Das Magazin für Kreuzfahrtschiffe, Fähren & Meer

Flussfahrten aboard

Alles über Flussschiffe und Flusskreuzfahrten – von Fachjournalisten recherchiert!

Kreuzfahrt-News von der Donau bis zum Nil.

Mit der „Paukan 47“ durch Myanmar

Eigentlich sind Christa und Rudolf  Neumann kreuzfahrtmäßig auf Hochseeschiffe eingestimmt. Mit 1.526 Bordtagen und 101 Reisen auf den unterschiedlichsten Schiffen in alle Welt gelten sie da schon als Experten. Eine der schönsten Touren, die sie jemals gemacht haben, fand jedoch auf dem Fluss statt. Lesen Sie hier ihren Bericht über die Flussfahrt mit der „Paukan 47“auf dem Irawadi in Myanmar:

„Asara“ heißt die neue Fluss-Schönheit von Phoenix Reisen

Asara

„Wir lieben die Schiffe mit A am Anfang“, sagte Michael Schulze, Direktor Schiffsreisen bei Phoenix Reisen, und präsentierte den Gästen und Schaulustigen am Rheinufer in Köln dabei gleich den jüngsten Flottenzuwachs des Unternehmens: die „Asara“. Namensgeberin war Sarah Krumpen,  Ehefrau des Phoenix Reisen Geschäftsführers Benjamin Krumpen, die das neue Flussschiff bei schönstem Sommerwetter am letzten Tag im März taufte.

Zehn Gründe, warum Sie eine Donaufahrt machen sollten

Donau, Budapest

Kein Wunder, dass die Donau nach wie vor der beliebteste Fluss für Kreuzfahrten ist.  Zahlreiche Kulturschätze liegen auf der 2000 Kilometer langen Strecke zwischen Passau und dem Donaudelta am Schwarzen Meer. An keinem anderen Strom Europas lassen sich so viele von der UNESCO geschützte Sehenswürdigkeiten entdecken. Lassen Sie sich inspirieren zu einer unvergesslichen Reise auf einem faszinierenden Fluss.  

„Elbe Princesse“: Die Taufe der schönen Prinzessin

Elbe Princesse, Welcome Aboard

Das jüngste Flussschiff der französischen Reederei CroisiEurope fährt mit Schaufelradantrieb über die Elbe und bringt seine Gäste selbst bei Niedrigwasser von Berlin nach Prag. Eindrücke  von den ersten Tagen an Bord der „Elbe Princesse“:

 Eine Prinzessin wird nicht alle Tage getauft. Und für die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger war es sowieso eine Premiere, einem Schiff seinen Namen zu geben. Gemeinsam mit Jean-Claude Tribolet, französischer Gesandter in Deutschland, taufte sie am 14. April die „Elbe Princesse“ am Ufer des Tegeler Sees in Berlin. „Ich habe mich gefragt, ob ich mich wohl überwinden kann, den guten Champagner einfach so gegen die Schiffswand zu werfen“, verriet die Taufpatin wenige Minuten bevor sie zur Tat schritt. Der symbolträchtige Wurf war dann aber überhaupt kein Problem für sie, und deswegen fährt das neue Flussschiff der französischen Reederei CroisiEurope jetzt ganz offiziell unter dem schönen Namen „Elbe Princesse“.

Mit der „Saxonia“ auf Fontanes Spuren

Saxonia Welcome Aboard

Sagen und Legenden, Graugänse und Seeadler, vor allem aber eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands begegnen Flusskreuzfahrern auf ihrer Tour durch Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Leise brummt die „Saxonia“ über die Oder und entführt ihre Passagiere auf eine Reise in die Vergangenheit. Bei der Tour von Berlin über Usedom, Rügen, Hiddensee und zurück nach Berlin darf das Flussschiff von der Schweizer Reederei Scylla sogar ein Stückchen durch die Ostsee schippern.

Auf der Donau nach Budapest

Die Donau ist nach wie vor der beliebteste Fluss für Kreuzfahrten.  Zahlreiche Kulturschätze liegen auf der 2000 Kilometer langen Strecke zwischen Passau und dem Donaudelta am Schwarzen Meer. An keinem anderen Strom Europas lassen sich so viele von der UNESCO geschützte Sehenswürdigkeiten entdecken. Eine der schönsten Städte auf der Strecke ist Budapest. Was für eine Aussicht! Wenn am Abend die Scheinwerfer angeknipst werden und Budapests  architektonische Schmuckstücke in magisches Licht tauchen, kann sich wohl niemand diesem besonderen Zauber entziehen. Zehn Brücken überspannen die Donau und tragen zur Postkartenidylle der ungarischen Hauptstadt bei. Zu Fuß erreichen Kreuzfahrer eine der schönsten Markthallen Europas.

