Kreuzfahrten Aboard

Hier lesen Sie die neuesten Nachrichten aus der Welt der Hochsee-Kreuzfahrt: Berichte über neue und alte Kreuzfahrtschiffe, Tipps für Ihre nächste Seereise, Kreuzfahrt-News aus aller Welt!

Die „HANSEATIC nature“ ist getauft

HANSEATIC nature
Das neue Expeditionsschiff von Hapag-Lloyd Cruises, die „HANSEATIC nature“, bietet 5-Sterne-Niveau.

Am Abend des 4. Mai 2019 hat Hapag-Lloyd Cruises das erste Schiff der neuen Expeditionsklasse im Hamburger Hafen getauft: die „HANSEATIC nature“.  Taufpatin war eine Mitarbeiterin des Unternehmens: Isolde Susset. „Die Wahl der Taufpatin aus den eigenen Reihen ist uns sehr leichtgefallen. Isolde Susset hat den gesamten Bereich Expedition bei Hapag-Lloyd Cruises mit Herz und Seele geprägt und mit ihrer langjährigen Expertise zu dem erfolgreichen Segment entwickelt, das es heute ist und wird es genauso erfolgreich weiter in die Zukunft führen“, sagte Karl J. Pojer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Cruises, bei der Tauffeier.

Im Test: „Mein Schiff 6“

Mein Schiff 6
Die "Mein Schiff 6" vor Bar Harbor in Maine. Fotos: Susanne Müller

Genauso wie ihre älteren Schwestern hält die 2017 in Dienst gestellte „Mein Schiff 6“ einen  entspannten Urlaub auf dem Meer parat. Viele Passagiere sind Repeater und freuen sich besonders über die neue Route in Neuengland und Kanada, Best Ager fühlen sich ebenso wohl wie Familien mit Kindern und junge Paare. Die „Mein Schiff 6“ ist baugleich mit der ein Jahr älteren „Mein Schiff 5“, trotzdem gibt es ein paar Unterschiede. So ist der Außensportplatz nun überdacht, die Abtanz-Bar kann in einen Escape-Room verwandelt werden. Die Schau Bar und die Shops wurden etwas umgestaltet. Es gibt neue Hologram-Shows (Heino, Zirkus Roncalli sowie Rolando Villazón) sowie die neue Theater-Show Wellenreiter. Ebenfalls neu ist ein veganes Menü, das bestens bei den Gästen ankommt.   

40 Jahre „Berlin“: Erlebniskreuzfahrten zum Geburtstag in 2020

Berlin

Im Jahr 2020 feiert die „Berlin“ ihren 40. Geburtstag. Aus diesem Grund legt FTI Cruises vielseitige Erlebniskreuzfahrten für sein Flaggschiff auf. Im neuen Katalog, der mit 84 Seiten so umfangreich wie noch nie ist, stehen 25 vielfältige Routen und zehn Erstanläufe zur Auswahl.

Schiffstest: die „Riviera“ von Oceania Cruises

Riviera Oceania Cruises
Hier liegt die Riviera vor Sizilien. Foto: Susanne Müller

Die 2012 in Dienst gestellte „Riviera“ (Schwesterschiff zur „Marina“) gehört zur O-Klasse von Oceania Cruises. Sie zählt zu den mittelgroßen Schiffen mit maximal 1258 Gästen. Das Interieur der „Riviera“ prunkt mit Luxus: viel dunkles Holz, italienischer Marmor, Granit, feinste Teppiche und grandiose Kunstwerke. Ein großes Raumangebot pro Passagier trägt zum Wohlgefühl bei.

Deutscher Kreuzfahrtmarkt wächst weiter

Der deutsche Hochsee-Kreuzfahrtmarkt wächst weiter. Die Cruise Lines International Association (CLIA) veröffentlichte jetzt eine erwartete Gesamtzahl von 2,26 Millionen Gästen aus dem deutschen Quellmarkt, die 2018 Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff gemacht haben.  Das entspräche einem Wachstum von 3,5 Prozent. Für 2019 rechnet der Verband mit weiterem Wachstum, vor allem auch wegen der neu in Dienst gestellten Schiffe und der damit verbundenen Kapazitäten.

Scenic Eclipse kommt am 15. August

Scenic Eclipse

Wie Scenic Luxury Cruises & Tours jetzt ankündigte, wurde der erste Fahrttermin für die „Scenic Eclipse“ auf den 15. August 2019 verschoben. "Wir bedauern zutiefst die Unannehmlichkeiten, die diese Verzögerungen unseren Gästen beim Start der Scenic Eclipse verursacht haben. Wir als Unternehmen haben alles getan, um das Schiff innerhalb der zuvor festgelegten Fristen fertig zu stellen, aber eine Reihe von Ereignissen, die außerhalb unseres Einflussbereichs liegen, haben leider zu Verzögerungen geführt", sagte ein Unternehmenssprecher.

Die schönsten Ziele der Ostsee

Ostsee-Kreuzfahrt
Auch das gehört zu einer Ostsee-Kreuzfahrt: Fahrt durch die Schären. Foto: Susanne Müller

In den Sommermonaten sind Kreuzfahrten ins Baltikum bei Urlaubern aus der ganzen Welt beliebt.  Wir haben ein paar Eindrücke von den Landgängen einer Kreuzfahrt durch die Ostsee für Sie gesammelt:

Ins Reich der Bären und Wölfe

Nova Scotia
Die Expeditionskreuzfahrt mit der "RCGS Resolute" beginnt in Nova Scotia. Foto: Daniel Wallace

Gegenüber von Grönland liegt Labrador, eine der letzten Wildnisregionen der Erde, von herber Schönheit, mit windumtosten Felsküsten im Norden und einsamen Wäldern im Süden.  Wer die spannenden Landschaften an der ostkanadischen Küste mit allen Sinnen erfahren möchte, ist bei der Expeditionskreuzfahrt mit der „RCGS Resolute“, die frühere „Hanseatic“ von Hapag-Lloyd, genau richtig. Vom 19. bis 31. Juli kreuzt das luxuriöse Expeditionsschiff von Nova Scotia über Neufundland und Labrador bis zur Baffininsel.

Queen Mary 2: Suiten zum Sonderpreis

Queen Mary 2
Die "Queen Mary 2" auf der Elbe. Foto: Gerlinde Tönnishoff

Wenn schon, denn schon: Wer schon immer von einer Transatlantik-Passage mit der „Queen Mary 2“, dem letzten wahren Ocean Liner unserer Zeit, geträumt hat, kann jetzt eine Suite zu einem ziemlich guten Preis buchen. Ab sofort und noch bis zum 31. Oktober bietet die Reederei Cunard die Princess oder Queens Suiten bis zu 36 Prozent günstiger gegenüber dem Premium Preis an (limitiertes Kontingent).

Warum die „Heimathäfen“ von Plantours so beliebt sind

MS Hamburg
Die "Hamburg" begeistert Urlauber mit ihren "Heimathäfen"-Reisen. Foto: Plantours

Heimathäfen heißt eine fünftägige Tour, die Plantours Kreuzfahrten mit der „Hamburg“ zweimal im Jahr anbietet. Die Kreuzfahrt vor der eigenen Haustür ist stark gefragt. Viele Menschen, die sich in Dubai oder Florida schon bestens auskennen, haben noch nie Helgoland oder Borkum besucht. Und Helgoland zum Beispiel hat viel mehr zu bieten als den zollfreien Einkauf, der dem Eiland einst den Spitznamen „Schnapsinsel“ einbrachte. Bei einem Inselrundgang strömen alle Menschen zur „langen Anna“, dem 47 Meter hohen, frei stehenden Felsen, der von tausenden Seevögeln bevölkert wird.

5. Schiff für Phoenix Reisen: Aus der „Prinsendam“ wird die „Amera“

 

Amea
So wird sie aussehen: die künftige "Amea". Foto: Phoenix Reisen

Phoenix Reisen bekommt ein neues Schiff:  Im August 2019 wird die heutige „Prinsendam“  erstmals unter dem Namen „Amera“  für den Bonner Veranstalter in See stechen. Zuvor wird das Schiff  in einer mehrwöchigen Werftzeit renoviert und verschönert.  

 

Purer Luxus auf der „Riviera“

Riviera, Oceania Cruises
Die "Riviera" von Oceania Cruises im Hafen von Katakolon. Foto: Susanne Müller

Das Luxusgefühl überkommt einen schon beim Betreten der „Riviera“. Beim Anblick der Lalique Grand-Treppe ebenso wie im Marmorbad der Kabine, in der die kleinen Bvlgari-Fläschchen aufgereiht nebeneinander stehen. Und es setzt sich fort im italienischen Restaurant Toscana, wo das Essen auf Geschirr von Versace serviert wird. Zum Glück ist die Atmosphäre trotzdem lässig. Country Club-Style nennt die Reederei Oceania Cruises das.

Eine große Reportage über die Kreuzfahrt auf der „Riviera“ lesen Sie in der nächsten Ausgabe des Kreuzfahrtmagazins Welcome Aboard. Einen kurzen Film von der „Riviera“ können Sie schon jetzt hier ansehen:

Kreuzfahrten bei den Deutschen so beliebt wie nie zuvor

Bug Kreuzfahrtschiff
Freie Fahrt voraus für die Kreuzfahrt 2018. Foto: Susanne Müller

Glückliche Gesichter bei allen Kreuzfahrtprofis während der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin: Der deutsche Markt für Hochseekreuzfahrten wächst und gedeiht. 2,19 Millionen Gäste aus dem deutschen Quellmarkt reisten 2017 auf einem Kreuzfahrtschiff, was einem Passagierwachstum von 8,4 Prozent entspricht (2016: 2,02 Millionen Passagiere).

Das ist das Ergebnis der Studie „Der Hochsee-Kreuzfahrtmarkt Deutschland 2017“, herausgegeben vom internationalen Kreuzfahrtverband Cruise Lines International Association (CLIA) und dem Deutschen Reiseverband (DRV).

Mit Kuoni auf Abenteuer-Kurs

Silver Discoverer, Expidition, Welcome Aboard
Kuoni bietet im September 2017 eine ganz besondere Expeditionskreuzfahrt mit der „Silver Discoverer“ an. Foto: Kuoni

Es gibt Reisen, von denen träumt man sein ganzes Leben. Manche Leute allerdings machen ihre Träume einfach wahr. Sie reisen bis ans Ende der Welt, von Palau bis nach Australien und lernen dabei Menschen und Inseln kennen, von denen sie noch nie zuvor gehört haben. Und sie entdecken bei einer Expeditionskreuzfahrt mit der „Silver Discoverer“ dass der Stille Ozean in Wirklichkeit alles andere als still ist.

Hapag-Lloyd Cruises: Rabatte locken im Jubiläumsjahr

Karl J. Pojer, Welcome Aboard
Karl J. Pojer ist Vorsitzender der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Cruises. Foto: Susanne Müller

Kreuzfahrten boomen, sind heute für Ottonormalbürger erschwinglich und sogar schon bei Aldi zu haben. Das war nicht immer so. Am 22. Januar 1891 begann die erste „Vergnügungsreise“ auf See mit der „Auguste Victoria“. Erfunden vom späteren Hapag-Direktor Albert Ballin war diese Kreuzfahrt tatsächlich sogar die erste All-inclusive-Pauschalreise überhaupt. Und sie war nicht eben billig. Die Passagiere zahlten zwischen 1600 und 2400 Goldmark für ihre Ferien auf See, umgerechnet 28.500 bis 42.88 Euro.

Krimi-Kreuzfahrt auf der „Ocean Majesty“

Ocean Majesty
Die "Ocean Majesty" bricht im September 2018 zur Krimi-Kreuzfahrt auf. Foto: Susanne Müller

Wer Krimis und Kreuzfahrten liebt, kann seine beiden Leidenschaften jetzt vereinen: bei  einer Krimi-Kreuzfahrt mit der „Ocean Majesty“. Die Tour vom 1. bis 13. September ab/bis Bremerhaven führt zu verschiedenen Häfen in Irland und England und lädt die Gäste dazu ein, selbst mitzuhelfen, einen Diebstahl an Bord aufzuklären.

Mit dem Frachtschiff auf große Fahrt

Doris Schepers
Das Frachtschiff "Doris Schepers" nimmt auch Passagiere mit. Foto: Oliver Davis

Eine Reise mit dem Frachtschiff ist wahrlich kein 08/15-Urlaub. Wer ein solches Abenteuer erleben möchte, kann in Hamburg auf die „Doris Schepers“ gehen. Zweimal im Monat legt das Containerschiff zu einer 14-tägigen Fahrt durch die Nord- und Ostsee ab. In den Häfen, zu denen etwa Immingham (England), Klaipeda (Litauen) und Stettin (Polen) zählen, bleibt das Schiff sieben bis 18 Stunden, so dass genügend Zeit ist, um die Städte zu erkunden.

Expeditionskreuzfahrten: Wenn das Abenteuer lockt…

Expedition Swarovski
Ganz nah an der Natur sind die Teilnehmer einer Expeditionskreuzfahrt.

Abenteuer entstehen im Kopf. Manchmal kommen sie langsam angeschlichen, in einem Traum des Nachts. Oder sie treffen einen wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Bilder von fernen Ländern, einer wilden, ungezähmten Natur. Und man selbst ist mittendrin, spürt  den Wind und die Sonne, hört den Ruf der Wildnis. Viele von uns schütteln diese Vorstellung auch schnell wieder ab: keine Zeit, kein Geld, kein Mut für Veränderung. Doch manche erfüllen sich ihre Vision und reisen auf den Spuren der großen Abenteurer, Forscher und Entdecker.

Die „Norwegian Bliss“ verspricht Glückseligkeit

Bernard Meyer, Andy Stuart, Norwegian Bliss
Bernard Meyer, Chef der Papenburger Meyer Werft (links), und Andy Stuart, COO der Norwegian Cruise Line, während der Stahlschnitt-Zeremonie der "Norwegian Bliss". Foto: Susanne Müller

Die brandneue „Norwegian Escape“ hatte die Meyer Werft noch nicht einmal verlassen, da wurde schon ihre Nachfolgerin gefeiert. Mitte September fand der Stahlschnitt der „Norwegian Bliss“ in Papenburg statt. Bernard Meyer, Chef der Meyer Werft, sprach erst mal nur von Nr. 694. „Den Namen eines Schiffes sagen wir eigentlich erst nach seiner Taufe“, meinte er während der Zeremonie, zu der auch etliche Vertreter der Norwegian Cruise Line aus den USA angereist waren.

Wie sicher sind Kreuzfahrten?

CSMART Simulator
In Almere kann alles simuliert werden, auch die EInfahrt nach Fort Lauderdale. Foto: Susanne Müller

„Was meinen Sie, lassen sich Unfälle auf See zu hundert Prozent vermeiden?“ Captain Hans Hederström blickt uns herausfordernd an. Alle schütteln die Köpfe. Hederström, der Direktor des Center for Simulator Maritime Training, kurz CSMART genannt, kennt diese Reaktion und kontert: „Na gut, Unfälle von Gott wie etwa Tsunamis oder Vulkanausbrüche können wir nicht verhindern. Menschliche Unfälle allerdings schon – mit dem richtigen System, mit Kontrolle.“

Star Clippers: Auf den Spuren der Geschichte

Star Clippers Neubau
Modell des Segelschiffes, das die Reederei Star Clippers nach dem Vorbild der "France II" bauen lässt. Foto: Star Clippers

Die legendäre „France II“ ist ihr Vorbild. Noch hat sie keinen Namen. Und dennoch spricht in Segelkreisen jeder von ihr. Die Rede ist von dem neuen Segelschiff, das die Reederei Star Clippers auf der Brodo Werft in Split (Kroatien) bauen lässt. Der Nachbau der „France II“ (1911 bis 1922), die zu ihrer Zeit der größte Segler der Welt war, wird im Laufe des Jahres 2017 in Dienst gestellt. Auch dann wird der Fünfmaster wieder das größte Segelschiff der Welt sein.

Gesucht: die schönsten Leser-Fotos

Kreuzfahrtschiffe Welcome Aboard-Magazin

WELCOME ABOARD sucht die schönsten Leserfotos von Kreuzfahrtschiffen! Haben Sie Lust mitzumachen? – Dann mailen Sie uns bis zum 1. September Ihr schönstes Foto von einem Kreuzfahrtschiff zusammen mit ein paar Zeilen über das Schiff und den Aufnahmeort sowie Ihre Anschrift.

„Celestyal Odyssey“: drittes Schiff für Celestyal Cruises

Celestyal Odyssey
Fährt ab Juni 2015 für Celestyal Cruises: die "Celestyal Odyssey". Foto: Celestyal Cruises

Die griechische Reederei Louis Cruises erweitert die Flotte und geht ab Juni mit einem dritten Schiff an den Start: der „Celestyal Odyssey“. Erst im September 2014 hatte Louis Cruises seine neue Marke „Celestyal Cruises“ auf den Markt gebracht. Dazu gehören die beiden Kreuzfahrtschiffe „Celestyal Crystal“ mit 480 Kabinen und die größere „Celestyal Olympia“ mit 720 Kabinen. In Deutschland wird Celestyal Cruises vom Karlsruher Veranstalter H&H Touristik vermarktet.

Ab Hamburg auf Expeditions-Kurs

Expeditionsschiff Sea Spirit
Auf Expeditionskurs: die "Sea Spirit". Foto: Polaris Tours

Eine abenteuerliche Reise mit einem Expeditionsschiff. Das steht bei vielen Menschen ziemlich weit oben auf der persönlichen Liste der Wunschträume. Wer im Mai bis jetzt noch nichts vorhat, sollte mal über eine Tour von Hamburg über Großbritannien, die Faröer bis nach Reykjavik auf Island mit der „Sea Spirit nachdenken.

Reif für die Insel?

Südsee
Die "Bremen" bricht 2015 auf zu einer Expeditionsreise in die Südsee. Foto: Hapag-Lloyd Kreuzfahrten

Blaues Meer, weißer Sandstrand und erholsame Ruhe. Wer hat nicht schon einmal von der eigenen Insel im Pazifik geträumt? Für Kreuzfahrer, bei denen das Kleingeld im Portemonnaie noch nicht ganz für die eigene Insel reicht, bieten Hapag-Lloyd Kreuzfahrten 2015 eine Expeditionsreise ins Meer von Mikronesien.

Island-Kreuzfahrt mit Insidern

Island Kreuzfahrt
Eine fantastische Natur erwartet Kreuzfahrer auf Island. Foto: Island ProTravel

Island gilt als magisches Land. Wer einmal dort war, will immer wieder hin. Die fantastische Natur auf der Insel aus Feuer und Eis zieht Urlauber so in ihren Bann, dass die meisten Island einfach besser kennenlernen möchten – nicht nur während eines einzigen Stopps mit dem Kreuzfahrtschiff. Gleich neun isländische Häfen stehen jedoch bei einer Reise mit Iceland ProCruises auf dem Programm.

„Mein Schiff 4“ wird in Kiel getauft
 

Die neue "Mein Schiff 4" wird 2015 in Kiel getauft. Foto: TUI Cruises

TUI Cruises lässt die „Mein Schiff 4“ am 5. Juni 2015 in Kiel taufen. Zum ersten Mal können Fans der Flotte am Taufevent teilnehmen: Allerdings nur wenn sie die Jungfernfahrt gebucht haben. Sie führt ins Baltikum:

Princes Cruises: Neues Schiff und Einchecken auf Deutsch

Royal Princess
Die „Royal Princess“ bekommt 2017 ein weiteres Schwesterschiff. Foto: Princess Cruises

Princess Cruises baut ein weiteres Schiff.  Das nunmehr 19. Schiff der amerikanischen Reederei entsteht auf der italienischen Fincantieri-Werft, wird 2017 ausgeliefert und kostet  rund 600 Millionen Euro. Maximal 3.560 Passagiere fahren später einmal mit dem noch namenlosen Neubau.

„Delphin“ im Winter verchartert

Delphin Welcome Aboard
Wird im Winter verchartert: die "Delphin". Foto: Tönnishoff

Die „Delphin“ ist für die nächsten fünf Jahre jeweils für die Wintersaison verchartert worden. Laut der Reederei Passat Kreuzfahrten wird das Kreuzfahrtschiff nun nur noch im Sommer für den deutschsprachigen Markt zur Verfügung stehen. Um welchen Charterer es sich handelt, wurde nicht verraten. Gleich zweimal soll das klassische Drei-Sterne-Plus-Schiff in nächster Zeit noch für Verschönerungsarbeiten in die Werft gehen.

Princes Cruises: Neues Schiff und Einchecken auf Deutsch

Royal Princess
Die „Royal Princess“ bekommt 2017 ein weiteres Schwesterschiff. Foto: Princess Cruises

Princess Cruises baut ein weiteres Schiff.  Das nunmehr 19. Schiff der amerikanischen Reederei entsteht auf der italienischen Fincantieri-Werft, wird 2017 ausgeliefert und kostet  rund 600 Millionen Euro. Maximal 3.560 Passagiere fahren später einmal mit dem noch namenlosen Neubau.

Das Ende der Klassiker

Pacific Princess
Eine Pionierin ihrer Zeit: die "Pacific Princess".

Die Zahl der Schiffe, die zu den Pionierinnen in der Kreuzfahrt zählen und noch aktiv im Dienst sind, ist klein geworden. Gemeint sind die Ende der 1960er und in den frühen 1970er Jahren gebauten, ausschließlich für Kreuzfahrten konzipierten Liner. Damals war man noch bescheiden – alle diese Schiffe maßen lediglich zwischen 10.000 und 20.000 BRZ mit Platz für maximal etwa 1000 Passagiere. Von Gästezahlen wie heute träumte die Branche nur.

