01.10.2015

Die „Norwegian Bliss“ verspricht Glückseligkeit

Bernard Meyer, Andy Stuart, Norwegian Bliss
Bernard Meyer, Chef der Papenburger Meyer Werft (links), und Andy Stuart, COO der Norwegian Cruise Line, während der Stahlschnitt-Zeremonie der "Norwegian Bliss". Foto: Susanne Müller

Die brandneue „Norwegian Escape“ hatte die Meyer Werft noch nicht einmal verlassen, da wurde schon ihre Nachfolgerin gefeiert. Mitte September fand der Stahlschnitt der „Norwegian Bliss“ in Papenburg statt. Bernard Meyer, Chef der Meyer Werft, sprach erst mal nur von Nr. 694. „Den Namen eines Schiffes sagen wir eigentlich erst nach seiner Taufe“, meinte er während der Zeremonie, zu der auch etliche Vertreter der Norwegian Cruise Line aus den USA angereist waren.

Bliss – dieser englische Name steht für Glückseligkeit. Rundum glücklich sollen sich die Passagiere der „Norwegian Bliss“ später ja auch fühlen. Dafür wird in den nächsten Monaten auf der Meyer Werft präzise gearbeitet. „Das Schiff wird wieder einige Überraschungen für den Markt bereithalten“, begann Bernard Meyer, während alle Journalisten hastig zu ihren Blöcken griffen, um die geheimnisvollen Überraschungen gleich zu notieren.

„Aber keine Angst, ich werde natürlich noch keine Details verraten“, stoppte der Werftboss alle Bemühungen im Keim und zwinkerte Andy Stuart, Präsident und COO (Chief Operating Officer) der Norwegian Cruise Line freundlich zu.  

 

Was verraten wurde…

Was die Meyer Werft immerhin schon einmal verraten durfte, ist Folgendes: Die „Bliss“ ist das Schwesterschiff der „Norwegian Escape“ und wird als zweites Schiff der Breakaway Plus-Klasse im Frühjahr 2017 abgeliefert. Damit ist es dann tatsächlich schon das zwölfte Kreuzfahrtschiff, das die Meyer Werft für die Norwegian Cruise Line gebaut hat. Die beiden neuen Cruiser sind mit 4.200 Passagieren und einer Vermessung von 163.000 BRZ die bisher Größten.

Stahlschnitt der "Norwegian Bliss".

Die Vielfältigkeit der Kabinen wird nochmals zunehmen. Familien finden große Auswahl in den unterschiedlichen Bereichen, Studios für Alleinreisende sind über das ganze Schiff verteilt. Und wer den Luxus liebt und ihn bezahlen kann, dürfte sich im Suiten-Bereich „The Haven“ wie im siebten Himmel fühlen. Alle fünf Maschinen der „Norwegian Bliss“ bekommen je einen eigenen Scrubber zur Abgasreinigung.

Mehr Infos: www.ncl.de

 

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