April 2, 2026

Wo das Eis den Takt vorgibt: Mit HX Expeditions die Arktis intensiv erleben

Reisen durch die Arktis mit HX Expeditions: Die Nordwest-Passage gehört dazu, die Baffin Bay und Labrador, Neufundland sowie Grönland

April 2, 2026

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Entlang der Routen großer Entdecker durch den ungezähmten hohen Norden

Seit jeher üben die entlegenen Regionen des hohen Nordens eine besondere Faszination auf Reisende aus. Hier offenbart sich eine Welt, die lange unzugänglich blieb. Die Arktis ist ein  Ziel für alle, die Abenteuer jenseits des Gewöhnlichen suchen. Routen, die lange Zeit mehr Mythos als Realität waren. Auf denen große Entdecker jahrhundertelang scheiterten oder wie John Franklin mit seiner Mannschaft gar im Eis blieben. Die Nordwest-Passage gehört dazu, ebenso die weite, eisdurchsetzte Baffin Bay oder die abgelegenen Küsten von Labrador, Neufundland und Grönland. Wer sich mit HX Expeditions auf den Weg macht, begibt sich nicht nur geografisch an die Grenzen der Welt, sondern auch in eine andere Dimension des Reisens – langsamer, intensiver, näher. (Reise anschauen: https://www.travelhx.com/de-de/reisen/nordwest-passage-abenteuer-hoch-im-norden-alaska-nach-gronland-cpn/)

MS Fridtjof Nansen passing through the Bellott Straight and the Zenith point (northern most point of the North American mainland) Arctic Canada. August 2025. Photo by Greg Funnell.

 

Schon beim ersten Schritt an Bord der MS Roald Amundsen oder ihres Schwesterschiffs, der MS Fridtjof Nansen, wird klar, dass hier ein anderes Verständnis von Kreuzfahrt gelebt wird. Auch wenn es natürlich Kapitänsempfänge, hervorragendes Essen und gemütlichen Komfort gibt: Die Expeditionsschiffe sind vor allem ein Ausgangspunkt für Erkundungen. Ein mobiles Basislager, das sich dorthin bewegt, wo die Natur die Regeln vorgibt. Die Schiffe selbst erzählen bereits eine Geschichte. Benannt nach zwei der bedeutendsten Polarforscher der Geschichte, spiegeln sie deren Geist wider: Neugier, Respekt vor der Umwelt und die Bereitschaft, Ungewissheit zu akzeptieren. Ihre Konstruktion ist darauf ausgelegt, genau in diesen Grenzbereichen zu operieren. Eisverstärkte Rümpfe schneiden durch Treibeisfelder, während modernste Navigationstechnologie hilft, selbst in schwer zugänglichen Gewässern sichere Routen zu finden. Gleichzeitig sind sie Pioniere in Sachen Nachhaltigkeit, mit Hybridantrieb, der es erlaubt, in sensiblen Gebieten nahezu geräuschlos zu gleiten.

MS Fridtjof Nansen passing through the Bellott Straight and the Zenith point (northern most point of the North American mainland) Arctic Canada. August 2025. Photo by Greg Funnell.

An Bord verschwimmen die Grenzen zwischen Komfort und Expedition. Große Panoramafenster erlauben weite Blicke auf Meer und Landschaft, sodass selbst ein Frühstück zum Naturerlebnis wird. Ein wesentlicher Bestandteil ist die wissenschaftliche Begleitung. An Bord befinden sich Experten aus verschiedenen Disziplinen, von Meeresbiologie über Glaziologie bis hin zu Klimaforschung. Ihre Vorträge und Gespräche geben den Erlebnissen einen Kontext. Gäste verstehen nicht nur, was man sieht, sondern auch, warum es so ist. Oft besteht sogar die Möglichkeit, aktiv teilzunehmen, etwa durch das Sammeln von Daten oder das Dokumentieren von Tierbeobachtungen. Das Science Center fungiert als intellektuelles Herzstück der Reise, hier werden Proben analysiert und Ausflüge mit dem Science Boat vorbereitet, auf dem die Passagiere unter Anleitung selbst Wasserproben nehmen oder mit einem Käscher Plankton fischen können. Weitere Informationen zu den Schiffen: https://www.travelhx.com/de-de/schiffe/roald-amundsen/)

Northwest passage, Arctic Canada. August 2025. Photo by Greg Funnell.

Mit jedem Seetag verändert sich die Wahrnehmung. Das Licht wird klarer, die Luft kälter, die Farben reduzierter. Irgendwann tauchen die ersten Eisschollen auf, zunächst vereinzelt, dann in immer größerer Zahl. Die Durchquerung der Nordwest-Passage war historisch gesehen eine der größten Herausforderungen der Seefahrt. Jahrhunderte lang suchten europäische Entdecker nach diesem vermeintlich kürzeren Weg nach Asien. Viele scheiterten, erst Roald Amundsen gelang es Anfang des 20. Jahrhunderts, die Passage vollständig zu durchfahren, auf einer Reise, die Jahre dauerte. Heute folgt man dieser Route unter anderen Vorzeichen, aber die Unberechenbarkeit bleibt. Die Nordwest-Passage ist kein festgelegter Korridor, sondern ein dynamisches Geflecht aus Wasserwegen, deren Befahrbarkeit sich ständig ändert. Eisbedingungen bestimmen den Kurs, und oft entscheidet sich erst vor Ort, ob ein bestimmter Abschnitt passierbar ist. Genau darin liegt die Faszination: Jede Reise ist einzigartig.

