Flussfahrten aboard

Alles über Flussschiffe und Flusskreuzfahrten – von Fachjournalisten recherchiert!

Kreuzfahrt-News von der Donau bis zum Nil.

Die „Gil Eanes“ fährt auf dem „goldenen Fluss“

Die „Gil Eanes“ fährt 2018 auf dem Douro. Foto: CroisiEurope
Die „Gil Eanes“ fährt 2018 auf dem Douro. Foto: CroisiEurope

Eines der schönsten Weinanbaugebiete Europas ist das Dourotal im Norden Portugals. Auf dem „goldenen Fluss“ setzt die französische Reederei CroisiEurope in diesem Jahr ihr 2015 getauftes Schiff „Gil Eanes“ an. Es gehört zur modernen „5 Anker-Klasse“ von CroisiEurope und offeriert jede Menge Komfort sowie moderne Kabinen mit Klimaanlage, Zentralheizung und freien WLAN-Zugang.

Die 18-Stunden-Kreuzfahrt

Anesha
In Köln brach die "Anesha" zu ihrer "Las Vegas-Tour auf. Foto: Dirk Kröger

Ob das etwas für unsere Freunde sein wird? Zum ersten Mal in ihrem Leben unternehmen sie gemeinsam mit uns eine Kreuzfahrt. Oder ist das gar keine? Doch, das Unternehmen Phoenix Reisen bezeichnet unsere kleine Schiffsreise zumindest als Kreuzfahrt. Die aber dauert gerade einmal 18 Stunden und führt uns von Köln aus 35 Kilometer Rhein abwärts bis nach Bonn und wieder zurück. Ein übersichtliches Programm also.

Guido Laukamp als Undercover Boss im TV

Guido Laukamp
Ging als "Undercover Boss" an Bord: nicko cruises-Geschäftsführer Guido Laukamp. Foto: RTL

Am 30. Januar  können Fernsehzuschauer  Guido Laukamp, Geschäftsführer von nicko cruises, in „geheimer Mission“ beobachten: ab 21.15 Uhr bei RTL. In der Real-Life-Doku 'Undercover Boss' arbeiten Führungskräfte unerkannt im eigenen Unternehmen, um sich ein genaues Bild von der Arbeit an der Basis zu machen.

Zu den Schlössern der Loire

Loire
Schlösser und Klöster können Urlauber bei einer Flusskreuzfahrt auf der Loire entdecken. Foto: Avocat jean

Mit mehr als 1000 Kilometern Länge ist die Loire der längste Fluss Frankreichs und noch heute ein frei fließendes Gewässer, da weder Staudämme noch Schleusen ihren natürlichen Lauf beeinflussen. Die Schönheit des Tales hatte die Könige einst dazu bewogen, hier prächtige Schlösser zu errichten. Sie kann man jetzt auch vom Fluss aus erreichen und besuchen, denn die neue „Loire Princesse“ kann den Strom dank ihres Schaufelradantriebs und eines extrem niedrigen Tiefgangs befahren.

A-ROSA: Rendezvous mit Paris

A_ROSA, Welcome Aboard
2017 bietet A-ROSA Flussfahrten auf der Seine ab/bis Paris an. Foto: A-ROSA

„Bonjour Paris!“ heißt es ab 2017 bei A-Rosa. Das Flussschiff-Unternehmen aus Rostock bietet erstmals Reisen auf der Seine mit Start- und Zielhafen Paris an. Über die Champs-Élysées oder durch den Jardin du Luxembourg bummeln, einen Café au lait in einem Straßencafé trinken und dabei die eleganten Pariserinnen beobachten, Kunst von Weltrang im Louvre bewundern – und danach zurückkehren auf seine behagliche Kabine auf der Seine.

Sport & Genuss: Rad-Kreuzfahrten auf der Donau

Donauradweg Welcome Aboard
Der Donauradweg ist flach und führt durch eine wunderschöne Landschaft. Foto: Susanne Müller

Aktiv oder Genuss - das ist hier die Frage. Bei unserer Radkreuzfahrt  über die Donau spaltet sie die Passagiere in zwei Lager. Die einen - die Männer sind hier eindeutig in der Überzahl - streifen sich früh morgens ihr atmungsaktives Trikot über, gleiten in die gepolsterte Radhose, schnappen sich ihren Isodrink und das Lunchpaket, werfen der Gattin noch einen flüchtigen Gruß zu, brausen los und werden erst des Abends wieder gesehen. Braungebrannt, mit leuchtenden Augen und begierig auf ein großes Schnitzel nebst Bier.

Südstaaten-Flair auf dem Mississippi

Auf dem Mississippi unterwegs: die „American Queen". Foto: David Brossard/Flickr

Vom Winde verweht, die bittersüße Liebesgeschichte von Scarlett O'Hara und Rhett Butler. Schwüle Nächte auf weitläufigen Veranden. Der Duft von Magnolien und Hibisken, spanisches Moos, das von knorrigen Eichen hängt. Das sind die Bilder, die beim Thema Südstaaten der USA in uns entstehen. Wie man die Romantik dieser Region am besten erlebt? – Bei einer Fahrt mit einem Schaufelraddampfer auf dem Mississippi.

10 Gründe für eine Flusskreuzfahrt

Flusskreuzfahrt Welcome Aboard
Eine Flusskreuzfahrt ist eine tolle Möglichkeit, Städte und Landschaften einmal ganz anders zu entdecken. Foto: Lüftner Cruises

Eine Flusskreuzfahrt ist eine wunderbare Möglichkeit, Städte und Landschaften einmal ganz anders zu entdecken. In aller Ruhe und Gemütlichkeit schippern die modernen Flusskreuzfahrtschiffe auf den schönsten Strömen der Welt. Ob Donau, Rhein, Wolga, Mekong oder Amazonas – hinter jeder Flussbiegung erwartet die Reisenden ein neues Bild. Wer sich bislang noch nicht an Bord eines schwimmenden Fluss-Hotels gewagt hat, findet hier gute Gründe, es endlich einmal auszuprobieren.

Im Test: die
„Amadeus Princess“.