„Columbus 2“ heißt jetzt wieder „Insignia“

Columbus 2
Die "Columbus 2" fährt jetzt wieder als "Insignia" für Oceania Cruises. Foto: Hapag-Lloyd Kreuzfahrten

Zwei Jahre lang fuhr die „Columbus 2“ im Charter für Hapag-Lloyd Kreuzfahrten. Jetzt wurde das Schiff wieder an seinen Eigner Oceania Cruises übergeben und kreuzt unter seinem alten Namen „Insignia“ im Sommer im Mittelmeer und im Winter in der Karibik. 2012 wurde die mittelgroße, elegante „Columbus 2“ noch als ideales Einsteigerschiff für Kreuzfahrtneulinge von Hapag-Lloyd propagiert. Doch schon kurze Zeit später stand fest, dass der Chartervertrag nicht verlängert würde.

Luxushotel im „Titanic“-Look

Titanic Treppe
Nachbau der berühmten Titanic-Treppe. Foto: Susanne Müller

Zahlreiche Ausstellungen, Versteigerungen mit Erinnerungsstücken von dem auf seiner Jungfernreise nach der Kollision mit einem Eisberg am 15. April 1912 untergegangenen Flaggschiff der White Star Line bewegen nach wie vor Menschen in großer Zahl. Die Zahl der Bücher, die sich mit der „Titanic“-Unglück befassen, ist riesig – und es werden garantiert noch einige hinzukommen.

Das „Agrar-Deck“ auf der „Deutschland“

Wer sich schon immer gefragt hat, woher die frische Milch auf Kreuzfahrttschiffen kommt, selbst wenn das Schiff schon tagelang auf See unterwegs war, wird jetzt aufgeklärt. Schauspieler und Moderator Marek Erhardt plauderte bei der Vorstellung des neuen „Deutschland“-Katalogs der Reederei Peter Deilmann aus dem Nähkästchen.

Sehen Sie hier ein kurzes Video.

Partytime: Welcome back „Astor“

Das muss doch gefeiert werden: Die „Astor“ kommt im Mai aus Australien zurück nach „old Germany“.  Auf ihrer letzten kleinen Etappe von Harwich nach Bremerhaven gibt’s eine zünftige  "Welcome back-Party" an Bord – mit Galadinner, einer Show, Tanz und netten Gesprächen. 

MSC Kreuzfahrten baut zwei neue Schiffe

MSC Kreuzfahrten
MSC Kreuzfahrten baut zwei neue Schiffe. Foto: MSC

Für eine steigende Nachfrage nach Kreuzfahrten will sich MSC Cruises jetzt wappnen. Die weltweit größte Kreuzfahrtgesellschaft in Privatbesitz lässt  zwei neue Schiffe bei der französischen Werft STX France bauen. Darüber hinaus erteilte sie die Option für zwei weitere Neubauten. Die ersten beiden Cruiser sollen die bisher aus zwölf Schiffen bestehende Flotte 2017 und 2019 ergänzen. Geplant werden sie 315 Meter lang und 43 Meter breit (167.600 BRZ), mit Platz für 2.250 Gästekabinen und 820 Crewkabinen. Damit bieten sie Unterkünfte für rund 5.700 Passagiere und 1.536 Mitarbeiter.

Kiellegung der „Mein Schiff 4“ in Turku

Ganz schön fix: nur neun Monate nach der Kiellegung von „Mein Schiff 3“ feierte TUI Cruises jetzt die Kiellegung der „Mein Schiff 4“ auf der finnischen Werft STX Finland Oy in Turku. "Mit der Kiellegung der Mein Schiff 4 führen wir die Expansion unserer Wohlfühlflotte fort. Ab dem 12. März können die ersten Reisen mit der Mein Schiff 4 gebucht werden. Dann können wir mit insgesamt vier Schiffen und einer Kapazität von rund 9.000 Betten die Wünsche unserer Gäste noch besser erfüllen“, so Richard J. Vogel, CEO von TUI Cruises. 

Die „Astor“ wird britisch

Viele ahnten es bereits, doch nun ist es amtlich: Die bei deutschen Kreuzfahrern so beliebte „Astor“ und die vier TransOcean-Flussschiffe  „Belvedere“, „Bellejour“, „Bellefleur“ und „SansSouci“ gehen an den britischen  Veranstalter Cruise & Maritime Voyages (CMV) über. Der hatte die „Astor“ bekanntlich schon seit Ende 2013 für drei Wintersaisons von der Premicon AG gechartert. Zurzeit wird die „Astor“ erfolgreich für Kreuzfahrten rund um Australien eingesetzt. Neben der nautischen Betreuung übernahm CMV auch das Hotelmanagement und das Catering des Schiffes.  

Tango tanzen an Kap Horn

Tangotänzer kommen ins Schwärmen, wenn sie von Buenos Aires erzählen, der Heimat des Tangos. Längst hat der sinnliche Tanz dieser südamerikanischen Stadt am Rio de la Plata seinen Siegeszug um die Welt angetreten. Zarte Klänge des Bandoneons, dramatische Liebesgeschichten, elegante Tänzer… All dies können Urlauber bei einer „Tango-Kreuzfahrt“ mit der „Celebrity Infinity“ erleben. 

Schmalkost? Nur ein Scherz

Eine Information an die Gäste des Phoenix-Schiffes „Artania“ während einer Kreuzfahrt – hier auf dem Weg von Valetta/Malta nach Alexandria/Ägypten –, dass man von Voll- auf Halbpension umbuchen könne, sorgte für Treiben an der Rezeption. Zu sehen während einer Folge der TV-Serie „Verrückt nach Meer“. Offenbar hatten diese Passagiere bei der Ankündigung der Schmalkost-Alternative im Tagesprogramm das Datum übersehen: ein 1. April. 

MSC: Stretch-Liner

Den „Trick“, Cruiser durch das Einsetzen eines Zwischenstücks zu vergrößern, wendeten schon in den 1980er Jahren – was damals noch für viel Aufsehen sorgte! - Kreuzfahrtreedereien an wie Royal Viking Line, Royal Caribbean, Norwegian Cruise Line, Fred Olsen oder Peter Deilmann („Berlin“, heute „FTI Berlin“). Jetzt hat sich auch MSC Kreuzfahrten entschieden, ihre vier Einheiten der Lirica-Klasse (die „MSC Lirica“ war der erste Neubau der Company) zu stretchen. 

Zwischen Helgoland und Galapagos

Wenn alles plangemäß verläuft, pendelt ab 2015 zwischen Cuxhaven und Helgoland ein neues Seebäderschiff mit dem Namen der von ihm angelaufenen Nordseeinsel. Die AG Ems/Emden hat bei der Fassnerwerft/Berne den Bau eines kombinierten Passagier- und Frachtschiffs für diesen Dienst bestellt. Der innovative, mit umweltfreundlichem Flüssiggas betriebene Liner mit einer gläsernen Lobby soll Platz für 1000 Gäste bieten. Und vielleicht wird er einmal so berühmt wie die unverwüstliche „Helgoland“ von 1963, die noch immer in Fahrt ist – jetzt sogar als Kreuzfahrtschiff. 

Bei Princess Cruises geht es rund

Bei unserem Test der im Juni d.J. in Dienst gestellten „Royal Princess“ (Print-Ausgabe WELCOME ABOARD 2014) überraschte uns das Fehlen einer Rundum-Promenade auf einem der unteren Decks, was ja, wie wir anmerkten, sonst ein Kennzeichen in der Premium-Klasse ist, in der sich ihre Reederei Princess Cruises (ja, zu Recht) sieht, mit Konkurrenten wie Celebrity Cruises oder Holland America Line

Die alte „Alex“ sucht eine neue Aufgabe

Mit ihren ihrem grünen Rumpf und grünen Segeln hat der alte Windjammer „Alexander von Humboldt“ einen hohen Bekanntheitsgrad als Botschafterin einer bekannten Bierbrauerei in Bremen. Wie schon berichtet, wurde dieser 1906 ursprünglich als Feuerschiff gebaute Segler unter Flagge der Deutschen Stiftung Sail Training (DSST) vor zwei Jahren durch den Neubau „Alexander Humboldt II“ ersetzt. 

Revuetheater mit Seesicht

Musik, Tanz und Gesang – zu schwimmenden Revuetheatern werden in diesen Tagen die deutschen Luxusliner „Europa 2“ und „Deutschland“. Auf die „Europa 2“ schiffen sich zur Mittelmeerkreuzfahrt von Nizza nach Kusadasi (10. bis 19. Oktober) vier Musikerinnen des Hamburger Quartetts „Salut Salon“ ein. Sie haben die Kunst des Crossover auf die Kammermusik übertragen und begeistern ihr Publikum mit musikalischer Leichtigkeit und Humor. Das 2002 gegründete Quartett besteht aus den beiden Geigerinnen Angelika Bachmann und Iris Siegfried sowie der Cellistin Sonja Lena Schmid und Anne-Monika von Twardowski am Klavier.

Ich bin dann mal weg

Wie die „Astor“ unter Flagge von TransOcean (eine Premicon-Tochter), die die kommenden drei Winter für einen britischen Veranstalter (Cruise & Maritime Voyages /CMV) in Charter fährt, geht nun auch die von Hansa Touristik vermarktete „Ocean Majesty“ für eine befristete Zeit „fremd“. 

Regent Seven Seas Cruises: Ein Schiff wird kommen ...

Nur keine falsche Bescheidenheit. „Es beginnt ein neues Kapitel der modernen Kreuzfahrt“, prophezeit die US-Reederei Regent Seven Seas Cruises vollmundig in einer Pressemitteilung, mit der sie ihren bei der italienischen Werft Fincantieri in Auftrag gegebenen Neubau „Seven Seas Explorer“ ankündigt. Der soll aus ihrer aktuellen Flotte mit drei Kreuzern ein Quartett machen. Was Luxus betrifft, will das nach Plan im Sommer 2016 fertiggestellte Schiff die schwimmende Konkurrenz sozusagen im Kielwasser lassen.

Auf den Hund gekommen

Hundebesitzer haben nur sehr wenige Möglichkeiten, ihren Liebling auf vier Beinen auf einer Seereise mitzunehmen. Sie wissen, dass die „Queen Mary 2“ bei ihren Atlantiktörns einen Platz für Tiere hat. Hinzu kommen einige Fährreedereien. Und es ist auch bekannt, dass der Kölner Veranstalter 1AVista Reisen wiederholt auf einem Flusskreuzer Törns mit Hund anbietet. Das war es dann. 

French Line klein und fein

Die Neubau-Cruiser wurden in den letzten Jahren ständig größer. Schiffe mit 3000, 4000 und mehr Gästebetten scheinen nun fast schon die Norm zu sein. Aber es gibt auch eine „kleine“ Gegenbewegung. Dafür steht zum Beispiel die französische Compagnie du Ponant mit derzeit vier Schiffen. 

Hapag-Lloyd hebt ab

Ein Passagierschiff, das nach seinem genialen Reederei-Generaldirektor Albert Ballin (1858-1918) benannt wurde, gab es nur einmal. 1923 stellte die Hamburger Hapag – damals noch nicht verbunden mit dem Lloyd – mit der „Albert Ballin“ das Typschiff eines baugleichen Quartetts (die anderen drei hießen „New York“, „Hamburg“ und „Deutschland“) in Dienst. Eingesetzt wurden die beliebten Liner auf der Nordatlantikroute von Cuxhaven nach New York.

Brand auf der „Hanseatic“

Im Rahmen eines planmäßigen Werftaufenthaltes befindet sich das Expeditionsschiff „Hanseatic“ von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten in der Bredo-Werft in Bremerhaven. Im Rahmen der Werftarbeiten kam es zu einem Schaden durch Brand im Maschinenraum. Der Werftaufenthalt wird sich aus diesem Grund zwangsläufig verlängern. Die „Hanseatic“- Reisen vom 17. Juni ab Bremerhaven und vom 4.Juli ab Tromsø werden daher abgesagt.

„Serenissima“? - Nie gehört

Leserin Jasmin K. aus Hamburg schreibt uns: „Ich habe gelesen, dass das Kreuzfahrtschiff „Serenissima“ in schottischen Gewässern nahe Oban auf Grund gelaufen ist. Diesen Schiffsnamen habe ich nie zuvor gehört – könnt Ihr von der WELCOME ABOARD-Redaktion helfen? - Antwort der Redaktion: Yes we can! Bei der 87,4 Meter langen „Serenissima“ handelt es sich um die ehemalige, 1960 für Hurtigruten gebaute „Harald Jarl“ mit Platz für 600 Passagiere.

Ikarus Tours: Mit einem „Lord“ Schottland entdecken

Die „Lord of the Glens“ ist, wie ihr Name verrät, geschaffen für Törns in Gewässern rund um Schottland und kann – wie betont wird – als einziges Passagierschiff den vor 200 Jahren gebauten und knapp 100 Kilometer langen kaledonischen Kanal durchqueren.

Highlight Schiff

Es gab Zeiten, da wurden in manchen Reiseangeboten die Ferienschiffe zum Verkehrsmittel degradiert und nur noch die Destination schien als Attraktion zu zählen. Nun aber rückt immer mehr der Cruiser selber wieder selbst in den Mittelpunkt – denn, so TUI-Cruises-Chef Richard Vogel, „er ist mit seinem Bordangebot zum einzigartigen Erlebnis geworden.“ Wie phantasievoll die Reedereien dabei agieren, listet die Messe Seatrade Europe (Hamburg vom 24. bis 26. September) in einer Pressemitteilung auf.

Comeback der „AvH“?

Die 107 Jahre alte Dreimastbark „Alexander von Humboldt“ sucht einen Käufer. Nachdem sie unter Flagge der Deutschen Stiftung Sail Training (DSST) vor gut einem Jahr durch einen Neubau mit einer „II“ hinter dem gleichen Namen ersetzt wurde, segelte sie in den Gewässern der Bahamas. Dort aber tat sich die hierzulande seinerzeit so populäre „Lady in Grün“ (grüner Rumpf, grüne Segel) schwer, stets genügend Gäste auf ihre Planken zu locken.

NCL & Meyer Werft: ziemlich beste Freunde

Die brandneue von der Meyer Werft abgelieferte „Norwegian Breakaway“ steht für einen neuen Rekord: Mit einer Vermessung von 146.600 Tonnen (Maß für umbauten Raum und nicht für Gewicht, wie man oft lesen kann), 324 Metern Länge und Platz für knapp 4000 Gäste ist sie das größte je gebaute Passagierschiff „made in Germany“. Auftraggeber ist die amerikanische Norwegian Cruise Line (NCL). Dieses Unternehmen ist zugleich auch eines der treuesten Werftkunden mit bisher neun abgenommenen Schiffen. Und: Fortsetzung folgt 2014 mit der „Norwegian Getaway“. Infos: www.ncl.de Tö.

Phoenix: Eine „Weiße Lady“ verlässt man nicht

Morten Hansen, Kapitän der „Albatros“ und als Master dieses Schiffes populärer Hauptdarsteller in dem ARD-TV-Dauerläufer „Verrückt nach Meer“, geht fremd. Da die neue Staffel auf der „Artania“ – wie die „Albatros“ ein Schiff unter Flagge von Phoenix Reisen – gedreht wird, muss der Norweger („Hier sprikst der Kapitän von der Brrrügge“) umsteigen. Eine Bedingung der Filmemacher, die nur ihn als Captain wollten.

„Mein Schiff 3“: Eintrag im Rekord-Guiness nicht ausgeschlossen

Eine gute Nachricht für Wasserratten: Im Juni 2014 kommt mit der dann brandneuen „Mein Schiff 3“ unter TUI-Flagge ein Ferienliner, dessen auf Deck 12 befindlicher Außen-Swimmingpool, mit 25 Metern Länge der größte auf hoher See sein wird und sogar das Kraulen in Bahnen erlaubt. Das könnte für einen Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde gut sein. Könnte, denn schon einmal gab es ein Passagierschiff, das mit einem (Innen-) Pool in seinem Bauch punktete, der „über 80 Fuß“, also mehr als 24 Meter, in seiner Länge maß. Das war der berühmte und unvergessene Atlantikliner der Superlative von 1935 mit dem Namen „Normandie“. Diese Französin hatte durch den Krieg nur kurzes Leben.

Fern-Seher

Einige (ältere) Mitreisende lassen sich vielleicht damit verblüffen – der Kapitän und die Offiziere eines Kreuzfahrtschiffes aber werden ihr Erstaunen wohl nur spielen, wenn ihnen ihre Gäste sagen, dass „wir in anderthalb Stunden der 'Europa' begegnen“. Der Master weiß natürlich, dass manche der Gäste immer wieder per Klick über die Meere surfen und sich dann auch zum Beispiel bei www.marinetraffic.com einschiffen.

Seh-Gang bei Cunard

Blicke hinter die Kulissen der „Queens“ – it's possible. Fachkundig geführte Schiffsrundgänge können von den Reisenden der „Queen Mary 2“, „Queen Elizabeth“ oder „Queen Victoria“ bei allen Törns (ausschließlich) an Bord gebucht werden. In dreieinhalb Stunden – es sind eben große Schiffe! – führt der Weg unter Leitung eines Offiziers in viele Bereiche, die für den Gast sonst nicht zugänglich sind und an deren Türen „Crew only“ steht.

Flotten-Verdoppelung: Windstar mit Rückenwind

Nach Indienststellung der baugleichen Seabourn-Neubauten „Odyssey“, „Sojourn“ und „Quest“ in den Jahren 2009 bis 2011 (über mindestens eine weitere Schwester wird derzeit mit Werften verhandelt) stellten sich viele Insider die Frage, welche Rolle fortan die auf der Schichauwerft in Bremerhaven zwischen 1988 und 1992 entstandenen, wesentlich kleineren Drillinge mit den Namen „Pride“, „Spirit“ und „Legend“ spielen werden. Auf die Frage gibt es nun eine Antwort.

Pfadfinder Hapag-Lloyd

Auf die (mittlerweile schwierige) Frage „Was hatten wir noch nicht? haben die Routenplaner der „Bremen“ mal wieder eine Antwort gefunden. Im Mai läuft der Expeditionscruiser von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten als erstes nichtrussisches Schiff die unerschlossene Region Primorje – bis 1991 nicht zugänglich für Ausländer - nördlich von Wladiwostok an.

Kleuzen unter China-Flagge – es geht lund

Jetzt schiffen sich auch die Chinesen in die Hochsee-Kreuzfahrt ein. Wie die Zeitung „China Daily“ berichtet, macht die „Henna“ Zwei- und -Drei-Nächte-Kreuzfahrten vom chinesischen Festland aus nach Vietnam.

Gute Noten für die „Mein Schiff 2“

Im ARD-Markencheck stand der Reiseriese TUI auf dem Prüfstand. In dem am 21. Januar ausgestrahlten Beitrag ging es auch um eine Kreuzfahrt mit der „Mein Schiff“ von TUI Cruises. Ein Ehepaar beklagte sich über permanente Renovierungsarbeiten am Swimmingpool während einer Kreuzfahrt. Wenn hier tatsächlich während der gesamten Dauer dieser Reise gewerkelt wurde, ist das sicher für die Gäste ein Mangel. In dem ARD-Beitrag ging es ausschließlich um diesen „Fall“. Ganz außen vor blieb in dem TUI-Check, dass die zwei „Mein Schiff“-Schwestern in der Flotte der deutschsprachigen Kreuzfahrtschiffe bei den Beurteilungen vordere Plätze belegen.

Von wegen Schluss: die „QE2“ ist gut in Schuss

Gerüchte machten in jüngerer Zeit die Runde, dass die in Dubai vertäute „Queen Elizabeth 2“ möglicherweise schon bald ihre letzte Fahrt antreten könnte – zur Abwrackwerft. Das scheint (erfreulicherweise!) aber nicht zuzutreffen. Chefingenieur Carlos Alberto Rivero, der zusammen mit seinem 40-köpfigen Team für die Instandhaltung des langjährigen Cunard-Flaggschiffs verantwortlich ist, versicherte uns im Kreuzfahrthafen Port Rashid, dem Liegeplatz des legendären Liners in Dubai, dass sich seine Fans keine Sorgen machen müssten.

Neue Balkonkabinen auf der "Artania"

Die „Artania“, das größte Schiff in der Phoenix-Flotte, wird während ihres derzeitigen Werftaufenthalts im Kabinen-Bereich aufgewertet. 19 Außenkammern erhalten einen eigenen Balkon. Neu sind sodann zwei Juniorsuiten, die ebenfalls über die so beliebten Frischluftplätze verfügen.

Gemeinsamer Kurs

Neun weltweite Kreuzfahrtverbände „fahren“ nach der in diesen Tagen erfolgten Gründung eines gemeinsamen internationalen Dachverbands unter einer Flagge – zumindest was ihre Interessen betrifft. Name der Vereinigung: Cruise Lines International Association (CLIA), ergänzt durch die jeweilige geographische Region.

"Mein Schiff" im Doppelpack

Dass TUI Cruises/Hamburg einen Neubau in Auftrag gibt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Nur mit Informationen über das Schiff hielt sich das Unternehmen – ein Joint Venture von TUI und Royal Caribbean – bislang hanseatisch zurück. Jetzt aber kommt es richtig dicke und – whow! – sogar im Doppelpack. Aus der Option für einen weiteren Ferienliner wird ein Auftrag. Klartext: Die „Mein Schiff 3“ tritt im Mai 2014 ihre Jungfernreise an, und ein Jahr später folgt die „Mein Schiff 4“.

Geburten-Planung

Kommt es, kommt es nicht? Wie man hört, verhandelt Royal Caribbean Cruise Line mit der finnischen STX-Werft über ein drittes Schiff der von ihr gebauten „Oasis“ Klasse („Oasis of the Seas“ und „Allure of the Seas“ – Letztere war das Titelmädchen von unserem Kalender WELCOME ABOARD 2012).