Beechey Island, Northwest Passage. August 2025. Photo by Greg Funnell

Während das Schiff zwischen den Inseln des kanadischen Archipels navigiert, eröffnet sich eine Landschaft von archaischer Schönheit. Flache Tundren wechseln sich ab mit zerklüfteten Küstenlinien, dazwischen immer wieder Wasserflächen, die von Eisschollen durchzogen sind. Hier lebt eine Tierwelt, die perfekt an die extremen Bedingungen angepasst ist. Mit etwas Glück lassen sich Eisbären beobachten, die über das Eis wandern, stets auf der Suche nach Nahrung. Robben und Seelöwen ruhen auf Eisschollen, in den Gewässern ziehen Orcas, Belugas und Narwale ihre Bahnen. (Reise anschauen: https://www.travelhx.com/de-de/reisen/nordwest-passage-abenteuer-hoch-im-norden-alaska-nach-gronland-cpn/)

Doch die Nordwest-Passage ist nicht nur Natur-, sondern auch Lebensraum. Orte wie Cambridge Bay oder Gjoa Haven sind kleine, abgelegene Siedlungen, in denen Inuit- Gemeinschaften leben. Hier wird schnell deutlich, dass die Arktis keine leere Wildnis ist, sondern eine Kulturlandschaft. Besucher erhalten Einblicke in eine Lebensweise, die stark von Traditionen geprägt ist, aber gleichzeitig im Wandel steht. Gespräche mit Einheimischen drehen sich oft um den Klimawandel, der die Region besonders stark betrifft. Das Eis, das früher verlässlich war, wird unberechenbarer. Jagdrouten verändern sich, Jahreszeiten verschieben sich. Vorführungen wie Tänze oder Sprechgesang kennen die Gäste bereits von Bord und wissen um die Bedeutung: Denn auf den Reisen von HX Expeditions ist eine Inuit als Kulturbotschafterin dabei und erklärt Kultur, Geschichte und Traditionen.

Gjoa Haven. Arctic Canada. August 2025. Photo by Greg Funnell.

In den Orten Gjøa Haven, Pond Inlet und Cambridge Bay hat HX Expeditions gemeinsam mit Inuit-Ältesten, Einheimischen und Mitarbeitern aus der Gemeinde 2025 neue Ausflüge gestaltet. Jede Exkursion wurde in direkter Zusammenarbeit mit den Inuit-Gastgebern entwickelt, um Besuchern die seltene Gelegenheit zu bieten, das tägliche Leben, die Kultur und die Traditionen in der kanadischen Arktis aus der Perspektive der Menschen kennenzulernen, die dort leben. Die Aktivitäten reichen von der Entzündung des traditionellen Qilliq und Erlernen seiner kulturellen Bedeutung, Erzählungen von angesehenen Ältesten der Inuit, die persönliche Erfahrungen und das Wissen der Vorfahren weitergeben, über geführte Wanderungen zu lokalen Sehenswürdigkeiten und dem Fischen von Seesaiblingen mit einheimischen Fischern unter Verwendung traditioneller Techniken, bis hin zu  Kunst-Workshops, bei denen traditionelle und regional einzigartige Techniken und Materialien genutzt werden, oder einem Bingo-Abend im Gemeindezentrum. In der ersten Phase des Programms verzichtet HX vollständig auf eigene Einnahmen aus den Ausflügen. Die Erlöse fließen direkt an die Menschen und lokalen Betriebe in Nunavut – ein direkter Beitrag zu nachhaltigem wirtschaftlichem Wachstum, zur Stärkung des lokalen Selbstbewusstseins und zur Sicherung der gemeindebasierten Ausrichtung dieser Angebote.

Am östlichen Ende der Nordwest-Passage öffnet sich die Baffin Bay – ein gewaltiger Meeresraum zwischen Kanada und Grönland. Ihre Umrundung und Überquerung sind eine Reise für sich, weil sie zwei Welten miteinander verbindet. Die kanadische Seite, insbesondere Baffin Island, ist geprägt von dramatischen Landschaften. Fjorde schneiden tief ins Land, ihre Wände ragen steil aus dem Wasser. Einer der beeindruckendsten Orte ist der Sam Ford Fjord, dessen vertikale Granitklippen zu den höchsten der Welt zählen. Hier wirkt die Natur monumental, fast überwältigend. Seevögel kreisen über den Klippen, während das Wasser darunter in tiefem Blau schimmert. (Zur Reise: https://www.travelhx.com/de-de/reisen/kanadische-arktis-und-gronland-expedition-umrundung-baffin-bay-cpn/)

Auf der grönländischen Seite verändert sich das Bild. Die Fjorde werden breiter, die Gletscher präsenter. Besonders die Diskobucht, auch als Kreissaal der Eisberge bezeichnet, gilt als einer der spektakulärsten Orte der Arktis. Hier treiben Eisberge in allen Formen und Größen, von kleinen, fast filigranen Gebilden bis hin zu gigantischen Strukturen, die wie schwimmende Kathedralen wirken. Sie stammen vom Sermeq Kujalleq, einem der aktivsten Gletscher der Welt, der kontinuierlich Eis ins Meer abgibt.