Amadeus Princess
Die "Amadeus Princess" ist auf dem Rhein unterwegs. Fotos: Lüftner Cruises

Mit der Hausmarke „Amadeus“ gilt Lüftner Cruises aus Innsbruck als eine der beliebtesten Flussschiffreedereien. Bis heute fahren zehn eigene Schiffe mit dem Vornamen „Amadeus“ über die Ströme Europas. Mit dem jüngsten Neubau, der „Amadeus Silver“, stellte die Reederei 2013 ihr erstes „Grandhotel“-Schiff in Dienst.

Croisi Europe: Zum Karneval nach Venedig

Michelangelo
An Bord der Michelangelo den Karneval in Venedig erleben. Foto: Croisi Europe

Ein Hauch 18. Jahrhundert umhüllt die italienische Stadt, Kostümierte flanieren durch die Gassen, Akrobatik und Theater begeistern Besucher. Es ist wieder Karneval in Venedig. Traditionell eröffnet der Volo dell Angelo zehn Tage vor Aschermittwoch die Festlichkeiten.In weißer, engelsgleicher Robe fliegt die Vorjahresgewinnerin des Festa delle Marie, gesichert durch ein Stahlseil, vom Kirchturm des Markusplatzes bis zum Palast des Dogen.

„Serenité“: letzte Saison unter der Regie von Rita Medoev & Georg Ebert

Serenite
Als wenn's das eigene Schiff wäre: ein entspannter Nachmittag auf der "Serenité". Foto: Ansgar Wilkendorf

Im nächsten Jahr kreuzt das kleine Flussschiff „Serenité“ noch einmal in vielen neuen Revieren. Am Anfang der Saison 2015 geht es zur holländischen Blütenpracht, zum Ende hin nach Prag, wenn die Wasserstände von Elbe und Moldau es zulassen. Dazwischen findet „Deutschland pur“ statt. Von insgesamt 20 Fahrten führen elf in Reviere, die die „Serenité“ erstmals ansteuert. So nimmt sie Kurs auf die Ostseeküste und Boddengewässer, auf Darß, Zingst, Usedom und Rügen.

Unterwegs auf dem „Amazonas des Nordens“

Lauenburgische Seen
Da trägt man das Boot auch schon mal auf dem Kopf: Mit dem Kanu unterwegs auf den Lauenburgischen Seen. Foto: Sven Mersiowski

Mal eine „Flusskreuzfahrt“ der ganz anderen Art erleben Urlauber jetzt im Sommer in Schleswig-Holstein. Erlenbruchwälder und eine urwüchsige Ufervegetation geben der Wakenitz im Herzogtum Lauenburg einen fast dschungelartigen Charakter. 14,5 Wasser-Kilometer laden von Lübeck bis zum Ratzeburger See zum Paddelvergnügen auf dem „Amazonas des Nordens“ ein.

Deilmann-Comeback in der Flusskreuzfahrt?

Heidelberg
Ein Bild von der "Heidelberg" in Deilmann-Farben und Vorzeigeschiff der (einstigen) Flusskreuzer-Flotte der Neustädter. Foto: Tönnishoff

Das liegt noch gar nicht so lange zurück, da zählte die Reederei Peter Deilmann mit elf Cruisern zu den Platzhirschen in der Flusskreuzfahrt. Nach dem Aus in diesem Bereich (2010) fährt nur noch das Hochseeschiff „Deutschland“ – bekannt auch als TV-“Traumschiff“ – unter Flagge der im schleswig-holsteinischen Neustadt ansässigen Company, deren Eigentümer von 2010 bis vor kurzem die Beteiligungsgesellschaft Aurelius  AG (u.a. Beerenzen, Blaupunkt, Einhorn) war und die unlängst von Callista Private Equity übernommen wurde.

Aus für TUI Flussgenuss

Die TUI, Deutschlands größter Reiseveranstalter, zieht sich aus der Flusskreuzfahrt zurück. Wie das Unternehmen mitteilte, wird die Marke TUI Flussgenuss 2015 eingestellt. Ein Grund für den Rückzug sei die gescheiterte Neuverhandlung mit der Premicon AG, dem Betreiber der vier Flusskreuzfahrtschiffe „TUI Allegra“, „TUI Sonata“, „TUI Maxima“ und „TUI Melodia“.

Viking Flusskreuzfahrten gibt Deutschland-Niederlassung auf

Verstehen kann man das nur schwer. Der Flussreisen-Spezialist Viking River Cruises, der in rascher Folge neue Schiffe in Fahrt gebracht hat und weitere in Dienst stellt (WELCOME ABOARD berichtete), klinkt sich aus dem deutschen Markt aus. Anders kann die Schließung der deutschen Niederlassung Viking Flusskreuzfahrten GmbH in Köln zum Jahresende wohl nicht gesehen werden.

Flussfahrt: Endlich geht's wieder weiter

Die Zustände auf den Strömen in Deutschland und Europa haben sich größtenteils wieder normalisiert. Die von der Jahrhundertflut geschädigten Menschen haben unser tiefes Mitgefühl. Viele von ihnen müssen in ihrem Domizil (wieder) ganz von vorne anfangen. Und auch die Kreuzfahrtschiffe auf den vom Rekord-Hochwasser betroffenen Flüssen haben nach einer endlos erscheinenden Zwangspause nun wieder die Leinen losmachen können.

Viking River Cruises: Klotzen statt kleckern

Viking River Cruises: Klotzen statt kleckern
Nicht ein Neubauschiff, nicht fünf, nicht zehn, nein, sage und schreibe noch 18 Newcomer vergrößern die Viking-Flusskreuzer-Flotte bis 2014. Dazu muss man wissen, dass bereits sechs neue Einheiten 2012 in Dienst gestellt wurden. Zehn kommen im laufenden Jahr hinzu und weitere acht 2014. Macht zusammen 24 innerhalb von drei Jahren – wow! Und als ob das noch nicht genug ist, steigt das Unternehmen unter der Führung des norwegischen Kreuzfahrt-Urgesteins Torstein Hagen auch ins Hochseegeschäft ein und lässt gegenwärtig für sein neues Unternehmen Viking Ocean Cruises in Italien zwei 1000-Betten-Schiffe bauen.