Auf den Spuren der Entdecker

Wie die ersten Forscher und Entdecker ist auch das Team von Ikarus Tours immer auf der Suche nach neuen Reisezielen, die intensive Erlebnisse versprechen. An Bord der Expeditionsschiffe, Eisbrecher und Segler folgen die Passagiere den Spuren von Forschern und Entdeckern – allerdings komfortabel und sicher.

Studieren statt durchblättern

„Wie es Leute gibt, die Bücher wirklich studieren, und andere, die sie nur durchblättern, gibt es Reisende, die es mit den Ländern ebenso machen: Sie studieren sie nicht, sie blättern sie nur durch.“ Im neuen Katalog Kultur- und Studienreisen weltweit 2013 zitiert Biblische Reisen Fernandino Galiani nicht nur, sondern lädt gleichzeitig zu Reisen ein, die weit mehr sind als ein hastiges „Durchblättern“.

Wer ist denn da neidisch?

Wie die Kreuzfahrtschiffe in den letzten Jahren ständig größer wurden, so wuchsen auch die privaten Großyachten. Mit 163 Metern ist die „Eclipse“ gegenwärtig das längste Schiff in der Flotte der Milliadäre. Ihr Eigentümer ist Roman Abramowitsch. Dem russischen Oligarchen soll es nun schlaflose Nächte bereiten, dass sein schwimmender Palast nur einen Meter länger ist als die Nummer zwei, die „Dubai“ von Mohammad bin Raschid Al Magtum. Dass diese Schiffe etwa so lang sind wie die erste, mehr als 800 Menschen Platz bietende „Astor“ - na und.

Kreuzfahrten werden immer beliebter

Der Kreuzfahrtmarkt wächst und wächst und wächst. Nach Angaben der führenden Kreuzfahrtverbände machten 2011 weltweit 20,6 Millionen Passagiere eine Schiffsreise - zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Damit wurde erstmals die 20-Millionen-Marke geknackt. Die meisten Reisenden stammten nach Angabe der Verbände aus den USA (11,5 Millionen Gäste) und Europa (6,2 Millionen Gäste/plus neun Prozent).

Cool: die neue "Titanic"

Pläne über den Nachbau einer „Titanic“ gab es in der Vergangenheit wiederholt – aber zum Auftrag kam es dann nie. Nun geht es scheinbar richtig zur Sache. Der australische Milliardär und „Titanic“-Enthusiast Professor Clive Palmer – wir berichteten bereits über sein Engagement – hat kürzlich nun erste Pläne und Zeichnungen für den Bau seiner „Titanic II“ vorgelegt. Danach werden die Passagiere wie bei dem Unglücksriesen vor 100 Jahren in drei Klassen untergebracht.

„Ocean Majesty“: Das Comeback einer Bekannten

Dieses Schiff kennen wir noch mit dem Namen „Olympic“ am Bug und im typischen Kleid der (leider) wirtschaftlich untergegangenen Reederei Epirotiki im griechischen Piräus. Klein, komfortabel, gemütlich haben wir es in Erinnerung. Als „Ocean Majesty“ und neues Flaggschiff von Hansa Touristik (Bremen und Stuttgart) hat es nun im Mai 2013 ein Comeback auf dem deutschsprachigen Markt.

Blauer Dunst auf der „Deutschland“

Raucher können einem fast schon leidtun. Scheinbar nur noch Verbannung und Verbote. Aber es gibt auch manchmal für die Freunde des blauen Dunstes gute Nachrichten, wie diese: Auf der „Deutschland“ wurde aus der Kultbar „Alter Fritz“ auf Deck 7 die Habanos Smoker Lounge.

Sind Sie abergläubisch?

Viele Seeleute sind abergläubisch, so sagt man. Aus deren Sicht ist zum Beispiel Freitag, der 13., ein Tag, der für Unglück steht. Statistiker können das freilich nicht bestätigen. In diesem Jahr aber gibt es nun schon zwei Beispiele, die abergläubische Seeleute als Beweise für ihren Glauben anführen können.

Es war ein Freitag, nämlich der 13. Juli, als in den frühen Morgenstunden ein Feuer an Bord des niederländischen Flusskreuzers „Regina Rheni“ während einer Rheinfahrt nahe Düsseldorf ausbrach.

Ehrgeizige Chinesen

Richtig überraschend ist die Meldung nicht, dass China im boomenden Kreuzfahrtmarkt nun aktiv mitmischen will. Überraschen kann nur, wie lange man im so ehrgeizigen Reich der Mitte untätig zugeschaut hat. Nun ein Kurswechsel. Die Werft Xiamen Shipbuilding Industry hat den Auftrag von den chinesischen Unternehmen Sha-Hai-Shu Group und  Xiamen International Cruise erhalten, ein mit etwa 100.000 Tonnen vermessenes Kreuzfahrtschiff zu bauen.

AIDA: Umweltfreundlicher Kurs

Das Rostocker Unternehmen Aida Cruises hat bei der japanischen Werft Mitsubishi zwei Schiffe einer neuen Generation bestellt, die 2015 und 2016 in Dienst gestellt werden. Neben dem so genannten Mitsubishi Air Lubrication System/MALS – Aida: „Sieben Prozent Treibstoff Einsparung durch reduzierten Rumpf-Reibungswiderstand dank eines Luftblasen-Teppichs“ – werden sie mit so genannten Dual Fuel-Motoren ausgerüstet und können somit im Hafen mit Flüssiggas betrieben werden.

Verstärkung für "Princess Daphne"

Schluss mit Alleingängen. Die „Princess Daphne“, noch Einzelgängerin bei Ambiente Kreuzfahrten, bekommt Verstärkung. Ab Sommer 2013 fährt zusätzlich die „Athena“ – wie die „Princess Daphne“ ein attraktiver Kreuzfahrt-Klassiker – exklusiv für diesen Berliner Veranstalter.

HAL: Zurück zu den Wurzeln

Seit dem 2. Mai ist der neue Heimathafen der „Rotterdam“ – eigentlich logisch – die Stadt, deren Namen sie trägt. Das Schiff der Holland America Line (HAL) nimmt von hier aus fortan ganzjährig Kurs in alle Himmelsrichtungen. Auf dem Fahrplan stehen populäre europäische Destinationen, aber ebenso der Nahe und Ferne Osten oder die Karibik. Die „Rotterdam“ ist gegenwärtig das einzige Kreuzfahrtschiff, das ganzjährig die niederländische Metropole als Heimathafen gewählt hat.

Deutsche Welle

Sommerloch-Füller?! Wohl jede Zeitung berichtete in großer Aufmachung über die mögliche Umflaggung der „Deutschland“ (eine offizielle Bestätigung der Reederei fehlt noch). Statt Schwarz-Rot-Gold soll danach in Zukunft eine sogenannte Billigflagge am Heck des TV-“Traumschiffs“ flattern. Eigentlich kein Thema, denn mit Ausnahme der „Deutschland“ fährt u.a. aus Steuergründen keines der hierzulande populären Cruiser unter dem Tuch der Bundesrepublik.

"Titanic": Kopielen kein Ploblem

 Dauerthema „Titanic“. Klar, dass in diesem Jahr, 100 Jahre nach dem Untergang des angeblich unsinkbaren Ozeanriesens, wohl fast alle Medien an das Unglück erinnerten, bei dem etwa 1500 Menschen ihr Leben verloren. Und es überrascht auch nicht, dass zu der bereits riesigen „Titanic“-Bücher-Flotte wieder zahlreiche Neuerscheinungen hinzugekommen sind, darunter Titel, die die, ach ja, nun wirklich „wahre Geschichte“ versprechen. Eine wirkliche Überraschung ist aber die Ankündigung des australischen, im Bergbau reich gewordenen Milliardärs Clive Palmer, einen Nachbau des legendären Unglücksschiffes in Auftrag zu geben.

Die alte „Alex“ sucht eine neue Aufgabe

Mit ihren ihrem grünen Rumpf und grünen Segeln hat der alte Windjammer „Alexander von Humboldt“ einen hohen Bekanntheitsgrad als Botschafterin einer bekannten Bierbrauerei in Bremen. Wie schon berichtet, wurde dieser 1906 ursprünglich als Feuerschiff gebaute Segler unter Flagge der Deutschen Stiftung Sail Training (DSST) vor zwei Jahren durch den Neubau „Alexander Humboldt II“ ersetzt. 

Was ist neu auf der AIDAnova?

AIDAnova Fuerteventura
Die neue AIDAnova auf Fuerteventura. Foto: Susanne Müller

Die „AIDAnova“ ist da und wie der Name schon andeutet, hat das neueste Schiff der AIDA-Familie jede Menge Neues zu bieten. Die wichtigste Sache ist sicherlich diese: Die „AIDAnova“ ist weltweit das erste Kreuzfahrtschiff, das auf See und im Hafen mit emissionsarmen Flüssigerdgas (LNG) betrieben wird. LNG stellt im Moment die umweltfreundlichste Lösung im Schiffsbetrieb dar. Der Ausstoß von Feinstaub und Schwefeldioxiden wird durch diese Antriebsart fast vollständig vermieden. Alle AIDA-Schiffe fahren heute unter ökonomischen Gesichtspunkten und verbrauchen durchschnittlich drei Liter Treibstoff pro Person an Bord auf hundert Kilometern Fahrt. Auf der „AIDAnova“ wurde dieser Wert sogar noch einmal gesenkt.

„Artania“: Unterwegs mit der Grand Lady

Artania, Frühschoppen
Frühschoppen auf der Artania. Foto: Susanne Müller

„Ich bin schon zehnmal mit der ‚Artania‘ gefahren. In zehn Jahren!“. Die eisblauen Augen der Dame neben mir am Esstisch blitzen vergnügt. Kaum haben wir uns auf der „Artania“ im gleichnamigen Speisesaal niedergelassen, einem der beiden gleichwertigen Restaurants mit einer Tischzeit und freier Tischwahl, ist man schon im Gespräch mit Mitreisenden. Nichts Ungewöhnliches auf den Hochseeschiffen von Phoenix Reisen. Viele Passagiere sind Stammgäste, fühlen sich an Bord tatsächlich wie zu Hause und erzählen gerne von vergangenen Reisen.

Norwegian Jewel in neuem Look

Norwegian Jewel in Sydney
Die "Norwegian Jewel" in Sydney. Foto: Susanne Müller

Frisch renoviert und in einem neuen, modernen Look cruist die „Norwegian Jewel“ derzeit von Australien aus rund um Neuseeland. Während einer Kreuzfahrt im Januar kam das auf der Meyer Werft gebaute und 2005 in Dienst gestellte Schiff der Norwegian Cruise Line (NCL) bestens bei den internationalen Passagieren an (Die große Reportage lesen Sie in WELCOME ABOARD 2020).

So chartern Sie Ihre Traumyacht

Click&Boat
Für Reisende, welche sich nicht auf den teuren Kauf einer Yacht festlegen wollen, bietet Click&Boat die Möglichkeit ein Boot in einer Traumdestination zu mieten.

Die Idee hinter Click&Boat einfach erklärt: Einerseits gibt es weltweit mehrere Millionen Boote, welche ungenutzt in den Häfen liegen. Dies ist eine erhebliche finanzielle Belastung für die Besitzer, welche die Yachten und Boote unterhalten müssen. Andererseits gibt es tausende Bootsliebhaber, die eine Yacht mieten möchten und auf der Suche nach einem Boot zu einem erschwinglichen Preis für ihren Urlaub sind. Auf der Online-Plattform Click&Boat werden Mieter und Bootsbesitzer zusammengebracht - und das erfolgreich: Die Plattform wächst stetig, weshalb es möglich ist, an immer mehr Orten dieser Welt eine Yacht für eine Wochen- oder auch Tagesmiete zu chartern. Inzwischen umfasst die Flotte mehr als 22.000 Yachten und Boote, wobei auch Boote professioneller Vercharterer angeboten werden. Die Auswahl variiert von Motor- und Segelbooten, Katamaranen über Hausbooten bis zu Yachten.

„AIDAperla“:  Familienurlaub auf dem Schiff

AIDAperla
Die neue "AIDAperla" im Hafen von Ajaccio (Korsika).

Momentaufnahme auf der „AIDAperla“ im August 2017 im Mittelmeer: Im Buffetrestaurant Fuego kann sich Sophie einfach nicht zwischen Spaghetti und Hamburger mit Pommes entscheiden und nimmt deswegen einfach mal zwei Eis hintereinander. Ein paar Meter weiter haben ihre neuen Freunde das Mittagessen schon hinter sich und lassen sich glücksstrahlend durch den Lazy River treiben. Die Eltern genehmigen sich noch einen Kaffee und sehen entspannt zu: endlich mal ein Urlaub, bei dem alle zufrieden sind und keiner nörgelt. Über tausend Kinder genießen auf dieser Reise abwechslungsreiche Ferientage an Bord. Weder bei den ganz Kleinen, noch bei den Teenies sieht man unzufriedene Gesichter. Die nächste Generation der Kreuzfahrer ist auf den Geschmack gekommen.

Die AIDAnova ist getauft

AIDAnova
Eine Lasershow und ein Feuerwerk begleiteten die Taufe der "AIDAnova" in Papenburg. Foto: Franziska Krug (Getty Images for AIDA Cruises)

Nun ist sie also getauft, die „AIDAnova“, das neueste Schiff von AIDA Cruises. Bei einem komplett ausverkauften Event auf dem Gelände der Meyer Werft in Papenburg feierten 25.000 Gäste bei einer spektakulären Taufshow mit Auftritt des Star-DJs David Guetta den Neubau der Kussmund-Flotte. Zum ersten Mal hatte nicht eine einzelne Taufpatin dem Schiff seinen Namen gegeben, sondern gleich eine ganze Familie: Sonja (31) und Asad (33) Mirza mit ihren Kindern Sophia (2) und Adrian (3) aus Hanau.

Wie Sie die beste MSC Kreuzfahrt finden

beste MSC Kreuzfahrt
Die MSC Preziosa - hier im Mittelmeer - fährt 2020 ab Hamburg Richtung Norden.

Sie interessieren sich für eine Kreuzfahrt mit MSC? - MSC Kreuzfahrten ist die deutsche Vertretung von MSC Cruises. Sie ist wiederum die größte Kreuzfahrtmarke Europas und Südamerikas und hat ihren Hauptsitz in Genf. Die moderne Flotte von MSC Cruises besteht im Moment aus 16 Schiffen. Auf den Schiffen der Fantasia-, Meraviglia- und Seaside-Klasse finden Gäste den MSC Yacht Club, ein luxuriöses Schiff-im-Schiff-Konzept mit separaten Pool- und Restaurant-Bereichen sowie 24-Stunden-Butler-Service.

Im Test: die „Queen Mary 2“

Queen Mary 2
Die "Queen Mary 2" verlässt Hamburg. Foto: Gerlinde Tönnishoff

Sie gilt als eine Ikone. Eine Königin der Meere. Die „Queen Mary 2“, das Flaggschiff der Cunard Flotte, war nach ihrem Bau das größte Kreuzfahrtschiff der damaligen Zeit und dazu ein ziemlich luxuriöses. Speziell für die Überquerung des Atlantiks konzipiert, ist sie auch heute noch etwas ganz Besonderes.2016 wurde die „Queen Mary 2“ drei Wochen lang bei Blohm & Voss in Hamburg renoviert.  Seitdem ist das Schiff  mit 50 neuen Kabinen unterwegs. 35 davon befinden sich im vorderen Bereich von Deck 13. Die neue Sektion sieht so aus, als sei sie schon immer dagewesen. 15 Kabinen stehen Alleinreisenden zur Verfügung.  Die Passagierkapazität des Schiffes stieg durch den Umbau auf jetzt 2691 Passagiere.

Royal Clipper: die etwas andere Kreuzfahrt

Royal Clipper
Die "Royal Clipper" unter vollen Segeln. Foto: Susanne Müller

Im Moment laufen sie auf vielen Regionalsendern wieder rauf und runter: die Wiederholungen der sechsteiligen ARD-Reihe „Unter weißen Segeln“. Zu gerne lassen sich die Fernsehzuschauer aber auch von den eher seichten Reisegeschichten rund um Cruise-Managerin Christine Neubauer und Kapitän Horst Janson  berieseln. Und für manchen der Fernsehzuschauer sind die romantischen Folgen, die zum Teil auf der „Royal Clipper“ spielen, tatsächlich ein Grund, einmal eine Kreuzfahrt auf dem wunderschönen Fünfmaster der Reederei Star Clippers zu buchen. Im Sommer 2018, den die „Royal Clipper“ im Mittelmeer verbringt, war das Schiff  komplett ausgebucht. Da avancierten die Urlauber dann selbst zu den Stars unter weißen Segeln und genossen eine Kreuzfahrt, die sich doch sehr von denen auf den großen Schiffen mit Tausenden von Passagieren unterscheidet.

Selection-Reise mit der „AIDAcara“:
Was ist dran?

AIDAcara
Hier liegt die "AIDAcara" in Helsinki. Foto: Susanne Müller

„Land & Leute erleben“ heißt das Motto bei den AIDA Selection Reisen, die auf den kleineren Schiffen der Flotte, genauer gesagt auf der „AIDAaura“, der „AIDAcara“ und der „AIDAvita“ angeboten werden. Wir haben uns in Kiel an Bord der „AIDAcara“ begeben und fahren mit dem kleinsten und ältesten Mitglied der AIDA-Familie ins Baltikum. Wir sind gespannt, was es mit dem Selection Programm auf sich hat und auch darauf, wie sich die kleine „Cara“ präsentiert, die von ihrem Kapitän Manuel Pannzek liebevoll „das Original“ genannt wird.

Kiellegung der „Norwegian Bliss“

Kiellegung Norwegian Bliss
Andy Stuart (links), President von Norwegian Cruise Line, und Tim Meyer, Geschäftsführer der Meyer Werft, legten die traditionellen „Glücksmünzen“ unter den Block

„Alaska, wir kommen!“ – so könnte der Schlachtruf der Norwegian Cruise Line lauten, denn mit der neuen „Norwegian Bliss“ baut die US-amerikanische Reederei gerade ein Kreuzfahrtschiff,  das speziell auf dieses Fahrtgebiet zugeschnitten ist. Am 24. Mai fand die Kiellegung des Ozeanriesen in der Papenburger Meyer Werft statt, und WELCOME ABOARD war dabei.

Neue Kreuzfahrtschiffe 2017

AIDAperla
Die "AIDAperla" wird am 30. Juni in Palma de Mallorca getauft. Foto: AIDA Cruises

Kreuzfahrer brauchen keine Angst zu haben, dass ihnen 2017 die Schiffe ausgehen. Seit ein paar Wochen wird nun ein neues Schiff nach dem anderen in Dienst gestellt. Hier eine kleine Übersicht über die wichtigsten Neubauten:

Ihr Premierenprogramm in Europa hat die neue „Majestic Princess“ (3560 Passagiere) von Princess Cruises gerade angetreten. Danach bricht sie zu ihrem neuen Heimathafen Shanghai auf, der zum Ausgangspunkt für Kreuzfahrten nach Japan und Südkorea wird. Das Schwesterschiff der „Royal Princess“ und „Regal Princess“ verfügt über Attraktionen, die speziell auf den chinesischen Markt zugeschnitten sind – zum Beispiel eigene Karaoke-Suiten.

Die „Norwegian Bliss“ im Überblick

Norwegian Bliss
Im Atrium Café auf der "Norwegian Bliss" bekommt man schon mal Lust auf Alaska...

„Jedes Schiff ist eine Reise – bis zu seiner Auslieferung. Nun ist es soweit und wir sind begeistert von der neuen ‚Norwegian Bliss‘“, sagte Andy Stuart, President und Chief Executive Officer der Norwegian Cruise Line. Mit der offiziellen Übergabe-Zeremonie in Bremerhaven nahm seine US-amerikanische Reederei das nunmehr 16. Mitglied der Flotte von der Meyer Werft in Empfang. Bei einer Fahrt nach Southampton lernten wir die „Norwegian Bliss“ ein wenig näher kennen. Lassen Sie sich inspirieren!

Urlaub unter weißen Segeln

Star Clippers
Segelspaß auf der "Star Clipper". Foto: Susanne Müller

Wir haben uns umgeschaut und Reiseideen für alle, die das Meer am liebsten auf einem stolzen Segelschiff überqueren, gefunden.

Mit der „Star Clipper“ zu Asiens Traumstränden: Die Asien-Törns der Reederei Star Clippers sind ein Highlight für alle Freunde von Segelkreuzfahrten (Wer die Kreuzfahrten für den nächsten Winter bis zum 30. April bucht, kommt in den Genuss eines Frühbucherrabatts von zehn bzw. zwanzig Prozent). Ob es ab Phuket auf die nördliche oder die südliche Route geht – die Szenerie ist in jedem Fall einzigartig. Mit der „Star Clipper“ legen Gäste dort an, wo sonst nur Fischer ankern. Auf den tropischen Inseln plätschern Wasserfälle, und in den Banyanbäumen klettern die Makaken.

Mit Oceania Cruises: In 180 Tagen um die Welt

Insignia
Die "Insignia" geht am 8. Januar 2020 auf Weltreise. Fotos: Oceania Cruises

Sie startet zwar erst am 8. Januar 2020, doch schon kurz nach dem Buchungsstart (am 7. März) der bisher vielfältigsten, weltumspannenden Kreuzfahrt von Oceania Cruises waren die ersten Suiten verkauft. „Rund um die Welt in 180 Tagen“ geht es nicht mit Jules Verne, dafür aber mit der schönen „Insignia“.  Auf seiner Route überquert das Boutiqueschiff viermal den Äquator, besucht 95 Häfen auf vier Kontinenten in 27 Zeitzonen und umrundet zum ersten Mal auf einer Weltreise-Kreuzfahrt von Oceania Cruises Südamerika. Außerdem erleben Gäste die Weite Alaskas – von den Aleuten bis zur Inside Passage.  

