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Flussfahrt: Auf Mwst. reimt sich teuer

Jetzt kann nur noch der Bundestag die seit Anfang des Jahres von sieben auf 19 Prozent angehobene Mehrwertsteuer auf den Reisepreis für hiesige Flussfahrten wieder kippen. Die Wahrscheinlichkeit ist leider nicht sehr groß. Die Veranstalter reagieren darauf unterschiedlich. Phoenix und TUI warten die Bundestag-Entscheidung ab – bis auf weiteres gelten die Katalogpreise. CroisiEurope und Viking belassen es bei sieben Prozent. 19 Prozent werden bei A-Rosa seit dem 16. Januar und bei Transocean ab dem 1. Februar an den Kunden weitergegeben.




„Costa Concordia“: Menschliches Versagen

Die „Costa Concordia“-Katastrophe bewegt die Welt. Nie zuvor in der Geschichte der Passagierschifffahrt havarierte ein so großer Ferienliner mit 4200 Menschen an Bord. Die Zahl der Toten und Vermissten liegt im mittleren zweistelligen Bereich – erfreulicherweise konnten die meisten gerettet werden. Dass der Kapitän das Unglück verursacht hat, scheint sicher zu sein. Die „Costa Concordia“ war (für ein Jahr nach ihrer Indienststellung im Juli 2006) das Flaggschiff ihrer Reederei. Wie fast genau 100 Jahre zuvor die „Titanic“. Beide Schiffe machten Reisen, die zumindest abergläubische Seeleute erschauern lassen:

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Die „Disney Fantasy“ verlässt Papenburg

Wie die Meyer Werft jetzt mitteilte, wird die „Disney Fantasy“  voraussichtlich in der Nacht von Freitag, 20. Januar auf Samstag Papenburg verlassen und auf der Ems in die Nordsee überführt. Geplante Ankunft in Eemshaven ist der Samstagnachmittag. Nach einem kurzen Stopp in Eemshaven soll das Schiff zu seiner ersten Einstellungsfahrt starten. Die Passage der „Disney Fantasy“ über die Ems erfolgt ohne Zwischenstopp mit Unterstützung des Emssperrwerkes. Für die Überführung gilt folgender Zeitplan, der sich entsprechend der Wetterbedingungen kurzfristig verschieben kann:

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Rund um Australien mit der Holland America Line

Australien ist Ziel diverser Kreuzfahrtschiffe – dann oft im Rahmen von Weltreisen. Selten aber gibt es Umrundungen des fünften Kontinents. Gleich zwei Schiffe der Holland America Line machen im Oktober und November 2012 einen solchen Törn.Am 21. Oktober startet die „Volendam“ in Sydney. 34 Tage dauert die Kreuzfahrt, die zunächst gen Nordost startet und über Brisbane, Hamilton Island, Townsville, Cairns und das Great Barrier Reef nach Sherrand Island (Anchorage) führt. Hier liegt die „Volendam“ über Nacht vor Anker, bevor es nach kurzen Abstechern zu den indonesischen Inseln Komodo und Lembar weiter nach Perth geht.

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Das Wrack der "Svärdet"


Nein, gesehen haben Sie es nicht, aber möglicherweise haben Sie es bei Ihrer letzten Ostseekreuzfahrt „überfahren“: das Wrack eines Kriegsschiffes aus dem 17. Jahrhundert. Vor wenigen Monaten entdeckten schwedische Taucher südöstlich von der Insel Öland in etwa 70 Meter Tiefe die einst schwimmende Festung, 50 Meter lang und mit 86 Kanonen bestückt. Die Forscher sind davon überzeugt, dass es sich um die „Svärdet“ handelt, dem seinerzeit größten Kriegsschiff, das bei der heftigsten Seeschlacht in der schwedischen Geschichte am 1. Juni 1676 versenkt wurde.

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"Bolero" fährt für Thomas Cook auf der Donau

Wie kürzlich von uns berichtet, macht Thomas Cook 2012 mit einem Vollcharterschiff auf der Donau an drei Terminen die Leinen los. Jetzt gab der Veranstalter bekannt, welches Schiff bei den Wochentörns ab/bis Passau zum Einsatz kommt: es ist der 2003 gebaute Premium-Cruiser „Bolero“. Als Thomas Cook-Extra sind die Tischgetränke, täglich Kaffee und Tee in der Lobby sowie die kostenfreie Nutzung des Wellness-Bereichs im Reisepreis enthalten. Ein Ausflugspaket mit fünf Ausflügen kann für 155 Euro pro Person hinzu gebucht werden. Infos: www.thomascook.de
                 




25 Jahre Kreuzfahrtschiffe aus Papenburg

Es waren Deutsche, die im Jahr 1891 die erste Kreuzfahrt unternahmen. Die Idee dazu hatte der Hamburger Reeder Albert Ballin. Die Passagierdampfer verweilten damals im Winter meist beschäftigungslos im Hamburger Hafen. Ballin schickte deshalb eins davon auf eine fast zweimonatige Reise in Richtung Mittelmeer. 18 Jahre nach der ersten Kreuzfahrt erfolgte auf Ballins Initiative der Bau des ersten Kreuzfahrtschiffes – es hieß „Prinzessin Victoria Luise“. 120 luxuriös ausgestattete Kabinen, eine Bibliothek, ein Fitnessraum und sogar eine Dunkelkammer für Fotografen gab es damals bereits an Bord. (Tipp: Die spannende Geschichte über den Untergang der „Prinzessin Victoria Luise“ lesen Sie in der neuen WELCOME ABOARD 2012).