Reisebüro Mittelthurgau: „Excellence“-Familie erwartet Nachwuchs

Die Twerenbold-Gruppe, der einzige Schweizer Anbieter mit eigenen Flusskreuzern, wächst weiter. Das 1885 in Baden gegründete Familienunternehmen (eigene Terminals, 62 eigene Busse, eigene Reiseveranstalter, eigene Flussschiffe und ein neues Reisebüro) lässt für rund 20 Mio. Schweizer Franken einen neuen Cruiser bauen. Mit dessen Fertigstellung im Jahr 2014 wird aus der Flotte mit dem gemeinsamen Vornamen „Excellence“ ein Quintett.

Kreuzen auf dem Heiligen Fluss

Auf der Suche nach neuen Fahrtgebieten wurden (und werden) ständig neue Ströme für Flusskreuzer gefunden. Zum Beispiel der River Kwai in Thailand. Über einen Törn berichteten wir in unserer Print-Ausgabe 2012 und registrierten eine große Resonanz bei unseren Lesern. In der kommenden Ausgabe werden wir über eine Reise mit der „Bengal Ganges“ berichten. Wie der Nach-Name dieses Schiffes verrät, geht es hier um einen Törn auf dem heiligen Ganges.

Bahn und Bus und dann zu Fuß

Es geht auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Stadt-Sightseeing während eines „typischen“ Donautörns von Passau zur ungarischen Hauptstadt und zurück. Mit Budapest, Wien und Bratislava lassen sich gleich drei interessante europäische Welt-Metropolen besichtigen.

Serenité: Als wär’s das eigene Schiff

Man muss kein eigenes Schiff besitzen, um sich an Bord so zu fühlen, als wäre es das eigene. Mit dieser Idee kreuzt das Flussschiff „Serenité“  im nächsten Jahr 23-mal durch die schönsten Wasserlandschaften Westeuropas. Die sieben- bis zehntägigen Fahrten begeistern Naturfans ebenso wie kulturell Ambitionierte. Reichlich Gegend  und Wildtiere gibt es beispielsweise im Biosphärenreservat Schorfheide zu sehen.

Wau – wir dürfen mitfahren

Das ist ganz nach dem Geschmack von Frauchen und Herrchen. Bello, Hasso oder wie auch immer der Hund heißt, darf die Kreuzfahrt mitmachen. Hundepension oder Unterbringung bei Freunden oder Nachbarn muss nicht mehr sein – wenn es denn eben ein spezieller Törn für Zwei- und Vierbeiner ist. Pionier für Mensch und Tier auf großer Fahrt ist der Kölner Flussreiseveranstalter 1AVista Reisen, der seine bereits angebotenen Flusstörns mit Hund weiter ausgebaut hat.

CroisiEurope: Unfreiwilliger Zwischenstopp

Man bezeichnet gerne ein soeben in Dienst gestelltes Schiff als brandneu. An einen Brand denkt man dann natürlich nicht  – aber leider ist nichts unmöglich. So mussten kürzlich 134 Passagiere und die aus 34 Mitgliedern bestehende Crew des neuen Flusskreuzers „Gérard Schmitter“ unter Flagge des Straßburger Familienunternehmens CroisiEurope evakuiert werden.

Die "Amelia" überzeugt mit dem Restaurant-Konzept

Neu in der Flotte des Bonner Veranstalters Phoenix Reisen ist der soeben von der Bauwerft abgelieferte Flusskreuzer „Amelia“. Schon bei einem kurzen Rundgang wird deutlich, dass es sich um ein Schiff der in Basel beheimateten Reederei Scylla AG handelt: Die unverwechselbare Handschrift der Eigentümer-Familie Reitsma – bei der Gestaltung ihrer Schiffe bringt sich jeder ein – ist in jedem Winkel erkennbar.

Kleines Schiff, große Nachfrage

Das Schiff ist klein, die Nachfrage groß: Es ist nicht einfach, eine der sechs Kabinen auf der „Serenité“ zu ergattern. Doch dafür stehen die Chancen gegenwärtig gut. Wer mit dem „Flussschiff des Jahres 2011“ die Wasserlandschaften abseits großer Reiseströme durchkreuzen möchte, hat die Möglichkeit dazu auf vier Routen. Auf Main und Mosel geht es vom 17.bis 23. April von Frankfurt bis in die Römerstadt Trier.

Die VistaStar ist getauft

Vistastar
Die neue "VistaStar" fährt auf dem Rhein. Foto: Susanne Müller

Der Kölner Flussreiseveranstalter 1AVista Reisen hat sein neues Flaggschiff vorgestellt: Die schöne „VistaStar“ ist inzwischen zu verschiedenen Kreuzfahrten auf dem Rhein unterwegs, nachdem sie am 29. Juli in Köln getauft worden war. Stolze Taufpaten waren Kinder aus den Einrichtungen der Schulte-Schmelter Stiftung. Hubert Schulte-Schmelter, der Firmengründer von 1AVista, unterstützt mit seiner Stiftung Kinder mit traumatischen Erfahrungen. Hagen Mesters, Geschäftsführer des Unternehmens: „Wir freuen uns besonders über das großartige Feedback zu Design und Ausstattung unserer neuen VistaStar. Wenn man das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis im Marktvergleich bedenkt, setzen wir mit dem Schiff sicherlich neue Maßstäbe.“

Mit der „Paukan 47“ durch Myanmar

Die U-Bein-Brücke in der Nähe von Mandalay. Foto: Neumann

Eigentlich sind Christa und Rudolf  Neumann kreuzfahrtmäßig auf Hochseeschiffe eingestimmt. Mit 1.526 Bordtagen und 101 Reisen auf den unterschiedlichsten Schiffen in alle Welt gelten sie da schon als Experten. Eine der schönsten Touren, die sie jemals gemacht haben, fand jedoch auf dem Fluss statt. Lesen Sie hier ihren Bericht über die Flussfahrt mit der „Paukan 47“auf dem Irawadi in Myanmar:

Die neue „Alena“: Spaß auf dem Rhein

Alena
Die neue "Alena" von Phoenix Reisen ist 2018 auf dem Rhein unterwegs. Foto: Susanne Müller

Modern, lichtdurchflutet und schnörkellos – so könnte man die neue „Alena“ von Phoenix Reisen ganz kurz umreißen. Das Schwesterschiff der 2017 in Dienst gestellten „Asara“ wurde im März getauft und fährt in der Saison 2018 von Köln aus auf dem Rhein. Maximal 190 Passagiere reisen mit dem Neubau der Reederei Rijfers Nautical Management und werden von 40 Crewmitgliedern umsorgt.