Promis auf den AIDA-Schiffen

AIDA Entertainment
AIDA Cruises stellte sein Entertainment-Programm vor: .l.n.r. Borris Brandt (AIDA), Mentalist Harry Sher, Nadine Krämer (Johna), Dr. Pedro Gonzales, Birgit Schrowange, Steffi Heinicke und Hansjörg Kunze (AIDA).

„Mit Aida bin ich schon vor 25 Jahren gefahren und finde es toll!“, strahlte TV-Moderatorin Birgit Schrowange während der Pressekonferenz auf der „AIDAprima“ in die Runde. Upps, das erst AIDA-Schiff kam zwar erst 1996 auf den Markt, aber macht ja nichts. Auf jeden Fall outete sich die RTL-Moderatorin wiederholt als absoluter Kreuzfahrt-Fan und stellte fest, dass sie ja schließlich nicht nur vorlesen, sondern durchaus auch singen könne.  Oder wie wäre es mit Schauspielern? „Eine Rolle beim Traumschiff wäre super. Ich könnte es mir gut vorstellen, da die Ehefrau von Harald Schmidt zu spielen“, verriet sie.

5 Gründe für eine Kreuzfahrt rund um Südamerika

Südamerika, Zaandam, Welcome Aboard
Mit dem Schiff rund um Südamerika - Traumreise für Entdecker! Foto Susanne Müller

Manchmal will man einfach nur eines: ganz weit weg fahren. Ein Land sehen, in dem man noch nie war. Sich von der Magie des Fremden in seinen Bann ziehen lassen.  Abenteuer erleben, von denen man noch Jahre später erzählen kann. Eine solche Reise ist die Umrundung Südamerikas mit dem Schiff. Für WELCOME ABOARD war Susanne Müller an Bord der „Zaandam“ (Holland America Line) von Valparaiso (Chile) bis Buenos Aires (Argentinien) unterwegs. Lesen Sie hier, was diese Kreuzfahrt zu etwas Besonderem macht.

„Scenic Eclipse“: Auf Expedition mit Butler und Helicopter

Die neue
Die neue "Scenic Eclipse" wird am 31. August 2018 in Dienst gestellt. Foto: Scenic

Noch in diesem Jahr – genauer gesagt ab dem 31. August – lässt das neue 6-Sterne-Schiff „Scenic Eclipse“ die Herzen all jener höher schlagen, die ganz und gar luxuriös auf Entdeckungstour gehen möchten. Tatsächlich muss man dafür aber kein Millionär sein. In Sachen Luxus wird die „Scenic Eclipse“ jedoch neue Maßstäbe setzen. Das neue, 166 Meter lange Expeditionsschiff wird mit der höchsten Eisklasse „1A super“ ausgestattet sein. Urlauber können mit zwei Hubschraubern durch die Gegend geflogen werden oder in einem U-Boot (sieben Plätze) rätselhafte Wracks auf dem Meeresboden erkunden.

Auf Entdeckerspuren zum Nordkap

Eine Reise ins Eis können Nordkap-Kreuzfahrer im Sommer 2017 erleben. Fotos: River 2 Oceans

Atemwolken wehen vor staunenden Gesichtern. In dicke Jacken gehüllt, stehen die Menschen an der Reling und blicken hinaus aufs Meer. Eisschollen treiben über die Wellen. Die Stille scheint fast greifbar zu sein in dieser Gegend,  rund 2100 Kilometer vom Nordpol entfernt und 514 Kilometer nördlich des Polarkreises. Jetzt kommt das Nordkap in Sicht, ein steil aus dem Eismeer emporragendes Schieferplateau  auf der norwegischen Insel Magerøya. Die Geschichten aus den Abenteuerbüchern der Jugend steigen aus der Erinnerung empor.

Die „Star Clipper“ segelt um Bali:
Noch gibt es Sonderangebote

Star Clipper
Ein wunderschönes Schiff: die "Star Clipper". Foto: Susanne Müller

Ein traumhaft schönes Schiff und eine traumhaft schöne Insel – das ist die perfekte Kombination. Im Sommer 2017 tourt die „Star Clipper“ rund um Bali. Der edle Viermaster bringt die Gäste nicht nur zu den Hauptattraktionen, sondern zeigt ihnen auch die unberührten Strände und geheimen Ankerplätze und lässt sie unmittelbar in diese fremde Welt voller Exotik eintauchen. Eine Woche gibt es ab 1.960 Euro in der Zweibett-Innenkabine. Bei Buchungen bis zum 31. Januar bekommen Urlauber zehn Prozent Frühbucherrabatt, und wer schon bis zum 30. November bucht, erhält weitere zehn Prozent Ermäßigung sowie zusätzlich 50 Euro Bordguthaben pro Person.

10 Gründe für eine Kreuzfahrt mit
der Disney Cruise Line

Disney Cruise Line
Kreuzfahrten mit der Disney Cruise Line sind ein Spaß für die ganze Familie. Foto: Disney Cruise Line

Einmal Hand in Hand mit Mickey übers Deck schlendern, Selfies mit Darth Vader von Star Wars knipsen oder rauschende Piratenpartys feiern – all dies lieben die Fans der Disney Cruise Line. Die US-amerikanische Reederei betreibt zurzeit vier Schiffe: die „Disney Magic“, die „Disney Wonder“, die „Disney Fantasy“ und die „Disney Dream“. Zwei weitere Schiffe sind in Planung. Sie sollen zwar erst in 2021 und 2023 fertiggestellt werden, aber die Reederei hat bereits eine entsprechende Vereinbarung mit der Meyer Werft in Papenburg unterzeichnet.

Warum die Disney-Schiffe bei ihren Fans so beliebt sind? – Lesen Sie hier die Gründe:

Das richtige Kreuzfahrtschiff finden

Bei dem großen Angebot an Kreuzfahrtschiffen ist es gar nicht so leicht, das passende für die eigenen Bedürfnisse zu finden...

Wer zum ersten Mal in seinem Leben eine Kreuzfahrt unternehmen möchte, steht vor einer schwierigen Entscheidung. Es gibt zurzeit rund 300 Kreuzfahrtschiffe auf dem internationalen Markt. Welches soll man nehmen? 

Die Wahl des richtigen Schiffes – also eines Schiffes, das perfekt zu den eigenen Wünschen und Vorstellungen passt – entscheidet darüber, ob der Urlaub zum unvergesslichen Vergnügen oder zum absoluten Albtraum wird. Denn wer mit der Vorstellung einer sehr geruhsamen Seereise mit Captain’s Dinner und feiner Robe einen Riesendampfer mit 4000 Passagieren bucht, wird danach wahrscheinlich nie wieder auf Kreuzfahrt gehen. Und umgekehrt genauso. Wir möchten Ihnen hier einen kleinen Überblick geben, der Ihnen die Qual der Wahl hoffentlich etwas vereinfacht.

Die „Mein Schiff 5“ im Überblick

Mein Schiff 5, Welcome ABoard
Der neueste Flottenzugang von TUI Cruises: die "Mein Schiff 5". Foto: Susanne Müller

Was erwartet Urlauber auf der neuen „Mein Schiff 5“? – Das im Sommer 2016 in Dienst gestellte Schwesterschiff der „Mein Schiff 4“ und „Mein Schiff 3“ hält im Großen und Ganzen die gleichen Features wie seine Vorgänger bereit. Aber es gibt auch ein paar neue Dinge zu entdecken…

Die „Deutschland“ ist zurück

Deutschland, Welcome Aboard
Die "Deutschland" auf großer Ostsee-Tour. Foto: Susanne Müller

Eigentlich kennt man das Schiff ja schon, auch wenn man noch nie `drauf war – schließlich hat uns das „ZDF-Traumschiff“ die „Deutschland“ so nahe gebracht wie keinen anderen Cruiser. Daheim auf dem Sofa haben wir erst Kapitän Siggi Rauch und danach Sascha Hehn auf die Brücke begleitet, Chefhostess Heide Keller bei ihren Rundgängen zugesehen und bei allen Wirrungen und Irrungen der Protagonisten Einblicke in Kabinen, Restaurants, Bars und Decks bekommen. Und dann war sie plötzlich weg, die „Deutschland“. Verkauft an einen reichen Amerikaner, verchartert an eine Universität für betuchte Studenten (Semester at Sea), die mit „unserem Traumschiff“ lernenderweise über die Meere fuhren. Doch jetzt ist die „Deutschland“ zurück.

Was bietet die neue „Koningsdam”?

Koningsdam
Die neue "Koningsdam" der Holland America Line fährt im Sommer 2016 in Nordeuropa. Foto: HAL

Königin Máxima von den Niederlanden hat jetzt in Rotterdam die “Koningsdam” der Holland America Line getauft. Es ist das erste Schiff der neuen Pinnacle-Klasse der Reederei. Welcome Aboard war bei der Taufe dabei: 

Die Offiziere stehen in strammer Haltung rechts und links der Schiffsglocke. Champagner macht die Runde. Das Publikum aus aller Welt unterhält sich gedämpft über die neue „Koningsdam“. Alle warten. Und sind froh, dass das Dach über dem Lido Deck geschlossen ist, denn in Rotterdam regnet es. Nun ertönte eine Stimme aus den Lautsprechern: „Ladies and Gentlemen: Queen Máxima of the Netherlands!“ 

AIDAprima: Entdeckungsreise an Bord

AIDAprima Beach Club Welcome Aboard
Immer schön warm: der Beach Club auf der "AIDAprima".

WIe sieht es aus, das neue Flaggschiff von Aida Cruises, die „AIDAprima“? Wir haben uns an Bord umgeschaut und so einige Überraschungen entdeckt….

Wer eine Woche mit der neuen „AIDAprima“ unterwegs ist, könnte auf die Landgänge glatt verzichten und dürfte sich trotzdem nicht eine Minute langweilen. Nahezu an jeder Ecke stolpert man fast über etwas Neues, das man sich näher ansehen möchte. Oder über eine kulinarische Versuchung, die man doch wirklich mal ausprobieren könnte… 

20 Jahre AIDA – eine Erfolgs-Story

AIDAcara Kreuzfahrtmagazin Welcome Aboard
Mit der "AIDAcara" fing alles an. Foto: AIDA Cruises

Als ich im November 1996 in die Karibik flog, verband ich mit dem Namen Aida nur die Oper mit dem Namen der Prinzessin aus dem alten Ägypten. Aber nun hieß auch noch das Kreuzfahrtschiff so, dass ich mir in Vertretung meines erkrankten Chefs der Reiseredaktion des Westfalen-Blatts ansehen sollte. Mit Kreuzfahrten verband ich zu diesem Zeitpunkt die Vorstellung von alten Leuten auf Reisen, die von morgens bis abends essen und sich gerne dreimal am Tag umziehen. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Doch dann kam die „AIDA“ (heute: „AIDAcara“). Eine Begrüßung mit feuerrotem Kussmund und blauen Augenaufschlag, mit bunten Farben und jungen Leuten an Bord, fantastischen Buffets, Sport bis zum Abwinken, gute Musik und Partys am Pool. Kreuzfahrten? – Klasse!

Die „Celestyal Crystal“ im Test

Celestyal Crystal, Welcome Aboard
Die „Celestyal Crystal“ bringt ihre Gäste im Sommer zu den schönsten Zielen der Ägäis. Fotos: Sarah Kaiser

Die „Celestyal Crystal“ bringt ihre Gäste im Sommer zu den schönsten Zielen der Ägäis und fährt im Winter in der Karibik rund um Kuba. Sarah Kaiser hat sich für WELCOME ABOARD an Bord des Kreuzfahrtschiffes umgeschaut:

 Gast & Gastgeber

Die 1990 auf dem Rumpf der „Viking Saga“ erbaute „Celestyal Crystal“ ist ein Schiff mit Geschichte. Unter verschiedensten Namen fuhr sie für Viking Line, Norwegian Cruise Line, Star Cruises und Silja Line. Seit 2007 sticht sie für die Reederei Louis Cruises in See. 2014 wurde die Marke Celestyal Cruises gegründet. Schon beim Betreten des Schiffs führen die Namen der Decks Reisende in die Welt der Götter ein. Athena, Hermes, Poseidon, Dionyssios, Venus, Apollo, Ouranos, Hera und Zeus – jedem ist ein Deck auf der „Crystal“ gewidmet.

Zu den Trauminseln der Karibik

AIDAluna Bonaire
Die "AIDAluna" in Bonaire. Fotos: Susanne Müller

Genau zehn Stunden trennen uns im Winter von Sonne, Wärme, türkisblauen Wasser und palmengesäumten Stränden. Doch die Geduldsprobe im Flugzeug nehmen inzwischen immer mehr Urlauber in Kauf, um einfach mal abzuspannen. Zum Beispiel auf der „AIDAluna“…

Manchmal kommt einem ein Jetlag gar nicht so ungelegen. Etwa wenn man morgens viel zu früh auf der „AIDAluna“ aufwacht. Während Deutschland sich schon langsam aufs Mittagessen vorbereitet, fängt der Tag in der Karibik gerade erst an. Mit einem fantastischen Sonnenaufgang. Einer warmen Brise. Stille, die nur vom leisen Geräusch der Wellen unterbrochen wird.

Literatur-Kreuzfahrt auf dem größten Kreuzfahrtschiff der Welt

Literatur-Kreuzfahrt
(V.l.n.r. hinten) Thomas Blubacher, Prof. Dr. Guido Knopp, Günter Klose, Christoph Stampfl und Günther Arnoldt. Vordere Reihe: Heidrun von Gössel, Christine E. Hoffmann, Angela Klose und Wladimir Kaminer. Fotos: Max M. Hoffmann

Was ist eigentlich eine Literatur-Kreuzfahrt? – Christine E. Hoffmann, Verfasserin von „Ausgeschlafen durch die Welt – Tipps, Erlebnisse und Erfahrungen einer Reiseleiterin“, war im Herbst 2015 selbst als Mitwirkende dabei, als die „Allure of the Seas“ mit namhaften  Buchautoren an Bord in See stach. Das sind ihre Eindrücke:  Die „Allure of the Seas“ wurde ihrem Namen (deutsche Übersetzung: „Entzückung der Meere“) mehr als gerecht: das Schiff ist eine schwimmende Kleinstadt mit einem überwältigenden Angebot. Erstes Erstaunen löste das schnelle Einchecken von nur etwa zehn  Minuten bei einem Schiff dieser Größenordnung aus.

„Europa 2“: Kaviar für die Gäste, Nescafé für den Zoll

Europa 2 in Oslo
Die "Europa 2" in Oslo. Fotos: Jutta Lemcke

Als 5-Sterne-Schiff muss die „Europa 2“ auch kulinarisch überzeugen. Hundert Tonnen Getränke und Essen – vom sündhaft teuren Krug Champagner bis zur Tüte voller Haribos – lagern in den Kühlräumen und sichern drei Wochen feinsten Luxus. Sogar Kapitäne anderer respektabler Kreuzfahrtschiffe sind erpicht darauf, einmal an Bord der „Europa 2“ zu gehen, um das laut Berlitz Cruise Guide 2014 beste Kreuzfahrtschiff der Welt zu inspizieren.

Im Test: „AIDAluna“

AIDAluna Karibik
Die "AIDAluna" fährt im Winter 2015/2016 wieder in der Karibik. Foto: Susanne Müller

Die 2009 in Dienst gestellte „AIDAluna“ gehört zusammen mit ihren Schwestern „AIDAdiva“ und „AIDAbella“  der „Sphinx-Klasse“ an und zählt zu den ersten deutschen Schiffen, die Platz für über 2000 Passagiere bieten.  Heute gehört eine Riesenleinwand auf dem Sonnendeck bei den modernen Cruisern schon zum guten Ton, 2009 war der LED-Screen allerdings noch ein bestauntes Novum.  Herzstück des Schiffes ist das über drei Decks gehende, offene Theatrium. Hier lockt nicht nur abends Unterhaltung, auch tagsüber finden Vorträge, Proben der Künstler und Kunstversteigerungen statt.

Die „Marina“: Warum dieses Kreuzfahrtschiff Gäste so begeistert

Marina Oceania Cruises Welcome Aboard
Die "Marina" von Oceania Cruises in Rostock. Fotos: Susanne Müller

Kennen Sie das? – Sie laufen über ein Kreuzfahrtschiff, tauchen ein in die besondere Atmosphäre an Bord, entdecken Plätze, die Ihnen auf Anhieb gefallen, und stellen fest: Ja, hier könnte ich mich wirklich wohlfühlen. Genauso ging es mir auf der „Marina“. Das 2011 gebaute, mittelgroße Schiff der US-amerikanischen Reederei Oceania Cruises war in Rostock  zu Gast, die meisten Passagiere hatten sich in Richtung Berlin aufgemacht, und ich hatte das Schiff fast für mich alleine.

Hunderte fette Lobster und ein dünner Deutscher: Mit der „Veendam“ von Quebec nach Boston

Veendam
Die "Veendam" gehört zur Holland America Line. Fotos: Christian Richard Gülde

Kanadas Osten: Sankt-Lorenz-Strom, Prince Edward Island oder Nova Scotia – das klingt nach neuer Welt und viel wilder Natur. Aber es gibt mit der 500.000 Einwohner zählenden Stadt Quebec auch die europäischste Metropole Nordamerikas zu entdecken, deren gut erhaltene Altstadt mit Wurzeln in der Mitte des 17. Jahrhunderts zum UNESCO-Welterbe zählt. Hier gehen wir an Bord der gut 220 Meter langen „Veendam“ und beziehen einen „Lanai Stateroom“, der als Highlight eine auf Kreuzfahrtschiffen selten anzutreffende Besonderheit aufweist: einen direkten Zugang zum Promenadendeck.

Tour de Natur: Island mit der „Ocean Diamond“

Island, Ocean Diamond
Fast jeden Tag steht eine Zodiac-Tour auf dem Programm, wenn man mit der "Ocean Diamond" rund um Island fährt. Fotos: Susanne Müller

Die größten Chancen, einen Wal, einen Delfin oder einen seltenen Wasservogel zu sehen, hat man, wenn man einen Platz neben Mike an der Reling ergattert. Der Journalist aus England schreibt für große Naturmagazine und kennt sich aus. Er schaut durch sein Fernglas und zeigt auf einen fernen Punkt auf dem Nordatlantik. „Pass auf, vor uns etwas weiter links wird gleich ein Wal auftauchen.“ Ich weiß nicht, warum, aber er taucht tatsächlich auf.

Schiffsrundgang auf der „Mein Schiff 4“

Mein Schiff 4 TUI Cruises Kiel
Wurde im Juni in Kiel getauft: die "Mein Schiff 4" von TUI Cruises.

Wer mit seinen Freunden über Urlaubspläne plaudert und ein lässiges „Bin mit ‚‘Mein Schiff‘ unterwegs“ ins Gespräch einwirft, muss jetzt wirklich mal konkret werden. Immerhin gibt es mittlerweile schon die Nr. 4 der „Mein Schiff“-Flotte von TUI Cruises. Am 5. Juni von Franziska von Almsiek getauft, ist der Neubau im Sommer 2015 im Baltikum und im Winter 2015/2016 zu den Kanaren unterwegs. WELCOME ABOARD hat sich an Bord umgeschaut.

Die „Albatros“: Unterwegs mit einem Klassiker

Albatros, Welcome Aboard
Klassisch schön: die "Albatros" im Mittelmeer. Foto: Susanne Müller

Der Albatros gilt als höchst eleganter Vogel, wenn er sich in der Luft befindet. An Land wirkt er eher tollpatschig. Das kann man vom gleichnamigen Kreuzfahrtschiff nicht behaupten. Klassisch geschnitten, zeitlos schön, begeistert die „weiße Lady“, wie sie in der Fernsehserie „Verrückt nach Meer“ gerne genannt wird, sowohl im Hafen als auch auf See. Bei unserer Kreuzfahrt vom Mittelmeer in die Nordsee fahren 60 Prozent Repeater mit – fast alles Deutsche. Sie freuen sich, viele altbekannte Gesichter „ihrer“ Crew wieder zu sehen. „Huhu Kiona! Wie geht’s?“, hört man da ziemlich oft. Oder sieht Stammgäste im Gespräch mit Kreuzfahrtdirektor Joe Liemberger fachsimpeln.

Nostalgie mit der „Nordstjernen“: Abfahrten ab Deutschland

Nordstjernen
Ein Schiff mit Nostalgie-Faktor: die "Nordstjernen". Foto: Hurtigruten/Berlevaag

„Diesen Stern haben viele gern: Nostalgie mit der „Nordstjernen“ heißt die Reportage, die WELCOME ABOARD-Gründer Peter Tönnishoff ( † Juni 2014) über die offiziell letzte Fahrt des Oldies unter der Flagge von Hurtigruten in Norwegen schrieb. Die spannende Geschichte lässt den besonderen Flair spüren, der von diesem Schiff ausgeht und viele Menschen weit mehr begeistert, als die neuesten technischen Raffinessen moderner Ozeanriesen. Wer dieses Flair erleben möchte, kann den Nostalgietrip in die Vergangenheit jetzt buchen, denn die „Nordstjernen“ fährt wieder. Ab September 2015 unternimmt das klassische Postschiff  für die norwegische Reederei Vestland Classic vier Seereisen ab deutschen Häfen in die Ostsee.

Abenteuer in Kimberley

True North
Mit dem Expeditionsschiff "True North" erkunden Urlauber die Region Kimberley in Australien. Fotos: True North

Haben Sie schon einmal von Kimberley gehört? – Zugegeben, die Region in Westaustralien zählt nun nicht gerade zu den schnell erreichbaren Urlaubszielen, wenn man in Europa lebt. Aber ganz bestimmt gehört sie zu jenen „Einmal-im-Leben“-Orten, die man nie vergisst, wenn man einmal dort gewesen ist. Im kleinen Kreis lässt sich das Abenteuerland mit dem luxuriösen ExpeditionsschiffTrue North“ entdecken. Maximal 36 Passagiere machen sich mit ihr auf den Weg, um in ein oder zwei Wochen ein unglaubliches Naturerlebnis zu erfahren. An Bord befindet sich sogar ein Hubschrauber, in den die Passagiere einsteigen, um die bizarren Felsformationen in Kimberley von oben zu betrachten.