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Leinen los für Ambiente Kreuzfahrten

Im Juni stellte sich ein neuer, in Berlin beheimateter Seereisenanbieter mit dem Heimathafen vor: Ambiente Kreuzfahrten. Dabei handelt es sich um eine Marke der im Touristikbereich und in der Kreuzfahrt seit 25 Jahren insbesondere im Gruppengeschäft aktiven FFR Ferien-, Freizeit- und ReiseService GmbH, hinter der als finanzkräftige Muttergesellschaft die SPD-eigene Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG) steht. Über die in der Bundeshautstadt ansässige DDVG wiederum ist die Partei an mehreren auflagenstarken Zeitungen beteiligt.

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Neue Schiffe für AIDA und Costa Kreuzfahrten

Ungebrochen ist der Optimismus der Kreuzfahrtveranstalter, was das Reiseverhalten der Urlauber in der Zukunft anbelangt. So gab das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises jetzt bekannt, dass es mit Mitsubishi Heavy Industries in Japan den Bau von zwei neuen Clubschiffen einer neuen Generation vereinbart hat. Die 125.000 BRZ großen Schiffe mit 3.250 Betten sollen im März 2015 und im März 2016 geliefert werden. Derzeit fahren acht Clubschiffe für den deutschen Marktführer AIDA Cruises, 2012 und 2013 kommen zwei weitere Cruiser dazu. Die japanische Werft hatte übrigens schon 2004 zwei Kreuzfahrtschiffe für Carnival, der Muttergesellschaft von AIDA, gebaut.

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Klassischer Musikdampfer

Sie waren alle klasse(isch): Spitzenleistungen auf den Planken des Hapag-Lloyd-Flaggschiffs „Europa“ bei  einer Reise im Juli rund um England. Sieben junge Nachwuchstalente zeigten beim internationalen Gesangwettbewerb „Stella Maris“ ihr Können in den Kategorien Oper, Lied und Oratorium. Den Publikumspreis, dotiert mit 15.000 Euro und gestiftet von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, erhielt Nadine Sierra von der San Francisco Opera.

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Expeditionskreuzfahrt mit dem stärksten Eisbrecher der Welt

Abenteuernaturen lieben sie: Expeditionskreuzfahrten, die nicht zu den üblichen Tourismuszentren führen, sondern in unberührte Wildnis und auf den Spuren großer Forscher und Entdecker.  Expeditionsschiffe sind zwar meist klein, bieten aber trotzdem ein hohes Maß an Komfort. Neben guten Service an Bord locken Vorträge von Lektoren, spezielle Ausrüstungen wie warme Parkas und vorbereitende Lektüre vor Beginn der Reise. Ein Veranstalter, der sich auf ausgefallene Expeditionskreuzfahrten spezialisiert hat, ist Ikarus Tours. Für den Juli 2012 empfiehlt der Veranstalter aus Königstein im Taunus drei Touren mit dem stärksten Eisbrecher der Welt zum Nordpol.

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Hurtigruten: Auf den Spuren Amundsen

Das Jahr 2011 steht in Norwegen ganz im Zeichen der berühmten Polarpioniere Fridtjof Nansen und Roald Amundsen. Landesweit locken verschiedenste Events und Aktivitäten zu Ehren der beiden großen Entdecker. Auch Hurtigruten begibt sich auf ihre Spuren und feiert die Polarhelden mit spannenden Expeditionen. Lesen Sie hier, was die norwegische Reederei mit der Entdeckungsgeschichte der polaren Regionen verbindet.

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P&O: Es darf gefeiert werden

Wie sich einst in Deutschland die traditionsreichen Reedereien Norddeutscher Lloyd (Bremen) und HAPAG (Hamburg) – der Schreiber dieser Zeilen ist Bremer, daher der Lloyd an erster Stelle – Jahrzehnte in der Passagierschifffahrt als Rivalen freundlich beharkten, gab es das gleiche Geplänkel auch in England. Die ebenfalls ruhmreichen Kontrahenten: Cunard und Peninsular & Oriental Steam Navigation, kurz P&O.

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„Seabourn Quest“: Taufe in Barcelona

Am 20. Juni feierte die amerikanische Luxusreederei Seabourn die Taufe seiner sechsten Kreuzfahrt-Yacht in Barcelona. Taufpatin der noblen "Seabourn Quest"  war die US-Schauspielerin Blythe Danner. Die „Seabourn Quest“ ist das letzte von drei baugleichen Schiffen in einem äußerst eleganten Design. Zusammen mit der „Seabourn Sojourn“ und der „Seabourn Odyssey“ bewirkt der Neuzugang einen Kapazitätszuwachs von mehr als 200 Prozent innerhalb von nur drei Jahren. Jedes Schiff bietet 225 außengelegene Suiten mit Größen zwischen 27 und 110 Quadratmetern.

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„Stena Scandinavica“: Mittsommernachts-Party zur Schiffstaufe

Keine Frage: Blau war die angesagteste Farbe des Tages bei der Naming Ceremony der Stena Scandinavica am 26. Mai. Dafür sorgten auf dem Kieler Schwedenkai neben dem blauen Namenszug der Stena Scandinavica 300 überwiegend dunkelblau gekleidete Ehrengäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und die blaublütige Taufpatin. Elisabeth Prinzessin zu Schleswig-Holstein hatte die Ehre, ihrem Täufling die Champagner-Flasche an den Bug zu schwingen. Oder besser gesagt, schwingen zu lassen. Denn bei den feierlichen Worten “Glück und Erfolg für Schiff und Besatzung sowie immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel” löste sie per Knopfdruck den Mechanismus aus, der den Champagner in Bewegung setzte.

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Beim Umbauen mal zuschauen

Ein Schiff wird kommen: die „Artania“. Der Neuzugang in der dann aus drei Einheiten bestehenden Phoenix-Hochseeflotte, zuvor als „Atemis“ unter Flagge der britischen Reederei P&O auf Kreuzfahrtkurs, erhält gegenwärtig seinen letzten Schliff auf der Werft in Bremerhaven.