„Asara“ heißt die neue Fluss-Schönheit von Phoenix Reisen

Asara
Sarah Krumpen taufte die "Asara" in Köln. Foto: Susanne Müller

„Wir lieben die Schiffe mit A am Anfang“, sagte Michael Schulze, Direktor Schiffsreisen bei Phoenix Reisen, und präsentierte den Gästen und Schaulustigen am Rheinufer in Köln dabei gleich den jüngsten Flottenzuwachs des Unternehmens: die „Asara“. Namensgeberin war Sarah Krumpen,  Ehefrau des Phoenix Reisen Geschäftsführers Benjamin Krumpen, die das neue Flussschiff bei schönstem Sommerwetter am letzten Tag im März taufte.

Zehn Gründe, warum Sie eine Donaufahrt machen sollten

Donau, Budapest
Die Donau - hier in Budapest - gilt als der beliebteste Fluss für Kreuzfahrten. Foto: The Photographer/Wikimedia Commons

Kein Wunder, dass die Donau nach wie vor der beliebteste Fluss für Kreuzfahrten ist.  Zahlreiche Kulturschätze liegen auf der 2000 Kilometer langen Strecke zwischen Passau und dem Donaudelta am Schwarzen Meer. An keinem anderen Strom Europas lassen sich so viele von der UNESCO geschützte Sehenswürdigkeiten entdecken. Lassen Sie sich inspirieren zu einer unvergesslichen Reise auf einem faszinierenden Fluss.  

„Elbe Princesse“: Die Taufe der schönen Prinzessin

Elbe Princesse, Welcome Aboard
Wurde im April 2016 in Berlin getauft: die "Elbe Princesse". Foto: Susanne Müller

Das jüngste Flussschiff der französischen Reederei CroisiEurope fährt mit Schaufelradantrieb über die Elbe und bringt seine Gäste selbst bei Niedrigwasser von Berlin nach Prag. Eindrücke  von den ersten Tagen an Bord der „Elbe Princesse“:

 Eine Prinzessin wird nicht alle Tage getauft. Und für die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger war es sowieso eine Premiere, einem Schiff seinen Namen zu geben. Gemeinsam mit Jean-Claude Tribolet, französischer Gesandter in Deutschland, taufte sie am 14. April die „Elbe Princesse“ am Ufer des Tegeler Sees in Berlin. „Ich habe mich gefragt, ob ich mich wohl überwinden kann, den guten Champagner einfach so gegen die Schiffswand zu werfen“, verriet die Taufpatin wenige Minuten bevor sie zur Tat schritt. Der symbolträchtige Wurf war dann aber überhaupt kein Problem für sie, und deswegen fährt das neue Flussschiff der französischen Reederei CroisiEurope jetzt ganz offiziell unter dem schönen Namen „Elbe Princesse“.

Mit der „Saxonia“ auf Fontanes Spuren

Saxonia Welcome Aboard
Auf den Spuren von Fontane fährt die „Saxonia“ durch Meck-Pom und Brandenburg.

Sagen und Legenden, Graugänse und Seeadler, vor allem aber eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands begegnen Flusskreuzfahrern auf ihrer Tour durch Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Leise brummt die „Saxonia“ über die Oder und entführt ihre Passagiere auf eine Reise in die Vergangenheit. Bei der Tour von Berlin über Usedom, Rügen, Hiddensee und zurück nach Berlin darf das Flussschiff von der Schweizer Reederei Scylla sogar ein Stückchen durch die Ostsee schippern.

Auf der Donau nach Budapest

Budapest: die berühmte Széchenyi-Chain-Brücke. Foto: The Photographer, wikimedia Commons

Die Donau ist nach wie vor der beliebteste Fluss für Kreuzfahrten.  Zahlreiche Kulturschätze liegen auf der 2000 Kilometer langen Strecke zwischen Passau und dem Donaudelta am Schwarzen Meer. An keinem anderen Strom Europas lassen sich so viele von der UNESCO geschützte Sehenswürdigkeiten entdecken. Eine der schönsten Städte auf der Strecke ist Budapest. Was für eine Aussicht! Wenn am Abend die Scheinwerfer angeknipst werden und Budapests  architektonische Schmuckstücke in magisches Licht tauchen, kann sich wohl niemand diesem besonderen Zauber entziehen. Zehn Brücken überspannen die Donau und tragen zur Postkartenidylle der ungarischen Hauptstadt bei. Zu Fuß erreichen Kreuzfahrer eine der schönsten Markthallen Europas.

Warum (nicht nur) Künstler die Seine so lieben

Seine Rouen
Die Seine in Rouen. Foto: Anton Götten Reisen

In der künstlich geschaffenen Felsgrotte wacht sie über die Quelle der Seine: die Göttin Sequana. Zwar nur als Steinstatue, doch „die schnell Fließende“ wurde schon zu gallo-römischen Zeiten in einem Tempel unweit der Quelle verehrt. Mittlerweile finden sich die archäologischen Überreste der Kultstätte in einem Museum in Dijon. Die Seine entspringt hoch oben im Plateau de Langres im Burgund. Von hier aus macht sich der Fluss auf die 777 Kilometer in Richtung Le Havre, wo sie in den Ärmelkanal mündet. Während ihrer Reise fließt sie durch die malerische Landschaft Nordfrankreichs und die Millionenmetropole Paris. Schiffbar ist der Fluss jedoch nur auf den letzten 560 Kilometern.

Der Duft nach Lavendel….

Avignon
Die berühmte Brücke von Avignon. Foto: Susanne Müller

Die Farbe Lila, der Duft nach Lavendel, das warme Licht des Südens: Eine Reise durch die Provence erweist sich als Urlaub für die Sinne. Erst recht, wenn es sich um eine Kreuzfahrt auf der Rhône handelt.  Etliche Flussschiffe sind im Sommer hier unterwegs und die meisten starten ihre Tour in Lyon, wo sich die Rhône mit der Saône vereint. Wir machen uns zunächst in Richtung Norden auf. Auf der Saône geht es ins rund hundert Kilometer entfernte Tournus.