Oceania Cruises: Neue deutschsprachig begleitete Reisen

Regatta Oceania Cruises
Die "Regatta" steuert im Herbst die farbenprächtige Ostküste der USA und Kanada an. Foto: Oceania Cruises

Noch sind sie im deutschen Markt nicht so bekannt, doch das dürfte sich bald ändern. Oceania Cruises wendet sich jetzt mit zehn deutschsprachig begleiteten Reisen speziell an die Kreuzfahrer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dass die sehr eleganten und nur mittelgroßen Schiffe bei den deutschen Seereisenden gut ankommen, davon ist Riet Goetschalckx , Oceanias Verkaufsmanagerin für Europa, überzeugt: „ Auf unseren Schiffen ‚Regatta‘, ‚Insignia‘ und ‚Nautica‘ fahren maximal 684 Gäste mit. Auf der ‚Marina‘ und der ‚Riviera‘ sind es höchstens 1250. Große Menschenmengen braucht also niemand zu befürchten. Bei uns geht es wirklich entspannt zu.“

Norwegen: Kreuzfahrt in die Fjorde

Geiranger Fjord, Welcome Aboard
Der Geirangerfjord in Norwegen. Fotos: Susanne Müller

Wasser, Wälder, Einsamkeit – Norwegens Fjordlandschaft beeindruckt mit einer überwältigenden Natur. Kein Wunder, dass viele Kreuzfahrer die Routen in den Norden so schätzen. Meist fahren die Schiffe zwischen Mai und Ende September ins Land der Trolle. Wir waren mit der „Rotterdam“ von Holland America Line unterwegs – von Rotterdam nach Bergen, Ålesund, zum Geirangerfjord und zum Hardangerfjord.

Die „Amadea“ ist das neue „Traumschiff“

Amadea, Welcome Aboard
Die "Amadea" in Norwegen. Foto Tönnishoff

Die Betreibergesellschaft der „Deutschland“ ist pleite, aber die Dreharbeiten für das ZDF-„Traumschiff“ gehen weiter: auf der „Amadea“ von Phoenix Reisen. Schon ab Februar wird auf dem Flaggschiff des Bonner Reiseveranstalters gedreht. Die Ziele der Kreuzfahrt lassen das Fernweh erwachen:  es geht nach Macao und Cook Island. Produziert werden die Stories rund um Kapitän Sascha Hehn und seine Crew für Weihnachten 2015 und Neujahr 2016.  

Auf den Spuren von Scott und Amundsen in die Antarktis

Antarktis
Mit der "Fram" von Hurtigruten in die Antarktis. Foto: Jesper Nielsen

Der norwegische Polarforscher Roald Amundsen erreichte 1911 als erster Mensch den Südpol. Im Wettstreit mit seinem britischen Kollegen Scott war er an Bord der „Fram“ zu einer Expedition in das ewige Eis aufgebrochen. Zwar geht es nicht bis zum Südpol, aber einen Hauch Expeditionsluft können Kreuzfahrer auch heute noch auf den zahlreichen Fahrten in die Südpolarregion schnuppern. Vor allem kleine Schiffe bieten optimale Möglichkeiten die Flora und Fauna des sechsten Kontinents hautnah zu erleben.

Minikreuzfahrten: Welcome aboard!

Victoria Seaways
Kreuzfahrt-Neulinge können an Bord der Victoria Seaways auf Minikreuzfahrt Richtung Litauen in See stechen. Foto: DFDS Seaways

Kreuzfahrten liegen voll im Trend. Doch oftmals sind Kreuzfahrt-Neulinge verunsichert, ob es sich lohnt an Bord eines Schiffes zu gehen. Was ist, wenn der Urlaubsstil auf hoher See keine Begeisterung auslöst? Die Lösung: Minikreuzfahrten. Die drei- bis fünftägigen Reisen bieten die Chance in das Leben an Bord eines Schiffes hinein zu schnuppern. Sollte die Welle der Begeisterung für den Urlaub auf See nicht überschwappen, werden weder zu viele Urlaubstage noch Unmengen von Geld investiert. Sollte das Kreuzfahrt-Fieber Sie infizieren, heißt es danach vielleicht öfters: Welcome aboard!

Musikkreuzfahrten mit der neuen „Melody“

Stapellauf Melody
Stapellauf der "Melody". Foto: Amazing Adventures

Noch ist sie im Bau, doch im Mai 2015 werden die Anker gelichtet für die elegante Motoryacht „Melody“.  Das 42 m lange und 8,30 m breite Stahlschiff bietet viel Komfort für kleine Reisegruppen bis zu 28 Personen. Der Fokus der Kreuzfahrten durch die kroatische Inselwelt liegt auf der Musik. Nachwuchskünstler aus ganz Europa und Gewinner internationaler Violin-, Gesangs-, Klavier- und Violoncello-Wettbewerbe musizieren unter der künstlerischen Leitung von Konzertpianist Dražen Domjanic. Unterwegs in einer der geschichtsträchtigsten Regionen des Mittelmeers genießen die Urlauber Klassik, Jazz und Evergreens an Bord der „Melody“.

Die schönsten Suiten der Luxusschiffe

Owner's Suite Europa 2
Die Owner's Suite auf der "Europa 2". Foto: Hapag-Lloyd Kreuzfahrten

Sie sind bis ins Detail perfekt geplant: die Suiten auf dem Hapag-Lloyd-Schiff „Europa 2“. Individueller Freiraum trägt hier ganz entscheidend zum Wohlgefühl bei. Aber auch ein paar andere nette Details. Wer die 114 qm große Owner Suite bucht, wird mit einer privaten Limousine von zu Hause abgeholt und zum Flughafen gebracht. Zur Begrüßung gibt’s eine Flasche Dom Pérignon, der Kapitän freut sich auf ein gemeinsames Essen, und ein Butler liest alle Wünsche von den Augen ab. Im Bad blubbert der eigene Whirlpool, und im begehbaren Kleiderschrank hängen zarte Stoffe selbstverständlich auf Seidenbügeln.

Global Maritime Group kauft die „Astor“ 

Astor Transocean
Die "Astor". Foto: Transocean

Das wird die „Astor“-Fans freuen: die Global Maritime Group – Eigentümer von Transocean Kreuzfahrten – hat das Schiff gekauft und damit aus der Insolvenz befreit. Bisher fuhr die „Astor“ im Charter für die Global Maritime Group und wurde über TransOcean Kreuzfahrten in Deutschland vermarktet. TransOcean wiederum ist Teil der britischen Reederei Cruise & Maritime Voyages (CMV) Holdings London Ltd., die ebenfalls der Global Maritime Group gehört. Neben der „Astor“ fahren auch die „Marco Polo“, die „Azores“ und die „Magallan“ für die britische Reederei, allerdings hauptsächlich für ausländische Märkte.

Warum die „Costa Diadema“ ein Pageturner ist

Taufe Costa Diadema
Taufe der "Costa Diadema" in Genua. Foto: Susanne Müller

Der Start ist gelungen. Als die „Costa Diadema“ am Morgen des 7. November in den Hafen von Genua, ihrem Taufort, einfuhr, tauchte die Sonne das neue Schiff in strahlendes Licht. Das ist selbst in Italien keine Selbstverständlichkeit im November. Die Taufgäste des neuen Costa-Flaggschiffs nahmen es als gutes Omen. Sie bummelten über die 500 Meter lange Freiluftpromenade auf Deck 5 als sei sie eine Flaniermeile am Strand. Und sie aalten sich in den Whirlpools, die über das Meer hinausragen und einem das Gefühl geben, als schwebe man über den Wellen.

Und in den Segeln flüstert der Wind…

Star Clipper
Ein ganz besonderer Urlaub: Mit der "Star Clipper" übers Meer reisen. Foto: Susanne Müller

Die schönsten und schnellsten Klipperschiffe der Welt fuhren Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine längst vergangene Ära. Viele Jahre nachdem die Dampfschiffe die Segler abgelöst hatten, brachte der Reeder Mikael Krafft die berühmten Klipper zurück auf die Weltmeere. Zum Glück für uns Kreuzfahrer. Verspricht eine Seereise unter weißen Segeln doch ein ganz besonderes Erlebnis. Susanne Müller war auf der „Star Clipper“ unterwegs und berichtet in der nächsten Ausgabe von WELCOME ABOARD (ab 14. November am Kiosk sowie als E-Paper fürs Tablet hier erhältlich) von ihrer Tour von Athen nach Venedig.

Die „Delphin“ geht nach Indien

Delphin
Die "Delphin" wird 2015 auf dem indischen Markt angeboten. Foto: Susanne Müller

Wieder schwimmt ein kleines, traditionsreiches Schiff weniger auf dem deutschen Markt. Die „Delphin“ geht nach Indien, ließ Passat Kreuzfahrten im Auftrag von Vishal Cruises jetzt mitteilen. Noch bei der letzten Kreuzfahrt des Schiffes im August rund um Großbritannien waren über die Bordzeitung Reisen für das nächste Jahr angeboten worden.  Wenige Tage nachdem die “Delphin” dann in Bremerhaven eintraf und sich die Crew traurig von ihrem Arbeitsplatz verabschiedete, hieß es, das der indische Eigner Pradeep Agrawal (Vishal Cruises) einen neuen Veranstalter aufbauen und sein Schiff in Indien einsetzen will.

Video: Rundgang über die "Seabourn Quest"

Kreuzfahrt rund um Kuba

Louis Cristal
Von Januar bis März 2015 kreuzt die "Louis Cristal" rund um Kuba. Foto: Louis Cristal

Wer seinen Cuba Libre nicht länger nur in der heimischen Kneipe um die Ecke genießen möchte, sondern stilecht in einer Bar auf Kuba – Salsa-Musik im Hintergrund und pastellfarbene Ami-Schlitten aus den Fünfzigern vor der Tür –, der sollte schon mal seinen Kalender für die Zeit zwischen Anfang Januar bis Ende März checken. Eine Woche Kreuzfahrt rund um Kuba sowie eine zusätzliche Woche im 4-Sterne-Hotel am weißen Karibikstrand (all inclusive) werden da einschließlich der Flüge ab/bis Frankfurt ab 1899 Euro angeboten.

Das Treffen der Klipperschiffe

Royal Clipper
Seite an Seite mit der "Star Clipper": die "Royal Clipper". Foto: Susanne Müller

Auf dem Weg nach Dubrovnik morgens gegen acht taucht sie am Horizont auf. „Da ist sie, die ‚Royal Clipper‘. Was für ein Anblick!“, raunt ein Urlauber seiner Begleitung zu, den Blick unverwandt auf einen weißen Fleck gerichtet, der langsam größer wird. Der Fünfmaster, das größte Segelschiff der Welt, hält auf ihn zu. Er selbst ist ebenfalls nicht gerade mit einem Gummiboot unterwegs. Über ihm blähen sich die Segel der „Star Clipper“ im Wind. Sie ist kleiner und weniger schnell als ihre jüngere Schwester. „Aber dafür ist sie schöner. Und was zählt mehr auf der Welt als Schönheit?“, sind viele ihrer Passagiere überzeugt. 

Der Boom hält an: Zwei neue Schiffe für NCL

Norwegian Escape
Auch 2015 kommt schon ein neues Schiff der Norwegian Cruise Line: Es ist die "Norwegian Escape". Foto: NCL

Die Zuversicht der internationalen Reeder scheint weiterhin ungebremst zu sein. Wie die US-amerikanische Reederei Norwegian Cruise Line jetzt mitteilte, hat sie die Papenburger Meyer Werft  mit dem Bau von zwei weiteren Kreuzfahrtschiffen beauftragt. Es sind keine kleinen Schiffe…. Die geplanten Cruiser, die bei NCL allerdings  „Freestyle Cruising® Resorts“ heißen, bieten Platz für jeweils 4.200 Passagiere. Die Neubauten der Breakaway Plus-Klasse sollen im zweiten Quartal 2018 sowie im vierten Quartal 2019 abgeliefert werden. Der Auftragswert liegt  insgesamt bei etwa 1,6 Milliarden Euro, so NCL.

Rundgang auf der „Mein Schiff 3“

Mein Schiff 3 Taufe
Schlagerstar Helene Fischer taufte im Juni die "Mein Schiff 3" in Hamburg. Foto: Susanne Müller

Mit ihrem jüngsten Familienmitglied, der am 12. Juni von Schlagerstar Helene Fischer in Hamburg getauften Mein Schiff 3“ (hier geht's zum Tauf-Video), dürfte das Unternehmen TUI Cruises den Geschmack seiner Gäste voll getroffen haben. Vom „Wohlfühlschiff“ wird bei TUI Cruises ja immer gerne gesprochen. Doch beim Rundgang am Tauftag stellten die Besucher anerkennend fest: Hier lässt es sich wirklich rundum wohlfühlen. Skandinavisches Sommer-Feeling erwartet einem in den im frischen blau-weiß gehaltenen Kabinen. Kraulen anstatt plantschen lässt sich im 25 Meter langen Außenpool. Und beim Dinner am Abend  kann man nicht nur gourmetmäßig schwelgen, sondern auch über die ganz unterschiedlichen Designs der Lokalitäten staunen. Kurzum: langweilig wird es auf der „Mein Schiff 3“ ganz bestimmt nicht.

Lässiger Luxus auf der “Seabourn Quest”

Seabourn Quest Welcome Aboard
Abendstimmung auf der "Seabourn Quest". Foto: Susanne Müller

Sie ist elegant und trotzdem lässig, steuert die schönsten Plätze der Welt an, bringt interessante Leute zusammen und serviert kulinarische Köstlichkeiten vom Allerfeinsten: die Rede ist von der “Seabourn Quest”. (Sehen Sie eine aktuelle Bildergalerie von Mai 2014 auf unserer Seite “Kreuzfahrten aboard”) Die im Juni 2011 getaufte „Seabourn Quest“ ist das letzte von drei baugleichen, eleganten Schiffen. Ihre Vorgängerinnen hießen „Odyssey“ und „Sojourn“. Auf der bei der T. Mariotti-Werft in Genua gebauten Luxusyacht kümmern sich 330 Crewmitglieder rund um die Uhr um maximal 450 Gäste. Der Service ist ausgezeichnet.

Die "Seabourn Quest" im Mai 2014

Ambiente Kreuzfahrten gibt auf

Azores
Tritt Ende August ihre letzte Reise für Ambiente Kreuzfahrten an: die "Azores". Foto: Ambiente Kreuzfahrten

Ein Schiff mit Geschichte, mit Flair, mit überschaubarer Größe, deutscher Bordsprache und günstigen Preisen: Viele hatten der „Azores“ im Frühling hoffnungsfroh entgegen gesehen. Jetzt verkündete Ambiente Kreuzfahrten nach nur wenigen Wochen das Aus für die „Azores“. In einer Pressemitteilung heißt es:  „Die Zusammenarbeit mit der portugiesischen Reederei „Portuscale Cruises“ wird zum 5. September 2014 einvernehmlich beendet. Bis dahin hat uns die Reederei die Durchführung aller bis jetzt nicht abgesagten Reisen zugesichert“, so Ambiente-Geschäftsführer Claus Wilm.

 

Mehr Deutsche reisen mit Cunard

Anja Tabarelli
Anja Tabarelli stellte in Hamburg den neuen Cunard-Katalog 2015 für den deutschsprachigen Markt vor. Foto: Susanne Müller

Manchmal ist es nur ein winziges Details einer Reise, die besondere Atmosphäre eines bestimmten Ortes, die ihn so besonders für uns macht. Wer zeitlose Eleganz, edle Materialien und klassischen Stil schätzt, der sollte vielleicht mal mit einem Cunard-Schiff fahren. Very british kommen die drei „Queens“ daher: die „Queen Victoria“, die „Queen Mary 2“ und die Jüngste im Bunde, die „Queen Elizabeth“. Die Briten sind natürlich nach wie vor die größte Gruppe auf den Schiffen der Traditionsreederei Cunard, die seit 1998 zum amerikanischen Carnival-Konzern zählt. Aber die Deutschen holen auf.

Hier geht es zur Bildergalerie!

Die "Queen Elizabeth" im Mai 2014 in Hamburg:

Alle Fotos: Susanne Müller

Neues aus Entenhausen

Disney Magic
Beim letzten Werftaufenthalt im spanischen Cadiz erhielt die "Disney Magic" ein Fließheck, Ducktail oder Entenschwanz genannt. FOto: Disney

Das erste Schiff der aus vier Einheiten bestehenden Disney-Flotte, die „Disney Magic, hat 20 Fuß (ca. sechs Meter) an Länge gewonnen. Beim letzten Werftaufenthalt im spanischen Cadiz erhielt der Zweischornsteiner im klassischen Oceanliner-Look ein Fließheck, Ducktail oder Entenschwanz genannt. Das soll die Fahreigenschaften verbessern, den Widerstand im Wasser verringern und zugleich den Treibstoff-Verbrauch reduzieren.

Die „Berlin“ in neuem Glanz

Berlin FTI Cruises
Die frisch renovierte "Berlin" im Hafen von Nizza. Foto: Susanne Müller

Der Start war holprig. Als FTI Cruises  2011 die „Berlin“ übernahm, hieß es in der Branche „Das Traumschiff kehrt zurück“. „Das hat falsche Erwartungen geweckt“, sagt Ralph Schiller, Group Managing Director der Münchner FTI Group.  Inzwischen achtet das Unternehmen darauf, dass sein einziges Hochseeschiff  nicht mehr mit dem „ZDF-Traumschiff“, als das es von 1986 bis 1998 fuhr, in Verbindung gebracht wird. „Heute kommt das Gros unserer Gäste von großen Schiffen. Auf der ‚Berlin‘ schätzen sie die Annehmlichkeiten eines kleinen Schiffes“, erklärt Schiller. Für die Sommersaison 2014 dürfen sie sich zudem auf ein frisch renoviertes und technisch überholtes Urlaubsdomizil freuen.

Segel setzen auf der „Alexander von Humboldt II“

Alexander von Humboldt II
Lädt zum Mitsegeln ein: die "Alexander von Humboldt II". Foto: Deutsche Stiftung Sail Training (DSST).

Den  Alltag gegen Wind und Wasser tauschen, mit anderen Crewmitgliedern die Segel setzen, die Gischt spüren, Abenteuer erleben: an Bord der "Alexander von Humboldt II" genießen Urlauber noch echte Seefahrer-Romantik. Dabei muss man noch nicht einmal selbst segeln können. Das Bamberger Unternehmen „Windjammer Weltweit“ hat die „Alex2“  ganz neu im Programm und bietet im Sommer 2014 die unterschiedlichsten Mitsegeltörns an.

Poseidon Expeditions neu in Hamburg

Poseidon Expeditions
Jan Bryde, Vice President, und Dagmar Buenning, Sales & Marketing, präsentieren die Routen der Poseidon Expeditions im neuen Hamburger Büro. Foto: Gudrun Schlüter

Als Spezialist für Expeditionskreuzfahrten ist „Poseidon Expeditions“ nun auch in Hamburg präsent. Das neue Büro unter der Leitung von Dagmar Buenning ist zuständig für die Vermarktung der hochwertigen Reisen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.  Zurzeit noch mit zwei Expeditionsschiffen, ab Mai 2015 mit dreien, werden Fahrten in die Arktis mit Umrundungen von Spitzbergen, Island und Franz-Josef-Land sowie in die Antarktis und den Falkland Inseln angeboten. Den russischen Archipel Franz-Josef-Land, nordöstlich von Spitzbergen gelegen, hat  „Poseidon Expeditions“ exklusiv im Programm.

„QM2“: Jubiläumsanlauf in Hamburg

Queen Mary 2
Die "Queen Mary 2" feierte 2014 ihren zehnten Geburtstag. Foto: Peter Tönnishoff

Man sieht ihr das Alter nicht an. Ja, die „Queen Mary 2“ („QM2“) konnte in diesem Jahr  einen runden Geburtstag feiern. Im Januar 2004, also vor zehn Jahren, trat das berühmte Flaggschiff der traditionsreichen Cunard Line seine Jungfernreise an von Southampton nach Port Everglades/Florida. Ihren ersten Törn auf der legendären Nordatlantikroute zwischen der Alten und Neuen Welt – und dafür wurde sie konzipiert – begann die bis zu 30 Knoten sehr schnelle „QM2“ am 16. April 2004 in ihrem Heimathafen Southampton mit Kurs auf New York.

Ostsee-Kreuzfahrt: Zeitreise in die Vergangenheit

Ocean Majesty
Die "Ocean Majesty" ist Anfang August in der Ostsee unterwegs. Foto: Susanne Müller

Die Fassade des Jussupowpalastes ist schlicht. Doch wer den Adelspalast am Ufer der Moika in St. Petersburg betritt, reißt überrascht die Augen auf. Unvorstellbare Pracht, prunkvoll vergoldete Säle lassen das Leben einer der reichsten Familie der Zarenzeit wieder auferstehen.  Besucher interessiert jedoch vor allem der Keller des Hauses. In der Nacht des 17. Dezember 1916 war er Schauplatz des Mordes an Rasputin, dem sibirischen Mönch und Berater des Zaren. Im Palast ist die Mordszene sogar mit Wachsfiguren nachgestellt. Der Ausflug zum Jussupowpalast ist nur einer der Höhepunkte bei der spannenden Ostsee-Kreuzfahrt, zu der „Biblische Reisen“ im Sommer auf der Ocean Majesty“ einlädt.