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Zum Geburtstag eine Sehfahrt

Hafengeburtstage in Hamburg sind im Terminkalender der Schiffsliebhaber fett angekreuzt. Dass sich der Aufenthalt an der Elbe lohnt, wurde bei der jüngsten Feier zum 822sten wieder einmal deutlich. Es bestand die Möglichkeit, mehrere Kreuzfahrtschiffe vertäut und/oder in Fahrt zu sehen. Lohnenswert ist an solchen Tagen ein Törn mit einem der Hadag-Elbschiffe zum Beispiel nach Teufelsbrück oder zum Rüschpark und zurück. Bei guter Zeitplanung besteht die Möglichkeit, mindestens einem der Kreuzer beim Ein- oder Auslaufen zu begegnen und stimmungsvolle Fotos zu schießen.

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Freibier für alle

Wie lockt man deutsche Gäste aufs Schiff? - Die Italiener von Silversea Cruises glauben zu wissen, was für die Teutonen ein Muss ist: Frühschoppen mit Bier vom Fass und Weißwürsten. Und so geht es auf zwei, von Aviation & Tourism angebotenen einwöchigen Mittelmeerkreuzfahrten im August und September mit der „Silver Spirit“ - bekannt für gediegenen Luxus und Inklusivleistungen wie Champagner, ausgewählten Weinen und Gourmetküche – auch mal deftig zu mit Blasmusik und Spezialitäten aus Bayern.

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Mehr Flussgenuss

Ein brandneues Schiff – und doch sehr vertraut. Das verwundert nicht, denn die „TUI Allegra“, der jüngste, am 14. März in Frankfurt von der Reisebürokauffrau Stephanie Pauli getaufte Flusskreuzer unter Flagge des Hannoveraner Reiseriesen TUI, ist ein typischer Premicon-Liner (das Münchener Unternehmen Premicon verchartert seine Schiffe an diverse Veranstalter). Wie bei allen jüngeren Einheiten von Premicon handelt es sich auch bei der 135 Meter langen „TUI Allegra“ mit Platz für 178 Gäste um einen so genannten Twin Cruiser, das heißt Antriebseinheit und Fahrgastschiff sind getrennt. Das soll Geräusche und Vibrationen minimieren, was sich auch im Fahrbetrieb der nunmehr neun, für verschiedene Anbieter fahrende Twin Cruiser (davon vier bei TUI) bestätigt hat.

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Mit der „Deutschland“ zu den Olympischen Spielen

Wahre Sportfans können sie kaum erwarten: Die Olympischen Sommerspiele vom 27. Juli bis 12. August 2012 in London. Großbritanniens Metropole ist sogar die erste Stadt, die zum dritten Mal Gastgeber sein wird. Schon 1908 und 1948 waren hier die Olympischen Sommerspiele ausgetragen worden. Als offizielles „Deutsches Schiff London 2012“ fährt die „Deutschland“ der Reederei Peter Deilmann, zu den Olympischen Spielen. Sie wird an den West India Docks (Canary Wharf) liegen, in unmittelbarer Nähe zum Deutschen Haus London 2012, das im Museum of London Docklands untergebracht ist.

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Brandaktuell

Ruhezeiten können für Schiffe auch Risiken bergen – wenn etwa Schweißarbeiten anstehen. Am 6. Januar traf es die „Sea Cloud“. Der berühmte Windjammer von 1931 mit der wechselvollen Geschichte wird gegenwärtig bei der Werft MWB in Bremerhaven fit gemacht für eine weitere Karrriere in der Kreuzfahrt, wobei Feuerfestigkeit nach den neuesten internationalen Vorschriften im Vordergrund steht. Ausgerechnet bei diesen Arbeiten kam es zu einem Schwelbrand im Bereich der historischen Kabinen. Vier Arbeiter wurden verletzt. Glücklicherweise hatte man die wertvollen Möbel aus der Zeit, als noch die Milliadärin Lady Marjorie Eignerin der damals weltgrößten Segelyacht war, vor dem Werftaufenthalt ausgebaut, aber leider beschädigte der Schwelbrand die hölzernen Wandpaneele aus der Anfangszeit des Schiffes. Es werde alles wieder originalgetreu hergestellt, verspricht die Werft. Und auch der Terminplan lasse sich eingehalten. Am selben Tag gab es ebenso Feueralarm an Bord der Fähre „Color Viking“.

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Erste Eindrücke von der neuen „Disney Fantasy“ in Bremerhaven

Mickey und Minnie müssen sich noch ein wenig gedulden, bevor sie an Bord der brandneuen „Disney Fantasy“ ihr Unwesen treiben dürfen, aber WELCOME ABOARD war schon mal da. An einem der kältesten Sonntage in diesem Jahr hatte die Reederei aus dem sonnigen Florida nach Bremerhaven eingeladen, wo sich einige wenige Journalisten schon einmal einen Eindruck von der „Disney Fantasy“ verschaffen durften.

