27.11.2013

Nette Idee: MSC lässt (Auto-)Zwerge für einen (Schiffs-)Riesen werben

Vor ihrem Start zu ganzjährigen Kreuzfahrten in der Karibik machte die „MSC Divina“ deutlich, dass sie eine echte Italienerin ist. Bei ihrer Ankunft im fortan geltenden Basishafen Miami wurde der 333,3 Meter lange Riese von einer Flotte schwimmender Fiat 500 – dem wohl berühmtesten Nachkriegs-Kleinwagen made in Italy - empfangen. Schon vom Abfahrtshafen Venedig an war „als Reminiszenz an die Heimat des Kreuzfahrtunternehmens“ ein metallic-roter Cinquecento mit an Bord. Dazu muss man wissen, dass – wie das „Handelsblatt“ kürzlich schrieb – nicht zuletzt dank kostspieliger Werbekampagnen die Fiat-Fahrzeuge und insbesondere die rundliche Knutschkugel mit der 500 im Typenschild in den USA so beliebt sind wie nie zuvor. 
Verständlich also, dass der Schiffsriese (3502 Gästebetten/Zweierbasis) gerne den Auto-Winzling (vier Sitze) als Sympathie-Träger für sich einsetzt. Sicher erreicht der Kleinwagen auch die Herzen mancher potentieller Gäste für die Suiten des MSC Yacht Clubs (eine exklusive Einrichtung der Fantasia-Klasse-Schiffe, zu der auch die „Divina“ zählt). Schließlich dürfte der Cinquecento bereits hier und da als Zweitwagen in den Garagen einiger Besserverdienenden in der Neuen Welt stehen. Italienische Oberklasse hätte sich natürlich auch gut als Werbung für den Yacht Club gemacht. Vermutlich scheiterte eine solche Aktion aber daran, dass sich die Zahl der schwimmfähigen Ferraris und Maseratis in Grenzen hält.                                                                                  Tö
Infos: www.msc-kreuzfahrten.de
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