05.03.2013

Flotten-Verdoppelung: Windstar mit Rückenwind

Geht an Windstar Cruises über: die "Seabourn Legend". Foto: Susanne Müller
Nach Indienststellung der baugleichen Seabourn-Neubauten „Odyssey“, „Sojourn“ und „Quest“ in den Jahren 2009 bis 2011 (über mindestens eine weitere Schwester wird derzeit mit Werften verhandelt) stellten sich viele Insider die Frage, welche Rolle fortan die auf der Schichauwerft in Bremerhaven zwischen 1988 und 1992 entstandenen, wesentlich kleineren Drillinge mit den Namen „Pride“, „Spirit“ und „Legend“ spielen werden. Auf die Frage gibt es nun eine Antwort.
Die nach drei Eigentümerwechseln im Besitz von Xanterra Parks & Resorts (Eigentümer Philip Anschutz/ Anschutz Corp., Denver) befindliche Windstar Cruises (Gründung 1986) übernimmt im April 2014 bzw. April und Mai 2015 die drei von anspruchsvollen Reisenden hochgelobten Cruiser.
Damit verdoppelt sich die Windstar-Flotte von derzeit drei auf sechs Schiffe beziehungsweise von 600 auf 1230 Gästebetten. Zugleich schifft sich das bisher auf luxuriöse Segler („Wind Star“, „Wind Spirt“, „Wind Surf“) spezialisierte Unternehmen auch in den vornehmen Kreis der Anbieter von sogenannten Megayachten ein. Bei den Noch-Seabourn-Drillingen passt der Begriff „Yacht“ wirklich. Jedes der aus heutiger Sicht sehr kleinen Schiffe garantiert mit seiner hochwertigen Einrichtung und mit maximal 208 Gästen eine intime Atmosphäre, die man in besseren Kreisen zu schätzen weiß. Das Problem fehlender Balkon-Suiten – beim Bau des ersten Seabourn-Trios noch kein Thema – hat man elegant gelöst. Nachträglich erhielten etliche der Unterkünfte French Balconies. Infos: www.windstarcruises.com , www.seabourn.com
Tö.                 
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