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Neue Schiffe von 2012 bis 2014

Der Urlaub auf dem Schiff boomt nach wie vor und ist nach Angaben des Deutschen Reiseverbandes (DRV) das am schnellsten wachsende Segment der Tourismusbranche. Im vergangenen Jahr stiegen die Umsätze mit Hochsee- und Flusskreuzfahrten einer DRV-Schätzung zufolge um zwölf Prozent. Und auch die Passagierzahl habe 2011 erneut deutlich zugelegt. Bei diesen Ergebnissen wundert es nicht, dass sich Kreuzfahrtfans in den nächsten Jahren auf viele neue Schiffe freuen dürfen – und auf „alte Bekannte“, die neu gestylt in die Szene zurückkehren. WELCOME ABOARD hat eine Übersicht zusammengestellt:

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„Alexander von Humboldt“: Neue Aufgaben mit über 100

Von wegen altes Eisen. Die 105 Jahre alte Dreimast-Bark „Alexander von Humboldt“ – ursprünglich ein Feuerschiff – wurde im Dezember von dem Bremerhavener Unternehmer Manfred Spitzkowsky käuflich erworben. Für die vorherige Eigentümerin, die Deutsche Stiftung Sail Training (DSST), entsteht gegenwärtig auf der Bauwerft BVT in Bremerhaven eine „Alexander von Humboldt II“ – seit 1958 erstmals wieder ein Großsegler Made in Germany.

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„Costa Concordia“ kentert vor Italien

Am Freitagabend ist die „Costa Concordia“ nahe der Insel Giglio vor der toskanischen Küste gegen einen Felsen gelaufen, leckgeschlagen und auf die Seite gekippt. Am Montagmorgen stieg die Zahl der Opfer auf sechs: Spezialkräfte sollen einen weiteren toten Passagier aus dem Schiff geborgen haben.  14 Menschen werden derzeit noch vermisst, darunter mehrere Deutsche. Schwere Vorwürfe wurden gegen den festgenommenen Kapitän der "Costa Concordia" erhoben. Er soll das Schiff zu dicht an die Küste der Insel gesteuert haben. Costa Crociere hat eine Hotline mit der Rufnummer 0 40 - 5 70 12 13 14 geschaltet. WELCOME ABOARD war bereits 2006 auf dem damals ganz neuen Costa- Flaggschiff. Hier der Bericht:

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Ladies Date: „Albatros“ & „Amadea“

Schiffe sind ja bekanntlich weiblich. Und wenn sie sprechen könnten, hätten sich die befreundeten Schiffsdamen „Albatros“ und „Amadea“ im Dezember vor dem Auslaufen zu ihren Weltreisen natürlich verabredet. Etwa so: „Albatros“: „Weißt du, wir sehen uns jetzt leider eine sehr lange Zeit nicht. Aber vielleicht klappt es mit einem Treffen zwischendurch. Was hältst du von einem kurzen Meeting im Panamakanal?“ – „Amadea“: „Gute Idee. Da kannst du auch meine tolle Figur – hihi – aus immer wieder neuen Perspektiven bewundern.“ Abgemacht. Beide Phoenix-Liner fanden sich pünktlich ein am 5. Januar auf dem berühmten Kanal zwischen Atlantik und Pazifik und genossen, ausgelassen tutend, ihr Wiedersehen.

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„Weihnachtsgeschenk“ für Stammgäste des ZDF-Traumschiffes „Berlin“

Kein schlechtes Weihnachtsgeschenk:  Urlauber, die schon einmal Gast auf dem einstigen ZDF-Traumschiff „Berlin“ waren, bekommen von FTI Cruises bis zu 250 Euro Bordguthaben für eine erneute Reise mit dem Schiff spendiert, das ab Mai als „FTI Berlin“ unterwegs ist.  Das Angebot gilt für Buchungen (einer mindestens zehntägigen Reise) bis 31. Januar 2012. Als Nachweis dafür, dass sie schon einmal Gast an Bord waren, können die Kreuzfahrer Fotos, noch vorhandene Voucher und Tickets oder Ausflugsgutscheine einreichen. „Es sollte einfach ersichtlich sein, dass es sich um eine Reise mit der damaligen ‚Berlin‘ gehandelt hat“, sagt Thomas Kusch, Director Cruises FTI Group.

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Werften-News aus Deutschland

Viel los auf deutschen Werften. Auf der Meyer Werft im ostfriesischen Papenburg entstehen gegenwärtig die „Disney Fantasy“, die „AIDAmar“ und die „Celebrity Reflexion“ – Schiffe, die im kommenden Jahr ihre Jungfernreisen antreten werden. Bei Blohm + Voss in Hamburg ließen sich in diesen Tagen die „Balmoral“ und „Queen Mary 2“ fitmachen für die neue Saison, und noch bis zum 17. Dezember liegt aus gleichen Gründen die „Oriana“ (P&O) im Dock.

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„Delphin“: Das Comeback eines beliebten Schiffsklassikers

Eine gute Nachricht für die (vielen) Fans der über ein Jahr in Venedig aufgelegten „Delphin“: das beliebte, auch von der WELCOME ABOARD-Redaktion wegen seines familiären Charakters sehr geschätzte Schiff mit Platz für 470 Gäste soll wieder in Fahrt kommen. Am 7. Dezember nahm die „Delphin“ Kurs auf die Werft Viktor Lenac im kroatischen Rijeka, wo sie wieder in besten Zustand gebracht werden soll. Wenn alles planmäßig abläuft, beginnt die erste Reise am 3. April 2012 in Venedig. Die ersten Routen führen nach Istanbul, ins Schwarze Meer und nach Westeuropa.

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Neue Fährschiffe für Scandlines

Mit zwei neuen Fähren will die Reederei Scandlines in die Saison 2012 starten. Jetzt kam die  Fähre "Berlin" zum ersten Mal mit dem Element Wasser in Berührung. Vor gut 150 Gästen aus Politik und Wirtschaft feierten Scandlines und die P + S Werften in Stralsund ihren Meilenstein auf dem Weg zu ihren beiden Neubauten. Die Indienststellung der "Berlin" ist für Ende März 2012 auf der Route Rostock-Gedser geplant. Im Mai 2012 folgt laut Zeitplan das Fährschiff "Copenhagen", das ebenfalls bei der P + S Werften GmbH in Stralsund entsteht.

