Kreuzfahrten Aboard

Hier lesen Sie die neuesten Nachrichten aus der Welt der Hochsee-Kreuzfahrt: Berichte über neue und alte Kreuzfahrtschiffe, Tipps für Ihre nächste Seereise, Kreuzfahrt-News aus aller Welt!

"Titanic": Kopielen kein Ploblem

 Dauerthema „Titanic“. Klar, dass in diesem Jahr, 100 Jahre nach dem Untergang des angeblich unsinkbaren Ozeanriesens, wohl fast alle Medien an das Unglück erinnerten, bei dem etwa 1500 Menschen ihr Leben verloren. Und es überrascht auch nicht, dass zu der bereits riesigen „Titanic“-Bücher-Flotte wieder zahlreiche Neuerscheinungen hinzugekommen sind, darunter Titel, die die, ach ja, nun wirklich „wahre Geschichte“ versprechen. Eine wirkliche Überraschung ist aber die Ankündigung des australischen, im Bergbau reich gewordenen Milliardärs Clive Palmer, einen Nachbau des legendären Unglücksschiffes in Auftrag zu geben.

Die alte „Alex“ sucht eine neue Aufgabe

Mit ihren ihrem grünen Rumpf und grünen Segeln hat der alte Windjammer „Alexander von Humboldt“ einen hohen Bekanntheitsgrad als Botschafterin einer bekannten Bierbrauerei in Bremen. Wie schon berichtet, wurde dieser 1906 ursprünglich als Feuerschiff gebaute Segler unter Flagge der Deutschen Stiftung Sail Training (DSST) vor zwei Jahren durch den Neubau „Alexander Humboldt II“ ersetzt. 

Rockaholica auf der „Carnival Ecstasy“

Die fünftägige Rockaholica Kreuzfahrt beginnt  am 29. September 2014 in Miami.  Credit: Tourico Holidays

Rockige Töne auf hoher See liegen offenbar voll im Trend. Im Mai gibt’s den dritten Rockliner mit Udo Lindenberg auf der „Mein Schiff 2“ von TUI Cruises, 2015 geht bei der Full Metal Cruise II auf der „Mein Schiff 1“ die Post ab, und nun kommt auch noch „Rockaholica“. So heißt die Musikfestival-Kreuzfahrt des Reisegroßhändlers Tourico Holidays mit der „Carnival Ecstasy“. 

 

Back to the roots: „FTI Berlin“ fährt wieder als „Berlin“

Berlin FTI Cruises
Die "Berlin" in Venedig. Foto: FTI Cruises
So groß wird die Umgewöhnung nicht, aber trotzdem:  Die „FTI Berlin“ bekommt ihren alten Namen zurück. Mit kurzer Ausnahme kreuzte das Schiff seit seiner Taufe 1980 bis 2004 unter dem Namen „Berlin“ durch die Weltmeere. Warum es nun zu den alten Wurzeln zurückkehrt, erklärt FTI Cruises Geschäftsführer Alexander Gessl: „Viele unserer Gäste spüren aufgrund der langen Geschichte des Schiffs und seiner Bekanntheit eine gewisse emotionale Bindung. Die Rückkehr zum alten Namen trägt dazu bei, für sie die Nostalgie vergangener Tage weiter aufleben zu lassen.“

Die „Allure of the Seas“ kommt nach Europa

Allure of the Seas
Kommt 2015 nach Europa: die "Allure of the Seas". Foto: RCL
Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt kommt erstmals nach Europa. Die „Allure of the Seas“ (bei Doppelbelegung bietet sie Platz für 5.400 Gäste) erobert 2015 bei 22 Abfahrten das Mittelmeer. Das teilte Tom Fecke, General Manager von RCL Cruises Ltd. für Deutschland, Österreich und die Schweiz,  während einer Pressekonferenz in Hamburg mit. Vom 24. Mai bis zum 18. Oktober 2015 fährt die „Allure“ auf 7-Nächte-Kreuzfahrten ab/bis Barcelona. Wer mag, kann auch in Civitavecchia, dem Hafen von Rom, einsteigen. Anlaufhäfen sind Palma de Mallorca, Marseille, La Spezia, Civitavecchia und Neapel. Kostenpunkt der Kreuzfahrt: ab 999 Euro.

Rauchzeichen

Britannia
Kommt 2015 mit zwei Schornsteinen auf den Kreuzfahrtmarkt: Die "Britannia" von P&O Cruises. Foto: P&O Cruises
Aus welcher Zeit ein Schiff stammt, erkennen fortgeschrittene Kreuzfahrer (von denen es so viele unter unseren Lesern gibt!) schon an der Anordnung, Zahl oder Form der Schornsteine. Gegenwärtig scheinen zwei Schlote (wieder) in Mode zu kommen. Recht mächtig – wie Bilder zeigen - dekorieren sie im typischen Gelb-Blau der Company die für P&O Cruises in Bau befindliche „Britannia“ – 141.000 BRZ, 330 m lang, 4372 Gäste, Indienststellung Frühjahr 2015. Ältere Zweischornsteiner im Look der klassischen Oceanliner sind die drei Disney-Cruiser „Magic“, „Wonder“ und „Dream“ (ab 1996). 