Der Natur auf der Spur

Eisbär Arktis
Mit G Adventures geht es zu den Eisbären in die Arktis. Foto: Nellie Hunag/G Adventures

Als Bruce Poon Tip 1990 in Toronto sein Unternehmen „G Adventures“ gründete, besaß er angeblich nichts außer zwei Kreditkarten und einer Vision. Letztere bestand darin, nachhaltige Reiseerlebnisse zu ermöglichen, die es bis dahin noch nicht gegeben hat. 24 Jahre später gilt G Adventures weltweit als einer der größten Anbieter von Erlebnisreisen und ist seinem Leitbild treu geblieben: We love changing people’s lives. Das gilt auch für die Polar-Expeditionen mit dem kleinen, aber feinen ExpeditionsschiffExpedition“.

Die Disney Cruise Line kommt
erstmals nach Nord-Europa

Disney Dream
Die "Disney Dream" fährt durch die Karibik. Foto: Disney Cruise Line

Darauf haben alle Fans von Mickey, Minnie und Pluto nur gewartet: Im Sommer 2015 kreuzt die Disney Cruise Line nicht nur durchs Mittelmeer, sondern bietet auch Touren in Europas Norden an. Da geht es dann nach Norwegen, Island und auf die Färöer-Inseln ebenso wie ins  Baltikum. Wer eine längere Fluganreise nicht scheut, kann mit Disney 2015 natürlich auch vor Alaska, in der Karibik und rund um die Bahamas cruisen. Das neue Kreuzfahrtprogramm für den Sommer 2015 kann ab sofort gebucht werden.  

Rekord: 2013 über sechs Millionen Kreuzfahrer aus Europa

Hafen Miami
Die Kreuzfahrt boomt nach wie vor: hier fünf Cruiser im Hafen von Miami. Foto: Susanne Müller

So langsam hat es sich herumgesprochen: Kreuzfahrten sind spannend, erholsam, abwechslungsreich und dabei auch noch preiswert. Kein Wunder, dass weltweit immer mehr Menschen auf den Geschmack kommen. 2013 haben sich tatsächlich so viele Europäer wie nie zuvor zu einer Kreuzfahrt entschlossen. Das gab Pierfrancesco Vago, Chairman des internationalen Kreuzfahrtverbands Cruise Lines International Association (CLIA) Europe, während der Jahrestagung der Kreuzfahrtbranche bei der „Cruise Shipping Miami“ bekannt. 

Saisonstart bei SailingAway24: ein Tag unter weißen Segeln

Eldorado SailingAway24
Ab sofort zählt der Zweimaster „Eldorado“ zur Segelflotte von SailingAway24.

Mitte April geht’s los: Saisonstart bei SailingAway24. Bis Anfang Oktober bietet der  Bremerhavener Experte für Segeltörns wieder maritime Erlebnisse an, die man so schnell nicht vergisst. Ab sofort zählt der Zweimaster „Eldorado“ zur Segelflotte. Gemeinsam mit der Brigg „Mercedes“ setzt er 2014 in rund zehn Hafenstädten die Segel – für Familien, Gruppen und Vereine (teilweise auch mit Bus- und Hotelarrangements buchbar). „Wenn der Wind den Kurs bestimmt“ lautet das entspannte Motto des Veranstalter-Teams. „Unser Angebot zum Mitsegeln ist für Jung und Alt eine Einladung die Seele baumeln zu lassen. An Bord ist der Alltag schnell vergessen und die erfahrene Crew übernimmt das Ruder“, so Jörg Knippenberg von SailingAway24.

„Oasis of the Seas“ zum Sonderpreis

Oasis of the Seas
Nicht schlecht: die Royal Loft Suite auf der „Oasis of the Seas“. Foto: RCL
Mit exklusiven Vorteilspreisen für die beiden fünftägigen Mittelmeer-Touren der „Oasis of the Seas“ wirbt derzeit Thomas Cook.  Das neben der „Allure of the Seas“ größte Kreuzfahrtschiff der Welt verkehrt normalerweise in der Karibik und ist 2014 nur für zwei Termine im Mittelmeer unterwegs. Alexa Wehmer, Leitung Kreuzfahrten bei Thomas Cook, erklärt: „Wir haben für die ‚Oasis of the Seas‘ eigene Konditionen ausgehandelt, die fast durchweg 300 Euro günstiger sind als der reguläre Preis.“ 

Happy Birthday: Die „Lofoten“ wird 50

Feiert 2014 ihren 50. Geburtstag: die "Lofoten". Foto: Trond Gansmoe Johnsen

Wir schreiben das Jahr 1964: In Südafrika kommt Nelson Mandela ins Gefängnis, Martin Luther King erhält den Friedensnobelpreis, in der DDR läuft der erste Trabbi vom Band, und die Beatles singen ‚I want to hold your hand‘. In Norwegen geht ein neues Schiff auf große Reise: die „Lofoten“ legt am 5. März 1964 in Bergen zu seiner ersten Hurtigruten Reise entlang der norwegischen Küste ab. Heute – 50 Jahre später – wird gefeiert: Mit großem Geburtstagsprogramm und vielen Nostalgie-Aktionen tourt die „Lofoten“ 2014 durch ihr Jubiläumsjahr.

Landausflüge im kleinen Kreis

Top oder Flop: Die Qualität der Landausflüge entscheidet nicht selten über das Gelingen einer Kreuzfahrt. Wem das Blut in den Adern gefriert, allein bei dem Gedanken daran mit einer ganzen Horde von Touris auf Sightseeingtour zu gehen, der sollte vielleicht mal  bei Celebrity Cruises anklopfen.  Neuerdings bietet die zu Royal Caribbean Cruises gehörende Marke Premium-Landausflüge mit höchstens zehn Teilnehmern an.

 

Rockaholica auf der „Carnival Ecstasy“

Die fünftägige Rockaholica Kreuzfahrt beginnt  am 29. September 2014 in Miami.  Credit: Tourico Holidays

Rockige Töne auf hoher See liegen offenbar voll im Trend. Im Mai gibt’s den dritten Rockliner mit Udo Lindenberg auf der „Mein Schiff 2“ von TUI Cruises, 2015 geht bei der Full Metal Cruise II auf der „Mein Schiff 1“ die Post ab, und nun kommt auch noch „Rockaholica“. So heißt die Musikfestival-Kreuzfahrt des Reisegroßhändlers Tourico Holidays mit der „Carnival Ecstasy“. 

 

Back to the roots: „FTI Berlin“ fährt wieder als „Berlin“

Berlin FTI Cruises
Die "Berlin" in Venedig. Foto: FTI Cruises
So groß wird die Umgewöhnung nicht, aber trotzdem:  Die „FTI Berlin“ bekommt ihren alten Namen zurück. Mit kurzer Ausnahme kreuzte das Schiff seit seiner Taufe 1980 bis 2004 unter dem Namen „Berlin“ durch die Weltmeere. Warum es nun zu den alten Wurzeln zurückkehrt, erklärt FTI Cruises Geschäftsführer Alexander Gessl: „Viele unserer Gäste spüren aufgrund der langen Geschichte des Schiffs und seiner Bekanntheit eine gewisse emotionale Bindung. Die Rückkehr zum alten Namen trägt dazu bei, für sie die Nostalgie vergangener Tage weiter aufleben zu lassen.“

Die „Allure of the Seas“ kommt nach Europa

Allure of the Seas
Kommt 2015 nach Europa: die "Allure of the Seas". Foto: RCL
Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt kommt erstmals nach Europa. Die „Allure of the Seas“ (bei Doppelbelegung bietet sie Platz für 5.400 Gäste) erobert 2015 bei 22 Abfahrten das Mittelmeer. Das teilte Tom Fecke, General Manager von RCL Cruises Ltd. für Deutschland, Österreich und die Schweiz,  während einer Pressekonferenz in Hamburg mit. Vom 24. Mai bis zum 18. Oktober 2015 fährt die „Allure“ auf 7-Nächte-Kreuzfahrten ab/bis Barcelona. Wer mag, kann auch in Civitavecchia, dem Hafen von Rom, einsteigen. Anlaufhäfen sind Palma de Mallorca, Marseille, La Spezia, Civitavecchia und Neapel. Kostenpunkt der Kreuzfahrt: ab 999 Euro.

Rauchzeichen

Britannia
Kommt 2015 mit zwei Schornsteinen auf den Kreuzfahrtmarkt: Die "Britannia" von P&O Cruises. Foto: P&O Cruises
Aus welcher Zeit ein Schiff stammt, erkennen fortgeschrittene Kreuzfahrer (von denen es so viele unter unseren Lesern gibt!) schon an der Anordnung, Zahl oder Form der Schornsteine. Gegenwärtig scheinen zwei Schlote (wieder) in Mode zu kommen. Recht mächtig – wie Bilder zeigen - dekorieren sie im typischen Gelb-Blau der Company die für P&O Cruises in Bau befindliche „Britannia“ – 141.000 BRZ, 330 m lang, 4372 Gäste, Indienststellung Frühjahr 2015. Ältere Zweischornsteiner im Look der klassischen Oceanliner sind die drei Disney-Cruiser „Magic“, „Wonder“ und „Dream“ (ab 1996). 

Japan-Törns mit Princess Cruises

Diamond Princess
Neu: Mit der "Diamond Princess" Japan entdecken. Foto: Princes Cruises
Seereisen in japanischen Gewässern werden (noch) selten angeboten. Das wird sich ändern, da insbesondere die großen Kreuzfahrtreedereien mit ihren in den vergangenen Jahren ständig vergrößerten Flotten auf der Suche nach neuen Fahrtgebieten sind. So muss es nicht überraschen, dass Princess Cruises in der Saison 2014/15 sogar mit zwei Schiffen in der japanischen Inselwelt kreuzt, nämlich mit der „Sun Princess“ und „Diamond Princess“.

Mit der „Azores“ zu den Lagerfeuern der Tundra

MS Azores
Die "Azores" im norwegischen Fjord. Foto: Ambiente Kreuzfahrten
Der Countdown läuft für Ambiente Kreuzfahrten: Am 10. März beginnt die erste Kreuzfahrt mit der „Azores“, einer Schiffslady, die nicht nur eine bewegte Geschichte, sondern seit ihrer Indienststellung 1946 als „Stockholm“ auch so einige Seemeilen untern Kiel gelassen hat. 1956 rammte die „Stockholm“ im dichten Nebel die „Andrea Doria“, die wenig später sank.  1960 kaufte die DDR das Schiff, taufte es in „Völkerfreundschaft“ um und  durchfuhr während der Kubakrise sogar die amerikanische Blockade, um dann in Havanna festzumachen.  Heute ist von der einstigen „Stockholm“ nur noch der Rumpf erhalten, alles andere wurde erneuert. Und so kommt die „Azores“ trotz ihres Alters keinesfalls altbacken daher.

Miami lässt grüßen auf der neuen „Norwegian Getaway“

Die "Norwegian Getaway" in Rotterdam. Foto: Susanne Müller
Nun ist sie also unterwegs, die neue „Norwegian Getaway“. Die Cheerleader des American-Football-Teams Miami Dolphins taufen das Schiff am 7. Februar, und am 8. Februar startet es zu seiner ersten 7-Nächte-Kreuzfahrt in die östliche Karibik. Anlaufhäfen sind Philipsburg, St. Maarten; St. Thomas und Nassau (Bahamas). Die Fahrten starten ganzjährig jeweils samstags ab Miami.
WELCOME ABOARD war schon bei einer kurzen Einführungsfahrt von Rotterdam aus in der Nordsee mit dem neuen NCL-Schiff unterwegs. Einen Schiffstest lesen Sie in der nächsten WELCOME ABOARD 2015. Erste Eindrücke von Bord und einige Fotos gibt es schon jetzt.

Werden die Germans Kreuzfahrt-Zweite hinter den USA?

Deutscher Marktführer für Kreuzfahrten ist Aida Cruises. Foto: Aida Cruises
Die Zahl der Kreuzfahrtpassagiere in Deutschland wächst und wächst und wächst. Enthielten die Passagierlisten der Hochsee-Ferienschiffe im Jahr 2003 laut DRV-Kreuzfahrtstudie noch 537.348 Namen, wurde bereits 2009 die Ein-Millionen-Schallmauer geknackt und dürfte nach ständigen Steigerungen 2013 geschätzt bei etwa 1,6 Mio. liegen. Im Hamburger Touristik-Fachmagazin FVW hält Aida-Chef Michael Ungerer 2014 ein weiteres Wachstum auf dann über zwei Millionen Seereisen-Gäste für realistisch. Damit könne der deutsche Kreuzfahrtmarkt erstmals den der Briten im Kielwasser lassen (bislang hinter den USA die Nummer zwei), so Ungerer. 

„Boudicca“: in Hamburg und im Wohnzimmer an der Wand

Die "Boudicca" in Lissabon. Foto: Susanne Müller
In Hamburg endet in diesem Monat die bisher erfolgreichste Kreuzfahrtsaison der Hansestadt.  Die Reederei Fred. Olsen Cruise Lines schickt zwei Schiffe zum Jahresende an die Elbe. Die „Balmoral“ kommt am 18. Dezember, und ihr Schwesterschiff „Boudicca“ verbringt den Silvesterabend in der HafenCity. 1973 als „Royal Viking Sky“ für die Royal Viking Line gebaut, fährt die heutige „Boudicca“ seit 2006 für die norwegisch-britische Fred Olsen Line. In ihrer langen Karriere wechselte das Schwesterschiff der für Phoenix Reisen fahrenden „Albatros“ mehrfach den Besitzer und auch seinen Namen, bevor es nach der keltischen Königin Boudicca benannt wurde. 

Die Palastkatzen von St. Petersburg

Die "Costa Pacifika" fährt 2014 ins Baltikum. Foto: Costa Kreuzfahrten
Auf leisen Sohlen huschen sie durch den Winterpalast. Ihre stummen Mitbewohner sind keine Geringeren als Picasso, Da Vinci und Matisse. Um die 50 Katzen führen ein wahrhaft königliches Leben in der Eremitage. Und das hat Tradition: Die Tochter von Peter dem Großen, Zarin Elisabeth Petrovna, ließ vor über 250 Jahren die Katzen in den Palast bringen. Damals schützten sie vor Mäusen und Ratten. Seitdem bewachen die Samtpfoten die Kunstsammlung von Katharina der Großen. Wer die Palastkatzen und die Metropolen der Ostsee erleben möchte, fährt z.B. mit Costa  Kreuzfahrten hin.

Die Palastkatzen von St. Petersburg

Die "Costa Pazifika" fährt 2014 ins Baltikum. Foto: Costa Kreuzfahrten
Auf leisen Sohlen huschen sie durch den Winterpalast. Ihre stummen Mitbewohner sind keine Geringeren als Picasso, Da Vinci und Matisse. Um die 50 Katzen führen ein wahrhaft königliches Leben in der Eremitage. Und das hat Tradition: Die Tochter von Peter dem Großen, Zarin Elisabeth Petrovna, ließ vor über 250 Jahren die Katzen in den Palast bringen. Damals schützten sie vor Mäusen und Ratten. Seitdem bewachen die Samtpfoten die Kunstsammlung von Katharina der Großen. Wer die Palastkatzen und die Metropolen der Ostsee erleben möchte, fährt z.B. mit Costa  Kreuzfahrten hin.

Von A nach B – keiner kann es besser als der Cruiser

Beinfreiheit ohne Ende!!! Hier bei einer Mittelmeer-Kreuzfahrt mit der "SeaDream II". Foto: Susanne Müller
Wenn man Verkehrsmittel vergleicht – und dazu gehören nüchtern betrachtet ja auch Kreuzfahrtschiffe -, merkt man, wie groß die Komfort-Unterschiede sind. In einer Umfrage ermittelte unlängst die Reisesuchmaschine Skyscanner, dass sich neun von zehn Flugreisende ein Ende des eingeschränkten Platzes wünschen, insbesondere dann, wenn sich der Sitz vor ihnen in die Ruheposition senkt und die ohnehin geringe Beinfreiheit reduziert wird.

Taucherziel „Georg Büchner“

Das ist nun Geschichte: Die „Georg Büchner“ in Rostock. Foto: Tönnishoff
Das tragische Ende des Hotelschiffs „Georg Büchner“ und einstigem maritimen Wahrzeichen der Hansestadt Rostock berührt offenbar nicht nur uns als Shiplover (wir berichteten über den ominösen Untergang des Schiffes auf dem Weg zum Abwracker nach Klaipeda). Sogar die „Ostsee-Zeitung“ als Herausgeberin des Buches „MS Georg Büchner – vom Stapellauf bis zum Untergang“ ist überrascht, dass bei der Vorstellung des Buches kein Platz im Saal frei blieb und die Auflage noch am selben Tag verkauft war. Wer das interessante Schiff, das wohl letzte aus der einst in den 1950er Jahren so populären Gattung „Kombi“ überlebt hatte, noch mal sehen möchte, muss nun ein Taucher sein. 

Nette Idee: MSC lässt (Auto-)Zwerge für einen (Schiffs-)Riesen werben

Vor ihrem Start zu ganzjährigen Kreuzfahrten in der Karibik machte die „MSC Divina“ deutlich, dass sie eine echte Italienerin ist. Bei ihrer Ankunft im fortan geltenden Basishafen Miami wurde der 333,3 Meter lange Riese von einer Flotte schwimmender Fiat 500 – dem wohl berühmtesten Nachkriegs-Kleinwagen made in Italy - empfangen. Schon vom Abfahrtshafen Venedig an war „als Reminiszenz an die Heimat des Kreuzfahrtunternehmens“ ein metallic-roter Cinquecento mit an Bord. Dazu muss man wissen, dass – wie das „Handelsblatt“ kürzlich schrieb – nicht zuletzt dank kostspieliger Werbekampagnen die Fiat-Fahrzeuge und insbesondere die rundliche Knutschkugel mit der 500 im Typenschild in den USA so beliebt sind wie nie zuvor. 

Die „AIDAcara“ fährt „aufgehübscht“ nach Südamerika

Neu für die Teenies: die Cara Lounge. Foto: AIDA Cruises
Mit ihr entdeckten viele Deutsche und darunter erstmals auch viele junge Leute ihre Liebe zur Kreuzfahrt. Als die erste „AIDA“ 1996 mit rotem Kussmund und kokettem Augenaufschlag auf den Meeren aufkreuzte, war sie der Hingucker schlechthin. 2001 bekam die Trendsetterin den Beinamen „Cara“ und blieb fortan für viele Kreuzfahrer auch ihre „Liebste“. Selbst 17 Jahre nach ihrer Jungfernfahrt gibt es etliche Stammgäste, die statt auf den neuen AIDA-Schiffen viel lieber mit ihrer überschaubaren, gemütlichen „Cara“ unterwegs sind. 

Weihnachten und Silvester in Sicht

Die "Finnstar" lädt zum Silvester-Törn ein. Foto: Finnlines

Offenbar werden es immer mehr Menschen, die dem Trubel rund um Weihnachten sowie Silvester entfliehen und – sich einschiffen auf einem Cruiser. Besonders beliebt sind dann Fahrten auf dem Fluss, wie das immer größer gewordene Angebot an Törns zum Jahresende verrät. Dazu muss man wissen, dass vor noch gar nicht langer Zeit bei den meisten Anbietern von Flussreisen im Spätherbst die Saison vorbei war. Ein Blick in die Kataloge bzw. auf die Internet-Seiten der Veranstalter etwa von 1AVista, Anton Götten/Croisi Europe, A-ROSA, nicko tours, Phoenix Reisen, plantours, Reisebüro Mittelthurgau, DSC, Transocean Kreuzfahrten oder (zum letzten Mal) Viking Flusskreuzfahrten macht deutlich, wie vielseitig die Angebotspalette mittlerweile ist: 

Pfadfinder in der Kreuzfahrt

Kommt 2015: die neue "AIDAprima". Foto: Aida Cruises

Wenn es in Europa kalt wird, nehmen viele Cruiser Kurs auf Regionen, die Sonne versprechen. Manche Liner machen dann die Leinen los zur Weltreise oder nehmen Kurs zum Beispiel auf die Karibik. Aber einige verbleiben auch weiterhin in ihren „Hausmeeren“, weil sie für alle Wetter konzipiert wurden. Typisch für diesen Trend ist die in Bau befindliche, innovative „AIDAprima“, die nach ihrer Fertigstellung im Sommer 2015 ganzjährig ab Hamburg ihre Kreuzfahrten startet. 

„Queen Elizabeth“: Rekordbrecher in der Kreuzfahrt

Die "Queen Elizabeth" bei ihrer Ankunft in New York. Foto: Archiv Cunard
Sie war über 60 Jahre das größte je gebaute Passagierschiff: die „Queen Elizabeth“. Vor 75 Jahren erfolgte die Indienststellung des 313,5 Meter langen und mit knapp 84.000 Tonnen vermessenen Cunard-Liners. Erst 2006 wurde dieser Rekord von der etwas über 100.000 Tonnen großen „Carnival Destiny“ (nach einem Umbau unbenannt in „Carnival Sunshine“) übertroffen. Den Längenrekord hielt die „Queen“ bis zur Indienstellung der „France“ von 1961, die sie um zwei Meter übertrumpfte. 

Französische Balkone für die „Deutschland“

Die „Deutschland“ bekommt französische Balkone. Foto: Reederei Deilmann

Zehn Millionen Euro macht der Deilmann-Investor Aurelius locker für die MS Deutschland-Beteiligungsgesellschaft, Eigentümerin und Betreiberin des Luxusliners mit dem in der Firmierung enthaltenen Namen. Die Summe soll halbe-halbe aufgeteilt werden. Die eine Hälfte wird für im Dezember fällige Zinsen verwendet, die andere für Umbauten des als TV-“Traumschiffs“ populären Liners während seines planmäßigen Werftaufenthaltes im November 2014. 

