Sobald die Fähre im Hafen von Olbia anlegt, liegt sofort dieses besondere sardische Lebensgefühl in der Luft: kleine Gassen, mediterranes Flair und der Duft von Meer und Espresso. Direkt am Hafen lädt die charmante Altstadt dazu ein, zwischen kleinen Cafés und Palmen gesäumten Straßen erst einmal anzukommen. Ein Pflichtstopp: ein cremiges Eis in der vielleicht besten Gelateria der Insel: „Villi“.

Sardinien entdecken
Doch wer zu lange in Olbia verweilt, verpasst womöglich die wahren Besonderheiten der Insel. Denn Sardinien will einfach entdeckt werden. Besonders schön: Castelsardo (Foto ganz oben), ein mittelalterlicher Ort, der spektakulär auf einem Felsen über dem Meer thront. Alte Burgmauern, verwinkelte Gassen und kleine Boutiquen verleihen der Stadt ihren ganz besonderen Charme.
Pelosa Beach
Wer lieber Strand statt Kopfsteinpflaster sucht, sollte einen Abstecher zum berühmten La Pelosa Beach einplanen: türkisfarbenes Wasser, feiner heller Sand und karibisches Flair machen den Strand zu einem der schönsten Europas – auch wenn sich im Sommer viele Menschen dieses Paradies teilen, sodass eine Reservierung zwingend notwendig ist.

Ausklang in Alghero
Zum perfekten Ausklang wartet schließlich Alghero an der Westküste. Die historische Hafenstadt beeindruckt mit katalanischem Einfluss, einer malerischen Altstadt direkt am Meer, langen Promenaden, kleinen Boutiquen und verwinkelten Gassen. Abends sitzen die Menschen an der Promenade, trinken Wein, essen frische Pasta oder Meeresfrüchte – und irgendwo zwischen Sonnenuntergang und Meeresrauschen möchte man einfach bleiben.


Text & Fotos: Jürgen Gebhard
Fährverbindungen nach Sardinien: www.mobylines.de