30.10.2012

Die Deckchair-Polizei räumt frei

Liegen reservieren? - Vorsicht - da kommt jetzt die Deckchair-Polizei.... Foto: Tönnishoff
Das haben wir schon immer beobachtet. Nicht nur deutschen Urlauber neigen dazu, eine Liege in bester Lage zu sichern. Auch andere Nationen bevorzugen den Platz an der Sonne, machen es aber dann weniger auffällig. Denn während Deutsche schon einmal – und dann meistens lautstark! – streiten, wie lange ein Liegestuhl unbesetzt war und damit das Problem auf dem Sonnendeck öffentlich machen, entschuldigen sich Italiener lächelnd, sagen zum Beispiel mit Unschuldsmiene, dass sie auf ihre/n Partner/in warten mussten und werben um Verständnis: „Sie wissen ja, wie die Männer/Frauen so sind.“
Dass das aus der Bordbibliothek geliehene Buch eigentlich nur dem Zweck diente, die Liege zu sichern, wird natürlich verschwiegen. Nur eine Variante von so vielen ...

Dass die in dieser Hinsicht scheinbar unverdächtigen Amerikaner ebenfalls dazu neigen, auf „Nummer sicher“ zu gehen, macht neuerdings der Einsatz einer Deckchair-Polizei an Bord der insbesondere in den USA populären Carnival-Schiffe deutlich. Bei den Patrouillen dieser Seh-Leute erhalten Handtücher und andere Gegenstände auf den reservierten Liegen einen Sticker mit Zeitangabe. Ist nach 40 Minuten der Platz noch immer unbelegt, gibt es keine Gnade, dann wird er freigeräumt. Prima – warum gab es das noch nicht in der Vergangenheit?

Tö.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Dann jetzt teilen auf Facebook, Google+ und Twitter

Magazin verpasst?

Jetzt das aktuelle Magazin oder ältere Ausgaben direkt im Shop bestellen.

Jetzt bestellen