STX in Rauma verabschiedet sich aus der Werften-Familie

Wurde in Rauma gebaut: die „Baltic Queen“ der Tallink Silja Line. Foto: Tallink

Der südkoreanische STX-Mischkonzern mit weltweit 15 Werften ist auch im Bau von Kreuzfahrtschiffen aktiv. Die Cruiser entstehen in Frankreich und Finnland auf Werften, die vor STX-Übernahme z.T. mehrere Eigner hatten. Von den Standorten Turku und Rauma in Finnland (die früher ebenfalls im Bau von Passagierschiffen aktive Werft in Helsinki hat sich auf Eisbrecher und andere Spezialfahrzeuge spezialisiert) wird nun der Letztgenannte geschlossen. STX Finland Oy wolle sich im Rahmen einer Restrukturierung aus wirtschaftlichen Gründen auf einen Platz, nämlich Turku, konzentrieren, heißt es dazu. Mit Blick in die Auftragsbücher kann man diese Entscheidung verstehen. Da spielt es auch keine Rolle mehr, dass in Rauma in der Vergangenheit mehrere innovative Kreuzer und Fähren entstanden sind wie „Silver Explorer“ („World Discoverer“), „Radisson Diamond“, „Cristel“/“Sally Albatros“, „Color Fantasy“/Endausbau, „Ulysses“, „Baltic Queen“ und „Galaxy“.

 

„Azores“: Comeback einer guten Bekannten

Fährt jetzt für Ambiente Kreuzfahrten: die „Azores“.

Die Geduld von Ambiente Kreuzfahrten wurde auf eine harte Probe gestellt. Seit gut einem Jahr war der Berliner Veranstalter auf der Suche nach einem Schiff. Eigentlich hatte er mit der „Athena“ bereits eins gefunden, aber dann kam der wirtschaftliche Untergang des damaligen Eigners dieses Schiffes, Classic International Cruises (CIC). Wie von uns berichtet, fand sich mit dem portugiesischen Geschäftsmann und Eigentümer des neuen Unternehmens Portuscale Cruises (Lissabon), Rui Alegre, ein Käufer von vier der fünf CIC-Klassiker. In der Flotte mit dabei die „Athena“, die nach gründlicher Renovierung und mit einem neuen, recht attraktiven Look mit schwarzem Rumpf sowie weißer Zierline über dem roten Unterwasserschiff und umbenannt in „Azores“ ein Comeback haben soll. Noch wird das Schiff in einer Werft in Marseille verschönert, um dann im März 2014 zur ersten  Seereise die Leinen loszumachen, wobei dann Ambiente Kreuzfahrten die Vermarktung des Liners als exklusiver Veranstalter auf dem deutschsprachigen Markt übernimmt.

 

Oceania Cruises: Raucher lieben die „R-Klasse“

Die "Regatta" von Oceania Cruises im Panamakanal. Foto: Oceania Cruises

Die unter Flagge von Oceania Cruises fahrenden baugleichen Premiumschiffe der R-Klasse (ursprünglich gebaut für das nicht mehr bestehende Unternehmen Renaissance Cruises, daher das „R“) mit den Namen „Regatta“, „Insignia“ - derzeit noch als „Columbus 2“ im Hapag-Lloyd-Kleid - und „Nautica“ sollen nach Werftaufenthalten im Jahr 2014 in neuem Glanz erstrahlen. 

Zu Besuch auf der „Disney Magic“

"Hi Mickey!" - Begegnung auf der "Disney Magic" in Barcelona. Foto: Susanne Müller
Einmal Hand in Hand mit Mickey Mouse übers Deck schlendern, den allerneuesten Disney-Kinofilm im Theater auf hoher See anschauen und in einem richtigen Prinzessinnenkleid übers Parkett schweben: Kinderträume erfüllen sich auf den Schiffen der Disney Cruise Line. Jetzt im Sommer tauchen vor allem auch europäische Familien in die Traumwelt der Comichelden ein – von Barcelona aus fährt die „Disney Magic“ für vier, sieben oder zwölf Nächte nach Italien, Kroatien, Griechenland und zu anderen spanischen Häfen. Bei einem Kurzbesuch in Barcelona trafen wir Kreuzfahrtdirektor Peter Hofer, der seit 2006 für die Disney Cruise Line fährt.

FTI Cruises: Stop and go

Die "FTI Berlin". Foto: Susanne Müller
Die „FTI Berlin“, noch ohne „FTI“ im Namen bekannt wegen ihrer einst so vielen Fahrten auf dem Fernsehkanal als ehemaliges ZDF-Traumschiff, macht sich rar. Ab dem 1. November legt das einzige Kreuzfahrtschiff unter Flagge des Münchener Veranstalters FTI Cruises eine fünfmonatige Winterpause ein. Als Gründe für diesen langen „Zwischenstopp“ nennt das Unternehmen einen Werftaufenthalt sowie wirtschaftliche Überlegungen. In der Werft stehen verschiedene Umbau- und Renovierungsarbeiten an. Das Konzept hinter den Veränderungen soll zu späterer Zeit vorstellt werden. Verraten wird nur, dass der Vintage-Charakter des Schiffes deutlich hervorhoben werden soll.

Comeback der Schiffs-Klassiker

Gibt es für sie auch ein Comeback? - Die "Princess Daphne", ein echter Schiffs-Klassiker.
Die Zahl der Schiff-Klassiker ist sehr klein geworden. Aber es gibt noch einige. Als Dauerläufer beeindrucken zum Beispiel die „Athena“ – der derzeit älteste Hochseecruiser, der seine Karriere 1948 als „Stockholm“ begann“ –, ferner „Funchal“ sowie „Arion“ ex „Istra“ aus den 1960er Jahren und „Princess Danae“ mit einem Rumpf aus den Mittfünfzigern. Nach der Insolvenz des in Lissabon ansässigen Kreuzfahrtspezialisten Classic International Cruises (CIC) Ende des Vorjahres, einst unter Leitung des umtriebigen, im Mai 2012 verstorbenen Griechen Georg Potamianos, sah die Zukunft dieser Schiffe düster aus. 

20 neue Kreuzfahrtschiffe im Bau

Die "MSC Preziosa" wurde in Genua getauft. Foto: MSC
Europäische Werften sollen derzeit an etwa 20 Neubauten von Kreuzfahrtschiffen arbeiten. Sie sollen eine Gesamtkapazität von rund 60.000 Betten und einen Gesamtwert von mehr als zehn Milliarden Euro haben. Die Schiffe würden in den nächsten drei Jahren an Kreuzfahrtgesellschaften aus aller Welt geliefert. Dies meldete nun der internationale Kreuzfahrtverband Cruise Lines International Association (CLIA).

Neckermann macht's möglich

Das liegt schon Jahrzehnte zurück: Da bestimmten die Neckermänner entscheidend den Seereisenkurs in Deutschland. Mal als Marktführer, mal als Nummer zwei. Mit der „Maxim Gorki“ hatten sie einst einen Liebling der Deutschen gechartert und zusammen mit weiteren „Russen“-Schiffen das damals genau richtige Angebot für Möchtegern-Kreuzfahrer. Schnee von gestern. Viele Jahre war es dann im Seereisen-Geschäft sehr still um das Unternehmen, das den Namen Neckermann scheinbar vergessen hatte und überwiegend als (Holding) Thomas Cook auftrat.

Themenkreuzfahrten liegen im Trend

Themenkreuzfahrten - beispielsweise für Gourmets - liegen zur Zeit voll im Trend. Foto: TUI Cruises
 Immer mehr Deutsche verbringen ihren Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff. 2012 waren es 1,5 Millionen Passagiere, elf Prozent mehr als im Jahr davor.  „Kreuzfahrten werden von Jahr zu Jahr beliebter – ob zu einem speziellen Thema, als ‚Fun-Cruise‘ oder als klassische Variante. Das Angebot ist inzwischen so vielfältig, dass praktisch für jeden etwas Ansprechendes dabei ist. Ziel und Anspruch der Branche ist es, bei dieser Angebotsvielfalt den Service und Komfort für die Passagiere auf einem hohen Niveau zu garantieren und stetig weiter zu verbessern“, sagt Helge Grammerstorf, National Director von CLIA Deutschland, der deutschen Niederlassung des weltweit größten Verbands der Kreuzfahrtindustrie Cruise Lines International Association (CLIA).  

Royal Caribbean: Auf dem Wasser, in der Luft und auf der „Straße“

Die "Quantum of the Seas" wird im Herbst 2014 fertiggestellt. Foto: Meyer Werft
Nein, auch wenn es immer schwieriger wird: den Schiffsarchitekten gehen die Ideen nicht aus. Auf der Suche nach immer wieder neuen Alleinstellungsmerkmalen ist Royal Caribbean wohl am kreativsten. An Bord der „Quantum of the Seas“ (167.800 Tonnen, 348 m lang, 41 m breit, 4180 Gäste), die gegenwärtig auf der Meyer Werft entsteht und im Herbst 2014 fertiggestellt sein soll, locken einige ungewöhnliche Innovationen. Dazu zählt der „Polarstern“, der die Gäste bis zu 90 Meter hoch über das Meer bringt.

WELCOME ABOARD unterwegs mit der „Royal Princess“, dem neuen Flaggschiff der "LoveBoat"-Reederei

Das drei Decks hohe Atrium der "Royal Princess". Foto: Tönnishoff
Mit wohl jedem Neubau versuchen die Reedereien mit Superlativen oder nie zuvor dagewesenen Einrichtungen die schwimmende Konkurrenz alt aussehen zu lassen. Dass das nach den so vielen Indienststellungen in den letzten Jahren nicht mehr ganz so leicht geht, wird am Beispiel der soeben getauften „Royal Princess“ deutlich. Das neue, 330 Meter lange 3600-Gästebetten-Flaggschiff der amerikanischen Princess Cruises (in den 1980er Jahren auch bei uns bekannt durch die TV-Soap „LoveBoat“ - das Schiffshorn der Neuen erinnert an die Filmmelodie) ist mit seiner Vermessung von 141.000 Tonnen riesig, aber eben nicht das größte in der Flotte der internationalen Ferienliner.

Videostream zeigt die Taufe der „Royal Princess“

Am Donnerstag, 13. Juni, tauft Herzogin Kate die neue „Royal Princess“ in Southampton.
Am Donnerstag, 13. Juni, tauft Herzogin Kate die neue „Royal Princess“ in Southampton. WELCOME ABOARD ist live dabei und wird natürlich berichten. Wer sich per Video schon einmal ein Bild vom neuen Cruiser und den Tauffeierlichkeiten machen möchte, kann dies im Internet tun. Auf www.princess.com wird am Donnerstag ab 12.15 Uhr ein Videostream präsentiert.

Costa Kreuzfahrten: Einzug der Bayern

Das ist das Brauhaus auf der "AIDAstella". Bald wird es auch auf der "Costa Diadema" ein bayerisches Bier-Restaurant geben. Foto: Susanne Müller
Was Fußball betrifft, ist Bayern derzeit mit seinem FC deutscher Rekordmeister und weltweit ein Sympathieträger der Germans. Schon bald könnte auch die bajuwarische Küche international punkten, wenn nämlich die „Costa Diadema“ im Oktober 2013 ihre Jungfernreise antritt. Eine besondere Attraktion an Bord des größten Neubaus in der Costa-Geschichte mit Platz für knapp 5000 Gäste soll auch ein bayerisches (Bier-)Restaurant sein.

Bye-bye „Georg Büchner“

Gesunken: die "Georg Büchner". Foto: Tönnishoff

Soeben hatten wir den unten stehenden Bericht am 31. Mai morgens (!) auf diese Seite gestellt, da erreichte uns die Meldung, dass die „Georg Büchner“ auf dem Weg zum Verschrotten wenige Stunden zuvor in der vergangenen Nacht vor der polnischen Küste gesunken ist - und wir können es immer noch nicht fassen! 
Wieder einmal scheint sich zu bewahrheiten,  dass Schiffe eine Seele haben und dass sie statt Abwracker lieber den nassen Tod wählen. Wie schon einmal das in den 1960er Jahren ehemalige Lloyd-Flaggschiff „Bremen“ ex „Pasteur“, das mit seinem letzten Namen „Filipinas-saudi 1“, ebenfalls vom Schlepper gezogen, auf seiner letzten Fahrt im Indischen Ozean am 6. Juni 1980 plötzlich Schlagseite bekam und nach kurzem Todeskampf versank.

TUI Cruises: Grünes Licht für die Neubauten

Die Gruppe der Glücksbotschafter bei der Kiellegung der "Mein Schiff 3": (v.l.n.r.) Jari Antilla, Richard J. Vogel, Miriam Stadler, Petra Südhoff-Leijzer, Nina Krüßmann und dazwischen, ganz in Weiß, die Werft Hostessen. Foto: Tönnishoff
Das musste natürlich in einem besonders festlichen Rahmen gefeiert werden: die Kiellegung des ersten Neubauschiffes unter Flagge von TUI Cruises, das, logisch!, wieder den Namen „Mein Schiff“ trägt – dann mit einer „3“ dahinter. Und noch einen Grund gab's zum Feiern: Am selben Tag, einige Stunden vor der Kiellegungs-Zeremonie, hatte TUI Cruises CEO Richard J. Vogel per Knopfdruck den ersten Stahlschnitt der „Mein Schiff 4“ ausgelöst, was grünes Licht für den Baubeginn der Zwillingsschwester (Jungfernfahrt im Frühjahr 2015, also ein Jahr später als die Nummer „3“) bedeutete. WELCOME ABOARD war vor Ort.

Glamourös: Die Taufe der „Europa 2“

Edel, edel: die neue "Europa 2" von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten. Foto: Susanne Müller
Der Promifaktor war hoch, die Stimmung grandios, das Ambiente perfekt. Na gut: ein bisschen wärmer hätte es schon sein können, bei der glanzvollen Taufe der „Europa 2“ am 10. Mai in Hamburg. Aber bei so viel Glamour, Champagner und edlem Design auf dem neuen Schiff von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten wurde es einem ohnehin schon warm ums Herz.  Nur ein paar Stunden hatten die rund 700 geladenen Gäste Zeit, das in Frankreich gebaute, schwimmende Luxus-Ressort ein wenig kennenzulernen. Dann waltete Taufpatin Dana Schweiger ihres Amtes.

Nervenkitzel auf der „Norwegian Breakaway“

Ganz schön innovativ: die neue "Norwegian Breakaway". Foto: NCL
Heutzutage auf ein nagelneues Kreuzfahrtschiff zu gehen, kann einem schon einiges abverlangen. Als gewissenhafte Berichterstatterin von der ersten Fahrt der „Norwegian Breakaway“ hätte ich es eigentlich ausprobieren müssen: Angeseilt auf einer superschmalen Rampe („The Plank“), die sich zweieinhalb Meter über die Reling hinaus und gleichzeitig gefühlte 500 Meter frei über dem Meer befindet, zu bibbern. Oder in der gigantischen Wasserrutsche einige Augenblicke im freien Fall durch eine Röhre zu plumpsen, und Sekunden später mit einem Schwall Wasser wieder an die kalte Nordseeluft ausgespuckt zu werden.  Zugegeben: da bekam ich kalte Füße…

HAL: Flower Power

Freuen sich über die Tulpe mit dem Namen Signature: v.l.n.r. Stein Kruse, Jan Pennings und Walter Jansen. Foto: HAL
Für die prächtige Blumenarrangements in den Lobbys ihrer Schiffe war die Holland America Line (HAL) schon immer bekannt und damit eine überzeugende Vertreterin ihres für Blütenträume berühmten Landes. So ist auch das Geschenk des Keukenhofs – Europas größter, zwischen Amsterdam und Rotterdam gelegener Blumenpark, – an das Traditionsunternehmen zu seinem 140-jährigen Bestehen wirklich maßgeschneidert oder besser maßgezüchtet mit einer eigens für HAL kreierten Tulpe. Am 19. April taufte Stein Kruse, Reederei-Präsident und CEO von Holland America Line – „Ich kann mir für unsere Jubiläumsfeier keine passendere Symbolik vorstellen“ –, im Beisein von Keukenhof-Präsident Walter Jansen und Meisterzüchter Jan Pennings die filigrane Blütenblätter kennzeichnende Tulpe auf den Namen „Signature“.

Die „Legend of the Seas“ kommt nach Hamburg

Kommt 2014 nach Hamburg: die "Legend of the Seas". Foto: RCL
Wow – Die „Legend of the Seas“ kommt im Sommer 2014 nach Hamburg. Von Juli bis September sind sechs Kreuzfahrten ab der Hansestadt eingeplant. Bei einem Pressegespräch am Mittwoch in Hamburg sah Tom Fecke,  General Manager von RCL Cruises Ltd. In Frankfurt, gar den Beginn einer neuen Ära: „Darauf haben wir lange hingearbeitet und sind sehr stolz, nun regelmäßig Abfahrten ab Deutschland im Angebot zu haben. Wir möchten Hamburg nutzen, um noch mehr deutschsprachigen Gästen das typische WOW-Erlebnis an Bord unserer Schiffe näherzubringen und sie dafür zu begeistern.“

Im Fokus: die "Queen Mary 2"

Ein starkes Plakat! Mit diesem stimmungsvollen Bild von der "Queen Mary 2" beim Passieren der Kugelbake warb kürzlich die Stadt Cuxhaven für sich als Top-Badeort und erste Adresse für Shipspotter. Das Foto schoss Bernd Schlüsselburg aus Cuxhaven, der sich mit vielen Bildbänden nicht nur von der Nordseeküste und rund um die Elbe einen guten Namen geschaffen hat.

Star Clippers: Neue Kurse

Majestätisch: die "Star Flyer" unter vollen Segeln. Foto: Susanne Müller
Star Clippers: Neue Kurse
Eine gute Nachricht für Kreuzfahrer, die an keiner Bordbar vorbeikommen: Drei all-inklusive-Termine gibt es bei den diesjährigen Ostseereisen des Windjammers „Star Flyer“. Am 27. Juli sowie 11. und 18. August werden Longdrinks, Weine und Cocktails ohne „Trinkgeld“ ausgeschenkt. Und wie man hört, kann sich die Reederei vorstellen, dieses Angebot über die gesamt Saison hinweg anzubieten (schöne Grüße von TUI Cruises, wo dieses Konzept viele Freunde gefunden hat).

„FTI Berlin“: positives Fazit

Klein, gemütlich und beliebt: die "FTI Berlin". Foto: Susanne Müller
Seit Mai 2012 ist das „Ex-Traumschiff Berlin“ als „FTI Berlin“ zurück auf dem deutschen Markt. Während der Internationalen Tourismusbörse in Berlin zog Falk-Hartwig Rost, Director Distribution & Marketing bei FTI Cruises in München, ein positives Fazit: „Wir sind zufrieden, die Routen kommen gut an, übers ganze Jahr hatten wir eine Auslastung von 86 Prozent.“ Natürlich war es nicht sooo leicht, die Winterrouten im Roten Meer zu verkaufen. Immerhin verzeichnet Ägypten seit der Revolution herbe Einbrüche im Tourismus. Gut kam dennoch das Angebot an, die Kreuzfahrt mit einem Hotelaufenthalt zu verknüpfen.

Die Taufe der „MSC Preziosa: ganz großes Kino

Taufe der "MSC Preziosa" mit (v.l.) Pierfrancesco Vago, Ennio Morricone, Sophia Loren, Kapitän Giuliano Bossi und Gianluigi Aponte. Foto: Susanne Müller
Eines muss man den Mitgliedern der großen MSC-Familie lassen: Feiern können sie! Wer am Wochenende die Taufe ihres neuesten Kreuzfahrtschiffes, der „MSC Preziosa“, erlebt hat, dürfte dieses Event so schnell nicht vergessen. Da gab es Glamour, VIPs, Feuerwerk, Musik und magische Momente.  
Ein leichter Nieselregen geht am Samstagabend über Genua nieder, aber das machte gar nichts, denn die in großer Robe herausgeputzten Gäste der Taufe haben in einem riesigen, beheizten Zelt Platz genommen. Es riecht nach teurem Parfum, die Luft scheint aufgeladen vor Spannung. Das Publikum kommt aus ganz Europa. Nach diversen Festreden staunt es über eine fulminante Kostprobe des Showensembles, lauscht den Songs von Gino Paoli und begrüßt Stargast Ennio Morricone mit tosendem Applaus.  Gänsehautatmosphäre als die ersten Töne der Musik erklingen. Eine halbe Stunde lang dirigiert der Maestro das Symphonie Orchester Rom, lässt einige seiner berühmtesten Melodien aufleben und bringt die Herzen der Zuhörer zum Schmelzen.

"Queen" und Hamburg

Die "Queen Victoria" ist "Titelmädchen" des WELCOME ABOARD -Kalenders.
Zum zweiten Mal macht mit der „Queen Victoria“ (übrigens ist sie „Titelmädchen“ des neuen WELCOME ABOARD-Kreuzfahrtkalenders) in wenigen Wochen, nämlich am 7. Januar, in Hamburg ein Cunard-Liner zur Weltreise die Leinen los. Und alle Gäste, die sich hier einschiffen und den gesamten 111-Tage-Törn mitmachen, werden auch wieder zum Einstiegshafen zurückgebracht.

Erste Eindrücke von der „AIDAstella“

Stella - Maskottchen und Weltraumkuh auf der "AIDAstella". Foto: Susanne Müller
Nun ist sie also offiziell getauft und unterwegs zu ihren ersten Reisen, die „AIDAstella“. WELCOME ABOARD hat sich bereits an Bord umgesehen. Einen ersten Eindruck gibt es hier, den ausführlichen Schiffstest lesen Sie in WELCOME ABOARD 2014 (ab November am Kiosk). Das zehnte Schiff der Flotte und das letzte Schiff der Sphinx-Klasse bietet auf 253,33 Metern Länge und 32,2 Metern Breite wieder alles, was AIDA-Fans lieben:  Wellness, Sport,  Entertainment und Essen in allen Variationen. Sieben Restaurants und zwölf Bars lassen sich während der Reise testen. Vorsicht ist jedoch geboten. „Je länger man sich dort wo das Schiff breiter wird aufhält, umso schneller wird man selbst breiter“, warnt Clubteam-Leiter Thomas Ahrendt und streicht bedeutungsvoll übers eigene Bäuchlein. Am Heck befinden sich die Zuzahlrestaurants Rossini (Gourmet) und die Sushibar sowie das East-Restaurant und die Buffet-Versuchungen Bella Donna und Marktrestaurant.

