Kreuzfahrten Aboard

Hier lesen Sie die neuesten Nachrichten aus der Welt der Hochsee-Kreuzfahrt: Berichte über neue und alte Kreuzfahrtschiffe, Tipps für Ihre nächste Seereise, Kreuzfahrt-News aus aller Welt!

„Azores“: Comeback einer guten Bekannten

Fährt jetzt für Ambiente Kreuzfahrten: die „Azores“.

Die Geduld von Ambiente Kreuzfahrten wurde auf eine harte Probe gestellt. Seit gut einem Jahr war der Berliner Veranstalter auf der Suche nach einem Schiff. Eigentlich hatte er mit der „Athena“ bereits eins gefunden, aber dann kam der wirtschaftliche Untergang des damaligen Eigners dieses Schiffes, Classic International Cruises (CIC). Wie von uns berichtet, fand sich mit dem portugiesischen Geschäftsmann und Eigentümer des neuen Unternehmens Portuscale Cruises (Lissabon), Rui Alegre, ein Käufer von vier der fünf CIC-Klassiker. In der Flotte mit dabei die „Athena“, die nach gründlicher Renovierung und mit einem neuen, recht attraktiven Look mit schwarzem Rumpf sowie weißer Zierline über dem roten Unterwasserschiff und umbenannt in „Azores“ ein Comeback haben soll. Noch wird das Schiff in einer Werft in Marseille verschönert, um dann im März 2014 zur ersten  Seereise die Leinen loszumachen, wobei dann Ambiente Kreuzfahrten die Vermarktung des Liners als exklusiver Veranstalter auf dem deutschsprachigen Markt übernimmt.

 

Oceania Cruises: Raucher lieben die „R-Klasse“

Die "Regatta" von Oceania Cruises im Panamakanal. Foto: Oceania Cruises

Die unter Flagge von Oceania Cruises fahrenden baugleichen Premiumschiffe der R-Klasse (ursprünglich gebaut für das nicht mehr bestehende Unternehmen Renaissance Cruises, daher das „R“) mit den Namen „Regatta“, „Insignia“ - derzeit noch als „Columbus 2“ im Hapag-Lloyd-Kleid - und „Nautica“ sollen nach Werftaufenthalten im Jahr 2014 in neuem Glanz erstrahlen. 

Zu Besuch auf der „Disney Magic“

"Hi Mickey!" - Begegnung auf der "Disney Magic" in Barcelona. Foto: Susanne Müller
Einmal Hand in Hand mit Mickey Mouse übers Deck schlendern, den allerneuesten Disney-Kinofilm im Theater auf hoher See anschauen und in einem richtigen Prinzessinnenkleid übers Parkett schweben: Kinderträume erfüllen sich auf den Schiffen der Disney Cruise Line. Jetzt im Sommer tauchen vor allem auch europäische Familien in die Traumwelt der Comichelden ein – von Barcelona aus fährt die „Disney Magic“ für vier, sieben oder zwölf Nächte nach Italien, Kroatien, Griechenland und zu anderen spanischen Häfen. Bei einem Kurzbesuch in Barcelona trafen wir Kreuzfahrtdirektor Peter Hofer, der seit 2006 für die Disney Cruise Line fährt.

FTI Cruises: Stop and go

Die "FTI Berlin". Foto: Susanne Müller
Die „FTI Berlin“, noch ohne „FTI“ im Namen bekannt wegen ihrer einst so vielen Fahrten auf dem Fernsehkanal als ehemaliges ZDF-Traumschiff, macht sich rar. Ab dem 1. November legt das einzige Kreuzfahrtschiff unter Flagge des Münchener Veranstalters FTI Cruises eine fünfmonatige Winterpause ein. Als Gründe für diesen langen „Zwischenstopp“ nennt das Unternehmen einen Werftaufenthalt sowie wirtschaftliche Überlegungen. In der Werft stehen verschiedene Umbau- und Renovierungsarbeiten an. Das Konzept hinter den Veränderungen soll zu späterer Zeit vorstellt werden. Verraten wird nur, dass der Vintage-Charakter des Schiffes deutlich hervorhoben werden soll.

Comeback der Schiffs-Klassiker

Gibt es für sie auch ein Comeback? - Die "Princess Daphne", ein echter Schiffs-Klassiker.
Die Zahl der Schiff-Klassiker ist sehr klein geworden. Aber es gibt noch einige. Als Dauerläufer beeindrucken zum Beispiel die „Athena“ – der derzeit älteste Hochseecruiser, der seine Karriere 1948 als „Stockholm“ begann“ –, ferner „Funchal“ sowie „Arion“ ex „Istra“ aus den 1960er Jahren und „Princess Danae“ mit einem Rumpf aus den Mittfünfzigern. Nach der Insolvenz des in Lissabon ansässigen Kreuzfahrtspezialisten Classic International Cruises (CIC) Ende des Vorjahres, einst unter Leitung des umtriebigen, im Mai 2012 verstorbenen Griechen Georg Potamianos, sah die Zukunft dieser Schiffe düster aus. 

