13.05.2014

Mehr Deutsche reisen mit Cunard

Anja Tabarelli
Anja Tabarelli stellte in Hamburg den neuen Cunard-Katalog 2015 für den deutschsprachigen Markt vor. Foto: Susanne Müller

Manchmal ist es nur ein winziges Details einer Reise, die besondere Atmosphäre eines bestimmten Ortes, die ihn so besonders für uns macht. Wer zeitlose Eleganz, edle Materialien und klassischen Stil schätzt, der sollte vielleicht mal mit einem Cunard-Schiff fahren. Very british kommen die drei „Queens“ daher: die „Queen Victoria“, die „Queen Mary 2“ und die Jüngste im Bunde, die „Queen Elizabeth“. Die Briten sind natürlich nach wie vor die größte Gruppe auf den Schiffen der Traditionsreederei Cunard, die seit 1998 zum amerikanischen Carnival-Konzern zählt. Aber die Deutschen holen auf.

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 „2013 war das beste Jahr für den deutschsprachigen Markt bei Cunard. Rund 29.000 Gäste fuhren mit, das ist eine Steigerung von 20 Prozent!“, freut sich Anja Tabarelli, die Deutschland-Chefin bei Cunard. Als sie das Deutschland-Büro vor 14 Jahren übernahm, waren es gerademal 5000 bis 6000 deutschsprachige Gäste. Ein toller Erfolg für die Powerfrau aus Hamburg. Anja Tabarelli nutzte die Gelegenheit, beim Hafen-Geburtstag in Hamburg den neuen Deutschland-Katalog von Cunard für 2015 vorzustellen. Und wo könnte das besser gelingen als auf einem Cunard-Schiff?

„Queen Elizabeth“: Die Weltenbummlerin ist zurück

 Schließlich war die „Queen Elizabeth“ zum Hafengeburtstag von ihrer zweiten Weltreise ab/bis Hamburg zurück gekehrt. Nun geht das 2010 von der englischen Queen persönlich getauftes Schiff erst einmal zu Blohm & Voss in die Werft. 30 Millionen Euro werden investiert. Nicht, dass sie es nötig hätte, fanden wir bei unserem Besuch. Das maximal 2068 Passagieren Platz bietende Kreuzfahrtschiff präsentierte sich glänzend in Schuss. In der Werft soll es mit umweltfreundlichen Scrubbern (Entschwefelungsanlagen) ausgerüstet werden.

Und dann kann es weitergehen zu Kreuzfahrten ins westliche und östliche Mittelmeer. Auf Weltreise geht die „Queen Elizabeth“ wieder Anfang 2015 ab/bis Hamburg. Einmal um die ganze Welt: wer sich das Vergnügen gönnen möchte, ist für die 117 Tage ab 13.592 Euro (in der Zweibett-Innenkabine) dabei. Bucht man die komplette Weltreise, kann man sich außerdem über ein Bordguthaben von bis zu 1800 US-Dollar freuen und braucht sich über Trinkgelder keine Gedanken machen. Die sind ebenfalls schon enthalten. Einfach unbezahlbar: das Gefühl wie einst die High Society mit einer wahren Königin über die Meere zu reisen.

Teatime im großen Ballsaal

Ein grandioses Raumgefühl im Vergleich zu vielen anderen Kreuzfahrtschiffen vermitteln schon die breiten Gänge, die große Lobby mit den geschwungenen Treppen und dem hölzernen Wandbild, das David Linley, ein Neffe der Queen geschaffen hat. Unter den Kronleuchtern des Queens Room werden rauschende Ballnächste gefeiert, für die sich die Anschaffung eines festlichen Outfits durchaus lohnt. Weit entfernt vom Alltag bleibt aber auch ein Abend im Royal Court Theater in Erinnerung. Erst recht, wenn es vorher Champagner und Canapés in der Privatlounge gibt. Ein Muss auf der „Queen Elizabeth“: Afternoon tea mit Sandwiches und Scones mit Clotted Cream und Strawberry Jam. Die gibt’s natürlich nicht an irgendeinem Stehtisch, sondern im großen Ballsaal von livrierten Kellnern mit weißen Handschuhen serviert. Wenn schon, denn schon.

Die Creme de la Creme trifft sich in der Queens Grill-Klasse

Deutsche Gäste finden die Tagesprogramme und Speisekarten auf Deutsch  und können sich von einer deutschen Hostess bei jedem Problem helfen lassen. Trotzdem kann es natürlich nicht schaden, sein Englisch mal wieder aufzupolieren. Schließlich erwartet einem auf der „Queen Elizabeth“ höchst interessante, kosmopolitische Gesellschaft. Sogar Ihre Königliche Hoheit Queen Elizabeth II. und der Prince of Wales gingen schon auf große Fahrt. Ebenso wie Rod Stewart, Meryl Streep oder Neil Diamond. Ob man mit den Super-Promis gemeinsam beim Tee sitzt, ist allerdings zu bezweifeln. Außer, man entscheidet sich für die höchste Kategorie auf einem Cunard-Schiff, der Queens Grill Klasse. Hier trifft sich tatsächlich die Creme de la Creme. Butler-Service, eine luxuriöse Suite mit Marmorbad und erlesene Gourmetgenüsse im besonderen Restaurant inklusive.

                                                                                                Susanne Müller

Infos: www.cunard.de

 

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