 „Anesha“: stylischer Urlaub auf dem Fluss

Anesha Phoenix Reisen
Die "Anesha" ist das neue Flaggschiff von Phoenix Reisen. Fotos: Susanne Müller

Mit einigem Bedauern verließen die ersten Gäste der „Anesha“ Ende Juni in Bonn ihre Kabinen. Sie hatten sich auf dem neuen Flaggschiff von Phoenix Reisen so wohl gefühlt, dass sie am liebsten noch ein wenig länger mit dem nagelneuen Flussschiff unterwegs gewesen wären. Getauft wurde die „Anesha“  am 26. Juni von Neşe Reitsma, Ehefrau von Robert Reitsma, der zusammen mit seinem Bruder Arno die Flussreederei Scylla leitet. Scylla hat für Phoenix Reisen mittlerweile schon einige Schiffe gebaut – zuletzt die „Alina“.

"Aut Nilus aut nihil" - Entweder der Nil oder nichts

Sphinx von Gizeh
Die Große Sphinx und die Pyramiden von Gizeh gehören zum letzten erhaltenen Weltwunder der Antike. Foto: Wikimedia Commons/Hedwig Storch

„Ägypten, soweit es die Griechen zu Schiff befahren, ist für die Ägypter neugewonnenes Land und ein Geschenk des Flusses“, schrieb der griechische Historiker Herodot über den Nil. Durch die periodischen Überschwemmungen, die fruchtbaren Schlamm in das Delta brachten, war der Nil die Lebensader des alten Ägyptens.    

Von Donaueschingen bis zum Donaudelta: die Donau erleben

Donauradweg
Mit dem Fahrrad die Donau entlang. Foto: Susanne Müller

Mit ihren 2850 Kilometern Länge muss sich die Donau als zweitlängster Fluss Europas der Wolga geschlagen geben. Ungeschlagen ist sie jedoch in ihrer Beliebtheit bei Flusskreuzfahrten. Vom Quellort in Donaueschingen bis ins Schwarze Meer durchquert der Strom insgesamt zehn Länder und lässt für Kultur- und Naturliebhaber kaum Wünsche offen. Gleich drei Landeshauptstädte säumen das Ufer der Donau: Wien, Budapest und Belgrad. War früher Wien die bedeutendste Donaustadt haben Budapest und Belgrad mittlerweile gleichgezogen. 

Flusskreuzfahrten auf dem Rhein

Flusskreuzfahrten Rhein
Die Burg Pfalzgrafenstein. Foto: cms, www.romantischer-rhein.de

„Der Rhein ist der Fluss, von dem alle Welt redet und den niemand studiert, den alle Welt besucht und niemand kennt. Dennoch beschäftigen seine Ruinen die geistigen Höhenflüge, und diesen bewundernswerten Fluss lässt das Auge des Poeten wie das Auge des Publizisten unter der Durchsichtigkeit seiner Fluten Vergangenheit und Zukunft Europas ahnen.“ Das sagte der berühmte französische Schriftsteller Victor Hugo („Der Glöckner von Notre-Dame“) schon 1845. Und irgendwie gilt sein Satz auch heute noch. Viele Deutsche haben schon die ganze Welt bereist, aber noch nie den Rhein. Wogegen vor allem Amerikaner und Australier in wahre Begeisterung ausbrechen, wenn die Rede auf eine Rheinfahrt kommt. Tatsächlich gilt der Rhein als eine der schönsten Fluss-Routen in Europa.

Flusskreuzfahrt mit E-Bikes

Rhein, Flussschiff
Am Rhein entlang wandern und anschließend auf dem Flussschiff entspannen - das können Urlauber z.B. bei CroisiEurope. Foto: Anton Götten Reisen

Mehr als 50 Routen auf über 20 Flüssen hat CroisiEurope für 2015 im Programm. Mit 33 Flussschiffen, vier Penichen (Kanalschiffen), einem kleinem Segelschiff und einem Küstenkreuzfahrtschiff gehört das Unternehmen aus Straßburg zu den größten Flussreedereien Europas. 2014 hat es nun auch noch die vietnamesische Reederei „Compagnie Fluviale du Mékong“ mit vier Schiffen dazu gekauft. Die „Indochine“, die „Lan Diep“, die „Tioum Tou 1“ und die „Tioum Tou 2“ fahren auf dem  Mekong. 

Mit 5 Sternen durch Myanmar

Sanctuary Ananda
Die neue "Sanctuary Ananda". Foto: Sanctuary Retreats

Es gibt Länder auf dieser Welt, bei denen allein schon der Klang des Namens ein Gefühl des Fernwehs wachruft. Myanmar ist so ein Land. Das frühere Burma grenzt an den Golf von Bengalen und an das Andamanische Meer. Einst von einer Militärdiktatur regiert, erwachte es erst vor wenigen Jahren aus seiner völligen Isolation. Heute entführt es seine Besucher in eine fremde Welt voller Abenteuer. Die Magie Myanmars erfahren Besucher am besten bei einer Schiffsreise. Der Ayeyarwady-Strom zieht sich wie eine Lebensader von Norden bis Süden durch das Land. Seit Mitte November fährt ein nagelneues 5-Sterne-Schiff auf dem Fluss: die „Sanctuary Ananda“.

Auf Glühwein-Tour mit der „Alina“

Alina
Die "Alina" startet zu Adventskreuzfahrten auf dem Rhein. Foto: Susanne Müller

Heute findet definitiv kein Sonnenbaden auf dem Oberdeck statt, alle Liegestühle sind weggeräumt. Ein kalter Wind bläst, der Rhein schwappt grau an seine Ufer. An Steuerbord kämpfen vier Kanuten gegen den Strom an. Ihre Köpfe leuchten fast im selben Farbton wie ihre wippenden Nikolausmützen. Was tut man im Dezember auf einem Flussschiff auf dem Rhein? – Dumme Frage, Weihnachtsmärkte abklappern! Die ersten konnte man schon vor der Einschiffung auf die „Alina“ in Köln erleben: am Dom, auf dem Neumarkt, in der Altstadt, auf dem Rudolfplatz, beim Schokoladenmuseum am Rheinufer oder im Stadtgarten.

