostock berührt offenbar nicht nur uns als Shiplover (wir berichteten über den ominösen Untergang des Schiffes auf dem Weg zum Abwracker nach Klaipeda). Sogar die „Ostsee-Zeitung“ als Herausgeberin des Buches „MS Georg Büchner – vom Stapellauf bis zum Untergang“ ist überrascht, dass bei der Vorstellung des Buches kein Platz im Saal frei blieb und die Auflage noch am selben Tag verkauft war. Wer das interessante Schiff, das wohl letzte aus der einst in den 1950er Jahren so populären Gattung „Kombi“ überlebt hatte, noch mal sehen möchte, muss nun ein Taucher sein. 

Nette Idee: MSC lässt (Auto-)Zwerge für einen (Schiffs-)Riesen werben

Vor ihrem Start zu ganzjährigen Kreuzfahrten in der Karibik machte die „MSC Divina“ deutlich, dass sie eine echte Italienerin ist. Bei ihrer Ankunft im fortan geltenden Basishafen Miami wurde der 333,3 Meter lange Riese von einer Flotte schwimmender Fiat 500 – dem wohl berühmtesten Nachkriegs-Kleinwagen made in Italy - empfangen. Schon vom Abfahrtshafen Venedig an war „als Reminiszenz an die Heimat des Kreuzfahrtunternehmens“ ein metallic-roter Cinquecento mit an Bord. Dazu muss man wissen, dass – wie das „Handelsblatt“ kürzlich schrieb – nicht zuletzt dank kostspieliger Werbekampagnen die Fiat-Fahrzeuge und insbesondere die rundliche Knutschkugel mit der 500 im Typenschild in den USA so beliebt sind wie nie zuvor. 

Die „AIDAcara“ fährt „aufgehübscht“ nach Südamerika

Neu für die Teenies: die Cara Lounge. Foto: AIDA Cruises
Mit ihr entdeckten viele Deutsche und darunter erstmals auch viele junge Leute ihre Liebe zur Kreuzfahrt. Als die erste „AIDA“ 1996 mit rotem Kussmund und kokettem Augenaufschlag auf den Meeren aufkreuzte, war sie der Hingucker schlechthin. 2001 bekam die Trendsetterin den Beinamen „Cara“ und blieb fortan für viele Kreuzfahrer auch ihre „Liebste“. Selbst 17 Jahre nach ihrer Jungfernfahrt gibt es etliche Stammgäste, die statt auf den neuen AIDA-Schiffen viel lieber mit ihrer überschaubaren, gemütlichen „Cara“ unterwegs sind. 

Weihnachten und Silvester in Sicht

Die "Finnstar" lädt zum Silvester-Törn ein. Foto: Finnlines

Offenbar werden es immer mehr Menschen, die dem Trubel rund um Weihnachten sowie Silvester entfliehen und – sich einschiffen auf einem Cruiser. Besonders beliebt sind dann Fahrten auf dem Fluss, wie das immer größer gewordene Angebot an Törns zum Jahresende verrät. Dazu muss man wissen, dass vor noch gar nicht langer Zeit bei den meisten Anbietern von Flussreisen im Spätherbst die Saison vorbei war. Ein Blick in die Kataloge bzw. auf die Internet-Seiten der Veranstalter etwa von 1AVista, Anton Götten/Croisi Europe, A-ROSA, nicko tours, Phoenix Reisen, plantours, Reisebüro Mittelthurgau, DSC, Transocean Kreuzfahrten oder (zum letzten Mal) Viking Flusskreuzfahrten macht deutlich, wie vielseitig die Angebotspalette mittlerweile ist: 

Pfadfinder in der Kreuzfahrt

Kommt 2015: die neue "AIDAprima". Foto: Aida Cruises

Wenn es in Europa kalt wird, nehmen viele Cruiser Kurs auf Regionen, die Sonne versprechen. Manche Liner machen dann die Leinen los zur Weltreise oder nehmen Kurs zum Beispiel auf die Karibik. Aber einige verbleiben auch weiterhin in ihren „Hausmeeren“, weil sie für alle Wetter konzipiert wurden. Typisch für diesen Trend ist die in Bau befindliche, innovative „AIDAprima“, die nach ihrer Fertigstellung im Sommer 2015 ganzjährig ab Hamburg ihre Kreuzfahrten startet. 

„Queen Elizabeth“: Rekordbrecher in der Kreuzfahrt

Die "Queen Elizabeth" bei ihrer Ankunft in New York. Foto: Archiv Cunard
Sie war über 60 Jahre das größte je gebaute Passagierschiff: die „Queen Elizabeth“. Vor 75 Jahren erfolgte die Indienststellung des 313,5 Meter langen und mit knapp 84.000 Tonnen vermessenen Cunard-Liners. Erst 2006 wurde dieser Rekord von der etwas über 100.000 Tonnen großen „Carnival Destiny“ (nach einem Umbau unbenannt in „Carnival Sunshine“) übertroffen. Den Längenrekord hielt die „Queen“ bis zur Indienstellung der „France“ von 1961, die sie um zwei Meter übertrumpfte. 

Französische Balkone für die „Deutschland“

Die „Deutschland“ bekommt französische Balkone. Foto: Reederei Deilmann

Zehn Millionen Euro macht der Deilmann-Investor Aurelius locker für die MS Deutschland-Beteiligungsgesellschaft, Eigentümerin und Betreiberin des Luxusliners mit dem in der Firmierung enthaltenen Namen. Die Summe soll halbe-halbe aufgeteilt werden. Die eine Hälfte wird für im Dezember fällige Zinsen verwendet, die andere für Umbauten des als TV-“Traumschiffs“ populären Liners während seines planmäßigen Werftaufenthaltes im November 2014. 

STX in Rauma verabschiedet sich aus der Werften-Familie

Wurde in Rauma gebaut: die „Baltic Queen“ der Tallink Silja Line. Foto: Tallink

Der südkoreanische STX-Mischkonzern mit weltweit 15 Werften ist auch im Bau von Kreuzfahrtschiffen aktiv. Die Cruiser entstehen in Frankreich und Finnland auf Werften, die vor STX-Übernahme z.T. mehrere Eigner hatten. Von den Standorten Turku und Rauma in Finnland (die früher ebenfalls im Bau von Passagierschiffen aktive Werft in Helsinki hat sich auf Eisbrecher und andere Spezialfahrzeuge spezialisiert) wird nun der Letztgenannte geschlossen. STX Finland Oy wolle sich im Rahmen einer Restrukturierung aus wirtschaftlichen Gründen auf einen Platz, nämlich Turku, konzentrieren, heißt es dazu. Mit Blick in die Auftragsbücher kann man diese Entscheidung verstehen. Da spielt es auch keine Rolle mehr, dass in Rauma in der Vergangenheit mehrere innovative Kreuzer und Fähren entstanden sind wie „Silver Explorer“ („World Discoverer“), „Radisson Diamond“, „Cristel“/“Sally Albatros“, „Color Fantasy“/Endausbau, „Ulysses“, „Baltic Queen“ und „Galaxy“.

 

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