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Comeback der „Royal Voyager“ als „Costa Voyager“

Die griechische Reederei Royal Olympic Cruises mit einer einst bunten Flotte gibt es (leider!) seit 2003 nicht mehr, aber ihre letzten zwei Neubauschiffe „Olympic Voyager“ und „Olympic Explorer“ drehen nach wie vor ihre Runden. Es waren zugleich die letzten auf der Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss für Kreuzfahrten gebauten Passagierschiffe. Sie fanden seinerzeit viel Beachtung: Flach gebaut, mit schnittigem Rumpf, beeindruckten vor allem ihre ungewöhnlich schlanke Formgebung und eine sehr hohen Geschwindigkeit mit bis zu 30,5 Knoten. Mit ihrer Power – so die Idee – sollten sie möglichst viele Anlaufplätze bei Mittelmeer-Wochentörns ansteuern können. Nach dem wirtschaftlichen Royal Olympic-Aus waren die Schiffe (fast) vom deutschen Markt verschwunden. Das wird nun vermutlich anders.

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Englisch lernen an Bord

Do you speak english? – Honey, I do – so könnten Passagiere von Carnival Cruise Lines demnächst antworten.  2012 bietet die amerikanische Reederei nämlich Karibik-Kreuzfahrten mit integriertem Englischkurs an. Zur Auswahl stehen vier Termine im Frühjahr: jeweils neuntägige Arrangements, bestehend aus Lufthansa-Direktflug nach Miami, Hotelübernachtung, sechstätiger Westkaribik-Kreuzfahrt an Bord der „Carnival Valor“ und gleichlangem Englischunterricht.

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Zum Arbeiten aufs Kreuzfahrtschiff

Für viele gibt es nichts Schöneres als eine Kreuzfahrt. Einige lassen sich dabei sogar inspirieren, ihr altes Leben hinter sich zu lassen, und für einige Zeit einen Job auf einem Schiff anzunehmen. Aber wie ist es eigentlich, als Kapitän, als Rezeptionistin oder Nautiker an Bord zu arbeiten? - Susanne Müller hat bei der Crew der „AIDAsol“ nachgefragt. Ihre große Reportage lesen Sie in der nächsten WELCOME ABOARD, ab 15. November wieder am Kiosk. Hier schon einmal die wichtigsten Fakten für alle, die sich für einen Beruf in der Kreuzfahrt – und hier speziell bei Aida Cruises - interessieren.

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Neues Schiff für TUI Cruises

Die Gerüchteküche brodelte seit langem, nun ist es amtlich:  TUI Cruises bekommt ein drittes Schiff, diesmal einen Neubau. Der Vertrag mit der Werft STX Finnland Oy wurde heute auf der Seatrade Europe unterzeichnet. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Aufsichtsgremien kann TUI Cruises innerhalb der nächsten zwölf Monate eine Option für einen weiteren Neubau wahrnehmen.

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Die neue „Variety Voyager“: Reisen wie mit einer Privat Yacht ab 2012

 Kreuzfahrer, für die eine Reise auf einem 4000-Passagiere-Schiff ein absolutes ‚no-go‘ ist, dürften im neuen Katalog von SeaTravel fündig werden: Unter dem Titel „Kreuzfahrtenzauber 2012/2013“ findet sich beispielsweise die griechische Reederei Variety Cruises. Sie bietet auf sieben Schiffen - von der Mega Yacht über Motorsegler bis hin zum Katamaran – überschaubaren 24 bis 72 Passagieren genügend Platz und individuellen Service um sich rundum wohl zu fühlen. Highlight des Kataloges ist das neue 5-Sterne-Flaggschiff der Reederei, die Mega Yacht „Variety Voyager“, die 2012 erstmals in See sticht.

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Royal Caribbean: Taxameter läuft

Was nichts kostet, ist nicht wert, sagt der Volksmund. Das weiß man auch bei Royal Caribbean und hat in der Vergangenheit zum Nulltarif angebotene An-Bord-Leistungen auf den Prüfstand gestellt. Zum Beispiel Schiffsführungen für die Gäste.

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Eine neue „Silhouette“

Okay, wer die drei älteren und baugleichen Schwestern der „Celebrity Silhouette“ kennt, wird schnell feststellen, dass es außen wie innen nur wenige Unterschiede gibt. Dazu muss man wissen, dass die bei Meyer gebauten Schiffe der sogenannten Solstice-Klasse mit zum Besten gehören, was im internationalen Kreuzfahrt-Premium-Segment angeboten wird. Ganz besonders gefällt die ruhige und zugleich sehr elegante Innenarchitektur, die – von der Reederei gewünscht – auch Europäer anspricht. Was sich bei Reisenden bereits herumgesprochen hat. Nicht ohne Grund, lässt Celebrity nun einige ältere Schiffe stilistisch anpassen – man spricht bei den Nachbesserungen von „solstizing“.

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"Ernestine" gewinnt die Hanse-Sail-Regatta in Rostock

Rund 250 Schiffe, darunter ein Dutzend Windjammer, bewunderten die Besucher der 21. Hanse Sail Mitte August in Rostock. Zu den Stars des maritimen Festes zählten u.a. die 90-jährige „Sedov“ und die 85-jährige „Kruzenshtern“ (beide Russland), aber auch das älteste noch segelnde Vollschiff, die „Sörlandet“ (1927), die zugleich Botschafterin Norwegens war. Nach Monaten unruhiger See präsentierte sich das Segelschulschiff „Gorch Fock“, das für die 20-jährige enge Partnerschaft zwischen der Deutschen Marine und der Hansestadt steht.