Japan-Törns mit Princess Cruises

Diamond Princess
Neu: Mit der "Diamond Princess" Japan entdecken. Foto: Princes Cruises
Seereisen in japanischen Gewässern werden (noch) selten angeboten. Das wird sich ändern, da insbesondere die großen Kreuzfahrtreedereien mit ihren in den vergangenen Jahren ständig vergrößerten Flotten auf der Suche nach neuen Fahrtgebieten sind. So muss es nicht überraschen, dass Princess Cruises in der Saison 2014/15 sogar mit zwei Schiffen in der japanischen Inselwelt kreuzt, nämlich mit der „Sun Princess“ und „Diamond Princess“.

Mit der „Azores“ zu den Lagerfeuern der Tundra

MS Azores
Die "Azores" im norwegischen Fjord. Foto: Ambiente Kreuzfahrten
Der Countdown läuft für Ambiente Kreuzfahrten: Am 10. März beginnt die erste Kreuzfahrt mit der „Azores“, einer Schiffslady, die nicht nur eine bewegte Geschichte, sondern seit ihrer Indienststellung 1946 als „Stockholm“ auch so einige Seemeilen untern Kiel gelassen hat. 1956 rammte die „Stockholm“ im dichten Nebel die „Andrea Doria“, die wenig später sank.  1960 kaufte die DDR das Schiff, taufte es in „Völkerfreundschaft“ um und  durchfuhr während der Kubakrise sogar die amerikanische Blockade, um dann in Havanna festzumachen.  Heute ist von der einstigen „Stockholm“ nur noch der Rumpf erhalten, alles andere wurde erneuert. Und so kommt die „Azores“ trotz ihres Alters keinesfalls altbacken daher.

Miami lässt grüßen auf der neuen „Norwegian Getaway“

Die "Norwegian Getaway" in Rotterdam. Foto: Susanne Müller
Nun ist sie also unterwegs, die neue „Norwegian Getaway“. Die Cheerleader des American-Football-Teams Miami Dolphins taufen das Schiff am 7. Februar, und am 8. Februar startet es zu seiner ersten 7-Nächte-Kreuzfahrt in die östliche Karibik. Anlaufhäfen sind Philipsburg, St. Maarten; St. Thomas und Nassau (Bahamas). Die Fahrten starten ganzjährig jeweils samstags ab Miami.
WELCOME ABOARD war schon bei einer kurzen Einführungsfahrt von Rotterdam aus in der Nordsee mit dem neuen NCL-Schiff unterwegs. Einen Schiffstest lesen Sie in der nächsten WELCOME ABOARD 2015. Erste Eindrücke von Bord und einige Fotos gibt es schon jetzt.

Werden die Germans Kreuzfahrt-Zweite hinter den USA?

Deutscher Marktführer für Kreuzfahrten ist Aida Cruises. Foto: Aida Cruises
Die Zahl der Kreuzfahrtpassagiere in Deutschland wächst und wächst und wächst. Enthielten die Passagierlisten der Hochsee-Ferienschiffe im Jahr 2003 laut DRV-Kreuzfahrtstudie noch 537.348 Namen, wurde bereits 2009 die Ein-Millionen-Schallmauer geknackt und dürfte nach ständigen Steigerungen 2013 geschätzt bei etwa 1,6 Mio. liegen. Im Hamburger Touristik-Fachmagazin FVW hält Aida-Chef Michael Ungerer 2014 ein weiteres Wachstum auf dann über zwei Millionen Seereisen-Gäste für realistisch. Damit könne der deutsche Kreuzfahrtmarkt erstmals den der Briten im Kielwasser lassen (bislang hinter den USA die Nummer zwei), so Ungerer. 

„Boudicca“: in Hamburg und im Wohnzimmer an der Wand

Die "Boudicca" in Lissabon. Foto: Susanne Müller
In Hamburg endet in diesem Monat die bisher erfolgreichste Kreuzfahrtsaison der Hansestadt.  Die Reederei Fred. Olsen Cruise Lines schickt zwei Schiffe zum Jahresende an die Elbe. Die „Balmoral“ kommt am 18. Dezember, und ihr Schwesterschiff „Boudicca“ verbringt den Silvesterabend in der HafenCity. 1973 als „Royal Viking Sky“ für die Royal Viking Line gebaut, fährt die heutige „Boudicca“ seit 2006 für die norwegisch-britische Fred Olsen Line. In ihrer langen Karriere wechselte das Schwesterschiff der für Phoenix Reisen fahrenden „Albatros“ mehrfach den Besitzer und auch seinen Namen, bevor es nach der keltischen Königin Boudicca benannt wurde. 

Die Palastkatzen von St. Petersburg

Die "Costa Pacifika" fährt 2014 ins Baltikum. Foto: Costa Kreuzfahrten
Auf leisen Sohlen huschen sie durch den Winterpalast. Ihre stummen Mitbewohner sind keine Geringeren als Picasso, Da Vinci und Matisse. Um die 50 Katzen führen ein wahrhaft königliches Leben in der Eremitage. Und das hat Tradition: Die Tochter von Peter dem Großen, Zarin Elisabeth Petrovna, ließ vor über 250 Jahren die Katzen in den Palast bringen. Damals schützten sie vor Mäusen und Ratten. Seitdem bewachen die Samtpfoten die Kunstsammlung von Katharina der Großen. Wer die Palastkatzen und die Metropolen der Ostsee erleben möchte, fährt z.B. mit Costa  Kreuzfahrten hin.

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