18.01.2018

Mit der „Paukan 47“ durch Myanmar

Die U-Bein-Brücke in der Nähe von Mandalay. Foto: Neumann

Eigentlich sind Christa und Rudolf  Neumann kreuzfahrtmäßig auf Hochseeschiffe eingestimmt. Mit 1.526 Bordtagen und 101 Reisen auf den unterschiedlichsten Schiffen in alle Welt gelten sie da schon als Experten. Eine der schönsten Touren, die sie jemals gemacht haben, fand jedoch auf dem Fluss statt. Lesen Sie hier ihren Bericht über die Flussfahrt mit der „Paukan 47“auf dem Irawadi in Myanmar:

Als unser Kreuzfahrtdirektor Michael van Oosterhout sagte, dass die Reise ins Land der goldenen Pagoden bestimmt eine der schönsten Reisen für alle Teilnehmer werden würde, hatte er nicht zu viel versprochen. Das Leben am Irawadi Fluss – der Lebensader Myanmars – mit badenden Menschen, Tieren, die getränkt wurden und  Ochsenkarren, die vorbei fuhren, hat unvergessliche Spuren bei uns hinterlassen. Wir sahen  mächtige Tempel, goldene Stupas und bunte Märkte, wo der Zahnarzt neben dem Friseur arbeitet. In der einstigen Königsstadt Bagan mit ihren 2.200 Tempeln und Stupas erlebten wir einen traumhaften Sonnenuntergang.

 

 

 

In Yangon beeindruckte die Shwe Dagon Pagode mit ihrem mit zehn Tonnen Gold und Edelsteinen übersäten Stupa. Wir wurden von den Gläubigen aufgenommen und waren willkommen. Wer die Menschen respektiert, wird von ihnen respektiert, diese Erfahrung durften wir hier machen. Ebenfalls unvergessen: eine Bootsfahrt entlang der 1,5 km langen Teakholzbrücke (U-Bein-Brücke) in der Nähe von Mandalay.

In Yangon beeindruckte die Shwe Dagon Pagode.

 

Jeder Kilometer an Bord, aber auch die Besichtigungen an Land prägten sich in unseren Köpfen ein. Wir werden viel darüber nachdenken und in Erinnerungen schwelgen. Etwa über die Menschen in der Phaung Dawoo Pagode, die  fünf gestaltlose Buddhas mit Goldblättchen bekleben und dafür ihr letztes Geld ausgaben.  

 

Pagoden am Inle See.

 

Die  23-köpfige Besatzung der „Paukan 47“ verwöhnte uns während der zehntägigen Kreuzfahrt von Prome bis Mandalay mit einer Liebenswürdigkeit, wie man sie selten erlebt. Sprachhürden wurden mit Handzeichen und einem Lächeln behoben. Unser Abschiedsdinner genossen wir auf einer Sandbank im Fluss, bei Fackelschein unter Palmblättern.

 

 

Die Kabinen der „Paukan 47“ sind im Kolonialstiel in Teakholz gehalten. Auf dem  überdachten Sonnendeck standen Wasser, Kaffee, Tee, Gebäck und Früchte bereit.

 

 

Selten kam man so oft  mit den Menschen in Kontakt wie auf dieser Reise mit Abenteuercharakter. Lächeln, Winken und Freundlichkeit waren an der Tagesordnung.

Unsere Begeisterung ist nicht gespielt, sie entspricht den Tatsachen. Das können wir als vielgereiste Menschen versichern. Wir sagen ein Dankeschön an Phönix Reisen für diese wundervolle Tour.

Christa und Rudolf  Neumann

(Text & Fotos)

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