Anlandungen in dieser Region erfolgen mit Zodiacs. Sie ermöglichen es, nah an die Küsten heranzukommen, Buchten zu erkunden oder zwischen Eisbergen hindurchzufahren. Diese Momente gehören zu den intensivsten der Reise. Man hört das Knacken des Eises, das leise Plätschern des Wassers, manchmal das entfernte Donnern eines abbrechenden Gletscherstücks. In Ilulissat am Rande der Diskobucht und des daraus herausführenden Eisfjords, der zum UNESCO-Welterbe gehört, zeigt sich die Dynamik des Eises in ihrer ganzen Kraft.

 

Die bunten Häuser des trotz seiner nur rund 5.000 Einwohner sehr lebendigen Ortes mit Schulen, Cafés, kleinen Geschäften bilden einen Kontrast zur monochromen Landschaft aus Eis und Fels. Sisimiut, weiter südlich, ist lebendiger, moderner, und doch bleibt die Verbindung zur Natur allgegenwärtig. Schlittenhunde sind fester Bestandteil des Alltags, ebenso wie die Fischerei, das große Hafenareal beherbergt die größte Fischfangflotte Grönlands. Besucher erleben eine Kultur, die sich zwischen Tradition und Moderne bewegt.

Die Reise entlang der Küsten von Labrador und Neufundland bringt schließlich eine neue Dimension ins Spiel. Nach der Weite der Arktis wirken diese Regionen fast vertraut und doch sind sie geprägt von einer eigenen Wildheit. Labrador zeigt sich rau und ungezähmt. Die Küsten sind zerklüftet, das Wetter wechselhaft. Nebel zieht auf, verschwindet wieder, gibt den Blick frei auf kleine Siedlungen, die oft nur per Schiff erreichbar sind. Neufundland bildet einen sehr lebendigen Abschnitt der Reise. Orte wie St. John’s, mit ihren bunten Häusern und der vielfältigen Kulturszene, wirken fast wie eine Rückkehr in die Zivilisation, und doch bleibt das Gefühl, am Rand der Welt zu stehen. Die Landschaft ist geprägt von steilen Klippen, auf denen Seevögel nisten, und von einer Küstenlinie, die sich in unzähligen Buchten und Fjorden verliert. Historisch ist diese Region von großer Bedeutung. Hier trafen verschiedene Kulturen aufeinander, indigene Völker, europäische Entdecker, später Fischer und Händler. Spuren dieser Geschichte sind bis heute sichtbar, sei es in Form archäologischer Stätten oder in den Erzählungen der Bewohner.

Kayaking in Dundas Harbour, Arctic Canada. August 2025. Photo by Greg Funnell.

 

Was alle diese Expeditionen auszeichnet, ist die Art des Reisens. Es geht nicht darum, möglichst viele Orte in kurzer Zeit zu sehen, sondern darum, Orte wirklich zu erleben. Zeit spielt eine andere Rolle. Man verbringt Stunden damit, auf das Meer zu schauen, die Bewegung des Eises zu beobachten, das Licht zu studieren. Diese scheinbare Langsamkeit führt zu einer Intensität, die in anderen Reiseformen selten ist.

Am Ende der Reise bleibt mehr als eine Sammlung von Eindrücken. Für manche Passagiere verändert sich sogar ihr Blick auf die Welt. Denn die Arktis zeigt, wie eng alles miteinander verbunden ist – Klima, Ökosysteme, menschliche Lebensweisen. Sie macht sicht- und erlebbar, was im Alltag oft abstrakt bleibt. Nordwest-Passage, Baffin Bay und die Küsten von Grönland, Labrador und Neufundland sind keine Ziele im klassischen Sinne. Sie sind Erfahrungen. Und sie wirken lange nach, weit über die Reise hinaus.

Reisebeispiele:

Grönland, Labrador und Neufundland – Begegnungen am Rande der Welt: 18-tägige All-inclusive-Expeditionskreuzfahrt von Kopenhagen nach St. John’s, über Grönland und die arktische Region Kanadas, Abfahrt 18. September 2027, ab 11.081 Euro p. P.

https://www.travelhx.com/de-de/reisen/gronland-labrador-und-neufundland-begegnungen-am-rande-der-welt-cpn/

Nordwest-Passage – Von Grönland nach Alaska: 26‑tägige All‑inclusive‑Expeditionsreise durch die Nordwestpassage von Kopenhagen nach Seattle, Abfahrten 14. August 2026 & 10. August 2027, ab 20.704 Euro p. P. 

https://www.travelhx.com/de-de/reisen/nordwest-passage-kurs-durch-das-arktische-labyrinth-gronland-nach-alaska-cpn/

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