Auf den Superyachten der französischen Reederei Ponant sind jetzt superschnelle Internetverbindungen mit Starlink möglich. So können Gäste selbst in den entlegensten Regionen der Erde über einen Hochgeschwindigkeits-WLAN-Zugang verfügen. Die Le Commandant Charcot (Foto) hat als erstes Schiff die Starlink-Antennen am geografischen Nordpol getestet.
Die von SpaceX betriebene und von Marlink bereitgestellte Starlink-Konstellation umfasst 6.000 Satelliten, die in einer niedrigen Umlaufbahn um die Erde für schnellere Verbindungen sorgen. Das Starlink-Netzwerk erhöht auch die verfügbare Bandbreite und die geografische Abdeckung. Die gesamte Ponant-Flotte wurde mit der erforderlichen Ausrüstung ausgestattet.
Außerdem erforscht Ponant eine mögliche Betankung mit Wasserstoff. Dies geschieht im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Start-up Farwind Energy mit Sitz in Nantes. Der Fokus der Zusammenarbeit liegt auf innovativen Lösungen für die Schiffsbetankung auf See mit klimafreundlichem Wasserstoff. Während Ponant mit seinem Swap2Zero-Schiff auf einen kohlenstoffneutralen Betrieb abzielt, entwickelt Farwind ein windbetriebenes Energieschiff. Bis 2030 arbeitet Ponant an einem der innovativsten Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Branche. Swap2Zero ist das erste Konzept für ein zukunftsweisendes Hochseeschiff, das es der Reederei ermöglichen soll, ihre Flotte künftig kohlenstoffneutral zu betreiben.
Die Kooperation sieht vor, dass die beiden Unternehmen Erkenntnisse zum Umgang mit Wasserstoff an Bord austauschen und zusammen Lösungen für potenzielle technische Probleme entwickeln. Farwind Energy zielt darauf ab, Strom aus Offshore-Wind auf See zu erzeugen und diesen mittels Meerwasser-Elektrolyse in Wasserstoff umzuwandeln. Der Wasserstoff kann dann entweder an Land gebracht und dort als Treibstoff genutzt werden, was sich insbesondere in Inselregionen anbietet – oder er dient zur Auf-See-Betankung von Schiffen und fördert damit die Energiewende in der Schifffahrtsbranche.
Infos: https://de.ponant.com