20 neue Kreuzfahrtschiffe im Bau

Die "MSC Preziosa" wurde in Genua getauft. Foto: MSC
Europäische Werften sollen derzeit an etwa 20 Neubauten von Kreuzfahrtschiffen arbeiten. Sie sollen eine Gesamtkapazität von rund 60.000 Betten und einen Gesamtwert von mehr als zehn Milliarden Euro haben. Die Schiffe würden in den nächsten drei Jahren an Kreuzfahrtgesellschaften aus aller Welt geliefert. Dies meldete nun der internationale Kreuzfahrtverband Cruise Lines International Association (CLIA).

Neckermann macht's möglich

Das liegt schon Jahrzehnte zurück: Da bestimmten die Neckermänner entscheidend den Seereisenkurs in Deutschland. Mal als Marktführer, mal als Nummer zwei. Mit der „Maxim Gorki“ hatten sie einst einen Liebling der Deutschen gechartert und zusammen mit weiteren „Russen“-Schiffen das damals genau richtige Angebot für Möchtegern-Kreuzfahrer. Schnee von gestern. Viele Jahre war es dann im Seereisen-Geschäft sehr still um das Unternehmen, das den Namen Neckermann scheinbar vergessen hatte und überwiegend als (Holding) Thomas Cook auftrat.

Themenkreuzfahrten liegen im Trend

Themenkreuzfahrten - beispielsweise für Gourmets - liegen zur Zeit voll im Trend. Foto: TUI Cruises
 Immer mehr Deutsche verbringen ihren Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff. 2012 waren es 1,5 Millionen Passagiere, elf Prozent mehr als im Jahr davor.  „Kreuzfahrten werden von Jahr zu Jahr beliebter – ob zu einem speziellen Thema, als ‚Fun-Cruise‘ oder als klassische Variante. Das Angebot ist inzwischen so vielfältig, dass praktisch für jeden etwas Ansprechendes dabei ist. Ziel und Anspruch der Branche ist es, bei dieser Angebotsvielfalt den Service und Komfort für die Passagiere auf einem hohen Niveau zu garantieren und stetig weiter zu verbessern“, sagt Helge Grammerstorf, National Director von CLIA Deutschland, der deutschen Niederlassung des weltweit größten Verbands der Kreuzfahrtindustrie Cruise Lines International Association (CLIA).  

Royal Caribbean: Auf dem Wasser, in der Luft und auf der „Straße“

Die "Quantum of the Seas" wird im Herbst 2014 fertiggestellt. Foto: Meyer Werft
Nein, auch wenn es immer schwieriger wird: den Schiffsarchitekten gehen die Ideen nicht aus. Auf der Suche nach immer wieder neuen Alleinstellungsmerkmalen ist Royal Caribbean wohl am kreativsten. An Bord der „Quantum of the Seas“ (167.800 Tonnen, 348 m lang, 41 m breit, 4180 Gäste), die gegenwärtig auf der Meyer Werft entsteht und im Herbst 2014 fertiggestellt sein soll, locken einige ungewöhnliche Innovationen. Dazu zählt der „Polarstern“, der die Gäste bis zu 90 Meter hoch über das Meer bringt.

WELCOME ABOARD unterwegs mit der „Royal Princess“, dem neuen Flaggschiff der "LoveBoat"-Reederei

Das drei Decks hohe Atrium der "Royal Princess". Foto: Tönnishoff
Mit wohl jedem Neubau versuchen die Reedereien mit Superlativen oder nie zuvor dagewesenen Einrichtungen die schwimmende Konkurrenz alt aussehen zu lassen. Dass das nach den so vielen Indienststellungen in den letzten Jahren nicht mehr ganz so leicht geht, wird am Beispiel der soeben getauften „Royal Princess“ deutlich. Das neue, 330 Meter lange 3600-Gästebetten-Flaggschiff der amerikanischen Princess Cruises (in den 1980er Jahren auch bei uns bekannt durch die TV-Soap „LoveBoat“ - das Schiffshorn der Neuen erinnert an die Filmmelodie) ist mit seiner Vermessung von 141.000 Tonnen riesig, aber eben nicht das größte in der Flotte der internationalen Ferienliner.

Magazin verpasst?

Jetzt das aktuelle Magazin oder ältere Ausgaben direkt im Shop bestellen.

Jetzt bestellen