Der Fotograf Karl Schemkes hat mit seiner Kamera vieles festgehalten, an das man sich heute mit Wehmut erinnert. Dazu gehören Bilder von der berühmten „United States“ und ihrer kleineren Halbschwester „America“. Ferner von der „Gripsholm“ bzw. „Berlin“, dem ersten Lloyd-Passagierschiff nach dem Krieg, den kurzlebigen Schweizer Arosa-Schiffen und den unvergessenen Greek-Linern. Sodann Frachter, Tanker, Fischdampfer, Schlepper, ein Helgoland-Schiff – Karl Schemkes war scheinbar ständig unterwegs.
Gleiches gilt für den Fotografen Hans Hartz, dessen Bilder aus den 1930er Jahren im Titel „Kurs Hamburg“ veröffentlicht werden. Mal war er mit der Kamera auf der Pirsch in Deutschlands größtem Hafen, mal an der Unterelbe. Seine atmosphärischen Aufnahmen zeigen einige Schiffs-Berühmtheiten aus dieser Zeit wie die „Cap Polonio“, Cap Arcona“, „Hamburg“, „Manhattan“, „Monte Pascoal“, „Oceana“, „St. Louis“, „Windhuk“ oder „Wilhelm Gustloff“. Es fehlen natürlich nicht alle die Frachter, Schuten, Fähren und Schlepper, die mit das Bild eines Welthafens prägen. Schöne Fotos, schöne Schiffe!
Die Titel „Schiffe, Helgen, Docks und Kajen“ und „Kurs Hamburg“ sind im Oceanum Verlag erschienen. Je 27 x 24 cm, 96 Seiten, über 80 großformatige Duplex- und Farbabbildungen (Band 2), 19,90 Euro.
Tö.