4 Gründe, warum man jetzt eine Nil-Kreuzfahrt machen sollte

Nilkreuzfahrt
Abu Simbel: Ramses II mit seiner Lieblingsfrau Nefertari. Foto: Tönnishoff

Eine Kreuzfahrt auf dem Nil zählt sicherlich zu den spannendsten Flussreisen, die man überhaupt unternehmen kann. Seit den Tagen der Pharaonen zieht der Strom unverändert an Tempeln, Wüsten und Palmenhainen vorbei. Mit 6671 Kilometern ist er der längste Strom der Welt. Wer sich auf den Nil begibt, tritt damit eine Reise in die Vergangenheit an, begegnet den Göttern der alten Ägypter und fühlt sich wie in einem Abenteuerfilm a la „Indiana Jones“. Wegen der politischen Unruhen in Ägypten schrecken jedoch viele Urlauber vor dieser Traumreise zurück. WELCOME ABOARD  sagt, warum man gerade jetzt eine Nilkreuzfahrt machen sollte.   

Kanada-Flussreise auf dem St. Lorenz-Strom

St. Lorenz Strom
Nette Plätzchen zum Durchatmen finden sich überall am St. Lorenz Strom in Kanada. Foto: Susanne Müller

Ein junger Finnwal spielt an der Wasseroberfläche des St. Lorenz Stroms. An seinem Ufer ragen mächtigen Ahornbäume in den Himmel. Greifvögel ziehen ihre Kreise. Wer die weite Natur Kanadas nicht mehr länger nur bei Fernseh-Dokumentationen erleben möchte, sich eine Tour mit dem Wohnmobil aber nicht zutraut, kann das Land jetzt ganz bequem mit Zug und Schiff entdecken. Zwischen Juni und September 2015 bietet das norddeutsche Unternehmen Master Cruises & Tours sechs 15-tägige Touren zu den Ursprüngen Kanadas.

Die „Savor“ fährt jetzt für Tauck

Savor, Scylla
Das neueste Schiff der Scylla-Flotte: die "Savor". Foto: Scylla

Die US-Amerikanerin Liz Tauck Walters hat die „Savor“, das neueste Schiff der Scylla-Flotte,  am 21. Juni in Bingen am Rhein getauft. Gebaut für den amerikanischen Reiseveranstalter Tauck, hat der Fluss-Cruiser inzwischen seine erste Saison auf der Donau zwischen Regensburg und Budapest gestartet.

„Anesha“: ab 2015 neues Flaggschiff
bei Phoenix Reisen

Amelia
Die "Amelia": ähnlich im Look wie die neue "Anesha", die 2015 kommt. Foto: Phoenix Reisen

Ab 2015 hat Phoenix Reisen einen Neubau der renommierten Schweizer Reederei Scylla gechartert: die „Anesha“.  Der stilvolle Flusscruiser der Premiumklasse avanciert dann zum  Flaggschiff des Bonner Veranstalters.  Alle 74 Kabinen liegen außen, sind luxuriös eingerichtet und ca. 17 qm groß.  Die Kabinen auf dem Orion- und Saturndeck haben jeweils einen französischen Balkon. Nur auf dem Neptundeck lassen sich die kleineren Fenster aus Sicherheitsgründen nicht öffnen. Nettes zusätzliches Schmankerl: alle Kabinen verfügen über eine Nespresso-Maschine.

CroisiEurope wächst weiter: Vier Schiffe auf dem Mekong

Indochine
Die "Indochine" fährt für CroisiEurope auf dem Mekong.

„Stetig bergauf!“ scheint das Motto bei CroisiEurope, dem europäischen Marktführer von Flusskreuzfahrten, zu lauten. Erst im vergangenen Newsletter berichteten wir über das neue Schaufelradschiff, das CroisiEurope für die Loire bauen lässt („Loire Princesse“), nur kurze Zeit später kaufte das elsässische Familienunternehmen die „Compagnie Fluviale du Mékong“.  Eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Firmen bestand schon länger, denn CroisiEurope hatte die „Indochine“ seit vier Jahren  im Vollcharter. Durch den Kauf rücken nun vier weitere Schiffe in die Flotte der Franzosen. Die „Compagnie Fluviale du Mékong“ behält zwar ihren Markennamen, bekommt allerdings den Zusatz „by CroisiEurope“.

Neues Schaufelradschiff auf der Loire: die „Loire Princesse“ kommt 2015

Loire Princesse
Kreuzt ab 2015 auf der Loire: die "Loire Princesse". Foto: CroisiEurope
Neues Zielgebiet, neues Schiff: Die französische Reederei CroisiEurope kreuzt ab April 2015 mit einem Schaufelradschiff auf der Loire. Die derzeit noch in der französischen Werft STX France in St. Nazaire im Bau befindliche „Loire Princesse“ wird von einem einzigartigen Schaufelantrieb angetrieben und besitzt nur einen sehr geringen Tiefgang. Das gibt ihr die Möglichkeit, ab/bis Nantes auf der Loire zu fahren. 

Auf „Dschungeltour“ mit Schiff und Rad

Mecklenburg SE Tours
Fährt mit einem Sternekoch in den Spreewald: die "Mecklenburg". Foto: SE-Tours
Manchmal muss man gar nicht um die halbe Welt jetten, um Abenteuer zu erleben. Sie warten fast vor der eigenen Haustür. Im Spreewald zum Beispiel. In Deutschlands letztem Dschungel tauchen Besucher in eine Sinfonie von Grüntönen ein. Auf fast tausend Kilometer schmalen Wasserwegen erkunden sie das Reich von Schwarzstorch und Seeadler, Otter und Libelle. Aktiv und dennoch gemütlich entdecken Urlauber den Spreewald auf einer kombinierten Schiffs-Radtour. Als Europas größter Spezialist für diese Art des Reisens gilt der Bremerhavener Veranstalter SE-Tours. Von Anfang Juni bis Mitte September bietet er jede Woche die Fahrt „Preußische Residenzen & Dörfer“ an. 