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Viking Flusskreuzfahrten: Douro heißt der Geheimtipp in Portugal

Drei Kontinente, zwölf Fahrtgebiete, 16 Schiffe und 21 Länder können Reisefans 2012 mit Viking Flusskreuzfahrten kennenlernen. Der Kölner Veranstalter stellte am Montag sein neues Programm vor. Guido Laukamp, Geschäftsführer von Viking Flusskreuzfahrten, war gerade von einer Tour auf dem Douro in Portugal zurück gekehrt – sein Geheimtipp fürs nächste Jahr.  „Der Douro führt durch eine wunderschöne Landschaft – genau das Richtige für Gäste, die mal etwas Neues entdecken wollen“, so Laukamp. Lesen Sie hier, was der Douro zu bieten hat:

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"Crystal Serenity": Frischekur für den Lexus unter den Schiffen

Alles (wie) neu macht der Mai – ja, es roch am Bord der „Crystal Serenity“ hier und da noch nach frischer Farbe. Nach einem Werftaufenthalt bei Blohm + Voss in Hamburg machte das an der Elbe runderneuerte Flaggschiff von Crystal-Cruises am 23. Mai die Leinen los zu einer Ostsee-Kreuzfahrt. Wir waren vorher an Bord und konnten uns davon überzeugen, dass der 2003 in Frankreich gebaute, in der Kreuzfahrt zur wirklichen Luxusklasse zählende Liner kaum Altersspuren zeigt. Das gilt für die teilweise erneuerte Inneneinrichtung und ebenso für die makellosen  Teak-Außendecks. Frische Stoffe in den Kabinen, neue Teppiche und Möbel in den Suiten und Penthäusern gehörten zur 25 Millionen US-Dollar teuren Verjüngungskur.

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„Ich taufe dich auf den Namen Artania“

Schon der erste Eindruck ist sehr gut: Mit dem Flotten-Neuzugang „Artania“ kann Phoenix Reisen punkten. Das Schiff bietet alle Einrichtungen, die sich erfahrene Kreuzfahrer wünschen, zum Beispiel  viele Balkonkabinen – während des soeben abgeschlossenen Schiffsumbaus in Bremerhaven kamen 96 neue Balkone hinzu, so dass jetzt 252 Kabinen über den beliebten Freisitz verfügen – oder zeitgemäße Fitness- und Wellnesseinrichtungen. Aber auch das Vorhandensein einer breiten Teakholz-Promenade rund ums Schiff und mehrere, terrassenförmig platzierte Decks im Achterbereich – ebenfalls Teakholz-belegt! – oder zwei Restaurants mit langen Öffnungszeiten und nur einer Essensitzung werden viele Gäste schätzen, weil nicht mehr überall selbstverständlich.

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Mein Schiff 2: „Meerleben“ erleben

Nun ist sie also unterwegs: Die am Samstag in Hamburg getaufte „Mein Schiff 2“ von TUI Cruises. Die baugleiche Schwester der „Mein Schiff 1“ entstand 1997 auf der Papenburger Meyer Werft und fuhr bis vor kurzem unter dem Namen „Celebrity Mercury“ über die Weltmeere. Die Verwandlung der „Mercury“ in die „Mein Schiff 2“ ging in nur 38 Tagen vonstatten. In dieser kurzen Zeit wurden 450 Tonnen Stahl verbaut, 30.000 Liter Farbe verbraucht, 20 Kilometer Strom- und Kommunikationskabel verlegt, gehämmert, gepinselt, gestaltet und geputzt. 50 Millionen Euro investierte TUI Cruises in sein neues „Schätzchen“

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Anja Fichtel und die „Mein Schiff 2“: Treffer – getauft!

Sie sei mindestens so aufgeregt wie bei ihren Auftritten bei den Olympischen Spielen, gestand Fecht-Olympiasiegerin Anja Fichtel, bevor sie am Samstag zur Tat schreiten durfte. Mit einem punktgenauen Stoß ihre Florettklinge  löste die Taufpatin der „Mein Schiff 2“ das Zerschellen der Champagnerflasche am Bug des Schiffes am Hamburger Cruise Center aus. „Hat doch toll geklappt“, lobte etwas später TV-Moderatorin Bettina Tiedjen, die zusammen mit Yared Dibada (très chic in einem Müllmann-orangem Anzug) durch den Nachmittag führte. „Keine Ahnung. Ich kann mich nicht erinnern“, gestand die sympathische Taufpatin, nachdem die Anspannung von ihr abgefallen war.

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Strandurlaub war gestern

Erleben statt abhängen – das ist bei den Deutschen im Urlaub gefragt. Aktuelle Untersuchungen des ADAC Reisemonitors: neben Rund- und Städtereisen nehmen Kreuzfahrten bei deutschen Urlaubern deutlich zu. „Der Wunsch nach aktiver Betätigung, Abwechslung und Unterhaltung macht im Urlaub keine Pause“, so Dr. Martin Buck, Direktor des Kompetenz-Center Travel und Logistics der Messe Berlin und verantwortlich für die ITB Berlin. „Die Bundesbürger wollen vermehrt in ihrem Urlaub etwas Neues erleben, das Land und seine Leute kennen lernen“. Ein stark wachsender Reisemarkt bei deutschen Urlaubern sind Schiffsreisen. Dr. Buck: „Der Kreuzfahrtmarkt ist seit Jahren weltweit eine der am stärksten wachsenden Sparten und behauptet sich auch als ein Wachstumsmotor im deutschen Touristikmarkt“.

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„Hamburg“ am Bug

Es wird wieder eine „Hamburg“ geben. Wenn der Bremer Seereisen-Spezialist plantours + Partner im Juni 2012 die derzeit noch für Hapag-Lloyd Kreuzfahrten fahrende „Columbus“ übernimmt – sie soll die „Vistamar“ ersetzen –, wird sie umgetauft und den Namen der größten deutschen Hafenstadt tragen. Und dann gibt es nach langer Pause auch wieder eine „Hamburg“ in der internationalen Passagierschiff-Flotte. Die letzte „Hamburg“ gehörte zur Fährenflotte von DFDS und pendelte auf der einst beliebten, aber leider nicht mehr bestehenden England-Route zwischen der Elbe-Metropole und Harwich.

