Januar 3, 2013

Die „QE2“ ist gut in Schuss

Januar 3, 2013

Die „QE2“ ist gut in Schuss, das garantiert ein im Oktober 2008 abgeschlossener Vertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren, der es zugleich verbietet, das Äußere der „QE2“ zu verändern und die Verpflichtung enthält, Pflegearbeiten regelmäßig auszuführen. Daran hält man sich – unübersehbar. Äußerlich zeigen sich nur wenige Altersspuren der 1969 in Dienst gestellten „Queen“. In der Sonne strahlte der Außenstrich wie in den besten Jahren, und Rost konnten wir nirgendwo entdecken. Leider war es uns nicht erlaubt, an Bord zu gegen, aber dort befinde sich ebenfalls alles in einem guten Zustand, sagte uns Rivero. Er sagte aber auch, dass einem potentiellen Käufer nicht die kalte Schulter gezeigt würde und bereits einer aus dem Fernen Osten Interesse bekundet habe, der aber natürlich alle vertraglich zugesicherten Auflagen erfüllen müsse. Ursprünglich war vorgesehen, die „QE2“ zu einer Attraktion des Projekts Palm Jumeirah zu machen. Das zerschlug sich – zu teuer, Wirtschaftskrise. Im Sommer 2012 hieß es, dass die im Inneren (noch?) weitgehend original erhaltene schwimmende Berühmtheit als Highlight eines Schiffsmuseums im Kreuzfahrthafen dienen solle. An dem dafür vorgesehenen Platz liegt sie bereits.

Tön.

Chefingenieur Alberto Rivero.
Foto: Tönnishoff

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