17.11.2012

Die "Costa Fascinosa" kreuzt im grünen Bereich

Impression der Taufzeremonie der "Costa Fascinosa". Foto Costa Kreuzfahrten
Nach wie vor scheint Costa noch nicht richtig zum Feiern zumute zu sein, zu tief sitzt der „Concordia“-Schock. Und so fiel die Taufzeremonie des jüngsten Schiffes in der Flotte dieser italienischen Reederei vergleichsweise bescheiden aus. In den Medien kam die „Costa Fascinosa“ - der Name des jüngsten Liners der genuesischen Company - fast gar nicht vor, während die „Concordia“ scheinbar ein Dauerthema ist. Und das wird wohl noch bis zur abgeschlossenen Hebung und Entfernung des Havaristen so bleiben.
Das neue, 510 Mio. Euro teure Costa-Flaggschiff mit Platz für 3800 Gäste gehört zu einer Großfamilie mit mehreren baugleichen Schwestern. Für die Innenraumgestaltung zeichnete (wieder) der mexikanische Architekt Joe Farcus verantwortlich, der – für ihn typisch – ein Thema durchzieht. Bei der „Fascinosa“ wurde das Ambiente von der Atmosphäre des klassischen Kinos, von den großen Filmstars und den bekanntesten Theaterstücken bestimmt. Das „Aft Lido“, das dem Klassiker „Vom Winde verweht“ gewidmet ist, umfasst eine Fläche von etwa 1000 Quadratmetern, die mit ihren Meerblick-Whirlpools und mit Wasserfällen Entspannung und Unterhaltung versprechen. Im Außenbereich gibt es eine riesige 18 Quadratmeter große Kinoleinwand, auf der Filme und Videos gezeigt werden. Auch ein  4D-Kino („Nuovomondo“) fehlt nicht. Video- oder Computerspi elliebhaber können sich in der virtuellen Welt austoben, während die Websurfer am Internet-Point mit der ganzen Welt vernetzt sind. Die „Costa Fascinosa“  selbst ist – das kann man so sagen - ein schwimmender Internet-Point mit Breitbandnetz vom Bug bis zum Heck, das dank dem Wi-Fi-Service, der in allen öffentlichen Bereichen und jeder Kabine verfügbar ist, eine optimale Verbindung für Laptops, Tablets und Mobiltelefone garantiert.

Bestnote für Umweltfreundlichkeit. Die „Fascinosa“  – Nabu-Nörgler, notieren! - bekam ein „Green Plus”, dem höchsten von der RINA (italienisches Schiffsregister) verliehenen Gütesiegels für Schiffe, die vorbildlich in Sachen Umweltverträglichkeit sind. Green Plus ist eine freiwillige Prüfung, bei der die Umweltschutzvorschriften erheblich schärfer sind als die Bestimmungen der internationalen MARPOL-Konvention.

Wie ihre Schwesterschiffe der jüngsten Generation, ist auch die „Fascinosa“ für die Landstromversorgung („Cold Ironing“) ausgerüstet. Darüber hinaus wird an Bord eine 100prozentige Mülltrennung mit der Wiederverwertung von Aluminium, Glas und anderem Abfall vorgenommen sowie eine Wasserversorgung aus einer Entsalzungsanlage und eine Reihe weiterer stromsparender Maßnahmen vorgehalten. Sauber! Wie man so schön sagt: alles im grünen Bereich. Infos: www.costakreuzfahrten.de                                 Tö.
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