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Willkommen im Club der ehemaligen „Traumschiff“-Stars

Geboren in Bremen 1980/81, verbrachte sie ihre Jugend in Deutschland, wanderte aus nach Malaysia und kam dann zurück in die Alte Welt, um als „Spanierin“ und „Französin“ neue Länder kennenzulernen. In Kürze wird aus ihr nun eine Britin. Schiffskenner, von denen es so viele unter unseren Lesern gibt, ahnen es schon: Die Rede ist hier von der auf der Vulkanwerft in Bremen gebauten „Europa“ (5). Unter Hapag-Lloyd-Flagge zählte der 34.000-Tonner mit Platz für 600 Gäste einst zu den weltbesten Cruisern.

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Große Sause für die „AIDAsol“

„Du schönes Schiff! Wohin dich deine Reisen auch führen – dein sonniges Lächeln wird die Menschen glücklich machen. Ich taufe dich auf den Namen AIDAsol und wünsche dir, deinen Gästen und deiner Crew allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.“ Mit diesen Worten taufte die Kielerin Bettina Zwickler – von den AIDA Fans unter 1.523 Bewerberinnen ausgewählt – am Samstag das achte Schiff der AIDA Flotte – die „AIDAsol“. 45.000 Menschen verwandelten den Kieler Ostseekai in eine Riesen-Party-Meile. Ein gigantisches Feuerwerk erhellte die Nacht über der Kieler Förde.

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„A-Rosa Brava“: Für mich soll’s rote Rosen regnen...

Es regnete rote Rosenblätter, Jane Comerford sang „Following my heart“, und Taufpatin Mirjam Brockmann ließ die Champagnerflasche am Bug zerschellen. Nun hat sie also ganz offiziell einen Namen – die „A-Rosa Brava“. Mit dem feierlichen Taufevent in Frankfurt würdigte A-Rosa die Main-Metropole als zweiten und neuen Basishafen des Fahrtgebietes Rhein/Mosel/Main. Mirjam Brockmann war übrigens nach einer offiziellen Ausschreibung als maritimst-charmanteste Frankfurterin zur Taufpatin gewählt worden. Warum sich die 39-Jährige Oberstudienrätin beworben hatte? – Ganz einfach: „Sonst darf mein Mann immer nur taufen – er ist evangelischer Pfarrer. Jetzt wollte ich auch mal“, lächelte die Frankfurterin und übergab nach altem Schiffsbrauch den Hals der Taufflasche an Kapitän Tim Gorges als Glücksbringer.

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Die neue „Alina“ ist da

Mit einem neuen Flussschiff kreuzt Phoenix Reisen seit ein paar Tagen auf Rhein, Main und Donau. Am Donnerstag, 31. März, wurde die „Alina“ in Köln getauft. Taufpatin war eine Dame, die sich mit Schiffen auskennt: Hildegard Gippert arbeitet schon seit 1974 beim Bonner Unternehmen Phoenix Reisen. Kapitän Michael Szekely aus Wien nahm mit der „Alina“ einen stilvollen und geräumigen Neubau der Reederei Scylla in Empfang. Und empfahl besonders die Küche von Maitre Roman Osipov: „Wenn Sie hier zwei Kilo in der Woche zugenommen haben, ist das ganz normal…“

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Magische Momente: Meer & Musik

Mit Musik geht alles besser…dieses Motto gilt natürlich auch auf Kreuzfahrtschiffen. Auf allen Cruisern dürfen sich Urlauber über Livemusik in allen Variationen freuen. Auf manchen Schiffen aber können Passagiere ganz besondere Klangerlebnisse genießen. Nachwuchssänger aus acht internationalen Opernhäusern stellten sich auf der „Europa“ der Jury beim Gesangswettbewerb „Stella Maris“. „Klassikstar 2010“ wurde John Chest von der Bayerischen Staatsoper. Der nächste internationale Gesangswettbewerb findet auf der Reise „Rund um England“ vom 5. bis 20. Juli statt. „Stella Maris“ gilt als Highlight von insgesamt sieben Musikreisen 2011 auf der „Europa“ (weitere Infos unter www.stella-maris-competition.de) Klassischem Musikgenuss vom Feinsten frönten im vergangenen Jahr auch die Passagiere auf der „Mein Schiff“, immerhin waren die weltberühmten Wiener Philharmoniker mit an Bord. Unter dem Motto „Meer & Musik“ kommt das Ensemble vom 6. bis zum 13. Juli 2012 erneut auf die „Mein Schiff 1“ und bereist mit ihr das östliche Mittelmeer: Malta-Istanbul-Kuşadasi-Piräus (Athen)-Malta.

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Die Kreuzfahrt ist weiter im Aufwind

Wer einmal eine Kreuzfahrt unternommen hat, kommt von den Reisen auf See meist nie wieder los. Zu groß ist der Sehnsuchtsfaktor, bald wieder in See zu stechen – neuen Abenteuern und fremden Ländern entgegen. Kein Wunder also, dass der Trend zu Schiffsreisen unvermindert anhält: 2010 gab es auf dem deutschen Markt ein sattes Gäste-Plus: Über 1,6 Millionen Passagiere buchten eine Hochsee- oder Flusskreuzfahrt. 1,2 Millionen Urlauber entschieden sich für eine Hochseekreuzfahrt, ein Plus von 18,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Flusskreuzfahrten-Veranstalter steigerten ihre Passagierzahlen um 9,3 Prozent auf insgesamt 432.766 Gäste. Das ergab die jährliche Umfrage im Auftrag des Deutschen ReiseVerbands (DRV), die jetzt von Sebastian Ahrens, Mitglied im DRV-Ausschuss Schiff, auf der weltweit größten Reisemesse ITB Berlin bekannt gegeben wurde.