Neptunwerft: Alles im Fluss

Neptun Werft
Hat gut zu tun: die Neptun Werft in Rostock. Foto: Neptun Werft
Als die Meyer Werft (Papenburg) im Jahr 2000 die Neptunwerft in Rostock übernahm, entdeckte sie den Flusskreuzfahrtenmarkt – so Firmenchef Bernard Meyer“ – „fast zufällig“. Aufgrund restriktiver EU-Regeln in der damaligen Zeit durfte das Unternehmen in Rostock keine seegängigen Schiffe bauen. Und so stieg man in den Flusskreuzfahrtenmarkt ein, denn „das sind keine Schiffe im Verständnis der EU“. Seitdem entstanden bei Neptun bereits 33 Flusskreuzer. 23 weitere gehören zum Auftragsbestand bis 2015 und „über weitere wird verhandelt.“ 

40 Jahre Scylla: Pioniere der Flusskreuzfahrt

Mit der "Scylla" begann die Erfolgsstory der Scylla AG. Foto: Scylla AG
Dass Phoenix Reisen in Bonn vor kurzem sein 40-jähriges Firmenbestehen gefeiert hat, wissen inzwischen wohl die meisten Kreuzfahrtfans in Deutschland. Aber wer hätte gedacht, dass ein Familienunternehmen, dass viele Schiffe für Phoenix (und für andere Flussreisen-Anbieter) „lieferte“, 2013 ebenfalls sein „40-Jähriges“ feierte? – Es ist die Scylla AG. André und Martha Reitsma gründeten ihr Unternehmen am 3. September 1973 in Basel, damals noch unter dem Namen Scylla Tours AG. Sie kauften den Schlepper „Damco 21“ und bauten ihn zum Passagierschiff um. Fortan hieß es „Scylla“ und trat seine Jungfernfahrt im März 1974 an. Seit dieser „Scylla“ hat sich allerdings so einiges getan.

Die „River Cloud II“ wurde verkauft

Verkauft: die "River Cloud II". Foto: Sea Cloud Cruises
Sea Cloud Cruises hat seine Flussyacht River Cloud II verkauft. Das Schiff wird am Ende der Saison 2014 an den Käufer übergeben. Ab dann will sich Sea Cloud Cruises mit den beiden Windjammern „Sea Cloud“ und „Sea Cloud II“ voll auf den Hochseebereich konzentrieren.  Stellungnahme der Hamburger Reederei: Der zunehmende Wettbewerb im Flussreisenbereich habe zuletzt dazu geführt, dass die Vermarktung der „River Cloud II“ immer schwieriger geworden sei. 

Viking-Unglücksserie

Eines der auf der Neptun Werft in Bau befindlichen Longships für Viking Rivercruises. Foto: Neptun Werft

UPDATE: Die Viking-Pechsträhne will nicht abreißen. In den Abendstunden am 1. Oktober kollidierte auf dem Rhein die „Viking Sun“ nahe der elsässischen Ortschaft Gerstheim mit den Metallpfeilern einer Kiesgrube. Dabei wurde das Vorschiff des Cruisers beschädigt. Die überwiegend englischsprachigen Passagiere kamen mit dem Schrecken davon, verletzt wurde keiner. Die Reise mit der „Viking Sun“ musste abgebrochen werden.

Rivershow mit der „Gérard Schmitter“

Die "Gérard Schmitter" lädt zu Tagen der offenen Tür im Oktober ein. Foto: Anton Götten Reisen
Mit stolzen 110 Metern Länge und elf Metern Breite kreuzt die „Gérard Schmitter“, das Flaggschiff der Straßburger Reederei CroisiEurope, auf dem Rhein. Jetzt lädt Anton Götten Reisen als Generalagent für den deutschen Markt zu mehreren Kennenlern-Dates  auf der Strecke von Düsseldorf nach Karlsruhe ein.

Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg: Kähne, Dampfer, Spezialschiffe

Ein Blickfang der Ausstellung ist der Oldie "Riesa" von 1897. Foto: Tönnishoff

Wer mit dem Flusskreuzer von Potsdam oder Berlin über Havel, Oder, diverse Kanäle, durch das Stettiner Haff und über die Peene die Städte Stettin, Stralsund, Greifswald sowie die (Halb-) Inseln Usedom, Wollin, Rügen plus Hiddensee anläuft, gelangt meistens auch nach Oderberg. In diesem brandenburgischen Städtchen nahe dem ältesten deutschen Schiffshebewerks Niederfinow lädt ein Binnenschifffahrtsmuseum mit Original-Oldies und Modellen zum Besuch ein. 

A-ROSA setzt auf „Schöne Zeit“

Stellten den neuen A_ROSA Katalog 2014 vor: (v.l.) Markus Zoepke (Manager operativer Betrieb) und Jörg Eichler (Geschäftsführer). Foto: Susanne Müller
Zeit ist kostbar. Und “einfach” hätte es doch gerne jeder im Leben. Zwei Dinge, die der Flussschiffahrt-Anbieter A-ROSA jetzt in seinen neuen Marktauftritt einfließen lässt.  So verspricht das Rostocker Unternehmen in seinem Slogan allen Gästen eine “Schöne Zeit” und präsentiert  dafür viele Zusatzleistungen für die Reise. Einfacher wird ab sofort der Überblick über die Preise. Es gibt nämlich nur noch zwei Tarife:  Select Premium alles inklusive und Select Classic.

Streiks & Strandungen

Romantische Wachau. Wer denkt bei diesem Bild an "Land unter" bei Hochwasser, wie in diesem Jahr geschehen? Foto: Tönnishoff
Die Anbieter von Flusskreuzfahrten auf europäischen Strömen sind gegenwärtig nicht zu beneiden. Schon 2012 war für sie kein leichtes Jahr. Das Unglück des Hochseecruisers „Costa Concordia“ und die danach einsetzende Flaute im Verkauf von Seetörns beeinflussten auch das Geschäft der Flussreisen-Anbieter – man saß hier (erstaunlicherweise) symbolisch gesprochen gemeinsam in einem Boot. 