Warum (nicht nur) Künstler die Seine so lieben

Seine Rouen

In der künstlich geschaffenen Felsgrotte wacht sie über die Quelle der Seine: die Göttin Sequana. Zwar nur als Steinstatue, doch „die schnell Fließende“ wurde schon zu gallo-römischen Zeiten in einem Tempel unweit der Quelle verehrt. Mittlerweile finden sich die archäologischen Überreste der Kultstätte in einem Museum in Dijon. Die Seine entspringt hoch oben im Plateau de Langres im Burgund. Von hier aus macht sich der Fluss auf die 777 Kilometer in Richtung Le Havre, wo sie in den Ärmelkanal mündet. Während ihrer Reise fließt sie durch die malerische Landschaft Nordfrankreichs und die Millionenmetropole Paris. Schiffbar ist der Fluss jedoch nur auf den letzten 560 Kilometern.

Der Duft nach Lavendel….

Avignon

Die Farbe Lila, der Duft nach Lavendel, das warme Licht des Südens: Eine Reise durch die Provence erweist sich als Urlaub für die Sinne. Erst recht, wenn es sich um eine Kreuzfahrt auf der Rhône handelt.  Etliche Flussschiffe sind im Sommer hier unterwegs und die meisten starten ihre Tour in Lyon, wo sich die Rhône mit der Saône vereint. Wir machen uns zunächst in Richtung Norden auf. Auf der Saône geht es ins rund hundert Kilometer entfernte Tournus.

 „Anesha“: stylischer Urlaub auf dem Fluss

Anesha Phoenix Reisen

Mit einigem Bedauern verließen die ersten Gäste der „Anesha“ Ende Juni in Bonn ihre Kabinen. Sie hatten sich auf dem neuen Flaggschiff von Phoenix Reisen so wohl gefühlt, dass sie am liebsten noch ein wenig länger mit dem nagelneuen Flussschiff unterwegs gewesen wären. Getauft wurde die „Anesha“  am 26. Juni von Neşe Reitsma, Ehefrau von Robert Reitsma, der zusammen mit seinem Bruder Arno die Flussreederei Scylla leitet. Scylla hat für Phoenix Reisen mittlerweile schon einige Schiffe gebaut – zuletzt die „Alina“.

"Aut Nilus aut nihil" - Entweder der Nil oder nichts

Sphinx von Gizeh

„Ägypten, soweit es die Griechen zu Schiff befahren, ist für die Ägypter neugewonnenes Land und ein Geschenk des Flusses“, schrieb der griechische Historiker Herodot über den Nil. Durch die periodischen Überschwemmungen, die fruchtbaren Schlamm in das Delta brachten, war der Nil die Lebensader des alten Ägyptens.    

Von Donaueschingen bis zum Donaudelta: die Donau erleben

Donauradweg

Mit ihren 2850 Kilometern Länge muss sich die Donau als zweitlängster Fluss Europas der Wolga geschlagen geben. Ungeschlagen ist sie jedoch in ihrer Beliebtheit bei Flusskreuzfahrten. Vom Quellort in Donaueschingen bis ins Schwarze Meer durchquert der Strom insgesamt zehn Länder und lässt für Kultur- und Naturliebhaber kaum Wünsche offen. Gleich drei Landeshauptstädte säumen das Ufer der Donau: Wien, Budapest und Belgrad. War früher Wien die bedeutendste Donaustadt haben Budapest und Belgrad mittlerweile gleichgezogen. 

Flusskreuzfahrten auf dem Rhein

Flusskreuzfahrten Rhein

„Der Rhein ist der Fluss, von dem alle Welt redet und den niemand studiert, den alle Welt besucht und niemand kennt. Dennoch beschäftigen seine Ruinen die geistigen Höhenflüge, und diesen bewundernswerten Fluss lässt das Auge des Poeten wie das Auge des Publizisten unter der Durchsichtigkeit seiner Fluten Vergangenheit und Zukunft Europas ahnen.“ Das sagte der berühmte französische Schriftsteller Victor Hugo („Der Glöckner von Notre-Dame“) schon 1845. Und irgendwie gilt sein Satz auch heute noch. Viele Deutsche haben schon die ganze Welt bereist, aber noch nie den Rhein. Wogegen vor allem Amerikaner und Australier in wahre Begeisterung ausbrechen, wenn die Rede auf eine Rheinfahrt kommt. Tatsächlich gilt der Rhein als eine der schönsten Fluss-Routen in Europa.

Flusskreuzfahrt mit E-Bikes

Rhein, Flussschiff

Mehr als 50 Routen auf über 20 Flüssen hat CroisiEurope für 2015 im Programm. Mit 33 Flussschiffen, vier Penichen (Kanalschiffen), einem kleinem Segelschiff und einem Küstenkreuzfahrtschiff gehört das Unternehmen aus Straßburg zu den größten Flussreedereien Europas. 2014 hat es nun auch noch die vietnamesische Reederei „Compagnie Fluviale du Mékong“ mit vier Schiffen dazu gekauft. Die „Indochine“, die „Lan Diep“, die „Tioum Tou 1“ und die „Tioum Tou 2“ fahren auf dem  Mekong. 

