Das Magazin für Kreuzfahrtschiffe, Fähren & Meer
Welcome Aboard 2018

Aus dem Inhalt

Fahrbericht

Zaandam“: Ans Ende der Welt                            

Hamburg: Eisberge statt Eisbären                        

Artania“: Spurensuche mit der „Grand Lady“     

Mein Schiff 6“: Schon wieder Lobster?               

Segel Special

Star Clipper“: Wet Landing in den Tropen         

Anything goes auf den Bahamas      

Interview mit Senta Berger           

Seesack Segel  

         

Flussfahrten

Mahabaahu“: Die Götter reisen mit                   

Anesha“: Schnuppertour auf dem Rhein            

Asara“: Wohlfühlen auf dem Fluss                    

Fähren

Finnlines: Reise ins Sauna-Land                        

Færgen: Inselhüpfen im Märchenland                

Frachter

Von Hamburg nach Südamerika:                 

Sechs Wochen, neun Häfen, 13.204 Seemeilen

Landgang

Norwegens Top 10-Ziele                               

Abu Dhabi: Abenteuer in der Wüste                

Menschen Aboard

Interview mit Arved Fuchs                             

Nick Wilder: der Traumschiff-Doc                Interview mit Hardy Puls                               

Kreuzfahrt mit Jakob                                 

Service

Parkplatzsuche im Kreuzfahrthafen           

Reiserecht                                                  

Bordbibliothek                                 

Hintergrund

Im Test: „AIDAperla“                             

Im Test: „Seabourn Encore“                    

Im Test: „Crystal Symphony“                 

Der Antarktis-Virus                                 

Hapag-Lloyd: Inspiriert von der Natur    

Scenic: Auf Expedition mit Butler und Helicopter  

Oceania Cruises: Die Schiffe der Gourmets   

Die Philosophie des Bruce Poon Tip          

„Norwegian Bliss“: Kurs Alaska               

Historie: Weltstars auf den Wellen                         

 

Ans Ende der Welt

Einmal mit dem Schiff rund um Südamerika – das ist eine Kreuzfahrt, von der viele träumen. Wie sieht es aus, am Ende der Welt? Was erwartet die Reisenden am legendären Kap Hoorn? Susanne Müller war zwei Wochen lang mit der „Zaandam“ von Holland America Line von Valparaiso in Chile bis Buenos Aires in Argentinien unterwegs. Lesen Sie ihr Logbuch:

Schon wieder Lobster?

Einen größeren Gefallen hätte Kapitän Todd Burgman seinen Passagieren nicht machen können. „Wie wäre es mit einer kleinen Hafenrundfahrt?“, schlägt der US-Amerikaner den verblüfften Gästen der „Mein Schiff 6“ vor. Er verlässt die Pier von Bayonne in New Jersey und steuert das jüngste Flottenmitglied von TUI Cruises direkt auf die Skyline von Manhattan zu. Mit 2407 Gästen ist das neue Schiff fast ausgebucht und so ziemlich jeder Passagier hält sich nun mit einem Glas Sekt in der Hand auf einem der Außendecks auf. „Große Freiheit“, die Auslaufmelodie von „Unheilig“ erklingt. Die Sonne versinkt wie ein glühender Feuerball im Meer. New Yorks Wolkenkratzer knipsen ihre Lichter an und die Freiheitsstatue Miss Liberty – fast zum Greifen nah an der Backbordseite - leuchtet in der Dämmerung. Gänsehautatmosphäre schon gleich zu Beginn der Nordamerika-Kreuzfahrt der „Mein Schiff 6“.

Der Antarktis-Virus

Antarktis-Kreuzfahrten zählen zu den letzten großen Abenteuern auf unserer Erde. Oliver Asmussen war mit seiner Kamera im Südpolarmeer unterwegs und brachte faszinierende Bilder mit nach Hause. Lesen Sie hier seine besten Tipps zu einem ganz besonderen Kreuzfahrtziel.  

Unterwegs auf dem Brahmaputra: Die Götter reisen mit

Manchmal träumt Pankaj Kumar Das schlecht. Dann hat sich sein Schiff losgerissen und treibt führungslos durch die schlammigen Fluten, dreht sich träge in tückischen Strudeln und bleibt schließlich in dichtem Nebel an einer verlassenen Sandbank hängen. „In Wirklichkeit haben wir in den vergangenen fünf Jahren aber nur einmal für zehn Minuten im Sand gesteckt“, erzählt der Kapitän, lacht mit seinen strahlend weißen Zähnen und wackelt in indischer Art mit dem Kopf, was „alles klar“ bedeutet oder zumindest seine gute Stimmung ausdrückt. In der Tat ist kaum ein Schiff besser betreut als die „Mahabaahu“, die auf einer Strecke von gut 300 Kilometern auf dem mächtigen Brahmaputra durch den Bundesstaat Assam im Nordosten Indiens unterwegs ist und maximal 46 Gäste zu Plätzen bringt, die nur wenige ausländische Besucher je zu Gesicht bekommen.