Taufe mit Hindernissen: die „Edelweiss“ ist unterwegs

Wurde eben in Passau statt in Regensburg getauft: die schöne "Edelweiss" von Scylla. Foto: Scylla AG

Ganz schön viel Aufregung bescherte die neue „Edelweiss“ ihren Besitzern, der Schweizer Scylla AG. Eigentlich sollte das neue Glanzstück der Reederei am Donnerstag, dem 25. Juli, in Regensburg getauft werden. Doch der Streik der Schleusenwärter machte Scylla einen dicken Strich durch die Rechnung. Erst kurz vor dem Event stand fest, dass es die „Edelweiss“ wegen des Streiks nicht nach Regensburg schaffen würde. Doch das Scylla-Team bewies auch unter verschärften Bedingungen Organisationstalent und verlegte die Taufe nahezu in letzter Minute nach Passau. 

Unterwegs mit Manfred Schmidt

Schifffahrt auf dem Rhein vor der Loreley zwischen Oberwesel und St. Goar am Rhein. Foto: Mittelrhein Lichter
Manfred Schmidt, Erfinder der Comicfigur Nick Knatterton, hätte in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert. Nicht nur sein Meisterdetektiv Knatterton macht den 1999 verstorbenen Cartoonisten und Autor unvergesslich, sondern ebenso seine lustig-bösen Reiseberichte (Eines seiner Bücher trägt den vielsagenden Titel „Mit Frau Meier durch die Wüste“), die den deutschen Touristen in den Wirtschaftswunderjahren fern der Heimat nicht wirklich nur sympathisch zeigen. Das war alles gestern, aber – manche der von Schmidt festgehaltenen Beobachtungen können auch heute noch gemacht werden.

Happy Birthday: Die „Goethe“ wird 100

Die "Goethe" wird in diesem Jahr hundert. Foto: Peter Tönnishoff
Sie gehören zum Rhein wie der Kölner Dom oder die Loreley: die Schiffe der KD. Kenner wissen, dass das Kürzel KD für Köln-Düsseldorfer steht und, korrekt firmiert, noch „Deutsche Rheinschiffahrt AG“ hinzukommt. Zur Flotte der mit 187 Jahren ältesten deutschen Aktiengesellschaft zählen gegenwärtig 13 Ausflugsschiffe für Tagestouren auf dem Rhein sowie auf den Nebenflüssen dieses Stroms, Main und Mosel. Kurzurlauber begrüßen, dass das Unternehmen nicht nur allein die Schiffsreise anbietet, sondern in Kombination damit ebenso diverse Ausflüge.

CroisiEurope: Mehr Frankreich geht (fast) nicht

Von Mai bis September bietet Anton GöttenTörns mit der „Princesse d' Aquitaine“ ab/bis Bordeaux.
Obwohl CroisiEurope eine französische Reederei ist, hat dieses in Straßburg beheimatete Familienunternehmen (deutscher Generalagent ist Anton Götten Reisen in Saarbrücken) mit 27 Flusskreuzern erst im Jahr 2009 die im Heimatland in der Aquitaine befindlichen Ströme Gironde, Garonne und Dordogne „entdeckt“. Das ist erstaunlich, da sogar Hochseeschiffe seit langem wiederholt, etwa bei Törns rund um Westeuropa, schon mal die zwei erstgenannten Flüsse „mitnehmen“, um dann in Bordeaux festzumachen.

Die „A-Rosa Silva“ ist getauft

Freuen sich über die neue "A-Rosa Silva": (v.l.) A-Rosa-CEO Lars M. Clasen, Kapitän Jörg Schlenther, Taufpatin Sonja Dreisow und Neptunwerft-CEO Manfred Müller-Fahrenholz. Foto: Susanne Müller
Die Sonne schien warm auf Amsterdams Wasserwege, rote Rosenblätter regneten vom Himmel, und Joan Comerford sang mit glockenheller Stimme ihr „Following my Heart“. Kein Wunder, dass es Sonja Dreisow da kurz die Stimme verschlug, als sie zum Taufspruch auf die neue „A-Rosa Silva“ ansetzte. Gut 350 Taufgäste fühlten in diesen bewegenden Momenten mit ihr und erlebten pure Gänsehaut-Atmosphäre, als die Ehefrau von Jörg Dreisow, Geschäftsführer von Waterland (Mehrgesellschafter von A-Rosa), das elegante, neue Flussschiff taufte.

1AVista: Nil-Kreuzfahrten von Kairo bis Assuan

Fährt im Herbst ab Kairo: Die "Nile Supreme" von 1AVista Reisen. Foto: 1AVista
Ab der Sommersaison 2012 sind wieder Nil-Kreuzfahrten ab/bis Kairo möglich. Der Flussabschnitt nördlich der oberägyptischen Provinzhauptstadt Qena in Richtung Kairo war seit 1994 für Kreuzfahrtschiffe geschlossen. Als einer der ersten deutschen Veranstalter bietet 1AVista Reisen die langen Touren wieder an. Das Unternehmen aus Köln hat für September und Oktober vier 14-tägige Kreuzfahrten zwischen Kairo und Assuan aufgelegt.

Die „DERTOUR“ Mozart ist unterwegs

Fährt jetzt für Dertour auf der Donau: die "DERTOUR Mozart". Foto: Susanne Müller
Für Rudolf Stäuble, Dertour Bereichsleiter Spezialreisen, war es „Liebe auf den ersten Blick“. So erzähle er am Freitag den Gästen in Passau von seiner ersten Begegnung mit der „Mozart“. Kurz nach diesem Geständnis erhielt das luxuriöse Flussschiff, das ab sofort unter Dertour-Flagge fährt, seinen neuen Namen: „DERTOUR Mozart“.  25 Jahre hat das Flussschiff – einst zur Deilmann-Flotte gehörend - immerhin schon auf dem Buckel, jede Menge Charme versprüht es immer noch. Vor allem durch die Großzügigkeit. Schon die Standartkabinen sind 20 qm groß. Mit 120 Metern Länge und 22 Metern Breite ist die „DERTOUR Mozart“ das größte Flusskreuzfahrtschiff auf der Donau. Ein „Wow“ lässt sich nicht vermeiden, betritt man den Wellnessbereich.

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