Wie geht es weiter mit der „Nordstjernen“?

Unverwüstlicher Oldie: die "Nordstjernen". Foto: Peter Tönnishoff
Unser Bericht im aktuellen Magazin WELCOME ABOARD 2013 über die letzte Fahrt dieses norwegischen Schiffes unter Hurtigruten-Flagge auf seiner langjährigen Stammroute Bergen-Kirkenes-Bergen hat viel Beachtung gefunden. Kurzer Zwischenstand: Wie wir erfahren, hat die norwegische Vestland Rederi AS den denkmalgeschützten Oldie im November 2012 erworben und lässt ihn von der Indre Nordhordland Dampbåtlag AS bereedern (dieses Unternehmen verfügt mit dem Ausflugsschiff „Bruvik“ bereits über einen weiteren Klassiker).

Kreuzfahrtriese Carnival im Pech

War weltweit groß in den Schlagzeilen: die "Carnival Triumph". Foto: Carnival
Dicker konnte es nicht kommen. Nach einem Feuer an Bord der „Carnival Triumph“ (Carnival Cruise Line) trieb der manövrierunfähige Liner mit ausgefallener Stromversorgung und nicht funktionierenden Toiletten mit 4000 Menschen an Bord fünf Tage vor der Küste Mexikos. Totales Chaos an Bord – und die Berichterstattung über diese Alptraumreise wurde zum Aufmacher von scheinbar allen Medien.

„MSC Melody“ steht zum Verkauf

Die "MSC Melody" steht zum Verkauf. Foto: MSC Kreuzfahrten
Die „MSC Melody“, das älteste Schiff in der (jungen) MSC-Flotte, wurde in diesen Tagen ausgemustert und steht zum Verkauf. Schlagzeilen machte es, als es 2009 bei einer Kreuzfahrt im Indischen Ozean eine Attacke somalischer Piraten erfolgreich abwehrte. Der Liner mit dem für seine Zeit typisch runden Kreuzerheck, der als „Atlantic“ 1982 seine Laufbahn unter Flagge der einst renommierten, nicht mehr bestehenden Home Line begonnen hatte, war nach einer Zwischenstation bei der Premier Cruise Line 1997 zu MSC gekommen.

RCL: Mehr Deutsche an Bord

Ein gutes Team: (v.l.) Ralf Wernicke, Stefanie Hegener und Tom Fecke von RCL. Foto: Susanne Müller
Internationales Flair ist nichts für uns Deutsche? –Von wegen! 82.000 deutschsprachige Gäste (zugegeben: einige Österreicher und Schweizer waren auch dabei…), verreisten 2012 auf einem Schiff der amerikanischen Reederei RCL Cruises. Unter dieser Abkürzung firmieren die drei Marken Royal Caribbean International, Celebrity Cruises  und Azamara Club Cruises. Zusammen legten sie  um 2,5 Prozent im deutschsprachigen Markt zu, was einen ganz besonders freut: Tom Fecke. Er ist als General Manager für die deutschen Märkte zuständig und durfte sein Team um elf Mitarbeiter aufstocken, damit es auch in Zukunft so gut weiter läuft.

Zuwachs geplant bei der Familie Oasis

Die "Allure of the Seas". Foto: Tönnishoff
Die Würfel sind gefallen: Die „Oasis“-Klasse – die weltgrößten Cruiser unter Flagge von Royal Caribbean – wird um eine Schwester verstärkt, so dass nach deren geplanter Fertigstellung Mitte 2016 die Schiffsfamilie aus drei baugleichen Einheiten besteht. Anders als die „Oasis of the Seas“ und die „Allure of the Seas“, wird die Nummer Drei nicht bei STX im finnischen Turku gebaut, sondern in Saint Nazaire in Frankreich.

„Georg Büchner“: Ungewisses Schicksal

Die "Georg Büchner" in Rostock. Foto: Tönnishoff
Wie es derzeit aussieht, bleibt der „Georg Büchner“ die letzte Fahrt zur Abwrackwerft erspart. Und das schien in den letzten Wochen gar nicht so sicher. Dieses formschöne Kombischiff, das seit 1991 im Stadthafen Rostock als schwimmendes Hotel vertäut ist und zu einer (maritimen) Sehenswürdigkeit der Hansestadt in Mecklenburg-Vorpommern wurde, rechnete sich – wie man heute sagt – für den Betreiber nicht mehr.

„Queen Elizabeth 2“: Abgang ja – und dann ein neuer Auftritt

Es stimmte also offenbar, was uns Carlos Alberto Rivero in Dubai über die mögliche Zukunft der „Queen Elizabeth 2“ sagte. Der Ingenieur und Chef einer 40-köpfigen Truppe, die den ehemaligen Cunard-Liner in Schuss hielt – die Vergangenheitsform scheint nun richtig zu sein –, war sicher, dass eine sofortige Verschrottung des Liners einem bestehenden Vertrag zwischen Verkäufer und Käufer widersprochen hätte (nach manchen Quellen schien die Verschrottung allerdings schon ausgemachte Sache zu sein). Offenbar lässt dieses Papier aber einen Weiterverkauf des langjährigen Cunard-Flaggschiffs zu, was auch Rivero in unserem Gespräch erwähnte – „Einem eventuellen Käufer wird nicht die kalte Schulter gezeigt“ – und nun offenbar Wirklichkeit wird.

Silversea: die silberne Nummer sieben

DIe "Galapagos Explorer" kommt 2013 als "Silver Galapagos". Foto: Silversea
Die derzeit aus sechs Luxusschiffen bestehende Silversea-Familie erwartet Nachwuchs. Im September 2013 kommt mit der „Silver Galapagos“ ex „Galapagos Explorer“ ein weiterer Cruiser hinzu, der, wie sein Name verrät, Törns in der für ihre einzigartige Flora und Fauna berühmten Inselwelt seine Runden machen wird. Wie die „Silver Explorer“ ex „Pince Albert II“ ist er auf Expeditionsfahrten spezialisiert und ebenso wie diese – anders als die ersten fünf Silversea-Schiffe – kein Neubau. Dass Expedition und Luxus kein Widerspruch sein müssen, will auch die „Silver Galapagos“ nach einem aufwändigen Umbau zeigen.

Wir gratulieren der „Albatros“

Wird 40 in 2013: die "Albatros".
Wird 40 in 2013: die "Albatros". Foto: Phoenix Reisen
Die Weiße Lady, schwimmender Star in der (sehenswerten) TV-Soap „Verrückt nach Meer“, feiert im Januar 2013 einen runden Geburtstag. Vor 40 Jahren wurde sie in Finnland „geboren“. Fans dieser ARD-Serie, die in den Regionalsendern ständig wiederholt wird, wissen, dass es sich hier um die „Albatros“ unter Phoenix-Flagge handelt und ihr populärer, norwegischer Kapitän Morten Hansen – „Hier sprikst der Kapitän von der Brrrügge“ – sie gerne liebevoll als „Weiße Lady“ bezeichnet. Das bei Deutschen beliebte Schiff war schon immer eine wirkliche Weltenbummlerin.

Platzhirsche im Seereisen-Geschäft

AIDA Cruises
Weiterhin Marktführer im deutschen Kreuzfahrtmarkt: Aida Cruises. Foto: AIDA Cruises
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Größte im Land? Keine Überraschung: Im deutschen Seereisen-Geschäft ist unverändert Aida Cruises der Marktführer. Das zeigen auch die Zahlen, die das Magazin für Touristik und Business Travel, „FVW international“, in diesen Tagen veröffentlicht hat. In der Rangfolge der in diesem Blatt gelisteten Reiseveranstalter 2011/12 – hier geht es dann um alle Urlaubsformen – nimmt danach die Rostocker Reederei Platz 6 ein mit 1.100 Mill. Euro Umsatz und 632.719 Teilnehmern (FVW-Schätzung).

2014 kommt ein neues Costa-Flaggschiff

Atrium der neuen "Costa Diadema".  Foto: Costa Kreuzfahrten
Atrium der neuen "Costa Diadema". Foto: Costa Kreuzfahrten
Seit die italienische Reederei Costa Crociere eine 100-prozentige Tochter des Carnival-Konzerns ist, entstammen die Neubauten zwei Schiffserien. Ein Typschiff ist die „Costa Atlantica“, das andere ist die „Costa Fortuna“ (die erste in dieser Familie war die „Carnival Destiny“), wobei die Nachfolgerinnen größenmäßig ständig zugelegten. Auch das kommende Flaggschiff „Costa Diadema“, mit dessen Bau kürzlich begonnen wurde und das im Oktober 2014 in Dienst gestellt werden soll, ist eine „Fortuna“-Weiterentwicklung, aber mit einer Vermessung von 132.500 Tonnen gut 30.000 Tonnen größer als das Typschiff.

2013: ein guter Jahrgang

AidaStella
Kommt 2014: die "AIDAstella". Foto AIDA
Der Neubau-Boom hält in der Kreuzfahrtbranche noch (MSC will nun laut „Seatrade-Insider“ keine neuen Aufträge mehr erteilen, bevor sich die Weltwirtschaft gefangen und erholt hat) an. Auch im kommenden Jahr machen diverse Newcomer zu ihren Jungfernreisen die Leinen los. Alle Schiffe des Jahrgangs 2013 bieten zusammen Platz für knapp 14.000 Betten. Und das sind die Neuen in alphabetischer Reihenfolge:

Es darf weiter geträumt werden

Bleibt das ZDF-Traumschiff: die "Deutschland".
Die „Deutschland“ kreuzt weiterhin als „Traumschiff“ auf dem TV-Kanal. Der Erfinder der Dauerläufer-Serie, Wolfgang Rademann, befand: „Das Schiff ist der perfekte Drehort. Was wir uns vor vielen Jahren mit dem früheren Reeder Peter Deilmann ausgedacht haben, funktioniert auch noch heute und in der Zukunft.“ Offenbar sieht die Reederei das ebenso.

Größenrekorde made in Germany

Die Norwegian Breakaway
100 Jahren ist es her, als das damals mächtigste Passagierschiff „Imperator“ seinen Dienst aufnahm. Der mit 52.117 Tonnen vermessene Superliner von 1912, 277 Meter lang und mit Platz für mehr als 3000 Gäste, war die Erstgeburt eines baugleichen, auf der Werft Blohm & Voss entstandenen Trios für den Nordatlantikdienst der Hamburger Traditionsreederei Hapag, die unter ihrem legendären Generaldirektor Albert Ballin – der auch als ein Erfinder der Kreuzfahrt gilt – zur weltgrößten Reederei aufgestiegen war.

Flug, Schiff & Zug

Landschaft im Banff Nationalpark. Foto: Susanne Müller
Schiffsliebhaber sind gar nicht selten auch Eisenbahnfreunde. Und für diese Spezis gibt es auch immer wieder mal auf sie zugeschnittene Angebote. Zum Beispiel bei einer Kanada/Alaska-Reise. Die beginnt und endet natürlich mit einem Flug von bzw. nach Deutschland. Eisenbahnkenner wissen, dass die Eroberung des kanadischen Westens in erster Linie auf Schienen erfolgte. Master Cruises bietet vom 11. bis 25. August 2013 eine Tour an, die In Calgary beginnt.

Hapag-Lloyd: Kurs-Korrektur

Verspricht Luxus: die "Europa". Foto: Tönnishoff
Hapag-Lloyd Kreuzfahrten schafft es schon wieder, die Branche mit einer Meldung zu überraschen, die nicht einmal in der Gerüchteküche gehandelt wurde. Vor kurzem die Info über den (plötzlichen) Abgang des langjährigen Sprechers der Geschäftsführung, Sebastian Ahrens. Nun die Entscheidung, den Vertrag für die von Oceania Tours gecharterte „Columbus 2“ nach Ablauf 2014 nicht zu verlängern. Das ist Nägel mit Köpfen machen!

Die Deckchair-Polizei räumt frei

Liegen reservieren? - Vorsicht - da kommt jetzt die Deckchair-Polizei.... Foto: Tönnishoff
Das haben wir schon immer beobachtet. Nicht nur deutschen Urlauber neigen dazu, eine Liege in bester Lage zu sichern. Auch andere Nationen bevorzugen den Platz an der Sonne, machen es aber dann weniger auffällig. Denn während Deutsche schon einmal – und dann meistens lautstark! – streiten, wie lange ein Liegestuhl unbesetzt war und damit das Problem auf dem Sonnendeck öffentlich machen, entschuldigen sich Italiener lächelnd, sagen zum Beispiel mit Unschuldsmiene, dass sie auf ihre/n Partner/in warten mussten und werben um Verständnis: „Sie wissen ja, wie die Männer/Frauen so sind.“

„Europa 2“: Auftritt der Raumausstatter

Ganz schön edel: das Restaurant Serenissima auf der "Europa 2".
Jetzt geht es um die inneren Werte. Die „Europa 2“ hat kürzlich das Trockendock der Werft STX France in Saint-Nazaire verlassen. Nun folgt der nächste Bauabschnitt an der Ausrüstungspier - der Innenausbau.  251 Suiten, acht Restaurants, ein modernes Theater sowie Bars, Lounges und öffentliche Bereiche entstehen an Bord des Neubaus. Insgesamt sind 835 Werftarbeiter mit dem Projekt beschäftigt, die bis zur Auslieferung im Frühjahr 2013 rund 2,5 Millionen Arbeitsstunden aufwenden werden.

Aida: Attraktive Arbeitsplätze und Seeblick inkl.

Gutes Barpersonal ist auch auf Kreuzfahrtschiffen gefragt. Foto: Aida Cruises
Die Kreuzfahrtschiffe werden immer größer. Crewstärken von 1000 plus sind nichts Ungewöhnliches mehr. Ja, sogar mehr als 2000 Besatzungsmitglieder haben auf den Riesen à la „Oasis of the Seas“ ihren Arbeitsplatz. Wenn diese XXL-Entwicklung anhält, kann es in Zukunft eng werden, stets genügend neues Personal  – insbesondere für den Hotelbereich – zu finden, fürchten manche Experten. Vor diesem Hintergrund sind Aktionen lobenswert wie die „Career Days 2012“ des deutschen Marktführers Aida Cruises. Sie finden in diesem Jahr statt am 27. August in Hamburg an Bord der „AIDAluna“ und am 23. August und 18. September auf den Planken der „AIDAsol“ bzw. „AIDAblu“ in Rostock-Warnemünde.

Paul Gauguin Cruises bald mit zwei Schiffen

Sieht fast aus wie eine Privatyacht: die "Tere Moana". Foto: Paul Gauguin Cruises
Zu den Exoten in der Kreuzfahrtbranche zählt die Reederei Paul Gauguin Cruises mit derzeit (noch) nur einem, allerdings recht komfortablen Schiff, das den Namen des mit expressionistischen Südseebildern berühmt gewordenen Malers trägt. Ein wenig Ähnlichkeit hat die 1998 in Frankreich gebaute, maximal 332 Gästen Platz bietende und überwiegend in der Südsee eingesetzte „Paul Gauguin“ mit den Silversea-Kreuzern der ersten Generation. Ganz anders, nämlich mehr wie eine Privatyacht, sieht die stromlinienförmige „Tere Moana“ aus, die ab Dezember als zweites Schiff mit derselben Reedereiflagge ihren Dienst antritt.

Costa in Hamburg im Doppelpack

Die "Costa neoRomantica" verfügt nach einem viermonatigen Umbau über ein zusätzliches Deck und über neue Balkonkabinen im Mittelteil des Schiffes. Foto: Costa Kreuzfahrten
Hamburg ist in diesem Jahr bis September „Heimathafen“ von zwei (in den Vorjahren ein Schiff) auf Nordlandkursen eingesetzten Costa-Linern, nämlich der „Costa Pacifica“ und „Costa neoRomantica“. Letztere präsentiert sich nach einem viermonatigen Umbau – daher das „neo“ im Namen – im neuen Look. Auf den zehn Gästedecks wurden 111 neue Kabinen ergänzt, so dass der Liner mit 789 Kabinen Kapazitäten für bis zu 1800 Passagiere bereithält.

Let's rock: Full Metal-Cruise mit der „Mein Schiff 1“ im Mai 2013

Gaben einen Vorgeschmack auf die Heavy Metal-Kreuzfahrt: (v.l.) Thomas Jensen (ICS), Richard J. Vogel (CEO TUI Cruises), Doro Pesch, Holger Hübner (ICS). Foto: TUI Cruise
Wer Kreuzfahrt immer noch mit weißem Dinnerjacket und Violinenkonzert verbindet, dürfte sich im nächsten Frühjahr auf der „Mein Schiff 1“ wohl eher auf einem anderen Planeten wähnen. Laut wird‘s. Und ein bisschen schrill vielleicht auch. Denn TUI Cruises startet vom 5. bis 12. Mai 2013 zu seiner ersten Metal-Kreuzfahrt. Mehr als 20 Bands präsentieren sich auf drei Bühnen. Darunter ist auch die wasserstoffblonde Rockröhre Doro Pesch, die am Donnerstag schon einmal eine Kostprobe ihres Könnens vor der Kulisse der Hamburger Landungsbrücken gab.

Abenteuer deluxe mit Silversea

Wird in die Silversea-Flotte integriert: die "Galapagos Explorer II". Foto: Canodros/Silversea
Die zwischen 1994 und 2001 in Dienst gestellten Silversea-Megayachten „Cloud“, „Wind“, „Shadow“ und „Whisper“ mit dem gemeinsamen Vor-Namen „Silver“ und Platz für jeweils  knapp 296 bzw. 382 Gäste gehören zur kleinen Flotte der wirklichen Luxusschiffe, auf denen sich das Onassis-Gefühl einstellen kann. Gleiches gilt für den Ende 2009 hinzugekommenen Neuzugang „Silver Spirit“, der allerdings mit Suiten für 540 Gäste wesentlich größer ausgefallen ist. Ein Jahr zuvor überraschte die in Monaco ansässige Reederei die Branche mit dem Erwerb des Abenteuer-und-Expeditions-Schiffs „World Discoverer“ der wirtschaftlich untergegangenen Bremer Society Expeditions.

"FTI Berlin": lang ersehntes Comeback eines Fernsehstars

Wieder auf dem deutschen Markt: die "FTI Berlin". Foto: Susanne Müller
Einst zählte die „Berlin“ der Reederei Peter Deilmann zu den beliebtesten Ferienkreuzern auf dem deutschen Markt. Viele Seefahrer bedauerten jahrelang, dass das ehemalige ZDF-Traumschiff 2005 nach Großbritannien verkauft worden war. Jetzt ist der einstige Liebling der Traumschiff-Fans zurück: Seit dem 21. Mai fährt das 1980 in Dienst gestellte Schiff als „FTI Berlin“ durchs Mittelmeer. Bei einer Stippvisite an Bord trafen wir sogar schon den ersten „Repeater“. Er hatte trotz einer verregneten und von den üblichen kleineren Problemen geplagten Premierenfahrt gleich das zweite Mal gebucht und war hochzufrieden: Die Sonne schien, die Crew war inzwischen aufeinander eingespielt und der Service klappte hervorragend.

Die "Hamburg" geht auf große Fahrt

Sind stolz auf die neue "Hamburg": Plantours-Geschäftsführer Oliver Steuber und Taufpatin Carola Veit. Foto: Susanne Müller
„Ich freue mich auf eine neue Hamburgerin in unserer Stadt!“, schmunzelte Carola Veit, bevor die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft am späten Freitagnachmittag das neue Kreuzfahrtschiff von Plantours Kreuzfahrten auf den Namen „Hamburg“ taufte. Naja, ganz neu ist die „Hamburg“ natürlich nicht, vorher hieß sie „Columbus“ und fuhr für Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, doch mit neuem gelb-weißem Anstrich und einer Crew, die sich aus vielen ehemaligen „Vistamar“- und „Columbus“-Mitarbeitern zusammensetzt, machte das neue Flaggschiff des Bremer Veranstalters einen richtig guten Eindruck.

"Star Flyer": We are sailing

Dieser Anblick läst Segler-Herzen höher schlagen: die "Star Flyer". Foto: Susanne Müller
„Unser“ Schiff mit dem „Sehnsuchtsfaktor 10,0“ – Überschrift zu unserem Mittelmeer-Fahrbericht mit dem Windjammer „Star Flyer“ in WELCOME ABOARD 2012 – segelt in diesem Jahr zum ersten Mal in der Ostsee. Am 9. Juni wird die in der Kreuzfahrt erfolgreiche Barkentine, aus Kopenhagen kommend, in Rostock-Warnemünde erwartet. Dieser Hafen an der Warnow-Mündung ist danach für den 115 Meter langen Viermaster im Look klassischer Teeclipper gleich mehrmals Start- und Endhafen für mehrtägige Ostsee-Kreuzfahrten (Törnplan unter www.star-clippers.de sowie www.starclippers.com).

Die "Costa Fascinosa" kreuzt im grünen Bereich

Impression der Taufzeremonie der "Costa Fascinosa". Foto Costa Kreuzfahrten
Nach wie vor scheint Costa noch nicht richtig zum Feiern zumute zu sein, zu tief sitzt der „Concordia“-Schock. Und so fiel die Taufzeremonie des jüngsten Schiffes in der Flotte dieser italienischen Reederei vergleichsweise bescheiden aus. In den Medien kam die „Costa Fascinosa“ - der Name des jüngsten Liners der genuesischen Company - fast gar nicht vor, während die „Concordia“ scheinbar ein Dauerthema ist. Und das wird wohl noch bis zur abgeschlossenen Hebung und Entfernung des Havaristen so bleiben.

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