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Expeditions-Feeling im Hamburger Hafen

Ins Reich der Eisbären will Kapitän Per Engwall seine Gäste am 5. und 6. März in Hamburg entführen. Mit dem kleinen Expeditionsschiff „Stockholm“ legt er im Hamburger Traditionsschiffhafen am Sandtorkai an und lädt Besucher kostenlos zur Schiffsbesichtigung und zu spannenden Reiseberichten ein. Jeweils von zehn bis 18 Uhr am Samstag und am Sonntag erzählen Eisbärfotograf Norbert Rosing und Reiseleiter Sven Achtermann von ihrer abenteuerlichen Fahrten. Die „Stockholm“ wurde 1953 als Vielzweckschiff von der schwedischen Marineverwaltung gebaut und erfreut sich auf ihren Reisen ins Packeis von Spitzbergen großer Beliebtheit. Nur zwölf Passagiere finden auf dem kleinsten und ältesten Expeditionsschiff von Polar-Kreuzfahrten Platz.

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Neue Kreuzfahrtschiffe ab 2011

In Papenburg durften die Sektkorken knallen: die Meyer Werft soll die Einheiten einer neuen Klasse für Royal Caribbean Cruises bauen. Die Reederei mit den zwei weltgrößten Ferienschiffen „Oasis of the Seas“ und „Allure of the Seas“ schraubt nun allerdings dezent zurück, was die Maße und Gästekapazitäten ihrer Newcomer betrifft. In der Riesen-Liste aber gehören auch sie zur Oberliga. Die Neuen mit dem Codenamen „Project Sunshine“ sollen bei einer Vermessung von 158.000 Tonnen 4100 Passagieren (bei Zweierbelegung) Platz bieten. Das noch namenlose Typschiff soll im Herbst 2014 abgeliefert werden. Eine baugleiche Schwester steht als Option im Meyer-Auftragsbuch mit Ablieferung im Frühjahr 2015 Der Bauboom in der Branche hält an. Bis 2014 werden 22 neue Hochseekreuzfahrtschiffe ihre Leinen zu Jungfernreisen losmachen. Wenn die Fahrpläne eingehalten werden, sind dies die kommenden Ferienliner, aufgelistet nach Ablieferungstermin, Reederei/Charterer, Schiffsname, Tonnage, Gästekapazität und Bauwerft. Hinzu kommen auf den deutschen Markt drei Schiffe, die für ihre neuen Aufgaben modifiziert werden und neue Namen bekommen.

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„Disney Dream“ : Geschüttelt, geschleudert, genässt – und genossen

Grübel, grübel, was hatten wir noch nicht auf hoher See? Exklusive Verkaufsargumente müssen ständig her, schließlich geht es um Alleinstellungen, die den Unterschiede zur schwimmenden Konkurrenz ausmachen. Glasbläserei, Echtrasen, Eisbahn, Kletterwand, Theatrium, Zip-Line, Boxring, Planetarium, Bierbrauerei, Grand Prix-Simulator – abgehakt, gibt es bereits. Was fehlte da noch? Richtig, eine Wildwasserbahn. Nun aber nicht mehr: Sie ist ein Highlight an Bord der brandneuen „Disney Dream“. Und wir müssen der Disney-Ideenfabrik ein Kompliment machen: AquaDuck – so heißt die Sprudelbahn – ist wirklich ein Hammer.

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Rekorde bei der Meyer Werft

NCL-Schiffe kommen 2013 und 2014

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Kalender



Sie wecken die Sehnsucht nach dem Meer, hinterlassen einen Vorgeschmack auf eine salzige Brise, auf laue Sommertage an Bord eines stolzen Schiffes. Und sie verkürzen mit ihren wunderschönen Impressionen die Wartezeit auf die nächste Kreuzfahrt zu fernen Zielen: die brillanten, großformatigen Schiffsportraits im neuen WELCOME ABOARD-Kalender 2012. In limitierter Auflage gedruckt, ist dieser hochwertige Kalender das ultimative Geschenk für jeden Kreuzfahrt-Fan. Und übrigens: Warum sollte man sich nicht auch mal selbst beschenken? - Falls Sie das Magazin WELCOME ABOARD schon besitzen: Auf Seite 91 finden Sie einen Abschnitt, mit dem Sie den Kalender für 18 Euro (plus Versand) bestellen können. Wenn Ihnen auch das hochwertige Ganzjahresmagazin noch fehlt, können Sie beides zusammen für 26,50 Euro ordern (auf www.welcome-aboard.de oder unter Tel. 05733-960458) – und haben ein ganzes Jahr lang Freude!




Foto-Wettbewerb


Oliver Asmussen gewinnt den großen Fotowettbewerb von WELCOME ABOARD
Oliver Asmussen aus Köln hat den Fotowettbewerb von WELCOME ABOARD  und damit eine Canon IXUS 300 HS, ein Jahres-Abo der Foto-Zeitschrift d-pixx sowie ein Magazin und den Kalender WELCOME ABOARD 2012 gewonnen. Seine Aufnahme der „Carnival Splendor“  morgens beim Erstanlauf nach Amsterdam hat nicht nur die WELCOME ABOARD-Redaktion begeistert, sondern auch viele Besucher unserer Internetseite.  Mit der mit Abstand höchsten Bewertung (2,7) und 2266 Stimmen liegt sein Bild am Ende der Votingphase ganz klar an erster Stelle.

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