Mit 5 Sternen durch Myanmar

Sanctuary Ananda

Es gibt Länder auf dieser Welt, bei denen allein schon der Klang des Namens ein Gefühl des Fernwehs wachruft. Myanmar ist so ein Land. Das frühere Burma grenzt an den Golf von Bengalen und an das Andamanische Meer. Einst von einer Militärdiktatur regiert, erwachte es erst vor wenigen Jahren aus seiner völligen Isolation. Heute entführt es seine Besucher in eine fremde Welt voller Abenteuer. Die Magie Myanmars erfahren Besucher am besten bei einer Schiffsreise. Der Ayeyarwady-Strom zieht sich wie eine Lebensader von Norden bis Süden durch das Land. Seit Mitte November fährt ein nagelneues 5-Sterne-Schiff auf dem Fluss: die „Sanctuary Ananda“.

Auf Glühwein-Tour mit der „Alina“

Alina

Heute findet definitiv kein Sonnenbaden auf dem Oberdeck statt, alle Liegestühle sind weggeräumt. Ein kalter Wind bläst, der Rhein schwappt grau an seine Ufer. An Steuerbord kämpfen vier Kanuten gegen den Strom an. Ihre Köpfe leuchten fast im selben Farbton wie ihre wippenden Nikolausmützen. Was tut man im Dezember auf einem Flussschiff auf dem Rhein? – Dumme Frage, Weihnachtsmärkte abklappern! Die ersten konnte man schon vor der Einschiffung auf die „Alina“ in Köln erleben: am Dom, auf dem Neumarkt, in der Altstadt, auf dem Rudolfplatz, beim Schokoladenmuseum am Rheinufer oder im Stadtgarten.

4 Gründe, warum man jetzt eine Nil-Kreuzfahrt machen sollte

Nilkreuzfahrt

Eine Kreuzfahrt auf dem Nil zählt sicherlich zu den spannendsten Flussreisen, die man überhaupt unternehmen kann. Seit den Tagen der Pharaonen zieht der Strom unverändert an Tempeln, Wüsten und Palmenhainen vorbei. Mit 6671 Kilometern ist er der längste Strom der Welt. Wer sich auf den Nil begibt, tritt damit eine Reise in die Vergangenheit an, begegnet den Göttern der alten Ägypter und fühlt sich wie in einem Abenteuerfilm a la „Indiana Jones“. Wegen der politischen Unruhen in Ägypten schrecken jedoch viele Urlauber vor dieser Traumreise zurück. WELCOME ABOARD  sagt, warum man gerade jetzt eine Nilkreuzfahrt machen sollte.   

Kanada-Flussreise auf dem St. Lorenz-Strom

St. Lorenz Strom

Ein junger Finnwal spielt an der Wasseroberfläche des St. Lorenz Stroms. An seinem Ufer ragen mächtigen Ahornbäume in den Himmel. Greifvögel ziehen ihre Kreise. Wer die weite Natur Kanadas nicht mehr länger nur bei Fernseh-Dokumentationen erleben möchte, sich eine Tour mit dem Wohnmobil aber nicht zutraut, kann das Land jetzt ganz bequem mit Zug und Schiff entdecken. Zwischen Juni und September 2015 bietet das norddeutsche Unternehmen Master Cruises & Tours sechs 15-tägige Touren zu den Ursprüngen Kanadas.

Die „Savor“ fährt jetzt für Tauck

Savor, Scylla

Die US-Amerikanerin Liz Tauck Walters hat die „Savor“, das neueste Schiff der Scylla-Flotte,  am 21. Juni in Bingen am Rhein getauft. Gebaut für den amerikanischen Reiseveranstalter Tauck, hat der Fluss-Cruiser inzwischen seine erste Saison auf der Donau zwischen Regensburg und Budapest gestartet.

„Anesha“: ab 2015 neues Flaggschiff
bei Phoenix Reisen

Amelia

Ab 2015 hat Phoenix Reisen einen Neubau der renommierten Schweizer Reederei Scylla gechartert: die „Anesha“.  Der stilvolle Flusscruiser der Premiumklasse avanciert dann zum  Flaggschiff des Bonner Veranstalters.  Alle 74 Kabinen liegen außen, sind luxuriös eingerichtet und ca. 17 qm groß.  Die Kabinen auf dem Orion- und Saturndeck haben jeweils einen französischen Balkon. Nur auf dem Neptundeck lassen sich die kleineren Fenster aus Sicherheitsgründen nicht öffnen. Nettes zusätzliches Schmankerl: alle Kabinen verfügen über eine Nespresso-Maschine.

CroisiEurope wächst weiter: Vier Schiffe auf dem Mekong

Indochine

„Stetig bergauf!“ scheint das Motto bei CroisiEurope, dem europäischen Marktführer von Flusskreuzfahrten, zu lauten. Erst im vergangenen Newsletter berichteten wir über das neue Schaufelradschiff, das CroisiEurope für die Loire bauen lässt („Loire Princesse“), nur kurze Zeit später kaufte das elsässische Familienunternehmen die „Compagnie Fluviale du Mékong“.  Eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Firmen bestand schon länger, denn CroisiEurope hatte die „Indochine“ seit vier Jahren  im Vollcharter. Durch den Kauf rücken nun vier weitere Schiffe in die Flotte der Franzosen. Die „Compagnie Fluviale du Mékong“ behält zwar ihren Markennamen, bekommt allerdings den Zusatz „by CroisiEurope“.

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