Flussfahrten aboard

Alles über Flussschiffe und Flusskreuzfahrten – von Fachjournalisten recherchiert!

Kreuzfahrt-News von der Donau bis zum Nil.

Neues Schaufelradschiff auf der Loire: die „Loire Princesse“ kommt 2015

Loire Princesse
Kreuzt ab 2015 auf der Loire: die "Loire Princesse". Foto: CroisiEurope
Neues Zielgebiet, neues Schiff: Die französische Reederei CroisiEurope kreuzt ab April 2015 mit einem Schaufelradschiff auf der Loire. Die derzeit noch in der französischen Werft STX France in St. Nazaire im Bau befindliche „Loire Princesse“ wird von einem einzigartigen Schaufelantrieb angetrieben und besitzt nur einen sehr geringen Tiefgang. Das gibt ihr die Möglichkeit, ab/bis Nantes auf der Loire zu fahren. 

Auf „Dschungeltour“ mit Schiff und Rad

Mecklenburg SE Tours
Fährt mit einem Sternekoch in den Spreewald: die "Mecklenburg". Foto: SE-Tours
Manchmal muss man gar nicht um die halbe Welt jetten, um Abenteuer zu erleben. Sie warten fast vor der eigenen Haustür. Im Spreewald zum Beispiel. In Deutschlands letztem Dschungel tauchen Besucher in eine Sinfonie von Grüntönen ein. Auf fast tausend Kilometer schmalen Wasserwegen erkunden sie das Reich von Schwarzstorch und Seeadler, Otter und Libelle. Aktiv und dennoch gemütlich entdecken Urlauber den Spreewald auf einer kombinierten Schiffs-Radtour. Als Europas größter Spezialist für diese Art des Reisens gilt der Bremerhavener Veranstalter SE-Tours. Von Anfang Juni bis Mitte September bietet er jede Woche die Fahrt „Preußische Residenzen & Dörfer“ an. 

Neptunwerft: Alles im Fluss

Neptun Werft
Hat gut zu tun: die Neptun Werft in Rostock. Foto: Neptun Werft
Als die Meyer Werft (Papenburg) im Jahr 2000 die Neptunwerft in Rostock übernahm, entdeckte sie den Flusskreuzfahrtenmarkt – so Firmenchef Bernard Meyer“ – „fast zufällig“. Aufgrund restriktiver EU-Regeln in der damaligen Zeit durfte das Unternehmen in Rostock keine seegängigen Schiffe bauen. Und so stieg man in den Flusskreuzfahrtenmarkt ein, denn „das sind keine Schiffe im Verständnis der EU“. Seitdem entstanden bei Neptun bereits 33 Flusskreuzer. 23 weitere gehören zum Auftragsbestand bis 2015 und „über weitere wird verhandelt.“ 

40 Jahre Scylla: Pioniere der Flusskreuzfahrt

Mit der "Scylla" begann die Erfolgsstory der Scylla AG. Foto: Scylla AG
Dass Phoenix Reisen in Bonn vor kurzem sein 40-jähriges Firmenbestehen gefeiert hat, wissen inzwischen wohl die meisten Kreuzfahrtfans in Deutschland. Aber wer hätte gedacht, dass ein Familienunternehmen, dass viele Schiffe für Phoenix (und für andere Flussreisen-Anbieter) „lieferte“, 2013 ebenfalls sein „40-Jähriges“ feierte? – Es ist die Scylla AG. André und Martha Reitsma gründeten ihr Unternehmen am 3. September 1973 in Basel, damals noch unter dem Namen Scylla Tours AG. Sie kauften den Schlepper „Damco 21“ und bauten ihn zum Passagierschiff um. Fortan hieß es „Scylla“ und trat seine Jungfernfahrt im März 1974 an. Seit dieser „Scylla“ hat sich allerdings so einiges getan.

Die „River Cloud II“ wurde verkauft

Verkauft: die "River Cloud II". Foto: Sea Cloud Cruises
Sea Cloud Cruises hat seine Flussyacht River Cloud II verkauft. Das Schiff wird am Ende der Saison 2014 an den Käufer übergeben. Ab dann will sich Sea Cloud Cruises mit den beiden Windjammern „Sea Cloud“ und „Sea Cloud II“ voll auf den Hochseebereich konzentrieren.  Stellungnahme der Hamburger Reederei: Der zunehmende Wettbewerb im Flussreisenbereich habe zuletzt dazu geführt, dass die Vermarktung der „River Cloud II“ immer schwieriger geworden sei. 

Viking-Unglücksserie

Eines der auf der Neptun Werft in Bau befindlichen Longships für Viking Rivercruises. Foto: Neptun Werft

UPDATE: Die Viking-Pechsträhne will nicht abreißen. In den Abendstunden am 1. Oktober kollidierte auf dem Rhein die „Viking Sun“ nahe der elsässischen Ortschaft Gerstheim mit den Metallpfeilern einer Kiesgrube. Dabei wurde das Vorschiff des Cruisers beschädigt. Die überwiegend englischsprachigen Passagiere kamen mit dem Schrecken davon, verletzt wurde keiner. Die Reise mit der „Viking Sun“ musste abgebrochen werden.

Rivershow mit der „Gérard Schmitter“

Die "Gérard Schmitter" lädt zu Tagen der offenen Tür im Oktober ein. Foto: Anton Götten Reisen
Mit stolzen 110 Metern Länge und elf Metern Breite kreuzt die „Gérard Schmitter“, das Flaggschiff der Straßburger Reederei CroisiEurope, auf dem Rhein. Jetzt lädt Anton Götten Reisen als Generalagent für den deutschen Markt zu mehreren Kennenlern-Dates  auf der Strecke von Düsseldorf nach Karlsruhe ein.

Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg: Kähne, Dampfer, Spezialschiffe

Ein Blickfang der Ausstellung ist der Oldie "Riesa" von 1897. Foto: Tönnishoff

Wer mit dem Flusskreuzer von Potsdam oder Berlin über Havel, Oder, diverse Kanäle, durch das Stettiner Haff und über die Peene die Städte Stettin, Stralsund, Greifswald sowie die (Halb-) Inseln Usedom, Wollin, Rügen plus Hiddensee anläuft, gelangt meistens auch nach Oderberg. In diesem brandenburgischen Städtchen nahe dem ältesten deutschen Schiffshebewerks Niederfinow lädt ein Binnenschifffahrtsmuseum mit Original-Oldies und Modellen zum Besuch ein. 

A-ROSA setzt auf „Schöne Zeit“

Stellten den neuen A_ROSA Katalog 2014 vor: (v.l.) Markus Zoepke (Manager operativer Betrieb) und Jörg Eichler (Geschäftsführer). Foto: Susanne Müller
Zeit ist kostbar. Und “einfach” hätte es doch gerne jeder im Leben. Zwei Dinge, die der Flussschiffahrt-Anbieter A-ROSA jetzt in seinen neuen Marktauftritt einfließen lässt.  So verspricht das Rostocker Unternehmen in seinem Slogan allen Gästen eine “Schöne Zeit” und präsentiert  dafür viele Zusatzleistungen für die Reise. Einfacher wird ab sofort der Überblick über die Preise. Es gibt nämlich nur noch zwei Tarife:  Select Premium alles inklusive und Select Classic.

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